Messenger

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich unter anderem mit dem Messenger Objekt Ultra. Für weitere Bedeutungen, siehe: Objekt Ultra (Begriffsklärung).

Die Informationen des Moralischen Kodes werden innerhalb der einzelnen Universen des Multiversums mittels Kosmischer Messenger verbreitet.

Allgemeine Erkenntnisse

Der Kosmokrat Taurec erläuterte Perry Rhodan im Jahre 428 NGZ erstmals das gemeinsame Wirken des Moralischen Kodes und der Messenger sowie deren Wechselwirkung mit dem Universum aufgeklärt. Diese Beziehung ist sowohl informeller wie auch interaktiver Natur.

Vorbedingung

Damit die dem Moralischen Kode immanente informelle Aufgabe umgesetzt werden kann, werden innerhalb der Kosmonukleotide in den Psionischen Informationsquanten (Psiqs) ständig die unterschiedlichsten, jeweils für ein spezielles Universum gültigen Wirklichkeiten generiert, die man in ihrer vielschichtigen Komplexität als ein universelles Schöpfungsprogramm bezeichnen kann. In diesen Realitäten werden grundlegende Konstanten sowie Funktionsprinzipien eines Einzelkosmos' wie etwa die relative Geschwindigkeit von Zeitabläufen, die Lichtgeschwindigkeit, der absolute Temperaturnullpunkt und alle weiteren, als Naturgesetze bekannten Gegebenheiten definiert, sowie auch die Bedingungen, nach denen sich Leben evolutionär entwickeln und verbreiten kann. (PR 1224)

Auch die Psi-Konstante gehört zu den Gegebenheiten, von denen hier die Rede ist. (PR 1300)

In jeder Sekunde werden von den Psiqs, die sich dabei unablässig bewegen und umgruppieren, viele tausend Varianten durchgespielt und wieder verworfen. Am Ende dieses Prozesses steht dann ein Messenger. (PR 1318)

Aufgabenstellung

Die Gesamtheit dieser Aspekte einer möglichen Entwicklung von Universen unterscheiden sich lediglich durch den Grad ihrer Realitätsnähe. Erst wenn sich eine Reihe von Psiqs zusammengefunden hat, deren Informationsgehalt eine übergeordnete, universelle Wertigkeit besitzt, werden diese Informationen in die masselose, n-dimensionale Struktur eines aus ultrahochfrequenter Hyperenergie bestehenden Messengers kopiert. Für eine weitergehende Revision und eine harmonische Abstimmung sucht dieser Messenger zunächst alle Kosmonukleotide seines Kosmogens auf.

Erst dann begibt er sich überlichtschnell zu seinem Bestimmungsort innerhalb der Einfluss-Sphäre des ursprünglichen Kosmonukleotids, wo er seine eigentliche Aufgabe in Angriff nimmt. Vereinfacht ausgedrückt, könnte man sagen: (Zitat) »[...] Aufgabe der Messenger ist es, Tatsachen zu schaffen [...]« (PR 2390 – Kommentar) Die Aufgabenstellung eines Messengers geht also über die eines schlichten Botenstoffes hinaus; vielmehr stellt er das (soweit bekannt) wichtigste ausführende Instrument des Moralischen Kodes dar.

Messenger bewegen sich mit milliardenfacher Lichtgeschwindigkeit an ihren Zielort. Dort wirken sie mittels konstruktiver Energie auf ihre Umgebung ein. (PR 1300)

Im Endeffekt können kosmische Ereignisse stattfinden, etwa die Entstehung von Sternen, Galaxien und Black Holes. (PR 1300 – Glossar)

Dieser größtenteils unverstandene Vorgang wird Kosmische Enzymierung genannt. (PR-TB 348)

Darüber hinaus erfüllen die Kosmischen Messenger auch die dem Moralischen Kode immanente interaktive Aufgabe, also die Überwachung und Kontrolle des Schöpfungsprogramms. (PR 2486 – Glossar)

Da sich Kosmische Messenger entlang der Feldlinien des natürlichen Psionischen Netzes bewegen, sind sie nicht in der Lage, den Grenzwall zu durchdringen, der eine Negasphäre umgibt. Somit bleibt das Innere einer Negasphäre von der Informationsübermittlung aus den Kosmonukleotiden abgeschnitten. Gelingt es auch nur einem Kosmischen Messenger, ins Innere einer Negasphäre einzudringen, zum Beispiel durch eine eingeleitete Retroversion, so wird diese wieder aufgelöst. (PR 2449)

Erscheinungsbild

Nach den Beobachtungen der Netzgänger Myrph und Fellmer Lloyd im Jahre 438 NGZ haben Messenger die Form eines mehrfach in sich verdrehten Ringes. (PR-TB 348)

Wirkungsweise

Es ist nicht bekannt, wie die dem Messenger innewohnenden Informationen der entsprechenden Raumregion aufgeprägt werden. Auf diese Frage angesprochen, bezeichnete der Algorrian Curcaryen Varantir sie als im Grunde unzulässig. Sein Volk vertrete die Auffassung, dass es Wesen von diesseits der Materiequellen wohl prinzipiell niemals möglich sei, diese spezielle Form der Einflussnahme zu verstehen. (PR 2486, S. 43)

Anmerkung: Diese und viele weitere Fragen bleiben offen. Vergehen Messenger nach Beendigung ihrer Aufgabe, oder kehren sie zurück und übernehmen weitere Aufträge wie etwa die Kontrolle ihrer zuvor ausgeführten schöpferischen Tätigkeit? Wie dauerhaft ist ihre Wirkung? Wie arrangieren sich Messenger untereinander in den Überlappungszonen der Kosmonukleotide? Ob und wie können Messenger durch die Hohen Mächte manipuliert werden?

Obwohl der Moralische Kode selbst multiversal ist, werden die unterschiedlichen Universen durch die Kosmischen Messenger quasi individuell gestaltet. (PR 1224, PR 2078 – Kommentar)

Geschichte

Bei mehreren Ereignissen konnte das Wirken von Messengern beobachtet und Erkenntnisse darüber erlangt werden.

Tiefenland

Etwa 80 Mio. v. Chr. war es den Raum-Zeit-Ingenieuren nur durch das Informationsecho, das die von TRIICLE-9 bislang ausgesandten Messenger in dessen Fundament, dem psi-materiellen Berg der Schöpfung, hinterlassen hatten, möglich, das Tiefenland zu konstruieren. (PR 1250)

Ermordung einer Superintelligenz

Durch den Bericht des Mächtigen Nuskoginus erfuhr Perry Rhodan im Jahre 1345 NGZ, dass die erste und bisher noch namenlose aus den Raum-Zeit-Ingenieuren entstandene Superintelligenz etwa 30 Mio. v. Chr. von einem Terminalen Messenger getroffen wurde und deshalb starb. Dies könnte die Erklärung sein, warum THOREGON so sehr auf diese Terminalen Messenger fixiert war. (PR 2351)

Tare-Scharm

Im Jahre 20.059.812 v. Chr. versuchten gleichzeitig zehn (!) Messenger den Durchbruch durch den Grenzwall der Proto-Negasphäre in die Galaxie Tare-Scharm. Dies gelang ihnen jedoch erst, nachdem im Innern Tare-Scharms die Retroversion dieser entstehenden Negasphäre eingeleitet worden war. Die dadurch geschaffenen Verbindungen des äußeren natürlichen sowie des inneren manipulierten Psionischen Netzes bot ihnen die Möglichkeit des Eindringens. Hier oblag es ihnen, die Retroversion zu beenden und somit die durch das Kosmogen DORIICLE vorgegebenen Naturgesetzmäßigkeiten wieder herzustellen. (PR 2449)

ES

Vor etwa 14 Millionen Jahren kam es in der Galaxie Fornax zur Genese der Superintelligenz ES. Dabei spielten die Vojariden die Rolle des Geburtshelfers. Teil ihrer Aufgabe war es, die Botenstoffe des Moralischen Kodes aufzunehmen. Als eine Art Katalysator sollten sie nicht nur den folgenden Evolutionssprung unterstützen, sondern darüber hinaus die Separierung der in ES enthaltenen negativen Bewusstseinsinhalte bewirken. (PR 2000)

Anmerkung: Aus anderen Werdegängen von Superintelligenzen ist nicht bekannt, dass für einen derartigen Entwicklungssprung die Unterstützung des Moralischen Kodes notwendig wäre. Demzufolge könnte es sich hier – aus zumindest zwei Gründen – um eine gezielte Unterstützung durch die Kosmokraten gehandelt haben: Zum einen würde ES eine positive Superintelligenz und somit eine Verstärkung der eigenen Reihen sein; zum anderen trug ES das Wissen um Ereignisse der nächsten 14 Millionen Jahre in sich. Für diese Annahme spricht weiterhin, dass die Kosmokraten auch bei der endgültigen Abspaltung von ANTI-ES unterstützend eingriffen.

THOREGON

Nach Bemühungen, die sich über einen Zeitraum von mehr als 100.000 Jahren hinzogen, gelang es der Superintelligenz THOREGON im Jahre 3.497.552 v. Chr., aus dem Leichnam der einstigen Superintelligenz KABBA das so genannte Analog-Nukleotid METANU zu erschaffen. Die im Zusammenspiel von METANU und den von THOREGON gestellten Helioten, welche die Funktion der Psiqs übernahmen, geschaffenen Messenger hatten jedoch zunächst nur experimentellen Charakter und galten demzufolge lediglich als Pseudo-Messenger.

Da sie jedoch trotz unzähliger, über Jahrmillionen immer wieder durchgeführter Versuche niemals fehlerfrei funktionierten, war ihre Wirkung entsprechend verheerend. Als Waffe gegen die Kosmokraten eingesetzt, kam es durch sie zu spontanen Transitionen einiger kompletter, in deren Machtgefüge bedeutender Galaxien – und letztendlich wurde durch einen dieser Pseudo-Messenger die physikalische Disposition der Galaxie Hangay erheblich verändert, was den Chaotarchen erst ermöglichte, hier die Schaffung einer Negasphäre in Angriff zu nehmen.

Am Ende erschuf THOREGON einen Terminalen Messenger, der als ultimate Vernichtungswaffe gegen die Superintelligenz THERMIOC eingesetzt werden sollte. Bevor es dazu kam, wurde er jedoch von dem Kosmokraten Hismoom zerstört. (PR 2197, PR 2198, PR 2199, PR 2332 – Kommentar)

Kohagen-Pasmereix

Um die Schlacht in Kohagen-Pasmereix, die im Jahre 2.796.328 v. Chr. zwischen den Mächten der Ordnung und denen des Chaos stattfand, für sich zu entscheiden, manipulierten die Kosmokraten mithilfe von Ultimatem Stoff einen Kosmischen Messenger. Dadurch begannen die Naturkonstanten extrem schnell zu fluktuieren, was die Chaotender angreifbar machte: Ihre energetische Außenhülle konnte nicht schnell genug nachjustiert werden. Der Chaotender ZENTAPHER floh, und so waren die Ordnungsmächte nun zahlenmäßig überlegen und konnten gewinnen.

Als Kollateralschaden wurde das Gefüge dieser Galaxie derart gestört, dass letztlich alle Sterne in ein thermodynamisches Chaos stürzten und zu einer einzigen großen Plasmawolke verschmolzen. (PR 2093)

TRIICLE-9

Nach der Rückkehr des Frostrubins an seinen angestammten Platz in der Doppelhelix des Moralischen Kodes im Jahre 429 NGZ nahm Perry Rhodan vom Gipfel des Berges der Schöpfung aus die letzte Feinjustierung dieses Kosmonukleotids vor. Dabei überblickte er nicht nur den Moralischen Kode in seiner Gesamtheit, sondern nahm auch wahr, wie sich von TRIICLE-9 ein Messenger löste und sich zum Standort der Negasphäre des Herrn der Elemente begab. Als dieser Messenger begann, die als graue Blase erscheinende Grenzschicht zu durchlöchern, erkannte der Terraner, dass damit das Ende dieser Negasphäre eingeleitet wurde. (PR 1271)

Anmerkung: Die spontane Aussendung dieses Messengers widerspricht zumindest in einem Punkt den allgemeinen Erkenntnissen über deren Einsatz. Es fand offensichtlich keine Abstimmung mit den übrigen Nukleotiden des Kosmogens TRIICLE statt.

Hangay

Im Januar des Jahres 1346 NGZ versuchte ein Kosmischer Messenger, nach Hangay vorzudringen. Kantiran da Vivo-Rhodan bezeichnete das zunächst unbekannte Objekt als Objekt Ultra. Als man seine wahre Natur erkannte, vermutete man, dass er ausgesandt wurde, um die Entstehung der geplanten Negasphäre zu verhindern. Er kam jedoch ganz offensichtlich zu spät, denn es war ihm nicht möglich, eine in 30.000 Lichtjahren Entfernung zu Hangay befindliche Grenzschicht zu überwinden. Die Friedensfahrer um Kantiran spekulierten, dass er aufgrund der Einflussverschiebungen von DORIFER zu TRIXTA zu spät ausgeschickt wurde. Während Objekt Ultra versuchte, nach Hangay einzudringen, entstanden in seinem Umfeld immer wieder Pararealitäten. Bei seinem geradezu blind anmutenden Anrennen verlor er in Form psionischer Eruptionen immer weiter an Energie, bis er Anfang Februar erlosch. (PR 2388, PR 2390)

1347 NGZ waren drei weitere Messenger eingetroffen, die ebenfalls am Grenzwall scheiterten. Anders als Objekt Ultra gingen sie jedoch geradezu methodisch vor: Nach jedem Versuch, den Grenzwall zu überwinden, zogen sie sich zurück und wechselten ihre Position, um an einer anderen Stelle anzusetzen. Offensichtlich hatte ein wie auch immer gearteter Lernprozess stattgefunden, der ein zu schnelles Erlöschen der Messenger verhinderte. (PR 2476, PR 2479)

Als der Grenzwall nach dem Hyperflackern vom 23. Oktober instabil wurde, stießen die drei Messenger durch eine Strukturlücke des Grenzwalls vor. Einige OREON-Kapseln der Friedensfahrer folgten in ihrem »Kielwasser«. (PR 2485)

Zwei der Messenger begaben sich an die gegenüberliegenden Sektoren Ba-Lekatusch und Ardibi-Grachay in der Galaxie-Ebene. Dort zündeten sie und stellten das Psionische Netz sowie die normale Physik wieder her. Nebenbei entstanden dadurch extreme Hyperstürme mit bis zu 500 Meg Stärke, allerdings blieb das Gebiet innerhalb des Kernwalls davon unbeeinflusst. Der dritte Messenger war für das Galaxienzentrum vorgesehen, schaffte es aber nicht, dorthin vorzudringen. Er rannte immer wieder gegen den Kernwall an, was der Nukleus vergeblich zu verhindern versuchte. Ende Oktober 1347 NGZ begann der Kernwall zu oszillieren, am 9. November kollabierte er. Danach verankerte sich der dritte Messenger in der Zentrumsregion und nahm seine Tätigkeit auf. (PR 2486, PR 2488, PR 2491)

Nach der Vernichtung GLOIN TRAITORS am 16. November vollendeten die drei Messenger ihre Aufgabe. Der Nukleus unterstützte sie, indem er seine gesamte Energie verströmte, um die »Veranlagung« Hangays zur Bildung einer Negasphäre rückgängig zu machen. Damit war die Retroversion der Proto-Negasphäre abgeschlossen. (PR 2494)

Quellen