Lafalle

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Lafalle war ein Hanse-Spezialist im 13. Jahrhundert NGZ.

PR-TB-378.jpg
Lafalle und sein Mitarbeiter Ikarus
Planetenroman 378
© Heyne Verlag

Erscheinungsbild

Er war ein 166 Zentimeter großer Terraner mit pechschwarzer Haut und einem Kugelbauch. (PR-TB 378, S. 12, 13) Dabei hatte er eine Schulterbreite von fast einem Meter. (PR 1685, S. 40) Sein haarloser Kopf beherbergte kugelrunde Augen, die im Verhältnis eigentlich zu groß waren. Seine Fußspitzen standen unnatürlich weit nach außen – auch beim Gehen. Wenn man ihn beobachtete, hätte man ihn für einen Angehörigen eines Zirkus halten können.

Er hatte eine dunkle Stimme mit fremdländischem Akzent.

Normalerweise trug er eine einteilige, dunkelblaue Kombination mit schwarzen Lederstiefeln. Seine übergroßen Hände waren von Handschuhen bedeckt, die von seinen Ärmeln baumelten, wenn er sie auszog. Um seinen Bauch trug er einen breiten Gürtel, an dem eine kleine Tasche und weitere Utensilien hingen, unter anderem eine vorsintflutliche Lupe und ein Diktafon. (PR-TB 378, S. 12 f)

Paragabe

Er war ein Intuitivator. Anhand einer Fülle von verschiedenen Informationen konnte Lafalle auf Zusammenhänge schließen, die mit reiner Logik nicht möglich waren. In diesen Situationen hatte er auch die Eingebung von Namen und anderen präzisen Sachverhalten. Er selbst nannte seine Fähigkeit in Ermangelung eines besseren Begriffs »Intuition«. (PR-TB 378, S. 112)

Charakterisierung

Lafalle verriet nie seine Herkunft, doch eine Analyse seiner Zellstruktur, die während seiner Ausbildung zum Hanse-Spezialisten erfolgte, bezeugte, dass er von Terranern abstammen musste. (PR-TB 378, S. 23)

Wenn sich Lafalle vorstellte, so nannte er seinen Namen und präzisierte die Sprechweise:

Zitat: [...] »Mit einem stummen E am Ende.« […] (PR-TB 378, S. 79)

Das Verhalten Lafalles war manchmal etwas merkwürdig und er sprach ständig in einer geschwollenen Art. Die Meinung des Androiden Ikarus dazu war, dass Lafalle ein todernster Mensch sei, der nicht aus seiner Haut könne. (PR 1711, S. 8, 18)

Wenn Lafalle ermittelte, musste er Fragen stellen; für ihn war die kleinste Information wichtig und er stellte Fragen, die anscheinend nichts mit einem Fall zu tun hatten. Als er im März 1212 NGZ zu einem Fall gerufen wurde, bei dem eine Spindel und ein Segment gestohlen wurden, flohen Paunaro und Icho Tolot vor seinen Fragen: Ihnen würden ja Löcher in den Bauch gefragt. (PR 1685, S. 8, 41)

Geschichte

Anfang des Jahres 1206 NGZ bekamen Lafalle und sein Partner, der Hanse-Spezialist und Android Ikarus, von Homer G. Adams den Auftrag, einen Verräter in den Reihen der Kosmischen Hanse zu überführen. Beiden gelang es, den Abteilungsleiter Murrat Notame als Verräter zu identifizieren, der wegen übermäßiger Spielsucht für die Akonen gearbeitet hatte. (PR-TB 378, S. 8, 12 f)

Noch am selben Tag erteilte ihnen Homer G. Adams den nächsten Auftrag: Lafalle und Ikarus sollten auf dem Planeten Chubbid ermitteln. Mit Chubbid bestand ein Handelsabkommen, um der Hanse eine immens teure Maguagua genannte Substanz zu liefern, die nicht synthetisiert werden konnte. Von den letzten zwei Warensendungen aus je zehn Containern waren jedoch nur jeweils zwei der Container angekommen. Die Vertreter des Planeten konnten nachweisen, dass die Ware verschickt wurde und die Hanse musste den erheblichen Betrag der verlorengegangenen Ware trotzdem zahlen. (PR-TB 378, S. 8, 19 f)

Lafalle mit seiner Fähigkeit und Ikarus mit seinen technischen Möglichkeiten gelang es schließlich, den galanischen Wissenschaftler Ulott-Khon dingfest zu machen, der die Bevölkerung Chubbids willenlos gemacht hatte, um mit dem Geld der Kosmischen Hanse ungestört nach einem Elixier zu forschen, das das Leben verlängern sollte. Der unter Zwang arbeitende Wissenschaftler Boos Yondan ließ die fehlenden Container verschwinden, um die Kosmische Hanse aufmerksam zu machen. (PR-TB 378, S. 8, 155 f)

Im März 1212 NGZ wurde Lafalle von Perry Rhodan angefordert, als eine Spindel und ein Segment auf Titan verschwunden waren. Sein Partner Ikarus befand sich zu dieser Zeit zur Überholung in einer Werkstatt. Durch Lafalles kriminalistische Überlegungen und seine Intuition konnten beide Teile in einem Lagerraum wiedergefunden werden, versteckt unter einem Deflektorschirm. Damit war Lafalles Auftrag erledigt und er reiste wieder ab. (PR 1685, S. 40 f,49 f)

Am 27. Januar 1217 NGZ wurde Lafalle zur Suche nach dem Ritterschiff STORMON hinzugezogen. Er nervte wie stets alle Menschen in seiner Nähe, erzielte aber wieder einmal den Erfolg. Aufgrund seiner Vorgaben berechnete NATHAN eine fünf Kilometer große Fläche auf dem Mars, wo seit den Tagen der Dritten Macht noch nie ein Mensch seinen Fuß hingesetzt hatte. Die Antipode dieser Fläche war der Monte Lohark, ein 1000 Meter hoher Berg, der offenbar keiner Erosion unterlag. In dem Berg wurde ein eiförmiger Hohlraum angemessen, womit das Ritterschiff gefunden war. (PR 1711, S. 18 f)

Am 2. Februar 1217 NGZ wurde noch einmal die Hilfe Lafalles benötigt. Nachdem man das Ritterschiff freigelegt hatte, wollte es sich nur öffnen, wenn ein Ritter der Tiefe vorsprechen oder wenn ein 45-stelliger Kode gesendet würde. Lafalle wurde daraufhin auf den Kode angesetzt. Stunden später hatte Lafalle tatsächlich den Kode geknackt und die STORMON öffnete sich. Doch das Ritterschiff war schon zu diesem Zeitpunkt verloren, denn das Schiff verfügte ähnlich wie die STYX über eine Mentalsteuerung und die Kristallisierung des Mars war schon zu weit fortgeschritten. (PR 1711, S. 53 f)

Ende September 1217 NGZ kamen Lafalle und Ikarus wieder zum Einsatz, als jeweils 300 Raumschiffe der Hamamesch von Plophos, Olymp und Terra vertrieben wurden, als die Hamamesch dort ihre Basare aufbauen wollten. Da der Verbleib dieser 900 Raumschiffe ungewiss war, sollte sie Lafalle mit seinen Sinnen aufspüren. (PR 1734, S. 28 f) Schließlich scheiterte diese Aufgabe daran, dass Lafalle meinte, nicht genug Informationen zu haben. (PR 1734, S. 37)

Quellen