LFT-BOX

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Bei den LFT-BOXen handelt es sich um Fragmentraumer von 3000 m Kantenlänge mit geglätteten Oberflächen.

PR2246.jpg
Heft: PR 2246
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Der Raumschiffstyp wurde als QUASAR-Klasse eingeführt, indem die Posbis der LFT 50.000 Schiffe dieses Typs zur Verfügung stellten. Die QUASAR-Klasse war ursprünglich als Wiederauflage der Ultraschlachtschiffe auf Basis der kugelförmigen 2500-Meter-Zellen gedacht, die jedoch nicht mehr verwirklicht wurde. Für den Bau wurde in enger Zusammenarbeit sowohl terranisches als auch posbisches Wissen verwendet. Diese modifizierten Fragmentraumer wurden als LFT-BOX-00001 bis LFT-BOX-50000 durchnummeriert (PR 2211) Sie stellen die größten regulären Einheiten der LFT-Flotte und werden auch als »Omni-Ultraschlachtschiffe für den multiplen Einsatz« oder als »Ultraschlachtschiffe der QUASAR-Klasse« bezeichnet. Das Programm stellt die Antwort auf die hohe zahlenmäßige Überlegenheit der arkonidischen Flotte dar.

Übersicht

Eine LFT-BOX hat etwa das neunfache Volumen eines Schiffes der ENTDECKER-Klasse bzw. SATURN-Klasse und fast das 3,5-fache eines Ultraschlachtschiffes der JUPITER-Klasse abhängig von dem Füllgrad des Ringwulsts der Kugelraumer.

Die Anzahl der Beiboote – und damit die dafür benötigte Besatzung – gestaltet sich variabel. Beim Sturm auf Tan-Jamondi kamen LFT-BOXen zum Einsatz, die z. T. auch Schwere Kreuzer (200 m Durchmesser) und Schlachtkreuzer (500 m Durchmesser) mit sich führten.

Im Bedarfsfall können LFT-BOXen zusammengekoppelt werden, um größere und schlagkräftigere Kampfblöcke bzw. mobile Stützpunkte zu bilden.

LFT-BOXen lassen sich zudem in kleinere Module zerlegen, die zwischen 500 und 1500 Meter Kantenlänge besitzen. (PR 2340)

Die Standard-Besatzung der LFT-BOXen betrug 200 Personen. (PR 2211)

Technische Daten: Modifizierte LFT-BOX der QUASAR-Klasse (PRAETORIA, 1331 NGZ)
Unterlichtantrieb: Sceersche Hyperfeldtriebwerke auf der Basis von 24 Gravotron-Triebwerken und 24 Protonenstrahltriebwerke, Antigravtriebwerk
Überlichtantrieb: 5 Kompensationskonverter vom Typ Hawk-I, Not-Transitionstriebwerk
Offensivbewaffnung: 60 MVH-Sublicht-Geschütze, 180 Impulsstrahler, 120 MVH-Überlicht-Geschütze, 180 Transformkanonen, 6 Paratronwerfer
Defensivbewaffnung: Prallschirme, Hypermagnetische Abwehrkalotte, HÜ-Schirm, Paratronschirm
Energieversorgung: 12 Kraftwerke mit je sechs Nug-Schwarzschild-Reaktoren, 250 Hauptfusionsreaktoren, 20 Zyklotraf-Ringspeicher, 4850 Sphärotraf-Kugelspeicher
Beiboote: Ein-Mann-Jäger, Drei-Mann-Zerstörer, Shifts
Besatzung: ein Plasmakommandant (von Posbis zur Verfügung gestellt), Stammbesatzung von 150 im Dreischicht-Betrieb plus eine Beibootbesatzung von 50 Mann, 25.000 Posbis, 10.000 Mehrzweck- und Kampfroboter
Abbildung
Risszeichnung: »Terranische Technik – PRAETORIA – Autark flugfähiger LFT-Multifunktions-Stützpunkt Teil 2« (PR 2267) von Daniel Schwarz

Besondere Verwendungen

PRAETORIA

116 modifizierte LFT-BOXen bildeten den wichtigsten Bestandteil des autark flugfähigen Multifunktionsstützpunktes PRAETORIA der LFT. Durch Interkonnekt-Felder konnten die BOXen von PRAETORIA miteinander »verschmelzen«. Sie waren um ein Schiff der JUPITER-Klasse herum aufgebaut und bildeten die Form eines dreidimensional erscheinenden Kreuzes. (PR 2211)

Stützpunkt Brocken 44

Der Stützpunkt Brocken 44 wurde aus vorbereiteten Modulen von LFT-BOXen gebildet, die sich automatisch zu einem Stützpunkt zusammensetzten. (PR 2225)

MORGENROT-Stationen

Im Rahmen der Operation Kristallsturm errichtete die LFT die fünf MORGENROT-Stationen, um der RICHARD BURTON den Flug zur Großen Magellanschen Wolke zu ermöglichen. Ihren Namen erhielten die Raumstationen in Anlehnung an den Sektor Morgenrot, von dem ausgehend sie stationiert wurden. Bei den Stationen handelte es sich um den Zusammenschluss von zwei LFT-BOXen und drei Flottentendern der PONTON-Klasse. (PR 2256 Perry Rhodan Kommentar)

Charon-Wolke

Da LFT-BOXen zu groß für die von den Charonii beruhigten Zonen im Strukturgestöber der Charon-Wolke sind, wurden 40 LFT-BOXen in ihre Module zerlegt, damit sie in das Jona-System transportiert werden konnten. Dort wurden die Module verwendet, um den Stützpunkt Jonathon aufzubauen. (PR 2340)

MOTRANS-Plattformen

Die so genannten MOTRANS-Plattformen bestanden aus mehreren LFT-BOXen, die zu einem Gebilde mit den Ausmaßen eines PRAETORIA-Seitenarms zusammengesetzt wurden. Im Mai 1345 NGZ bildete ein Quader von insgesamt 17 LFT-Boxen die Linie 2 des Projekts BACKDOOR. (PR 2350)

DOPPELBOX

Drei voll funktionsfähige LFT-BOXen der QUASAR-Klasse wurden 1346 NGZ mit je einer Leer-BOX zusammengefügt und im Flottenjargon als DOPPELBOX bekannt. Sie sollten die RICHARD BURTON auf einer Spezialmission unterstützen. Es gibt bislang nur drei bekannte Exemplare. (PR 2396)

Bekannte LFT-BOXen

Geschichte

1331 NGZ war das Gros der LFT-BOXen im Malby-System stationiert. 15.000 LFT-BOXen gehörten zu den 26.000 Primäreinheiten der »LFT-Einsatzflotte Hayok«, die vom Malby-System nach Brocken 44 vorstießen.

1332 NGZ waren 3000 LFT-BOXen im Solsystem stationiert, die aus dem Rumal-System verlagert worden waren.

Aufgrund der Verluste bei den Kämpfen vor allem in den Jahren 1331 NGZ bis 1333 NGZ verfügte die LFT im Jahre 1344 NGZ nur noch über 38.000 LFT-BOXen.

Im Januar 1463 NGZ verteidigten 50.000 LFT-BOXen der QUASAR-Klasse aus der Flotte des Neuen Galaktikums den Polyport-Hof ITHAFOR gegen eine Flotte von 2400 Schlachtlichtern der Frequenz-Monarchie. (PR 2514)

1514 NGZ entsandte Arun Joschannan die Erste Mobile Kampfflotte, die aus 2500 LFT-Boxen der QUASAR-Klasse bestand, ins Solsystem, um Terra gegen die Onryonen zu verteidigen. (PR 2704)

Darstellungen

Quellen

PR 2211, PR 2225, PR 2267, PR 2306, PR 2350, PR 2514