Lebenserhaltungssystem

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Als Lebenserhaltungssystem (LES) bezeichnet man alle technischen Einrichtungen, die das Überleben organischer Wesen in lebensfeindlichen Umgebungen ermöglichen.

Raumschiffe und Stationen

In Raumschiffen und Raumstationen gehören dazu neben Heizanlagen, Systemen zur Versorgung mit Atemluft und zur Aufbereitung derselben im weiteren Sinne auch Anlagen zur Erzeugung von Nahrung und Wasser, da eine Versorgung mit frischen Gütern nicht immer möglich ist. Wenn eingelagerte Versorgungsgüter nicht ausreichen, können auch eigene Nahrungsmittel hergestellt werden, zum Beispiel in Hydroponiken oder in Materiewandlern. Auch das Recycling (somit also auch die sanitären Anlagen) kann zu den Lebenserhaltungssystemen gezählt werden.

Nicht zu den Lebenserhaltungssystemen werden die Geräte zur Erzeugung künstlicher Schwerkraft oder die Beleuchtung gezählt.

Vollrobotisierte Raumschiffe und Stationen benötigen zwar eigentlich keine Lebenserhaltungssysteme, trotzdem sind sie dann vorhanden, wenn mit der Aufnahme einer lebenden Besatzung oder lebender Passagiere gerechnet wird.

Sonstige Anwendungsgebiete

Auch in der Medotechnik kommen Lebenserhaltungssysteme zum Einsatz, zum Beispiel wenn ein allein nicht mehr lebensfähiger Körper (oder ein nacktes Gehirn wie im Falle von BARDIOC) am Leben erhalten werden soll. Malcolm S. Daellians fliegender »Sarg« ist ein Lebenserhaltungssystem dieser Art.

Lebenserhaltungssysteme kontrollieren die Funktion von Anlagen, mit denen Lebewesen in Kryostase gehalten werden.

Hochwertige Schutzanzüge wie zum Beispiel SERUNS verfügen ebenfalls über ein eigenes LES. (PR 2538, S. 9)

Externe Lebenserhaltungssysteme werden auch dazu verwendet, nicht verwendete Kokonmasken von Vario-1000-Robotern intakt zu halten. (PR 2568, S. 42)

Darstellungen

Quellen

..., PR 2538, PR 2568, ...