Klaus N. Frick

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Klaus N. Frick (* 9. Dezember 1963 in der Nähe von Freudenstadt, Deutschland) kam 1992 als Lektor und Redakteur zum Moewig-Verlag und übernahm 1995, als Nachfolger von Dr. Florian F. Marzin, die Redaktionsleitung. In dieser Funktion ist er für den redaktionellen Inhalt aller Perry Rhodan-Reihen verantwortlich. Am 1. Januar 2000 wurde er zum Chefredakteur der gesamten Abteilung Fantastische Unterhaltung der Verlagsunion Pabel Moewig KG ernannt. (LKS PR 2009)

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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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© p.machinery

Seit den frühen 80er-Jahren veröffentlichte er Kurzgeschichten in verschiedenen Zeitschriften und Anthologien. Über die Jahre kamen diverse Bücher hinzu; darunter die Romane »Vielen Dank Peter Pank« und »Chaos en France«, die er als einer der bekanntesten Chronisten der Punk-Szene verfasste. Zur Frankfurter Buchmesse 2016 erschien seine Kurzgeschichtensammlung »Für immer Punk?« im Hirnkost-Verlag. [1]

Episoden seiner zahlreichen Reisen nach Afrika, die Frick kurz nach dem Abitur begann, erzählte er in »Das Tier von Garoua – Abenteuer Alltag in Afrika«, erschienen 2007 im Dryas-Verlag. Er bereiste diesen Kontinent sehr gerne »abseits der Reiseführer« und wollte die Länder richtig kennenlernen. [2]

Zu nennen ist auch der zuerst 1991 veröffentlichte Fantasy-Kurzroman »Sardev – Schatten des Friedens«. Im November 2017 publiziert der Verlag Droemer-Knaur seinen Fantasy-Roman »Das blutige Land«. [3]

Ersten Kontakt mit Perry Rhodan hatte Klaus N. Frick in den späten siebziger Jahren. 1979 gründete er zusammen mit einem Freund den »PRC Gys Voolbeerah«. Schon in der Schulzeit verfasste er Kurzgeschichten für Fanzines und seine erste professionelle Veröffentlichung erschien im Perry Rhodan Magazin 9/80. Zudem war er Veranstalter der legendären FREUCons. 1980 publizierte er die erste Ausgabe seiner Fan-Zeitschrift »Sagittarius«, die in den 80er-Jahren auch professionell an die Kioske ging. Seine erste professionelle Kurzgeschichte verkaufte der Jung-Autor im Alter von 16 Jahren ausgerechnet an das damalige PERRY RHODAN-Magazin. Sie erschien im September 1980. [4]

Nach dem Abitur schrieb er weiterhin Kurzgeschichten für verschiedene Zeitschriften sowie Anthologien. Innerhalb des Fandoms machte er sich auch mit der Herausgabe des Fanzines enpunkt einen Namen. Für das Magazin SOL erstellte er ebenfalls zahlreiche Beiträge.

Ende der 80er-Jahre arbeitete Klaus N. Frick als Redakteur einer Wochenzeitung, bevor er in eine Agentur für Presse und Öffentlichkeitsarbeit nach Tübingen wechselte. Sie war spezialisiert auf Motor, Sport und Medien, so dass er unter anderem die Public Relations für einen großen Automobilhersteller, einen Reifenhersteller und für eine örtliche Bank betreute. So entstanden Zeitschriften, Zeitungen und komplette Pressekampagnen. [5]

Von 1986 an gestaltete Klaus N. Frick als freier Mitarbeiter bei PERRY RHODAN die Clubnachrichten, die als Sprachrohr für die Fan-Kommunikation dienen, und redigierte später für den Pabel-Moewig Verlag zahlreiche Romane der Reihen »Kommissar X« und »Silber-Western«.

Im November 1992 wurde er Redakteur der PERRY RHODAN-Serie. Als der bisherige Chefredakteur, Dr. Florian F. Marzin, den Verlag verließ, wurde Klaus N. Frick 1995 zum Redaktionsleiter ernannt. Seit dieser Zeit war er für den redaktionellen Inhalt aller PERRY RHODAN-Reihen verantwortlich. Auch Reihen wie MYTHOR oder DRAGON konnten unter seiner Zuständigkeit neu belebt werden. [6]

1999 wurde Klaus N. Frick zum Chefredakteur ernannt. Er verantwortet seitdem alle Aktivitäten rings um die Marke PERRY RHODAN, setzte entgegen aller Unkenrufe von Anfang an auf die multimedialen Publikationsformen der Serie, so dass heute ein sehr hoher Anteil an Hörbüchern und E-Books, Computerspielen und ähnlichen Produkten das Portfolio der Serie erweitern. Mit den Fantasy-Serien »Elfenzeit« und »Schattenlord«, für die Susan Schwartz als Exposéautorin verantwortlich zeichnet, bringt er die Redaktion auch ins Fantasy-Genre. [7]

Offenbar in Anspielung auf seine Person wurde die Musikgruppe Nikolaus und die Chaos-Kläuse konzipiert. (Stellaris-Folge 4, S.3)

Für seine Erzählung Im Käfig gewann er den Kurd-Laßwitz-Preis 2013 in der Kategorie Beste deutschsprachige SF-Erzählung mit Erstausgabe 2012.

Zu seinem 50. Geburtstag am 9. Dezember 2013 erschien im Verlag p.machinery der ihm gewidmete Jubiläumsband »Der die Unsterblichen redigiert - Klaus N. Frick zum Fünfzigsten« mit einem Titelbild von Arndt Drechsler.

Bibliographie

Weblinks