Laosoor

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Die Laosoor sind ein kleines felides Volk, das circa 20 Mio. v. Chr. in der LAOMARK lebt. Von dort aus unternehmen die Hightech-Meisterdiebe ihre Beutezüge.

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Heft: PR 2464
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Heft: PR 2400 – Innenillustration 2
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Heft: PR 2420 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Beschreibung

Erscheinungsbild

Das Aussehen der Laosoor erinnert an terranische Schwarze Panther. Sie stammen von Raubtieren ab und können sich sehr schnell und elegant bewegen. Ihre Körper sind ganz mit dichtem Pelz bedeckt. Die massigen, breiten Köpfe haben hagere Gesichter. Ihre großen Fangzähne wirken furchteinflößend. Viele Laosoor versehen die Zähne mit Verzierungen (Einlegearbeiten, Farbe). Obwohl sie aufrecht gehen und dabei ihre mit Krallen bewehrten Vorderbeine als grobe, aber kräftige Hände verwenden könnten, bevorzugen sie einen vierbeinigen Gang. Die durchschnittliche Schulterhöhe beträgt 1,30 m, die Körperlänge 2,60 m.

Die Laosoor sind nachtsichtig; helles Tageslicht ertragen sie nur, wenn sie die Augen mit ihren Nickhäuten oder aber mit Schutzbrillen abschirmen. Die Augen haben senkrecht geschlitzte Pupillen. Als Raubtierabkömmlinge sind die Laosoor extrem kraftvoll und geschmeidig, sie haben besonders gute Reflexe und Instinkte.

Zum Greifen benutzen sie ihre »Ohrenhände« und die »Schwanzhand«. In Ruhestellung liegen die Ohrenhände dicht am Schädel und gleichen geballten Fäusten. Sie sind kranzartig von Akustiksensoren umgeben. Die Ohrenhände können für feinmotorische Arbeiten ausgestülpt werden. Sie sind fingerartig zergliedert und bis zu zehn Zentimeter lang. Sie sitzen auf circa 50 Zentimeter langen, ausfahrbaren Tentakeln. Die Schwanzhand ist ein bis zu zehn Zentimeter langer, ebenfalls ausstülpbarer Fortsatz des Schwanzes. Die Laosoor verzichten meist auf Kleidung; sie verwenden bei Planeteneinsätzen meist nur Schulter- und Flankentaschen, um ihre Ausrüstung zu transportieren.

Siehe auch: Galerie Laosoor

Physiologie

Ihr Metabolismus scheint sehr widerstandsfähig gegen fremde Organik zu sein: Ohne Probleme verdaut Commander Pothawk eine abgeschlagene Hand eines Morgoth'Daer, obwohl diese aus einem anderen Universum stammt. (PR 2406)

Parafähigkeiten

Etwa ein Fünftel des Volkes ist psi-begabt. Die Paragaben können ab einem bestimmten Alter der Kinder (15 bis 17 Jahre) gezielt geweckt und ausgebildet werden.

Am häufigsten kommen Paragaben wie Nahdistanz-Teleportation (Reichweite bis zu 50 Metern, wobei 30 Meter normaler Durchschnitt sind) und Nahdistanz-Telekinese (bis zu fünf Kilogramm bei einer Reichweite von fünf bis zehn Metern) vor. Nahdistanz-Telekinese gilt als die geringste der Paragaben. Andere Psi-Fähigkeiten wie zum Beispiel Telepathie, Suggestion kommen nur selten vor, und sind meist auch nur schwach ausgeprägt. Mehrfachbegabungen sind sehr selten.

In einem Parablock von mehr als 100 Laosoor lassen sich die Parakräfte verstärken. Auch gelingt der Zugriff auf weitere Psi-Fähigkeiten. So können durch einen Parablock die Schutzschirme eines Mounters oder der LAOMARK per Individualaufladung verstärkt werden. (PR 2402 – Glossar)

Charakterisierung

Da die Laosoor von Raubtieren abstammen, sind die Jagd und das Erringen von Beute tief in ihrer Kultur verwurzelt.

Die Laosoor beherrschen das »Handwerk« der Diebe meisterhaft. Als Hightech-Diebe benutzen sie für ihre Beutezüge eine Reihe von hoch entwickelten Gerätschaften. Obwohl sie vom Diebstahl leben, berauben sie ihre Opfer gemäß ihres Moralkodex' nie ihrer Existenzgrundlage. Häufig merkt das Opfer gar nicht, dass ihm etwas fehlt. Entführungen gehören normalerweise nicht zum Repertoire der Laosoor, Erpressung gilt bei ihnen als Todsünde. Es ist für jeden Meisterdieb eine Frage der Ehre, für einen Beutezug keine brutale Gewalt, sondern Intelligenz und Können einzusetzen.

Zuweilen gehen die Laosoor auch nicht für eigene Zwecke auf die Jagd, sondern unternehmen Diebeseinsätze für externe Auftraggeber.

Bekannte Laosoor

Gesellschaft

Das Volk der Laosoor wird von zwei Königen regiert, die im Mark-Kastell der LAOMARK-Hauptstadt Saxuan residieren.

Die Militär-/Diebesränge

  • Flotten-Commander – der höchste militärische Befehlshaber seines Volks. Der Laosoor Hohogom hat diesen Rang inne. (PR 2401)
  • Commander der Diebe – Commander einer Einheit von Dieben. Pothawk hat diesen Rang unter anderem inne (PR 2400)

Sonstiges

Obwohl die Laosoor von Raubtieren abstammen, essen sie gerne Früchte, terranische Wassermelonen bezeichnen sie als sehr schmackhaft.

Technik

Bekannte Raumschiffe

Geschichte

Ca. 20 Mio. v. Chr.

Die Laosoor waren einst ein großes, stolzes Volk, das mehrere Jahrtausende vor der Ankunft der JULES VERNE fast ausgestorben ist, als elf Mond-Sphären, welche der LAOMARK ähnlich waren, in Kabinette des Chaotenders INFATHER umgewandelt wurden. Verantwortlich hierfür war Ekatus Atimoss, der die LAOMARK zur eigenen Verwendung zurückbehielt und zu seiner Operationsbasis ausbaute. Kolonnen-Motivatoren hielten die Könige der Laosoor gefügig und sorgten gleichzeitig dafür, dass die Erinnerung an die tatsächlichen Ereignisse in Vergessenheit geriet.

Im Jahre 20.059.813 v. Chr. betrug die Zahl der Laosoor noch etwa 305 Millionen. Sie wurden von Ekatus Atimoss immer wieder ohne ihr Wissen für Einsätze missbraucht, bei denen Ziele der Terminalen Kolonne TRAITOR verwirklicht wurden. Unter anderem erbeuteten die Laosoor die Kartothek Aller Denkbaren Schlachten für Ekatus Atimoss. Er trat zwar persönlich auf, seine eigentliche Identität ist aber keinem Laosoor bekannt. Er wurde stets nur als »der Auftraggeber« bezeichnet. Wegen seines unehrenhaften Verhaltens wurde der Auftraggeber nicht von allen Laosoor anerkannt.

Vor einigen Jahrtausenden grassierte eine Epidemie unter den Laosoor, die die geistige Reife verhinderte. Im Jahre 20.059.813 v. Chr. trat das so genannte Molarksche Syndrom nur noch mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:300.000.000 auf, das heißt es gab im Durchschnitt einen Fall auf der LAOMARK. Pouxai, die verstorbene Schwester der Brüder Vizquegatomi, Pothawk und Limbox, litt unter dem Molarkschen Syndrom.

Die wenigsten Laosoor ahnten, dass sie schon seit Jahrhunderten von Chaotarchendienern manipuliert wurden, welche die Könige dieses Volkes zu machtlosen Handlangern degradierten. So wurden die Laosoor Pothawk, Limbox und Vizquegatomi von Ekatus Atimoss auf den Planeten Oaghonyr geschickt, wo sie die Koordinaten des GESETZ-Gebers und die Nachtlicht-Rüstung stehlen, sowie einen Sonnen-Aura-Träger entführen sollten. Die drei Diebe konnten mit Hilfe der ihnen zur Verfügung gestellten Parapolarisatoren die Koordinaten stehlen, ohne Alarm auszulösen. Unmittelbar nach dem Diebstahl der Nachtlicht-Rüstung bemerkte diese die Ausstrahlung der Parapolarisatoren und teleportierte panikartig davon.

Da die Diebe (richtig) vermuteten, dass innerhalb kurzer Zeit Alarm ausgelöst werde, beschlossen sie, nicht die Aura-Trägerin Kamuko, sondern den Aura-Träger Perry Rhodan zu entführen. Sie schlichen sich daher an Bord der JULES VERNE ein und waren kurz darauf überrascht, dass die Terraner des Diebstahls der Nachtlicht-Rüstung beschuldigt wurden. Pothawk rief eine Mounter-Flotte zu Hilfe, die die JULES VERNE einkesselte und zur LAOMARK brachte. Als Perry Rhodan, Gucky und Icho Tolot sich in der LAOMARK auf Erkundung begaben, wurden sie praktisch vom gesamten Volk der Laosoor verfolgt. Die Laosoor versuchten aufgrund ihres Ehrenkodex vergeblich, die drei Galaktiker mit bloßen Händen einzufangen. Erst durch das Eingreifen des Auftraggebers, der Perry Rhodan erpresste, wurde die Flucht der Galaktiker beendet.

Am 2. Mai brachen die Diebe der LAOMARK zur Mission CHEOS-TAI auf. Zwei Tage später war der GESETZ-Geber erobert und wurde von Transmittern in den Hohlraum der LAOMARK versetzt.

Pothawk und seine Brüder schlossen mit Perry Rhodan einen Pakt gegen das Chaos, da sie erkannt hatten, dass ihr Volk manipuliert wurde. Sie wollten die Laosoor von den Chaosdienern befreien. Ein wichtiger erster Schritt hierzu wurde getan, als es Perry Rhodan und Mondra Diamond gelang, die Identität des Auftraggebers zu entschleiern und den Graph Avalthani zu erbeuten, der Aufzeichnungen über die wahre Geschichte der Laosoor sowie über ihr geplantes weiteres Schicksal enthielt: Da die Chaosdiener befürchteten, dass die Laosoor sich mit dem Diebstahl des GESETZ-Gebers brüsten werden, sollten sie ausgerottet werden.

Mit den Informationen des Graphen Avalthani wurden Hohogom und andere hochrangige Militärs zu einem Sturmangriff auf die Basis TRAITORS bewegt, der am 13. Mai erfolgte. Laosoor kämpften gegen Laosoor, bis die Chaostruppen besiegt und die Kolonnen-Motivatoren vernichtet werden konnten. König Arapanoag fiel während der Kämpfe. Nachdem ihr Volk befreit war und die LAOMARK vorübergehend geteilt wurde, um CHEOS-TAI die Flucht zu ermöglichen, ernannte König Hawamoja Pothawk zum neuen König. Dieser sicherte Perry Rhodan zu, ihm mit der LAOMARK nach Tare-Scharm zu folgen. Der Laosoor Ketschua machte den Flug an Bord der JULES VERNE zunächst als blinder Passagier mit, wurde später jedoch von Gucky und Mondra Diamond betreut.

Die LAOMARK erreichte das INTAZO Ende April 20.059.812 v. Chr. und flog mit den Truppen ARCHETIMS in den KORRIDOR DER ORDNUNG ein. Im Mai kam es zum Wiedersehen mit Perry Rhodan. Die Laosoor ließen sich vom Sinneswandel des Dualwesens Ekatus Atimoss überzeugen. Pothawk nahm vorübergehend wieder den Titel »Commander« an, als er Rhodan mit 200 weiteren Laosoor zur Neganen Stadt begleitete, um Kamuko zu suchen. Zusammen mit seinen beiden Brüdern gelang es ihm, sie aus dem Neganen Kerker zu befreien.

14. Jahrhundert NGZ

Die Laosoor waren mit an Bord, als die JULES VERNE einen Not-Kontextsprung durchführte, um den 19. April 1346 NGZ zu erreichen. Dyramesch beabsichtigte, sie wie die Terraner auf Evolux anzusiedeln. Mehrere Laosoor starben bei dem gescheiterten Versuch, die PENDULUM zu kapern.

Schließlich verließen die Galaktiker und die Laosoor den Planeten mit CHEOS-TAI, der die JULES VERNE in einen Hangar aufnahm. Weitere Todesopfer waren zu beklagen, als Kampfroboter des GESETZ-Gebers das Feuer auf die Galaktiker eröffneten. Die Laosoor brachten ihre Partner durch Teleportersprünge in Sicherheit. Nur ein von Mondra Diamond geleitetes Erkundungsteam, zu dem auch Pothawk gehörte, blieb auf CHEOS-TAI zurück, als dieser die JULES VERNE ausstieß und Fahrt aufnahm. Der GESETZ-Geber konnte aber wenig später zurückerobert werden.

Nach der Rückkehr der JULES VERNE ins Solsystem Ende Juni 1347 NGZ unternahmen einige Laosoor einen Ausflug auf Terra, wo sie in einem Hotel untergebracht waren. Als Pothawk die Waringer-Akademie sah, kam er auf die Idee, dort ein Dorf für die Laosoor der JULES VERNE zu errichten, da sie eine neue Heimat brauchten.

15. Jahrhundert NGZ

Im Jahre 1463 NGZ umfasste die Population der Laosoor in der Nähe der Waringer-Akademie etwa 1000 Individuen. (PR 2500)

16. Jahrhundert NGZ

Im Jahre 1517 NGZ umfasste die Population der Laosoor bereits etwa 1500 Individuen, trotz des »Zeitverlustes« von 33 Jahren bei der Rückkehr aus der Anomalie der 48 Sonnensysteme. (PR 2769, Kap. 7)

Quellen

PR 2400, PR 2401, PR 2402, PR 2403, PR 2405, PR 2406, PR 2407, PR 2420, PR 2445, PR 2446, PR 2447, PR 2449, PR 2450, PR 2453, PR 2464, PR 2471, PR 2500, PR 2769