Magadon

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Magadon – im Jahre 11.288 v. Chr. als Toryma III, im Jahre 2166 als Lamar-Grall bekannt – war die Heimatwelt der Magadu bzw. der Magadonen im Demetria-Sternhaufen.

Magadon ist der dritte Mond von Toryma, des achten Planeten des von den Grall Gerim-Yotoh und von den Arkoniden Norak'Tar genannten Systems.

Übersicht

Über den Mond ist nur bekannt, dass er als Heimat der damals hoch entwickelten, raumfahrenden Magadonen eine hochtechnisierte Welt gewesen sein muss. Er war vermutlich die Zentralwelt des Imperiums von Magadon.

Nach dem Niedergang siedelten sich die Grall auf dem Mond an.

Bekannte Ortschaften

Die Grall unterhalten 17 Schwimmende Tempel auf Lamar-Grall, folgende sind namentlich bekannt:

  • Brise des Wandels
  • Geländer des Glaubens
  • Hafen der Weisheit
  • Hort der Erhebung
  • Nest der Besinnung – hier residiert der oberste Priester P-Mala-Ladai

Geschichte

Zu einem unbekannten Zeitpunkt wurde der Mond der Legende nach durch die Schuld der Hohen Herren vernichtet.

Tatsächlich wurde er im Rahmen der Kampfhandlungen zwischen dem Imperium von Magadon und den Arkoniden zerstört. In einer zweitägigen Aktion wurde der Mond von Tausenden Raumschiffen der Flotte Reichsadmirals Helsath im Salventakt permanent mit Impulskanonen beschossen, bis seine Oberfläche bis in eine Tiefe von mehreren Kilometern kochte. Da diese Zerstörung den Gipfel der Racheaktion der Arkoniden nach dem Überfall der Magadonen auf die arkonidischen Siedler auf Falkan darstellte, enthält die Legende insofern ein Körnchen Wahrheit.

Die Vernichtung Magadons war für die überlebenden Magadonen ein so schwerer Schock, dass sie aller Technik abschworen. Sie zogen sich völlig vom galaktischen Geschehen zurück und führten ein naturverbundenes, einfaches Leben. Im Laufe der Zeit entwickelten sie sich zu den Magadu. Sie entwickelten ein besonders ausgeprägtes Gefühl, Bestandteil eines Kollektivs zu sein, zu dem auch die Natur gehörte, in der sie lebten.

Der Mond wurde von den Grall um 7800 v. Chr. besiedelt. Es geschah im Einverständnis mit den Arkoniden von Falkan, denn der Mond war schon zuvor als Heiligtum der Grall bekannt.

Im 22. Jahrhundert waren die Magadu ein auf 50 Planeten im Demetria-Sternhaufen versprengt lebendes Volk, das von den dortigen Machtblöcken als unbedeutend betrachtet wurde.

Quellen

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