Krish Palony

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Krish Palony war ein Terraner und ehemaliger Oberstleutnant und USO-Spezialist. Sein Hobby war die Kosmo-Archäologie.

Erscheinungsbild

Der Terraner war Ende August 2841 bereits 148 Jahre alt. Sein hüftlanges weißes Haupthaar trug er im Nacken zusammengebunden. Er war groß und hager. Sein Gesicht wurde von einer breiten Narbe verunziert, die sich vom linken Auge bis zum linken Mundwinkel zog.

Geschichte

In seiner aktiven Zeit war er an Bord der KATROMPI stationiert und schloss mit dem Kommandanten, Oberst Koet Peranat, Freundschaft. Peranat wusste jedoch nicht, dass Palony ein Spezialist der USO war.

Nach seiner Pensionierung zog er sich auf den Planeten Phistral zurück. Dort verehrten ihn die ansässigen Blues-Völker der Zönkedis, Vaaligyas und Üznizaler als »Weißen Gott«, dem zu dienen als Ehre betrachtet wurde. Es war ihm gelungen, die verfeindeten und extrem kriegerischen Stämme der Blues auf Phistral zu relativ friedlichem Zusammenleben zu bekehren.

Ende August 2841 traf Lordadmiral Atlan auf Phistral ein. Er überreichte Palony ein Dokument, mit dem der ehemalige USO-Spezialist wieder in den aktiven Dienst übernommen wurde, und zwar so lange es seine körperliche Konstitution zuließ. Gleichzeitig wurde er zum Oberst befördert. Als Gegenleistung sollte Palony mit Peranat Kontakt aufnehmen. Palony präsentierte dem Lordadmiral ein Schreiben Peranats, in dem die baldige Abreise in Aussicht gestellt wurde. Noch bevor ein Beiboot der HYPERION-DELTA auf Phistral landete, erhielt der frischgebackene Oberst Informationen über die wahre Identität von Firell Kytubashe. Der mutierte Ertruser sollte zudem als Sohn des Terraners, hervorgegangen aus einer Verbindung mit einer zierlichen Ertruserin, mit an Bord des Superschlachtschiffes gehen.

Mit einer Space-Jet wurden die beiden Männer an Bord der HYPERION-DELTA geholt. Nach einem Empfang bei Koet Peranat und der Teilnahme am Bordgericht, das Leutnant Hoyn Taihu zum Tode verurteilte, gelang es ihm, auf Peranat einzuwirken, so dass der Oberst Taihu von Bord fliehen ließ. Allerdings war Peranat nicht ganz ehrlich zu Palony, und Leutnant Taihu fand kurz nach geglückter Flucht den Tod.

Koet Peranat, der seinen Männern mitgeteilt hatte, dass Palony von einem lebensverlängernden Serum wusste, sah sich gezwungen, seinen angeblichen Freund einer Behandlung mit dem SALVE zu unterziehen. So wurde Palony in seinen Träumen zurück ins Jahr 2810 geschickt, wo er Ende März dieses Jahres erstmals auf Tayvor-DeCrot mit Peranat zusammentraf. Bei einer Jagdexpedition der beiden Männer rettete Palony dem Blutdämon Shak-Otshis das Leben, der ihm etwas Unverständliches zuflüsterte und ihm zu einer erfolgreichen Jagd verhalf.

Es gelang Palony, je einen Hatapah, Qururuh und Tuwarongh zu erlegen. Von allen drei Sauriern trank er deren Blut. Peranat glaubte, darin den Grund erkannt zu haben, dass Palonys Alterungsprozess entschieden verlangsamt, wenn nicht sogar gestoppt worden war. Doch Palony konnte auch nach Beendigung der Behandlung mit dem SALVE nicht sagen, ob das Blut eines der Echsen tatsächlich für eine Lebensverlängerung verantwortlich war.

Auf Druck seiner Männer ordnete Peranat medizinische Tests an. Doch Palonys angeblicher Sohn, Firell Kytubashe, verschaffte ihm mit der Kaperung einer Space-Jet der HYPERION-DELTA einen Aufschub. Auf die Drohung Kytubashes, das Superschlachtschiff durch den Abschuss einer Transformbombe zu vernichten, sollte Palony nicht die Freiheit zurückgegeben werden, ließ Peranat den USO-Spezialisten in die im Hangar stehende Space-Jet bringen. Palony und Kytubashe befanden sich nun vorerst in trügerischer Sicherheit.

Als die Stimmung an Bord des Superschlachtschiffes immer mehr kippte und eine Meuterei kurz bevorstand, unterstützte Palony den Kommandanten. Die HYPERION-DELTA flog Tayvor-DeCrot an, wo zahlreiche Kugeltakler erlegt wurden, um den Pensionären ausreichend Blut zur Verfügung zu stellen. Doch die lebensverlängernde Wirkung stellte sich nicht ein. Im Gegenteil: Immer mehr Besatzungsmitglieder erkrankten an einer durch Erreger im Saurierblut ausgelösten Infektion. Auch Tote durch Kreislauf- und Organversagen waren zu beklagen. Erneut stieg die Gefahr einer Meuterei. Palony lieferte eine halbwegs glaubwürdige Erklärung, dass die Wirkung des Blutes erst nach Wochen oder Monaten einsetzen würde und viele Männer die Umstellung des Körpers nicht verkraften würden. Den Pensionären blieb auch nicht viel mehr übrig, als sich an den Strohhalm zu klammern, dass alles gut gehen würde.

Bei der Eroberung des Planeten Flinter Orega war Palony beinahe ständig an Peranats Seite. Als die Flotte der USO eintraf und den Oberst zur Kapitulation aufforderte, sah Palony seine Chance gekommen, um unbemerkt an Bord der im Hangar wartenden Space-Jet Firell Kytubashes zu gelangen. Da eine Flucht mit dieser Jet unmöglich war, beschlossen die beiden Männer, mit einer anderen Space-Jet zu entkommen. Als Rückendeckung nahmen sie eine von Kytubashe gebastelte Fernsteuerung mit, mit der sie die Jet steuern konnten.

Palony und Kytubashe erreichten einen Hangar und machten eine Space-Jet startbereit. In der Zwischenzeit eröffnete die HYPERION-DELTA das Feuer auf die Schiffe der USO. In einem Depot mit Transformbomben versahen sie eine der Bomben mit einem Zeitzünder. Dann machten sie sich auf den Rückweg zu ihrer alten Jet. Mit einigen Feuerstößen zerschossen sie die Schleusentore. Palony nahm mit Peranat Kontakt auf und forderte ihn im Namen der USO zur sofortigen Kapitulation auf. Zur Unterstreichung seiner Forderung machte er auf die in 165 Minuten explodierende Transformbombe aufmerksam. Dann schaltete er den Interkom ab und verließ mit Kytubashe auf schnellstem Weg die Space-Jet. Mit der Fernsteuerung starteten sie das kleine Raumschiff und flogen es aus dem Hangar. In rasender Eile begaben sich die beiden USO-Spezialisten erneut in den Hangar, in der die zweite Space-Jet startbereit auf sie wartete.

Die ausgeschleuste Jet wurde von den Feuerleitpositroniken erfasst und durch Transformbeschuss vernichtet. Gleichzeitig wurde die HYPERION-DELTA aus Transformgeschützen von etwa 30 USO-Raumschiffen beschossen. Die von den Explosionen geblendeten Ortungseinrichtungen der HYPERION-DELTA konnten die Space-Jet mit Krish Palony und Firell Kytubashe an Bord nicht orten, so dass das Schiff in den Linearraum entkommen konnte. Nach kurzem Linearflug tauchte die Jet in den Normalraum zurück und die beiden Männer beobachteten das weitere Geschehen um die HYPERION-DELTA.

Palony und Kytubashe nahmen mit der IMPERATOR Kontakt auf und wurden eingeschleust. Die beiden USO-Spezialisten erstatteten dem Lordadmiral Bericht. Der Albtraum mit den aufständigen Pensionären war vorbei.

Im Jahre 1518 NGZ gab Pino Gunnyveda, ein Spezialist der Neuen USO an, Bewunderer Krish Palonys zu sein. Er führte sogar einen Holo-Würfel unter anderem mit Aufnahmen des Oberstleutnants mit sich, mit denen er seine Kabine während des Aufenthalts an Bord der GALBRAITH DEIGHTON V dekorieren wollte. (PR 2808)

Quellen