Lerc

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Als Lerc wird eine Einheit für Intelligenzmessung auf der von dem arkonidischen Wissenschaftler Epetran da Ragnaari aufgestellten und nach ihm auch Epetran-Skala genannten Intelligenzstufenskala bezeichnet. (PR 2115, Blauband 14)

Allgemeines

Allerdings steht diese stark vereinfachende Einstufung nur mittelbar mit der tatsächlichen Intelligenz einer Person in Verbindung. Der Wert wird rein rechnerisch ermittelt und setzt sich aus mehreren, unterschiedlich gewichteten Faktoren zusammen. Neben dem durch Hypnoschulungen und Ausbildung erworbenen theoretischen Wissen wird auch die Fähigkeit, dieses Wissen praktisch umzusetzen, bewertet. Weitere Hauptfaktoren sind die individuelle Willensstärke, die geistige Flexibilität und die persönliche Aktivität. (Blauband 14, PR 2039)

Untersuchungen Epetrans und seiner Mitarbeiter ergaben, dass sich diese Faktoren in der Individualschwingung der einzelnen Person als spektrale Muster neben den charakteristischen Schwingungen jeder einzelnen Person anmessen ließen. Darauf basierend, entwickelten sie einen komplexen Algorithmus, die so genannte Epetran-Rechnung. Diese filterte nur die gewünschten Faktoren heraus und brachte sie auf einen Zahlenwert, anhand dessen Vergleiche zwischen einzelnen Personen angestellt werden konnten. (PR 2115, Blauband 14)

Ein mit großem Wissen ausgestatteter Arkonide, der allerdings geistig unbeweglich war und in starren Mustern agierte, hatte somit eine niedrigere Einstufung auf der Lerc-Skala als ein durchschnittlich gebildeter Arkonide, der es verstand, dieses Wissen flexibel umzusetzen.

Durch wachsende Lebenserfahrung konnte sich der Lerc-Wert erhöhen. Andere Faktoren, wie die Aktivierung des Extrasinns, brachten einen sprunghaften Anstieg des Wertes um durchschnittlich zehn Lerc. (Blauband 14)

Künstliche Quotenaufstockung

Durch hyperenergetische Aufladung war es araischen Medizinern und Akonen gelungen, die Individualschwingungen künstlich zu manipulieren und so den Lerc-Wert schrittweise langsam anzuheben – was allerdings auch spätere schädliche Nachwirkungen mit sich brachte. Das dabei angewandte Verfahren gleicht dem der Aktivierung des Extrasinns. Eine zu schnelle Quotenaufstockung bewirkt mittelfristig, dass der Behandelte dem Wahnsinn anheim fällt, da das Gehirn mit der künstlich stark erhöhten Aufnahmefähigkeit überfordert wird. (PR 124, Blauband 14)

Bekannte künstlich Aufgestockte

Wichtige Lerc-Werte

Grenzwerte

Bekannte Lerc-Werte (auf der Epetran-Skala)

Geschichtlicher Verlauf

Durch die überspitzte und mit zeitraubenden Ritualen und Bequemlichkeit überfrachtete Lebensweise der degenerierenden Arkoniden nahm deren Lerc-Wert kontinuierlich ab. Das Volk besaß im 21. Jahrhundert einen durchschnittlichen Wert von nur noch 20 - 30 Lerc.

Zitat: [...] »Was nützen Intelligenz und Wissen, wenn Motivationslosigkeit die alltägliche Umsetzung behindert? Wenn schon die Auswahl und Zusammenstellung angemessener Kleidung ein tontalanges Ringen mit sich selbst nach sich zieht? Wenn der Hang nach individuellem Ausdruck derart überhandnimmt, daß alles andere blockiert wird?« [...] (Blauband 14)

Zahlreiche Neudefinierungen der Lerc-Einheiten im Lauf der Jahrtausende bewirkten eine Verschiebung der Werte nach oben. Seit dem 13. Jahrhundert NGZ rechnete kaum noch jemand mit der Epetran-Skala; stattdessen galt eine (wahrscheinlich von den Terranern übernommene) Skala, die den statistischen Mittelwert der Bevölkerung willkürlich bei 100 Lerc ansetzte. (PR 2039) Die gemessenen Lerc-Werte sind somit immer im Verhältnis zur jeweils gültigen Skala zu sehen.

Anmerkung: Andernfalls wäre Atlan da Gonozal im 14. Jahrhundert NGZ geistig minderbemittelt.

Quellen