Kroiterfahrn

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Kroiterfahrn war ein kranker Greiko, der während der Larenherrschaft als erster Vertreter seines Volkes die Milchstraße besuchte.

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Heft: PR 696
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Siehe Greikos.

Mit fortschreitender Krankheit veränderte sich das Äußere Kroiterfahrns. Die Farbe seines Körpers wurde blasser, die Flughäute knisterten wie trockene Blätter, aus seinen Augen verschwand der Glanz.

Charakterisierung

Wie alle Greikos war Kroiterfahrn von einer tiefen Friedensliebe erfüllt. Jede Form von Gewalt und Brutalität erfüllte ihn mit Abscheu. Terranische Musik klang für ihn aggressiv. Das Bewusstsein eines Terraners konnte er nicht ertragen, als Tako Kakuta versuchsweise in den Körper des Greikos überwechselte.

Allerdings war der Greiko von einer psychischen Krankheit befallen, die ihn am Rauschzustand, in den sich Greikos während ihrer gemeinsamen Meditation versetzten, nicht länger teilhaben ließ. Er war erfüllt von einer inneren Unruhe und Sehnsucht nach der Milchstraße, die neueste vom Konzil der Sieben befriedete Galaxie. Beim Besuch in der Milchstraße führte er immer wieder Konflikte und Spannungen mit den Laren auf seine Krankheit zurück, die es ihm angeblich nicht ermöglichte, seine Umgebung objektiv wahrzunehmen.

Die Entdeckung der wahren Zustände in der Milchstraße und der brutalen Unterdrückung ihrer Bewohner durch die Invasoren versetzte Kroiterfahrn einen schweren Schock, aus dem er nicht wieder genesen konnte. Er starb sozusagen einen Tod »von innen heraus«, der erst seine Gefühle und Ideale abtötete und dann seinen Körper.

Geschichte

Kroiterfahrn war noch ein junger Greiko, als ihn eine Krankheit befiel, die ihn aus der Gemeinschaft der Greikos absonderte. Die anderen Konzilsvölker hatten den gutgläubigen Greikos Erfolgsmeldungen von einer neuen durch das Konzil befriedeteten Galaxie zugetragen. Diese Neuigkeiten versetzen Kroiterfahrn in eine solch heftigen Aufruhr und eine innere Spannung und Sehnsucht, dass er fortan nicht mehr in der Lage war, in den gemeinsamen Meditationen der Greikos Erfüllung zu finden. Die innere Ergriffenheit schlug auf sein körperliches Befinden über, und er drohte, unheilbar zu sterben, als die Greikos beschlossen, ihn lange vor der offiziellen Abordnung ihres Volkes in die Milchstraße zu entsenden, um ihn zu retten.

Im Juli des Jahres 3460 traf Kroiterfahrn auf Tahun ein, wo Hotrenor-Taak alles unternahm, ihm eine heile Welt vorzugaukeln. Doch als der Greiko Zeuge eines Zwischenfalls wurde, bei dem der USO-Spezialist Braunter Schulz überwältigt und fest genommen wurde, keimten in ihm Zweifel. Er verlangte, Schulz zu sprechen, und diesem gelang es, am 13. Juli mit Kroiterfahrn zu fliehen und ihm die Augen über die brutale Unterdrückung der Milchstraßenvölker durch das Konzil am Beispiel des Strafplaneten Kelouq zu öffnen.

Die Wahrheit versetzte Kroiterfahrn einen schweren Schock, von dem sich das friedliebende Wesen nicht wieder erholen konnte. Alle Versuche, den Greiko zu heilen, schlugen fehl. Auch ertrug er nicht das Überwechseln des Bewusstseins des Altmutanten Tako Kakutas, das ihn beleben sollte. Schließlich starb Kroiterfahrn auf Gäa.

Atlan gelang ein letzter Coup, als er den toten Greiko durch Leticron ermorden ließ. Der Erste Hetran war von Hotrenor-Taak ausgeschickt worden, den Greiko zu jagen, von dem die Laren einen Verrat befürchteten. Atlan lockte den Überschweren auf Karramisch in eine Falle, in der Leticron behaupten musste, den bereits verstorbenen Kroiterfahrn eigenhändig getötet zu haben, um nicht sein Gesicht zu verlieren.

Quellen

PR 696, PR 697