Lemy Danger

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Siganesen. Für weitere Bedeutungen, siehe: Lemy Danger (Begriffsklärung).

Lemy Danger war ein umweltangepasster Terraner aus dem Volk der Siganesen.

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Heft: PR 150
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Im Jahre 2326 beschrieb er sich selbst als 222,11 Millimeter groß mit einer Schulterbreite von 63,32 Millimetern und einem Gewicht von 852,18 Gramm. (PR 150)

Anmerkung: In Rudyn 1 wird Danger als 22,11 Zentimeter groß beschrieben, also 1 Millimeter kleiner.

Charakterisierung

Lemy Danger war ein tollkühner Agent, der eine Vielzahl von Risikoeinsätzen durchführte. Allerdings litt er wie viele Siganesen, insbesondere in Gegenwart von normalgroßen Terranern, unter Minderwertigkeitskomplexen. Er kompensierte diese durch eine besondere Penibilität in alltäglichen Dingen. So legte er Wert auf eine tadellose Uniform und perfektes Auftreten und Benehmen. Berühmt war der Einsatz von Knallpatronen in den Absätzen, um beim Strammstehen einen »angemessenen« Effekt zu erzielen.

Geschichte

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Heft: PR 156
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Der USO-Spezialist

Lemy Danger wurde im Jahre 2234 geboren. (PR 268)

Als USO-Spezialist im Rang eines Majors war er der Partner des Ertrusers Melbar Kasom. Von diesem wurde er nicht selten als der Kurze bezeichnet.

Die Zellaktivatoren und die Blues

Zusammen mit Melbar Kasom gelang es Lemy Danger, den ersten der von der Superintelligenz ES in der Milchstraße ausgestreuten Zellaktivatoren zu bergen und Reginald Bull zur Verfügung zu stellen. (PR 150)

Durch die versehentliche Zerstörung eines weiteren dieser Aktivatoren am 4. August 2326 war Danger mitverantwortlich für die Konfrontation des Vereinten Imperiums mit den Schreckwürmern und dem in der Eastside der Milchstraße beheimateten Volk der Blues. Im selben Jahr errang er den Titel des siganesischen Schwergewichtsmeisters im Boxen, und sein Sohn Bosil wurde geboren. (PR 156)

Im Jahre 2327 landete Lemy Danger mit einer Gruppe von Siganesen auf dem Planeten Gatas. Dort erbauten sie eine Unterwasserstation, von der aus es ihnen gelang, Melbar Kasom und vier weitere Terraner zu befreien und in ihrer Station unterzubringen. Diese fünf waren die einzigen Überlebenden von 48, die auf Verth XIV in Gefangenschaft der Blues gerieten. (PR 169)

Während des weiteren Einsatzes auf Gatas konnte Lemy Danger aufklären, dass das ursprüngliche Rohmolkex durch Besprühen mit ultrahoch konzentriertem Wasserstoffhyperoxid, das mit B-Hormon angereichert war, flexibel wurde und verarbeitet werden konnte. Kasom und Danger entwendeten 80 Liter des B-Hormons. (PR 173)

   ... todo: evtl. PR 175 ...

Die Meister der Insel

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Lexikon I
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

   ... todo: Die Meister der Insel (Zyklus), mindestens: PR 268, PR 269, PR 270, PR 272, PR 281, evtl. PR 277, evtl. PR 280 ...

Weitere Einsätze für die USO

Im Jahre 2408 war Lemy Danger Generalmajor der USO. In einem Risikoeinsatz, den er gemeinsam mit Melbar Kasom durchführte, trug er dazu bei, das von der CONDOS VASAC gestohlene Hyperinmestron und deren Forschungsstation SEKTEST 23 zu zerstören. (PR-TB 197)

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Heft: PR 173
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Irgendwann danach wurde Lemy Danger zum USO-General befördert. Er fungierte in dieser Position als Verbindungsoffizier zu Siga und als Chef der verschiedenen siganesischen Einsatzkommandos. Unter anderem unterstand ihm im Jahre 2436 das Thunderbolt-Team Harl Dephins.

Im Oktober 2955 deckte Lemy Danger eine Unterwanderung von etlichen USO-Stützpunkten durch die Cardmanosch auf, den Geheimdienst der Tarey-Bruderschaft. Deren Ziel war es, Atlan an seinem 11.000 Geburtstag zu ermorden. Danger geriet in Gefangenschaft der Cardmanosch, die ihn aber wieder ziehen lassen musste. (Rudyn 1)

Im Jahre 2965 gebar ihm seine Frau Mitra einen weiteren der insgesamt 18 Söhne, Sabak. (Lepso 1, PR-TB 215) Lemy Danger hatte 352 Enkel. (PR 2932)

Der letzte Einsatz

Im Jahre 3102 stürzte sich Danger – mit inzwischen 868 Jahren ein Greis – ohne Benachrichtigung in einen Risikoeinsatz, weil er hoffte, im Einsatz sterben zu können. Auf Celtrum IV begab er sich an Bord der DAYLCRANCZ, auf der eine neue Form der Droge Starwynd produziert wurde, konnte aber umgehend gefangen genommen werden. Die USO bekam Wind von der Aktion und Atlan befreite Danger in einer gewagten Einzelaktion. Den Lordadmiral berührte das Schicksal seines einstigen Top-Agenten, der nunmehr auf der Intensivstation lag und dem von Ärzten nur noch wenige Wochen gegeben wurden, und er versuchte, einen der verbliebenen Zellaktivatoren für Danger zu finden, auch wenn das Tragen für einen Siganesen eine erhebliche Beeinträchtigung darstellen würde. (Rudyn 1)

Lemy Danger starb friedlich am 2. Oktober 3102 in Quinto-Center. (Rudyn 3) Dort wurde ihm zu Ehren ein überlebensgroßes Denkmal in einem großen Park errichtet. Es zeigte ihn auf der Hand Melbar Kasoms sitzend. (PR 2932)

Posthum

Selbst im 15. Jahrhundert NGZ war Lemy Danger noch Vorbild für viele Siganesen, so unter anderem von Vorremar Corma, der es immerhin zum Administrator der Stardust-Menschheit brachte. (PR 2540)

Im Jahre 1518 NGZ gab Pino Gunnyveda, ein Spezialist der Neuen USO an, Bewunderer von Lemy Danger und Melbar Kasom zu sein. Er führte sogar einen Holo-Würfel unter anderem mit Aufnahmen der beiden Spezialisten mit sich, mit denen er seine Kabine während des Aufenthalts an Bord der GALBRAITH DEIGHTON V dekorieren wollte. (PR 2808)

Die offizielle Ehrung des Generals stellt das Lemy Danger-Denkmal im Quinto-Center dar. (PR 2932, S. 55)

Quellen