Kulgneeck

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Kulgneeck wurde im Jahre 1517 NGZ als Naat durch seine dubiosen Verbindungen in die Gesellschaft von Naatsdraan unwillentlich zum Helfer von TLD-Agenten und leistete wichtige Informationsarbeit in Vorbereitung des Projekts Ultima Margo.

Erscheinungsbild

Siehe Naats.

Charakterisierung

Kulgneeck war ein Gauner, hochintelligent und ohne patriotische Ideale. Seine gehobene Stellung auf der Hauptwelt der Naat-Föderation, Naatsdraan, erarbeitete er sich im Zuge der Protektion der Naats durch das Atopische Tribunal und der damit verbundenen Polarisierung der politischen Strömungen seines Volkes, indem er sich beiden Seiten als Werbetexter zur Verfügung stellte. (PR 2796)

Geschichte

Der junge Naat war ein vielversprechendes Talent auf der Universität von Pattnaat, bis er sich einmal zu oft mit einem seiner Professoren anlegte und des Instituts verwiesen wurde. (PR 2797)

Anfang Oktober des Jahres 1517 NGZ wurde Kulgneeck in Pattnaat Zeuge einer Massenschlägerei zwischen den Anhängern der bisherigen Gefolgschaft des Kristallimperiums und den Befürwortern dessen Zerschlagung durch das Atopische Tribunal. Die handgreifliche Auseinandersetzung konnte nur stattfinden, da ein die beiden Gruppen trennender Zaun aus Prallfeldern zusammenbrach. Trebor und Ghineen, die Anführer beiden politischen Fraktionen, waren in das positronische Netz der Stadt eingebrochen und hatten den Zaun abgeschaltet. Sie passten Kulgneeck beim Verlassen eines Restaurants in der Nähe der sich prügelnden Naats ab und versuchten ihn in Gewahrsam zu nehmen, um ihm anschließend die Deaktivierung der Prallfelder in die Schuhe zu schieben. Sie hatten herausbekommen, dass Kulgneeck für beide Seiten gearbeitet und sie durch seine Machenschaften in Gefahr gebracht hatte, in den Medien unglaubwürdig zu wirken. Kulgneeck floh mithilfe eines Antigrav-Gürtels über die Dächer bis in den Diplomatischen Bezirk von Pattnaat. (PR 2796)

Dort kontaktierte er den TLD-Agenten Kleif Hannsen und forderte von diesem einen Gefallen ein. Er plante bei dem Terraner und seinem arkonidischen Kollegen Lisher Vincallen unterzutauchen, bis seine Verfolger das Interesse an ihm verloren hätten. Hannsen und Vincallen nötigten ihn im Gegenzug dazu, ihnen Informationen über das von den Onryonen im Orbit von Naatsdraan errichtete und Hypermaterielle Schleuse genannte Ferntransmitterportal und die Regierungsmitglieder der Naat-Föderation zu liefern. Dazu suchten Kulgneeck und Kleif Hannsen die Unterwelt von Pattnaat auf, wo der Naat seine Kontakte spielen ließ. (PR 2796)

Einige Tage später trafen Perry Rhodan und Atlan, als Mitglieder im Tross der neuen LFT-Botschafterin Shiona Varmdalen getarnt, auf Naatsdraan ein. Sie wiesen die beiden Agenten an, Kulgneeck dazu zu bringen, den ersten Transport mit dem Transmitter ins besetzte Arkonsystem mitzumachen. Der Naat ließ sich darauf ein und dokumentierte für den TLD die Technik der für die Reise durch die Hypermaterielle Schleuse verwendten Barkassen. Rhodan und Atlan planten eine dieser automatisierten Fähren in ihren Besitz zu bringen. Kulgneeck sollte zu diesem Zweck hundert Artgenossen anheuern, die die Einzelteile einer Fernsteuerung an Bord schmuggeln sollten. (PR 2796)

Anfang November fasste er zusammen mit Kleif Hannsen den Plan, die 99 anderen Naats neben ihm selbst aus den Reihen der Arkontreuen zu rekrutieren. Diese köderten sie mit dem Versprechen eines Treffens mit einer außergewöhnlichen arkonidischen Persönlichkeit, so dass sich auch Ghineen, die Anführerin und Duur-Jefon, der politische Kopf im Hintergrund der Organisation entschlossen, an der Aktion teilzunehmen. Kulgneeck und seine 99 Artgenossen bestiegen die Barkasse am 14. November 1517 NGZ. Jeder von ihnen hatte Bauteile eines Störgerätes dabei, mit dem sie während des Startvorgangs die Positronik der Fähre ausschalteten. Der zeitgleich gestartete Schlachtkreuzer KANTOR CHIARINI stabilisierte das Kleinraumschiff und nahm es im Chaos einer ebenfalls zu diesem Zeitpunkt losbrechenden Raumschlacht an Bord. Der Angriff auf das Naatasystem diente unter anderem der Ablenkung vom Diebstahl der Barkasse und wurde von Gaumarol da Bostich angeführt. (PR 2797)

An Bord der RAS TSCHUBAI, dem Mutterschiff der KANTOR CHIARINI, entschloss sich Kulgneeck, sein Leben zu ändern und noch einmal von vorn zu beginnen. Der erste Schritt dazu war seine Bewerbung für ein Einsatzkommando im Arkonsystem. Dieses sollte dort die Kontrolle über die, zur Empfangsstation des Ferntransmitters umgebaute, Trainingsstation Land Collthark übernehmen. Auch Ghineen und Duur-Jefon waren, aufgrund ihrer früheren Zugehörigkeit zur Kristallgarde, mit von der Partie. Bruce Cattai, der Befehlshaber über das Kommando, entschied sich die drei Naats auf den Einsatz mitzunehmen. Zum einen wegen der Kenntnisse der beiden Veteranen über die Verhältnisse auf dem Land Collthark und Kulgneeck wegen seines Talentes als Schwindler, um für den Fall eines Funkanrufs der Onryonen gerüstet zu sein. Während des Bewerbungsgesprächs mit Cattai gestand Kulgneeck, dass es immer sein großer Traum gewesen sein, mit einem Schiff wie der RAS TSCHUBAI auf große Fahrt ins Unbekannte zu gehen. (PR 2797)

Zwei Tage später, am 16. November brachte die KANTOR CHIARINI die Barkasse mit zwanzig Raumlandesoldaten, zwei Posbis und den drei Naats zurück in das Naatasystem und übergab sie wieder den Onryonen. Diese ließen sie, abgelenkt durch einen genau getimten Angriff eines Teils von Bostich I. Flotte, ohne weitere Kontrolle in den Transmitter einfliegen. Trotz einiger Schwierigkeiten während der Passage durch die Hypermaterielle Schleuse erreichte die Gruppe das Land Collthark. Dort überwältigten zwei oxtornische Soldaten, eine Ertruserin und die drei Naats ein eintreffendes Hilfskommando und aktivierten mit der Energie derer Gleiter ihre aus Gründen der Tarnung stillgelegte SERUNS, sowie die beiden Posbis. (PR 2797)

Der sich anschließende Weg durch ein aus drei Fragmentraumern bestehendes Trainingsgelände, in dem ihnen umprogrammierte Posbis ohne Plasmazusatz heftige Gefechte lieferten stellte sich als beinahe als zu große Herausforderung heraus. Nur Duur-Jefons Entscheidung, sich lieber für den Erfolg des Unternehmens zu opfern, als an Alter und Krankheit zu sterben, ermöglichte dem Team den Durchbruch. Kulgneeck war entsetzt über den Tod des alten Naats und bereute seine Entscheidung an dem Kommandounternehmen teilzunehmen beinahe schon wieder. (PR 2797)

Kurz vor Erreichen der Zentrale der Station erschien ein onryonischer Raumvater über dem Land Collthark und forderte die Eindringlinge mit einigen Warnschüssen auf, sich zu ergeben. Der Kommandant des Schiffes war Attilar Leccore, der Direktor des TLD. Dieser hatte sich in der Identität des Onryonen Boyton Holtorrec bis zum stellvertretenden Sicherheitschef des Sonnensystems hochgearbeitet und gab sich durch die Erwähnung des Papa-Legba-Manövers zu erkennen. Das Kommando kapituliere daraufhin und wurde von Leccore in der Zentrale der Station festgesetzt. (PR 2797)

Quellen

PR 2796, PR 2797