Koratzo

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Der Stimmenmagier Koratzo war ein Magier aus der Großen Barriere von Oth. Er war der Wortführer der Rebellen aus der Tronx-Kette, weshalb ihm die meisten Magier ablehnend gegenüber standen. Er war der Sohn von Kir Ban und Dendera. Nach dem Sieg über die Schwarzmagier wurde er in den Obersten Rat der Magier aufgenommen, was nicht von allen mit Freude zur Kenntnis genommen wurde.

Erscheinungsbild

Er sah aus wie ein Terraner von etwa 25 Jahren. Er hatte ein freundliches Gesicht, kurze blonde Haare und blaue Augen. Sein Anblick war so arglos und unschuldig wie der eines Kindes.

Wie alle Magier der Großen Barriere von Oth war auch er relativ unsterblich.

Charakteristisierung

Er war mutig und konnte überlegt und strategisch denken. Er hasste nichts mehr als Lügen und Täuschungen. Anderen gegenüber war er weitestgehend aufgeschlossen, auf gewisse Art war er aber dennoch stur, wenn es um seine hehren Ziele ging. Den Herren der FESTUNG gegenüber war Koratzo sehr ablehnend eingestellt, weshalb er sich zum Wortführer der Rebellen entwickelt hatte. Er war generell für die friedliche und freie Koexistenz aller verschiedenen Völker.

Zum Weltenmagier Copasallior hatte er ein merkwürdiges Verhältnis. Das Oberhaupt der Magier hatte einst große Pläne mit Koratzo, aber dessen Ansichten entwickelten sich in eine Richtung, die Copasallior nicht mehr akzeptieren konnte. Daher wurden sie zu scharfen Konkurrenten, obwohl der Weltenmagier insgeheim weiter Sympathien gegenüber dem Stimmenmagier hegte. Doch das durfte dieser aufgrund der exponierten Stellung Koratzos und dessen Freunde nie öffentlich zeigen, auch nicht Koratzo gegenüber. Zwischen beiden existierte eine ungewöhnlich starke Verbindung die es ihnen ermöglichte, einander über viele Kilometer hinweg zu erspüren.

Aufgrund seiner Fähigkeiten war er zweifellos einer der mächtigsten Magier von Pthor. Aber da er weder Interesse daran hatte, seine Magie zur Schau zu stellen, noch, sich an dem üblichen ständigen Kräftemessen zu beteiligen, um die gesellschaftliche Reihenfolge unter den Magiern zu regeln, wurde er von den meisten anderen grob unterschätzt.

Fähigkeiten

  • Er konnte seine Stimme beliebig laut ertönen lassen.
  • Er konnte Gedanken hören und auch für andere hörbar machen.
  • Er konnte jede Stimme nachahmen und von jedem beliebigen Ort ertönen lassen.
  • Er konnte binnen weniger Minuten sowohl die ihm unbekannte Sprache anderer verstehen und sprechen, als auch über deren Charakter fast alle Informationen heraushören.
  • Er konnte verbale Botschaften auch in die Zukunft und andere Dimensionen schicken.
  • Er konnte mit seiner Stimme andere Lebewesen beeinflussen; die Wirkung kam der eines Hypnos nahe.
  • er konnte mit seiner Stimme andere Lebewesen lähmen und betäuben.
  • Er konnte die Laute der Vernichtung aussprechen, die alle Lebewesen töten oder Maschinen zerstören konnten. Dabei erstarrten Lebewesen auf der Stelle und schrumpften dann in Sekundenschnelle zusammen, bis nur noch etwas übrig blieb, das wie eine vertrocknete Wurzel aussah. Maschinen vergingen hingegen in einem kalten Feuer.
  • Er arbeitete intensiv an einer Heilsprache, mit der er allen Glück und Frieden bringen wollte.
  • Er konnte auch Funkimpulse auffangen und verstehen sowie sie nachahmen. Die interne Kommunikation in einem Computer konnte er hingegen nicht verstehen.
  • Er konnte in Gestein enthaltene Kristalle zum Leuchten anregen
  • Er konnte sehr starke magische Sperren errichten, die es mit herkömmlichen Schutzschirmen aufnehmen konnten.

Geschichte

Vorgeschichte

Koratzo war der Sohn von Kir Ban und der Halbmagierin Dendera. Offenbar wurde er noch im Universum der Magier geboren und als Kleinkind nach Pthor gebracht, als die Magier dorthin übersiedelten. (Atlan 473) Er wuchs zuerst im Revier der Sterblichen auf und wusste nichts von seiner Herkunft. Erst als er selbst zu den Magiern gehörte und es unter ihnen zu Ansehen gebracht hatte, offenbarten sich ihm seine Eltern. Danach war er oft in den Höhlen des Skatha-Hir gewesen und erforschte einige der Geheimnisse. (Atlan 374)

Kir Ban störte sich daran, dass Koratzo der positiven Seite der Magie angehörte und versuchte, ihn auf die negative Seite zu ziehen. Als ihm das nicht gelang, bat er Koratzos Lehrmeister Allersheim um Hilfe. Gemeinsam erforschten sie sein Gehirn, bis ihnen eines Tages Dendera auf die Schliche kam; sie trennte sich von Kir Ban, und dieser wandte sich nun ganz der negativen Seite zu. (Atlan 473) Seine Machtgelüste wurden immer schlimmer, und er drohte die Existenz der Magier als Ganzes zu gefährden. Daher wurde er bekämpft und schließlich durch seinen eigenen Verbannungsstrahl geschickt. Koratzo gehörte zu den acht Magiern, die damals aktiv gegen seinen Vater gekämpft hatten. (Atlan 374)

Vermutlich noch vor den Ereignissen um Kir Ban ging Koratzo bei mehreren Magiern in die Lehre. Zumindest von Kolviss ist dies überliefert. (Atlan 398) Aufgrund seines großen Potentials nahmen sich Allersheim und auch Copasallior seiner an. Allersheim entwickelte sich ebenfalls zu einem gefährlichen Schwarzmagier und musste verbannt werden. (Atlan 387) Und das Verhältnis zu Copasallior trübte sich im Laufe der Zeit immer stärker ein, da die liberale und verantwortungsbewusste Haltung Koratzos dem Weltenmagier gar nicht gefiel. Schließlich artete es in Feindschaft aus, bei der sich die Kontrahenten mit allen unter den Magiern erlaubten Mitteln bekämpften (also so, dass der Gegner weder getötet noch schwer verletzt oder seiner magischen Fähigkeiten beraubt wurde). Dabei vertauschte Copasallior einmal Kristalle so, dass sich Koratzo dadurch in aller Öffentlichkeit blamierte. (Atlan 397, Seite 45) Im Laufe der Jahrhunderte schliefen diese Feindseligkeiten ein und gingen in ein reserviertes Verhältnis über. Insgeheim verspürte Copasallior aber weiterhin Sympathie für den »Rebellen«.

Ragnarök

Im Jahre 2648 bekam Koratzo von Copasallior den Auftrag, Kontakt zum unerreichbaren Glyndiszorn herzustellen. Er wählte Wa, Haswahu, Ssissnu, Opkul und Querllo zu seinen Begleitern. Sie borgten sich von Howath den Heraskawanu aus und reisten damit am Karsion vorbei. Dort trafen sie auf den Wettermagier Breckonzorpf, in dessen Luftschiff SARKA drei Gordys eingedrungen waren, die ein entsetzliches Unwetter über der Barriere ausgelöst hatten. Aber der verweigerte die Annahme jeder Hilfe. So reisten sie weiter und erreichten eine hauchdünne, circa 300 Meter lange Kristallbrücke, die Wa vor langer Zeit erzeugt hatte, um Howath das Überwechseln in die Tronx-Kette zu ermöglichen. Dort hatten aber die Schwarzmagier unter Karsjanor eine Falle errichtet. Während Koratzo das Gefährt lenkte, kämpften seine Gefährten gegen das Unwetter und die Angreifer und gingen siegreich daraus hervor. Dann erreichten sie den Gnorden. Mit vereinten Kräften gelang es dem Stimmenmagier, in die ORSAPAYA einzudringen und Kontakt zu Glyndiszorn herzustellen. Doch der Knotenmagier dachte nicht daran, ein laufendes Experiment zu unterbrechen, nur um an einer Versammlung des Rates der Magier teilzunehmen und schickte Koratzo wieder weg. Seine Gruppe reiste also weiter zum Crallion und erstattete Copasallior Bericht.

Die geplante Versammlung der obersten Magier hätte das Ziel gehabt, abzustimmen, wie sich die Magier nach der Forderung der Herren der FESTUNG, sie im Kampf gegen die Odinssöhne und fremde Eindringlinge zu unterstützen, verhalten sollten. Eigentlich wollten die Magier neutral bleiben, waren aber vertraglich gebunden. Da eröffnete Koratzo dem Weltenmagier eine Alternative: Glyndiszorn experimentierte mit einem magischen Knoten (eine Art Raum-Zeit-Falte oder Hyperraumblase), den er nur mit Mühe klein halten konnte. Es wäre ein Leichtes, diesen über die gesamte Barriere von Oth auszudehnen, womit Pthor vom Umland abgeschnitten wäre. Als Copasallior diese Worte vernahm, berief er umgehend eine Vollversammlung der Magier im Tal der Schneeblume ein. Bis zum Treffen blieben Koratzo und dessen Freunde Gäste am Crallion. (Atlan 327)

Vor dem Eingang zum Tal der Schneeblume entdeckten die Rebellen, dass im Tal eine verhüllte Statue stand. Koratzo wusste durch eine unvorsichtige Bemerkung Copasalliors, dass diese Statue von dessen Partnerin Malvenia geschaffen worden war und einen Herren der FESTUNG darstellte, was per Todesstrafe verboten war. Offenbar hatte die Liebesmagierin Jarsynthia die Statue ins Tal geschafft, und Malvenia wollte sie enthüllen, damit alle Magier, die diese Statue sahen, mitschuldig wurden. Dieser Plan wurde von Copasallior, Koratzo, Haswahu und Ssissnu gemeinsam vereitelt, indem Haswahu Malvenia in Tiefschlaf versetzte, Copasallior ihre Bewegungen lenkte, Koratzo mit ihrer Stimme sprach und Ssissnu die Projektion der Statue zerstörte. Danach fand die Versammlung statt, und nach mehreren Rednern zeichnete sich keine Mehrheit für eine Abschottung der Barriere ab. Daher griffen die Rebellen der Tronx-Kette zu einem Trick. Während Haswahu darüber wachte, dass niemand Verdacht schöpfte, erzeugte Querllo eine Lichtwolke und Koratzo eine Stimme, die den Erscheinungen der Herren der FESTUNG bis ins Detail glichen, mit denen sie sonst sporadisch Kontakt mit den Magiern aufnahmen. Die vermeintlichen Herren von Pthor verkündeten, dass die Magier aufgrund der drohenden Gefahr in das Gebiet der mittlerweile weitgehend abgetauten Eisküste umgesiedelt werden sollten, um ihre Sicherheit zu gewährleisten.

Der Bluff gelang, und die Abstimmung fiel im Sinne von Koratzo und Copasallior aus. Danach wurde der Stimmenmagier betraut, das Ergebnis Glyndiszorn mitzuteilen. Daher reiste er mit seiner Gruppe zurück zum Gnorden, doch diesmal erwies sich die Kontaktaufnahme mit dem Knotenmagier noch schwieriger als zuvor. Es stellte sich nämlich heraus, dass Glyndiszorn zum Gefangenen seines eigenen Experiments geworden war. Indem Koratzo die Anweisungen des Knotenmagiers ausführte, gelang es beiden, die Gefahren des Knotens zu beseitigen, ihn soweit auszudehnen, dass die gesamte Barriere davon umschlossen wurde, und Glyndiszorn daraus zu befreien. Doch das Opfer war hoch: Ssissnu und Wa verloren dabei ihr Leben. (Atlan 328)

Die Spercoiden

Als Opkul erkannte, dass ein unbekannter weißhaariger Fremder (Atlan) sowohl maßgeblich zum Sturz der Herren der FESTUNG beigetragen, als auch beim Angriff der Spercoiden das Weltenfragment gerettet hatte, sahen sich die Rebellen in der Schuld des Fremden und wollten ihn auf ihre Art unterstützen. Daher unternahm Koratzos den Versuch, mit Glyndiszorns Unterstützung in das in einer Raum-Zeit-Falte eingeschlossene Raumschiff TREUE einzudringen und einen Spercoiden zu entführen. Außer ihm nahmen noch Opkuk, Querllo, Rischa und Torla daran teil. Es gelang, Luscer in die Große Barriere zu bringen, wo der Stimmenmagier herausfand, dass in dem Spercoiden zwei verschiedene Charaktere lebten, von denen der friedliche fast vollständig ausgelöscht worden war. Es gelang, zu erfahren, wo der Tyrann Sperco seine Hauptwelt hatte, aber Koratzo konnte diese Welt nicht erreichen, da dort kein Magier über seine Fähigkeiten verfügen würde und deshalb vielleicht sogar sterben musste. (Atlan 348)

Der falsche Odin

Nur wenig später wurde die Odinstochter Thalia in die Große Barriere eingelassen. Noch auf dem Weg dorthin wurde sie von Jarsynthia mit einem Liebeszauber belegt, der sie auf der Stelle völlig liebestoll machte – und zwar nach Koratzo. Mit Mühe konnte der Stimmenmagier sie betäuben und in die Tronx-Kette bringen, wo er fortan versuchte, den Liebesbann zu brechen. (Atlan 348)

Als er und seine Freunde auch nach mehreren Tagen noch keinen Erfolg damit hatten, beschloss er, sich an Copasallior zu wenden. Um alles vor Jarsynthia geheim zu halten, nahm er dazu einen geheimen, meist unterirdisch verlaufenden Weg. Dabei stieß er auf ein steinernes Hindernis, das den Weg versperrte und nur von einem dort aufgestellt hatte werden können: dem Steinernen. Er beseitigte es und gelangte ins Tal der Käfer, wo er von Parlzassel entdeckt wurde. Er half dem Tiermagier, herauszufinden, warum eines seiner Tiere tödlich erkrankt war, und wurde als Dank dafür von ihm auf einem Riesenvogel zum Crallion geflogen. Dort teilte ihm Copasallior mit, dass er von den Odinssöhnen die Bitte erhalten hatte, den richtigen Odin zurück ins Leben zu rufen. Dazu wollte er Thalia in eine entsprechende Maske stecken und als falschen Odin losschicken. Während des Gespräches beleidigte er Koratzo so stark, dass er den Weltenmagier eigentlich zu einem magischen Duell hätte fordern müssen. Durch eine Eingebung Kolviss' erkannte er aber, dass er nicht den richtigen Copasallior vor sich gehabt hatte, sondern eine von Jarsynthia erzeugte Projektion. Er begab sich mit Glyndiszorns Hilfe zurück in die Tronx-Kette, wo der richtige Copasallior auf ihn wartete. Der half dabei, den Liebesbann zu brechen und Thalia in einen würdig aussehenden Odin zu verwandeln. Danach wurde Thalia in dieser Maske in die FESTUNG geschickt. (Atlan 356)

Aufstand der Schwarzmagier

Jarsynthia hatte – den Gesetzen der Magier gehorchend – gefragt werden müssen, ob sie mit der Maskierung Thalias einverstanden war, und sie erhob keinen direkten Widerspruch. Dennoch belegte sie die Maske mit einem Fluch; sollte Thalia Atlan begegnen, würde sich die Maske auflösen. Außerdem schickte sie später Tonkuhn aus, um Thalia zu entlarven – ein klarer Verstoß gegen die Gesetze der Magier, der nicht unbeantwortet blieb. Die positiv gesinnten Magier um Copasallior sowie die Rebellen aus der Tronx-Kette verbündeten sich, griffen die Schwarzmagier im Tal der Nebel an und besiegten sie. (Atlan 358)

Nur kurz danach ertönte der Ruf des Wächters VONTHARA und versetzte fast alle Magier in komatösen Tierschlaf. Nach der Deaktivierung kamen zuerst die Schwarzmagier zu sich, die sofort ihre Chance erkannten. Ihre Gegner wurden in eine Höhle am Skatha-Hir gebracht, in der jede Art magischer Energie neutralisiert wurde – Koratzo und seine Freunde waren hilflose Gefangene. Durch eine glückliche Verkettung der Umstände, die durch das Budella, den funktionsbeeinträchtigten Robotdiener Liwo, Gofruun, Heix und Herrn Leondagan hervorgerufen wurden, gelang Koratzo der Ausbruch aus ihrem Gefängnis. Er erklomm Kir Bans Thron und aktivierte den Verbannungsstrahl, der alle Schwarzmagier auf einen unbekannten Planeten versetzte. (Atlan 374)

Das goldene Raumschiff

Bei den Krönungsfeierlichkeiten Atlans zum König von Atlantis gehörte er der Delegation der Magier an, die mit ihm einen Pakt schlossen. (Atlan 376) Auch bei den weiteren Verhandlungen mit dem neuen Herrscher war er wiederholt dabei. Als Pthor im Korsallophur-Stau strandete, holten er und Copasallior Atlan in die Barriere, wo sie ihn in die Palamandiro-Schlucht führten. Nachdem sie zahlreiche magische Fallen unschädlich gemacht hatten, konnten sie die GOL'DHOR, das goldene Raumschiff, betreten. Es erklärte sich bereit, den dreien zu dienen. Nachdem sie Vorräte und Waffen an Bord geholt hatten, brachen sie damit zu einem Flug in den Korsallophur-Stau auf, um Razamon und Balduur zu suchen.

Sie erreichten die Raumfestung Cornac trotz des heftigen Beschusses durch zahlreiche Spaccahs und Energielanzen. Der Stationskommandant Pemar Gayn schickte ihnen drei Unterhändler an Bord, die in Wirklichkeit jedoch Bombenträger waren. Koratzo erkannte dies, sobald die drei Krolocs die GOL'DHOR betreten hatten, und wollte etwas dagegen unternehmen. (Atlan 386) Da versetzte sie die GOL'DHOR in eine fremde Umgebung, landete gegen ihren Willen auf dem Planeten Korsel und beförderte sie dort aus dem Raumschiff. Sie wurden vom verbannten Allersheim empfangen, den Koratzo und Copasallior sofort bekämpften, aber an seiner Macht scheiterten. Nachdem er sie besiegt hatte, konnte ihr einstiger Todfeind ihre magischen Fähigkeiten außer Kraft setzen und brachte sie mit Atlan als Gefangene in sein Schloss MODRANLÖK.

Während sich Allersheim um die Bombenträger kümmerte, wurden die drei Neuankömmlinge von Slojuck bereitwillig durch die riesigen Palastanlagen geführt. Sie trafen auf die Nächtlichen, wo sie von affenartigen Wächtern angefallen wurden, die alle Nächtlichen töteten und sich dann ihnen zuwandten. Da stellte Koratzo fest, dass seine Fähigkeiten teilweise wieder erstarkt waren, und schlug den Angriff zurück. Als sie dann zu Allersheim zurückkehrten bemerkte Koratzo, dass sich der Schwarzmagier bei seinen Experimenten mit den Bombenträgern zu weit vor gewagt hatte. Sie ergriffen die Flucht und könnten MODRANLÖK mit einem Gleiter gerade noch rechtzeitig vor dessen Zerstörung verlassen. Sie kehrten zur GOL'DHOR zurück, die sie erneut nach Cornac brachte.

Diesmal war Pemar Gayn willens, sie so schnell wie möglich wieder loszuwerden und teilte ihnen bereitwillig mit, dass die Gefangenen nicht mehr in der Raumfestung waren. Sie sind bereits vor längerer Zeit in die Lichtung der Eripäer geflohen, und er gab ihnen die Koordinaten dafür. Koratzo erkannte nicht, dass dies eine Falle war, die sie in den Yamarikar-Wirbel brachte, woraus sie sich nur durch die besonderen Fähigkeiten der beiden Magier sowie der GOL'DHOR befreien konnten. (Atlan 387) Danach erreichten sie Damaukaaner, lasen Razamon und Balduur auf und kehrten mit ihnen nach Pthor zurück. (Atlan 388)

Dort tobte bereits die Abwehrschlacht gegen die Invasion der Krolocs, an der sich Koratzo in der Barriere von Oth beteiligte. Sein genauer Beitrag zur Abwehr ist unbekannt. Fest steht jedoch, dass mehrmals ganze Spaccahgeschwader in der Barriere vernichtet wurden. (Atlan 389, Atlan 390)

Archiv des Schreckens

Viele Wochen später wurden er und Copasallior von Atlan mit der GOL'DHOR losgeschickt, um Informationen aus dem Archiv des Schreckens zu besorgen, damit sich Pthor gegen die Schwarze Galaxis wappnen konnte. Sie erreichten eine Mikrogalaxie, wo sie sich auf die Suche machten. Da wurden sie von einem Geschwader käferartiger Raumschiffe angegriffen. Koratzo gelang es, die Sprache der Robotbesatzung zu verstehen und zu erkennen, dass die Schiffe von einer zentralen Stelle ihre Anweisungen bekamen. Er konnte widersprüchliche Befehle vortäuschen und ermöglichte der GOL'DHOR damit, zu entkommen.

In einem merkwürdigen Sonnensystem (zwei Planeten bewegten sich auf der gleichen Bahn einander gegenüberliegend um die Sonne) fanden sie zahlreiche Raumforts, und eines davon suchten sie auf. Sie gaben sich als Bevollmächtigte aus der Schwarzen Galaxis aus, aber der Robotkommandant durchschaute den Trick. Koratzo konnte mit den Lauten der Vernichtung die mobilen Roboter der Station zerstören und erhielt dann vom nun stark beeinträchtigten Computergehirn die Auskunft, dass auf beiden Planeten das Archiv lag. Außerdem ermöglichte es ihnen, dass sie von allen anderen Wachforts unbehelligt bleiben würden.

Sie flogen nach Carthillum, wo sie auf einem mit Raumschiffswracks übersäten Raumhafen landeten. Sisil und mehrere andere Carthiller hießen sie willkommen und führten sie bis zum Anbruch der Dunkelheit in der Stadt herum. Erst danach durften sie eine Kuppel betreten, in der sie Kontakt zum Archiv erhalten sollten. Doch dieser Kontakt entwickelte sich anders als geplant: ihnen wurde auf paramechanische Art ihre Erinnerung entrissen. Der erste Teil dieser Behandlung war harmlos, denn zuvor war ihr Gehirn mit Sinneseindrücken völlig überhäuft worden, als sie einen der Speicherkristalle des Archivs abspielten. Die Erinnerungsabsaugung nahm ihnen genau diese überzähligen Eindrücke. Bevor die zweite Behandlung beginnen konnte, übertrug Koratzo seine gesamte magische Energie an Copasallior, der sie beide aus der Kuppel teleportieren konnte. Es dauerte die ganze Nacht, bis Koratzo wieder das Bewusstsein erlangt hatte.

Sie lernten einen Leeren namens Gophan kennen, der ihnen erzählte, dass das Archiv ihnen regelmäßig alle Erinnerungen raubte. Es musste also völlig gestört sein, und so flogen sie weiter nach Maranyes. (Atlan 397) Dieser Planet war von hektischer Bautätigkeit geprägt, und nachdem sie der Carthiller Werin zum Bauaufseher Kontertickel gebracht hatte, wurden sie als Fundamentspezialisten eingesetzt. Sie trafen auf Welewo, der die Bauaktivitäten heimlich sabotierte, und forschten weiter nach dem Archiv. Als sie ihr robotischer Begleiter Konvra erneut zu Welewo führte, wurden sie von ihm beschossen. Der Roboter, der einem Robotdiener aus Wolterhaven zum Verwechseln ähnlich sah, erwies sich gegen alle magischen Angriffe als immun, selbst gegen die entsetzlichen Worte der Vernichtung. Copasallior gelang es, ihn in die Tiefe zu stürzen, und später entdeckten sie tatsächlich eine Kontaktstelle zum Archiv.

Koratzo spielte einen Speicherkristall ab und bemerkte, dass auch dieses Archiv unbrauchbar geworden war. Zwischen den beiden Archiven auf Carthillum und Maranyes tobte ein Krieg, bei dem es letzterem gelungen war, erstes anzuzapfen und die gespeicherten Daten abzusaugen. Allerdings waren sie größer als der zur Verfügung stehende Speicherplatz. Daher hatten sich die Daten vermischt und waren wertlos geworden. Durch Koratzos Aktion erkannte auch das Maranyes-Archiv die Lage, und leitete die Selbstvernichtung ein. Die beiden Magier erreichten mit Welewo die GOL'DHOR, aber der Stimmenmagier erkannte, dass Welewo falsches Spiel trieb. Nachdem ihn Coratzo aus der Stadt teleportiert hatte, suchten sie nach einer Bombe, die der heimtückische Roboter an Bord geschmuggelt haben musste. Sie fanden sie und konnten sie beseitigen. Dann kehrten sie nach Pthor zurück – leider ohne ihren Auftrag erfolgreich erfüllt zu haben. (Atlan 398)

Expedition der Magier

Im Jahre 2650 führte er eine Expedition an, welche die Spuren Atlans im Marantroner-Revier aufnehmen sollte. Dazu schuf Glyndiszorn einen Tunnel, der sie nach Cyrsic bringen sollte, wo Atlans Spur endete. Während sich Koratzo sowie Antharia, Rischa, Haswahu, Querllo und Islar im Tunnel befanden, griffen mehrere Organschiffe den Magischen Knoten an, der die Barriere von Oth umgab. Dadurch wurde Glyndiszorns Aufmerksamkeit beeinträchtigt, und der Tunnel entglitt seiner Kontrolle. Statt auf Cyrsic kamen sie auf Järglinz an. Hier entdeckten sie eine Höhle, in der sie Unterschlupf finden konnten. Außerdem gab es hier mutierte Scuddamoren, die den Magiern gegenüber eine feindselige Haltung einnahmen. Sie belagerten die Höhle, welche von Querllo, Antharia und Rischa verteidigt wurden. Erst als Koratzo, Haswahu und Islar, durch Schattenschilde als vermeintliche Scuddamoren getarnt, den Belagerungsring durchbrechen konnten, schien sich das Kräfteverhältnis zu ihren Gunsten zu ändern. Weitere Kämpfe blieben aber aus, als es Glyndiszorn gelang, ihnen einen neuen Tunnel zu schicken, durch den sie in die Große Barriere von Oth entkommen konnten.

Danach bat er Glyndiszorn, für Kennon einen Tunnel nach Säggallo sowie für ihn und Copasallior einen Tunnel zur FESTUNG zu erzeugen. (Atlan 429)

Der Schwarzschock

Durch Opkul erfuhr Koratzo davon, dass sich der Neffe Chirmor Flog mit der PARZIER nach Pthor begeben hatte, und dem Tode näher war als dem Leben. Gemeinsam mit Copasallior begab er sich heimlich zum Landeort an der FESTUNG und lockte den Neffen heraus. Zusammen legten sie zuerst eine falsche Fährte, dann brachten sie ihn zum Großen Knoten. (Atlan 437)

Als sie ihn durch einen von Glyndiszorn geschaffenen Durchgang in die Barriere holen wollten, vermutete Koratzo eine Falle in der Ganzkörperprothese, in der der Neffe steckte, und sie ließen sie vor dem Knoten zurück. Aber die gegen die Magier gerichtete Waffe war der Neffe selbst, der vom Gersa-Predogg Achtpforg zuvor mit negativer Energie vollgepumpt worden war. Nachdem sie in der Barriere angekommen waren, entwich diese mit einem Schlag, und der Neffe fiel ins Koma. Koratzo und Copasallior hatten ihre magischen Sperren aktiviert, weshalb sie keinerlei Auswirkungen verspürten. Sie nannten diesen Energieausbruch Schwarzschock. (Atlan 440)

Dieser Schwarzschock verströmte sehr viel negative Energie im Land der Magier, und die Auswirkungen konnten bald ersehen werden. Sie begaben sich in die Tronx-Kette, wo sie Querllo dabei beobachten konnte, dass er ein Revier um sein Haus am Hang der Lichtwürfel errichtete, das sich ständig ausdehnte. Auch Antharia, die sonst immer verliebt in den Stimmenmagier war, wies sie brüsk ab, und als sie nicht sofort verschwanden, griff sie Koratzo an. Copasalliors Eingreifen war es zu verdanken, dass er nicht von Schlinggewächsen erdrosselt wurde. Auch alle anderen Magier erwiesen sich als negativ und herrschsüchtig. Da das neuralgische Zentrum in der ORSAPAYA lag, von der aus der Große Knoten gesteuert wurde, begaben sie sich zum Gnorden und stellten erleichtert fest, dass Glyndiszorn normal geblieben war. Und auch Parlzassel, der kurz danach eintraf. Kolviss jedoch nicht; der Traummagier griff die Unbeeinflussten mit seinen Kräften an, konnte aber in die Flucht geschlagen werden. Den vieren dämmerte, dass auf kurz oder lang alle Magier hier eintreffen und sie angreifen würden, und richteten sich auf eine Belagerung ein. (Atlan 440)

Als es soweit war, blieb Glyndiszorn in seinem Luftschiff, um den Knoten zu stabilisieren, während die anderen drei die Verteidigung unternahmen. Sie sahen sich zwar fast 200 Schwarzmagiern gegenüber, aber diese koordinierten ihre Angriffe nicht und konnten rasch dezimiert werden. Dabei übernahm es Parzassel mit Koratzos Unterstützung, die Reit- und Lasttiere der Angreifer gegen diese losgehen zu lassen, Koratzo selbst betäubte sie und Copasallior schleuderte sie in ein weit entferntes Tal. Kurz bevor die Bewohner aus der Tronx-Kette, die sich aus alter Tradition verbündet hatten, angriffen, hörte Koratzo dass Islar Hilfe benötigte. Sie war die fünfte Immune, und wollte dem Schwarzschock ein Ende bereiten, indem sie ein vom Bera Kolphyr entwickeltes Gerät perfektionierte. Aber der unter dem negativen Einfluss stehende Fenriswolf verhinderte, dass sie sich der Höhle näherte, in der die Maschine stand. Er unterrichtete seine Kampfgefährten, und Copasallior brachte den Tiermagier vor die Höhle. Wenige Minuten später gelang es der Gerätemagier, die Auswirkungen des Schwarzschocks umzukehren, und alle negativen Gefühle innerhalb der Barriere in das Gerät zu zwingen. (Atlan 440)

Der Allumfassende Friede

Die Maschine hatte aber viel zu gut gearbeitet, denn fortan war kein einziger Magier mehr zu negativen Gefühlen fähig. Sie ernährten sich nur noch von pflanzlichen Produkten und achteten selbst dabei noch darauf, die Pflanzen nicht zu verletzen. Daher arbeitet Koratzo bis zum Umfallen an seiner Heilsprache, bis er keine Kraft mehr hatte, sich allein fortzubewegen. In diesem Zustand fand ihn Atlan, der in die Barriere eingelassen worden war. Als der Stimmenmagier wieder etwas bei Kräften war versuchte er den König von Atlantis zu überzeugen, dem Allumfassenden Frieden als Lebensinhalt anzunehmen, aber er lehnte ab und reiste weiter zum Crallion. Koratzo überwachte ihn während dieser Reise, bis Atlan das bemerkte und darauf bestand, dass er sich aus seinen Gedanken zurückzog. Etwas später wurden er und alle anderen Magier zum Crallion gerufen, um Atlan zu bedrängen, den Allumfassenden Frieden über Pthor zu verbreiten. Koratzo erkannte, dass der Arkonide nur ein Lippenbekenntnis machte, und informierte die anderen. Als sie sich – Friedfertigkeit hin oder her – auf Atlan stürzen wollten, brachte Copasallior ihn zu jener Höhle, in der Kolphyrs Gerät stand. Der Dimensionsforscher veränderte die Einstellungen daran, und der Effekt des Allumfassenden Friedens wurde wieder aufgehoben. Alle Magier wurden wieder negativ, diesmal auch Koratzo, der alsbald mit Copasallior und Glyndiszorn in der Höhle eintraf. Er hinderte mit seinen Fähigkeiten, Atlan am Sprechen, als der mit gestärkten Kräften aus dem Koma erwachte Chirmor Flog Forderungen an die Magier stellte. Diese gingen vorerst darauf ein und schickten Atlan wieder aus der Barriere; jedoch schmiedete jeder seine Pläne, wie er in Zukunft Pthor beherrschen konnte. (Atlan 441)

Quellen

Atlan 327, Atlan 328, Atlan 348, Atlan 356, Atlan 358, Atlan 373, Atlan 374, Atlan 376, Atlan 386, Atlan 387, Atlan 397, Atlan 398, Atlan 429, Atlan 437, Atlan 440, Atlan 441