Krelquotten

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Die Krelquotten sind die Ureinwohner des Planeten Cirgro. (Atlan 728, Atlan 751 E)

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Atlan 728 - Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Krelquotten ähneln bis zu drei Meter großen Bären. Ihr Fell weist meist eine Braun- oder Schwarzschattierung auf. Manche Angehörige des Volkes besitzen aber auch ein geflecktes oder beinahe schneeweißes Fell. (Atlan 728, Atlan A751 E Kap. 5) Die Knopfaugen sind groß und dunkel, das Gebiss kräftig. (Atlan 733)

Charakterisierung

Sie gelten als äußerst gutmütig. (Atlan 728) Es scheint, als ob die Krelquotten trotz ihrer Paragaben ein naturverbundenes Volk geblieben sind. Eine technische Zivilisation haben sie nicht entwickelt. (Atlan 757)

An den Gebäuden der Krelquotten sind Glückssteine befestigt, die jedoch nach dem Besuch EVOLOS auf Cirgro ausgebrannt sind. (Atlan 760)

Die Krelquotten verwenden die Glückssteine, um ihre Psi-Kräfte auf einem für sie angenehmen Niveau zu halten. (Atlan 760)

Paragaben

Die Angehörigen dieses Volkes verfügen über verschiedenste Paragaben. Sie sind beispielsweise Telekineten, Telepathen und Hypnos. (Atlan 783)

Bekannte Krelquotten

Gesellschaft

Regierung

Die oberste Herrscherin der Krelquotten wird Chadda genannt. Im Jahr 3820 war dies Dschadda-Moi. (Atlan 766)

Sprache

Die Sprache wird als Krelquottisch bezeichnet. (Atlan 767)

Geschichte

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Atlan 766
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
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Atlan 767
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

In ferner Vergangenheit lösten die Krelquotten ein schreckliches, nicht näher definiertes Unglück aus, dem mehrere Planeten zum Opfer fielen. (Atlan 760)

Die Krelquotten waren die Nachfahren der ehemaligen Torquanturs, die in der Galaxie Krelquan den Plan umsetzen wollten, ein Reich auf psionischer Basis zu begründen. Das Projekt Psisonne wurde ins Leben gerufen, schlug aber völlig fehl. Die Auswirkungen waren in ganz Krelquan zu spüren. Seit dieser Zeit litten die Krelquotten an einem Trauma und erinnerten sich immer an ihre furchtbare Vergangenheit. (Atlan 769)

Nach einem Besuch in der Vergangenheit des Planeten Torquan war sich Atlan sicher, dass es die Aufgabe Dschadda-Mois war, die Krelquotten davon zu überzeugen, dass sie die Chance hatten, Manam-Turu zu retten. Die Abkapselung war erfolgt, weil sie Angst hatten, sie könnten wieder denselben Fehler begehen wie in der Vergangenheit. Ihre Furcht, jemand könnte ihnen die Existenz EVOLOS zur Last legen, war groß. (Atlan 769)

Die Torquanturs nannten sich in Anlehnung an den Namen der Galaxie Krelquan fortan Krelquotten. Dieser symbolische Name sollte sie immer an ihre Schuld erinnern. (Atlan 788)

Als die Daila auf Cirgro auftauchten und große Teile des Planeten in Besitz nahmen, hatten sich die Krelquotten in Zurückhaltung geübt, wohl weil es sich bei den Neuankömmlingen ebenfalls um parapsychisch begabte Mutanten handelte. Die Krelquotten hatten vielleicht die Hoffnung, dass sich das Psi-Niveau beider Völker eines Tages angleichen könnte. (Atlan 757)

Die Krelquotten hatten den Prospektoren aus dem Volk der Daila verboten, außerhalb der Städte Luftfahrzeuge zu benutzen. Außerdem war den Daila untersagt, von den Krelquotten beanspruchte Gebiete zu betreten und dort nach Mineralien und Kristallen zu schürfen. Sie lehnten auch einen Tauschhandel ab. Auf geheimnisvolle Weise übten sie einen Zwang aus, der die Daila veranlasste, die Rechte der Krelquotten zu achten. (Atlan 728)

Die Entdeckung der Glückssteine durch den Prospektor Moxey hatte diese Hoffnung allerdings zerstört. Durch die Steine verloren die Daila all ihre Psi-Gaben. Dann kam EVOLO und raubte den Glückssteinen deren psionische Komponente. Nach seinem Verschwinden erhielten die Daila ihre Fähigkeiten in einem bis dahin nie gekannten Ausmaß zurück. Es gelang den Daila allerdings nicht, ihre extrem starken Gaben zu kontrollieren. Die Krelquotten sahen sich gezwungen, dagegen vorzugehen. (Atlan 757)

Die Fremden auf Cirgro wurden in die Flucht getrieben und eine psionische Sperre um Cirgro errichtet. Von den Bärenartigen projizierte Phantome riefen unplanmäßige Reaktionen der Daila hervor. Es kam zur Zerstörung der dailanischen Städte. Die Krelquotten entführten die Daila und siedelten sie in Notunterkünften in ihrem eigentlichen Herrschaftsgebiet an, wo sie zur Feldarbeit herangezogen wurden. (Atlan 757)

Eine Seuche, die nach dem Abzug von EVOLO ausgebrochen war, war für körperliche Verformungen unter den Krelquotten, aber auch unter den Daila verantwortlich. Die Seuche war auch der Grund dafür, dass die Krelquotten alle Fremden von ihrem Planeten vertrieben hatten und jene, die auf Cirgro landen wollten notfalls gewaltsam fernhielten, um eine Ausbreitung auf andere Welten zu verhindern. (Atlan 759)

Atlan hatte den Krelquotten berichtet, dass Anima über die Fähigkeit verfügte, Krankheiten zu heilen. Das hatte die Bärenartigen veranlasst, die Orbiterin zu sich zu holen. Atlan und seine beiden Begleiter Chipol und Mrothyr waren in Tiefschlaf versetzt worden, in dem sie von bedrohlichen Situationen träumten und im Traum um Hilfe riefen. Anima forderte Nachdär auf, Atlan zu wecken. Doch dieser knüpfte daran die Bedingung, die Kranken zuerst zu heilen. (Atlan 759)

Ende März 3820 erwachte Dschadda-Moi auf dem Planeten Jopper. Sie bezeichnete sich als Chadda ihres Volkes und erhob den Anspruch der Herrschaft über die Krelquotten. (Atlan 767)

Im Juni 3820 regte sich auf Cirgro Widerstand gegen die Herrschaftsansprüche Dschadda-Mois. Die Konserv-Psioniker lehnten die Chadda ab und wollten ihrerseits Hiros als Herrscher über die Krelquotten sehen. (Atlan 783)

Mit dem Tod des Anführers der Konserv-Psioniker auf dem Planeten Gezzel-7 war die Revolution zu Ende. (Atlan 783)

Anfang Juli 3820 hatte die Chadda das Volk der Krelquotten größtenteils im Griff. Auf der Oberfläche Cirgros wurden Städte gebaut. Vergessene unterirdische Anlagen wurden erforscht und das dort vorhandene technische Wissen sichergestellt. (Atlan 790)

Immer öfter tauchten Schattenwesen auf Cirgro auf, die von Dschadda-Moi als Kreaturen EVOLOS identifiziert wurden. Die Krelquotten begannen, den Wesen Schreckensbilder vorzugaukeln, um sie zur Flucht zu veranlassen, oder beförderten sie telekinetisch ins All. Allerdings mussten beinahe alle wichtigen Arbeiten eingestellt werden, um sich der Vertreibung der Schatten widmen zu können. (Atlan 790)

Während einer Beratung der Chadda mit ihren Wesiren materialisierten mehrere schattenhafte Gestalten, die trotz der Schutzschirme um das Gebäude, die selbst für Teleporter unter den Krelquotten unüberwindbar waren, eingedrungen waren. Ein gewaltiger psionischer Druck zwang Dschadda-Moi in die Knie. Einige ihrer Unterwesire brachen zusammen und verloren das Bewusstsein. Telekinetische Kräfte rissen das Mobiliar aus den Verankerungen und wirbelten es durch den Raum. Die Chadda konnte mit ihren Kräften zwei der Schatten auflösen. Trotz des geistigen Verbundes, den sie mit ihren vier Wesiren bildete, war der Ausgang der Auseinandersetzungen schon vorherbestimmt. Die Schemen näherten sich der Herrscherin. (Atlan 790)

Drei Traykon-Raumschiffe verließen dicht über Cirgro den Linearraum. Dabei entstanden Stürme in den oberen Schichten der Atmosphäre, die auch auf der Oberfläche spürbar waren. Bei einem vierten Schiff handelte es sich um einen keilförmigen Raumer eines unbekannten Typs, an den seitlich konventionelle Jet-Triebwerke angeflanscht waren sowie stummelförmige Leitwerke für Atmosphärenflüge. Das Raumschiff war 30 Meter lang. Beim Überflug des Hauptkontinents entstand zwischen dem Keilschiff und der Oberfläche für kurze Zeit eine energetisch übergeordnete Brücke. Als der kleine Verband wieder beschleunigte und in den Linearflug überging, hatten die Krelquotten alle Hände voll zu tun, um die Flutwellen und die tektonischen Beben der Planetenkruste mit telekinetischen Kräften einzudämmen. Zwei längst erloschene Vulkane brachen wieder aus und verwüsteten unbewohnte Landstriche. (Atlan 790)

Erst jetzt bemerkten die Krelquotten, dass Dschadda-Moi und ihre vier Wesire verschwunden waren. Cirgro wurde in Alarmzustand versetzt, Raumschiffe starteten um das Sonnensystem zu überwachen. Vetti übernahm vorläufig die Befehlsgewalt über Cirgro. (Atlan 790)

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Atlan 792 - Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Nachdem die Chadda aus der Gefangenschaft von Tobly-Skan nach Cirgro zurückkehrte, übergab Vetti die Regierungsgewalt an Dschadda-Moi. Das Modell des Berges Cirgrum erklärte, dass eine neue Epoche in der Geschichte der Krelquotten anbrach. Das LINK wurde benötigt und Dschadda-Moi musste sich ihrer Aufgabe bewusst werden. Jeder Krelquotte musste zu einem Fragment-LINK werden. Bei der Beseitigung des Problems EVOLO würde es zahlreiche LINKS geben, die alle aktiv werden mussten, da die Krelquotten ihre selbstgewählte Isolation aufgegeben hatten. (Atlan 797)

Die Krelquotten versammelten sich in der östlich der Stadt der tausend Wunder liegenden Ebene. Eine kilometerlange Gasse in das Zentrum der Menge wurde freigelassen. Alle Krelquotten Cirgros waren hier. Dschadda-Moi begab sich zum Zentrum der Ebene. Dschadda-Moi sprach zu ihrem Volk, den Torquanturs. Sie verkündete, dass EVOLO nicht der Feind wäre, der bekämpft werden musste. Es würde aber zu einer Auseinandersetzung mit ihm kommen. Die Chadda berichtete von der Vergangenheit und dem psionischen Impuls, der seit der Zündung der Psisonne in allem Lebenden und Unbelebten vorhanden war. Der Berg hatte seine beiden Aufgaben erfüllt. Einerseits bewahrte er das Wissen der Torquanturs und griff rechtzeitig in die Geschichte in, andererseits sorgte er dafür, dass die Krelquotten zum richtigen Zeitpunkt das Richtige taten. Manthey schaltete sich ein und erklärte, dass die Torquanturs eine eigenständige Existenz führen werden – ohne Torquanturs und Krelquotten. Die Torquanturs würden zu Fragment-LINKS werden und den Bathrern helfen, deren Aufgaben als Brücken-LINK zu erfüllen. (Atlan 797)

Die Krelquotten verfielen in einen eigentümlichen Singsang, in dessen Verlauf ihr Pelz heller wurde und für alle Individuen eine einheitliche Farbe annahm. Die Krelquotten baten die Daila, sie nach Barquass zu transportieren. Den Zeitpunkt des Abfluges würde jedoch nicht Dschadda-Moi bestimmen, sondern Vetti. Die Chadda wendete sich in einer psionischen Botschaft zum letzten Mal an ihr Volk. Sie erzählte von der Zündung der Psisonne, von den Irrtümern und Leistungen der Torquanturs, von ihrer eigenen Jugend, von ihrem Namen auf der Ehernen Tafel, ihrer Ernennung als Herrscherin, dem Aufbruch von Cirgro, um ihrem Volk das Trauma zu nehmen. Sie grüßte letztmalig ihr tapferes und edles Volk. Dann löste sich die Chadda in Millionen psionischer Teilchen auf, von denen jedes ein winziges Fragment ihres Bewusstseins trug, die in die Körper der Krelquotten eindrangen. (Atlan 797)

Die Daila holten die Krelquotten ab, die nur mehr über geringe bis gar keine Psi-Fähigkeiten mehr verfügten. Nur Vetti und wenige hundert hatten ihre vollen Kräfte behalten. Diese Gruppe begab sich in einer psionischen Gewaltteleportation als Vorhut nach Barquass. (Atlan 797)

Das abtrünnige Paket Pzankur griff Cirgro an. Überall tauchten Schemen auf, die sich rasch verfestigten und somit zu einer Gefahr für die Krelquotten wurden. Die unbewaffneten Krelquotten waren den Angriffen der Schemen hilflos ausgesetzt. Es gab Tote und Verwundete. (Atlan 797)

Die Vorhut auf Barquass schloss sich psionisch zu Vetti zusammen –– dem Empfangs-LINK. Die Schiffe der Daila mit den Krelquotten an Bord trafen ein und wurden von Pzankurs Traykon-Schiffen angegriffen. Die Krelquotten erlangten ihre vollen Psi-Kräfte zurück. Ein psionischer Kampf zwischen den Krelquotten und Pzankur entbrannte. Ein gewaltiger psionischer Blitz entlud sich und ermöglichte der Flotte der Daila mit der ZUKUNFTSBOTE den Durchbruch und die Landung auf Barquass. Die Krelquotten vereinigten sich zu einem einzigen Lebewesen, das nun an der Seite Gurays existierte. (Atlan 797)

Quellen

Atlan 728, Atlan 733, Atlan 751, Atlan 757, Atlan 759, Atlan 760, Atlan 766, Atlan 767, Atlan 769, Atlan 783, Atlan 788, Atlan 790, Atlan 797