Liga-Flotte

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Die Liga-Flotte stellt die militärischen und teil-militärischen Einheiten der Raumflotte der Liga Freier Terraner (LFT).

Allgemeines

Die Liga-Flotte steht in der Nachfolge der Solaren Flotte. Die Raumschiffe sind überwiegend Kugelraumer und zum Teil LFT-BOXen.

Die LFT-Flotte war bis 1469/1470 NGZ dem Terranischen Residenten und ab 1503 NGZ dem Resident der LFT – jeweils als commander-in-chief – sowie regulär dem Residenz-Minister für Liga-Verteidigung unterstellt. (PR 2657, S. 44, PR 2729)

Organisation und Admiralität

Leitung

Oberster militärischer Befehlshaber der Gesamtflotte der LFT ist der »Stabschef LFT-Gesamtflotte«. Dieser bekleidet den höchsten Admiralsrang. Er ist gleichzeitig Kommandant des Flottenoberkommandos und Leiter des Flottenamts. (SOL 48)

Anmerkung: Die rangmäßig übergeordneten Marschälle wie im Solaren Imperium scheint es in der LFT nicht zu geben.

Ihm beigeordnet ist der »Inspektor der Flotte«. Dieser koordiniert die Zusammenarbeit von Flottenoberkommando, Flottenamt und Verteidigungsministerium.

Anmerkung: Ob der Inspektor dem Stabschef gleichberechtigt, unabhängig oder untergeordnet ist, ist noch nicht eindeutig geklärt.

Der Stabschef der LFT-Gesamtflotte untersteht dem Verteidigungsminister.

Flottenoberkommando

Das Flottenoberkommando der LFT besteht aus den Flottenbereichen

  • Flottenbereich 1: Heimatflotte Sol
  • Flottenbereich 2: Innensektorflotte
  • Flottenbereich 3: Außensektorflotte
  • Flottenbereich 4: Territorialflotte
  • Flottenbereich 5: Explorerflotte
  • Flottenbereich 6: Nachschub- und Log-Trans-Flotte (= Logistik und Transport)

Bereichsleiter ist jeweils ein Admiral. Ihm untersteht ein Kommandostab. Der Kommandostab des Admirals besteht aus den höchsten Offizieren seines Bereiches sowie seinen und ihren Stellvertretern.

Jeder Flottenbereich kann mehrere Teilflotten umfassen. Diese werden jeweils durch einen Vizeadmiral kommandiert. Jede Teilflotte wiederum kann erneut in unterschiedliche Flottenverbände unterteilt sein. Diese wiederum werden jeweils von einem Konteradmiral kommandiert.

Diesen Bereichen zugeordnet sind die unterschiedlichen Stützpunkte und deren Kommandanten. Diese können mit den jeweiligen Admiralen identisch sein. (SOL 48)

Flottenamt

Das Flottenamt steuert Ausbildung und Logistik der Flotte. Amtsleiter ist ein Admiral.

Die Unterämter bzw. Oberressorts und deren Aufgaben sind:

  • Flottenressorts: Aus- und Weiterbildung, Personalmanagement
  • Beschaffungsamt: Ausschreibungen, Prüfung und Zulassung
  • Logistik: Finanzen, Bewirtschaftung, Stützpunktverwaltung
  • Technik: Forschung und Entwicklung, Ausrüstung

Jedes Oberressort ist in weitere Ressorts unterteilt. (SOL 48)

Amtsgebäude

Flottenoberkommando und Flottenamt residieren in einer 9000 m durchmessenden Tiefbunkerkugel unterhalb von Antares City, Terrania, Terra, Solsystem.

Flaggschiffe der Flotte

Name Einsatzdauer
??? (1 NGZ - ???)
... ...
JOHN MARSHALL, LAURY MARTEN, RAKAL WOOLVER und RIBALD CORELLO (??? - 424 NGZ)
... ...
ODIN (490 NGZ - 1216 NGZ)
PAPERMOON (1281 NGZ - 1291 NGZ)
ODYSSEUS (??? - 1303 NGZ)
LEIF ERIKSSON (1303 NGZ - 1311 NGZ)
RICHARD BURTON (1311 NGZ - 1313 NGZ)
... ...
LEIF ERIKSSON II (1344 NGZ - ...)
LEIF ERIKSSON III (??? - ???)
LEIF ERIKSSON IV (??? - aktuelle Handlung)

Raumflotte der LFT

Gründungszeit

Im Jahre 3587 war die Flotte nach der Besetzung der Laren gemäß einer Vereinbarung zwischen NATHAN und ES auf eine reguläre Stärke von 10.000 Einheiten limitiert worden. (PR 963) Diese teilten sich wie folgt auf:

Anmerkung: Die BASIS, die zu diesem Zeitpunkt außerhalb der Milchstraße unterwegs war, war nicht Teil dieser Zählung.

Die Flotte war so stark, dass sie das Sol-System gegen jeden bekannten Feind verteidigen konnte, aber keinesfalls für offensivere Manöver gedacht. (PR 963)

Um 424 NGZ

Im Jahre 424 NGZ verfügte die Raumflotte der LFT über dreizehntausend Raumschiffe. Sie waren in vier Flotten aufgeteilt. Jede Flotte bestand aus

und zahlreichen kleineren Schiffstypen. (PR 1007)

Anmerkung: Addiert man die aufgelisteten Zahlen, so erhält man 4291 größere Einheiten pro Flotte und eine Gesamtstärke von 17.164. Eine mögliche Erklärung wäre, dass sich die Angabe »über dreizehntausend Raumschiffe« auf eine Nettoflottenstärke von 13.164 ohne die 4000 Flottentender bezieht.

Die vier Flaggschiffe der GALAXIS-Klasse hießen JOHN MARSHALL, LAURY MARTEN, RAKAL WOOLVER und RIBALD CORELLO. (PR 1007)

Hinzu kam die Spezialflotte TSUNAMI. Hierbei handelte es sich um 120 Spezialschiffe von der Größe der STAR-Klasse. Die TSUNAMI-Schiffe wurden paarweise eingesetzt, wobei die Schiffe mit gerader Nummer sich mithilfe ihres Mini-ATGs in der Zukunft verstecken konnten. (PR 1007)

Daneben besaß die LFT weiterhin mit der BASIS ein gewaltiges fernflugtaugliches Trägerschiff. (PR 1007)

Um 1311 NGZ

Uniformen und Flottenreform

In der Flotte wurden in erster Linie gedämpfte Blautöne getragen. Es gab keine spezielle Uniform, doch dieser gemeinsame Farbton hatte sich seit langem allgemein durchgesetzt. Standard war vor allem eine einfache blaue Kombination – doch diese war keineswegs Pflicht.

Das Identifikations-Schema Standard Numeral Code (S.N.C.) trat ab dem 1. Januar 1300 NGZ mit der vom Residenzminister für Ligaverteidigung durchgeführten Flottenreform in Kraft. Jedes Liga-Raumschiff der offiziellen Flotte war neben einem Eigennamen mit einem Numerierungsschema zur Identifizierung ausgestattet:

Flottencode – Seriennummer – Typennummer – Zusatzbuchstabe – Eigenname

Flottenstärke

1311 NGZ umfasste die Wachflotte Solsystem 10.000 Raumer, und die im Solsektor stationierte »Heimatflotte Sol« von 19.000 Kriegsschiffen und 10.000 Schiffe der Nachschubflotte diente als mobile Einsatzflotte.

Die 15.000 Raumer der »LFT-Innensektorflotte« waren im 2000 Lichtjahre durchmessenden Innensektor stationiert. Mit den 25.000 Raumern der »LFT-Außensektorflotte« wurde der restliche Kernbereich der LFT mit 5000 Lichtjahren Durchmesser abgedeckt. Ihr zugeordnet war die »LFT-Tenderflotte« mit 10.000 Tendern. Von den 36.000 Schiffen der »LFT-Territorialflotte« waren 11.000 Raumer bei Olymp, Nosmo, Ertrus, Epsal, Plophos, Rudyn und Chonosso stationiert.

Die Sonderflotte Entdecker mit ihren 1800-m-Raumern und Ponton-Tendern stellte ein eigenständiges Flottenkontingent dar.

Die Flottenverbände, die den einzelnen Mitgliedswelten unterstanden (die so genannten Heimatflotten), umfassten etwa 140.000 Raumschiffe.

Raumflotte der assoziierten Welten

Die Heimatflotten der assoziierten Welten umfassten 1311 NGZ etwa 140.000 Einheiten. Die LFT konnte auf diese Schiffe nur im Falle einer akuten Bedrohung und bei Generalmobilmachung mit offizieller Zustimmung durch die jeweilige Lokalregierung zugreifen.

Einschließlich der Heimatflotten der einzelnen Mitgliedswelten und den Flotten der assoziierten Welten konnte die LFT im Fall der Generalmobilmachung also etwa 400.000 Kriegsschiffe aufbieten.

Um 1331 NGZ

Flottenstruktur

Um 1331 NGZ galt folgende Regel für den »Flottencode« S.N.C.:

  • 1 Sonderflotten
  • 2 Heimat-/Innensektor
  • 3 Fern-/Außensektor
  • 4 Explorer
  • 5 Tender (Außensektor zugeteilt)
  • 6 Nachschub/Log-Trans-Flotte
  • 7 (teil-)autonome Beiboote
  • 8 LFT-BOX
  • 9 Experimentalflotte

Die Typennummer war bei den Raumschiffsklassen angegeben. Die Zusatzbuchstaben umfassten folgende Bezeichnungen:

  • EP für Emergency Pod (Rettungssysteme)
  • RC für Remote Control (REMOTE-Klasse und HOST-Klasse)
  • X für Experimental- und Versuchsschiffe

Flottenstärke

Die Raumflotte der LFT wurde durch die Bereitstellung von 50.000 3000 m-Boxen durch die Posbis wesentlich verstärkt. Bei diesen so genannten LFT-BOXen handelte es sich um Fragmentraumer mit geglätteten Oberflächen. Sie wurden auch als »Omni-Ultraschlachtschiffe für den multiplen Einsatz« oder als Ultraschlachtschiffe der QUASAR-Klasse bezeichnet. Aufgrund der Posbis und Plasmakommandanten der LFT-BOXen genügte eine Besatzung von 50 Personen für ein Ultraschlachtschiff der QUASAR-Klasse.

Der »autarkflugfähige LFT-Multifunktionsstützpunkt« PRAETORIA setzte sich aus 116 LFT-BOXen und einem modifizierten Ultraschlachtschiff der JUPITER-Klasse zusammen. Durch den konsequenten Einsatz von Alttechnik war PRAETORIA gegen die Folgen der erhöhten Hyperimpedanz weitgehend gewappnet. Die Besatzung von PRAETORIA bestand aus 2.910.000 Posbis, 43.200 LFT-Besatzungsmitgliedern und den Plasmakommandanten der 116 LFT-BOXen.

In den Jahren 1320 NGZ bis 1331 NGZ wurden mit Unterstützung der Posbis 1350 Entdecker der SATURN-Klasse gebaut. Schon beim Entwurf wurde die drohende Erhöhung der Hyperimpedanz berücksichtigt. Diese Schiffe der Saturn-Klasse ließen sich durch ihre Modulbauweise leicht an die erhöhte Hyperimpedanz anpassen.

Die »Sonderflotten Spezialflotte TSUNAMI« und 2. Experimental Flotte konnten infolge der veränderten Hyperimpedanzbedingungen als aufgelöst betrachtet werden.

Um 1333 NGZ

Flottenstruktur

Die Heimatflotte setzte sich wie folgt zusammen:

Flottenstärke

Im März des Jahres 1333 NGZ zählte die »Heimatflotte« insgesamt 68.463 Einheiten, wobei aufgrund der Hyperimpedanz-Erhöhung zuerst 29.463 Schiffe als wirklich einsatzfähig gelten konnten.

Eine Sonderstellung nahm hier immer noch PRAETORIA ein.

Schlacht um das Solsystem 27. Mai 1333 NGZ

In der Schlacht um das Solsystem, gegen die 53 Kybb-Titanen von Gon-O, wurden 412 ENTDECKER-Raumer und 11.866 LFT-Boxen vernichtet.

Um 1334 NGZ

Am 23. Februar 1334 NGZ erreichte ein Konvoi von 20.000 3000-m-Fragmentraumer der Posbis zur Unterstützung der LFT-Flotte das Solsystem.

Um 1344 NGZ

Ergänzung des Schiffsbestandes

Erst ab 1333 NGZ hatte die LFT-Flotte alle ihre Verluste ausgeglichen und die aufgrund der erhöhten Hyperimpedanz ausgesonderten Schiffe ergänzt. Zum 01.01.1340 NGZ wurden noch vorhandene Raumer mit älterer Technik auf Jupiter- und Saturn-Monden eingelagert.

Mit der Einführung einer neuen Flottenaufteilung wurde die Liga-Flotte neu organisiert.

Flottenstärke

Die FETT gedruckten Zahlen tragen zur Zählung bei.

  • Wachflotte Solsystem (WFS)
22.000 Einheiten verschiedener Klassen zum direkten Schutz des Solsystems.
Sie konnten allerdings zur Verstärkung der Innensektor-Flotte bei Bedarf herangezogen werden.
  • Mobile Einsatzflotte Sol (MES)
55.000 Einheiten verschiedener Klassen zur Bildung von Verteidigungsschwerpunkten des Solsystems.
  • Innensektor-Flotte (ISF)
15.000 Einheiten zum Schutz des Innensektors des LFT-Hoheitsgebietes.
Davon 5000 Einheiten der 2. bis 5. MKF und 500 Einheiten der 2. MGSE.
  • Außensektor-Flotte (ASF)
45.000 Einheiten zum Schutz des Außensektors des LFT-Hoheitsgebietes.
Davon 14.000 Einheiten verschiedener Klassen,
500 Einheiten der 3. MGSE,
Einheiten der MKF,
Einheiten der MG der Posbi und
10.000 Einheiten der MTF.
  • Territorial-Flotte (TF)
155.000 Einheiten zum Schutz der LFT-Exklaven außerhalb der LFT Raumkugel. Sie konnten ebenfalls zur Unterstützung der Flotten assoziierter Staaten verwendet werden.
Davon Einheiten der MKF und der MG der Posbi.
  • Heimatflotte Sol (HFS)
Diese stellte die Überbezeichnung aller kombinierten Verbände im Solsystem dar und bestand aus 81.000 Einheiten.
Davon 22.000 Einheiten der WFS,
500 Einheiten der 1. MGSE,
3500 Einheiten der 1. MKF und
55.000 Einheiten der MES.

Neben den einzelnen Flotten existierten noch Verbände von Schiffsklassen-bezogenen Raumflotten:

96 Einheiten der LORETTA-Klasse.
1345 NGZ wurden 12 weitere Einheiten der LORETTA-Klasse ergänzt.
Dieser flugfähige Multifunktions-Stützpunkt nahm immer noch eine Sonderstellung ein. Er bestand aus 116 modifizierten Einheiten der QUASAR-Klasse.
  • Mobile Kampf-Flotte (MKF)
Die Mobile Kampf-Flotten stellten einen Kernbereich der neuen Liga-Flotte dar. Insgesamt gab es 20 einzelne MKF. Sie bestanden aus Raumern der QUASAR-Klasse.
Stationierungsorte:
  • 1. MKF: 3500 Einheiten im Solsystem
  • 2. bis 5. MKF: Je 1250 Einheiten im Bereich des LFT-Innensektors und damit Bestandteil der Innensektor-Flotte (ISF).
  • 6. bis 18. MKF: Je 1500 Einheiten im Bereich des LFT-Außensektors und des LFT-Territorialsektors (Exklaven).
Sie waren damit Bestandteile der Außensektor-Flotte (ASF) und der Territorial-Flotte (TF).
  • Mobile Geschwader (MG)
20.000 Fragment-Raumer der Posbis als assoziierte Streitmacht. Diese Geschwader waren in der Regel der Außensektor- (ASF) und Territorial-Flotte (TF) zugeordnet.
  • Mobile Geschwader der Sonderflotte ENTDECKER (MGSE)
Die MGSE bestanden nur aus SATURN-Klasse-Raumern mit zugeordneten Beibooten.
Stationierungsorte:
  • 1. MGSE: 500 Einheiten im Solsystem mit insgesamt 30.000 Beibooten.
  • 2. MGSE: 500 Einheiten im LFT-Innensektor mit insgesamt 30.000 Beibooten.
  • 3. MGSE: 500 Einheiten im LFT-Außensektor mit insgesamt 30.000 Beibooten.
  • Mobile Tender Flotte (MTF)
10.125 Einheiten verschiedener Tenderklassen. Diese Flotte war der Außensektor-Flotte (ASF) und der Explorer-Flotte (EXF) zugeordnet.
  • Explorer-Flotte (EXF)
625 Einheiten.

Somit ergab sich eine Gesamtzahl von etwa 292.741 Raumern sämtlicher Klassen ohne TERRANOVA-Flotte und Beiboote.

Zum Stichtag 1. Januar 1344 NGZ bestand die Gesamtflotte der LFT unter der Einbeziehung der 38.000 LFT-BOXEN und den 20.000 Fragmentraumern der Posbis aus circa 465.000 Raumschiffen. Dazu kamen 3.3 Millionen Beiboote, die im Wesentlichen aus den verschiedenen Space-Jet-Typen, Minor-Globes der JANUS-Klasse, Korvetten der PHOBOS- und DEIMOS-Klasse sowie Leichten Kreuzern der MERKUR- und DIANA-Klasse bestanden. (PR 2321)

Die LFT-Flotte inklusive der Explorerflotte (EXF) besaß unter anderem

Anmerkung: Zahlenangaben fehlen unter anderem für die Flottentender der CAMELOPARDUS-Klasse, die Flottentender der GANYMED-Klasse, die Kleintender der KALLISTO-Klasse, die Kompakttender der IO-Klasse und die Raumschlepper der EUROPA-Klasse. Auch über Schwere Kreuzer der MINERVA-Klasse, Leichte Kreuzer, Ultraleichtkreuzer, sowie Beibooteinheiten fehlen Zahlenangaben. (PR 2321, PR 2322)

Die LFT-Flotte wurde weiterhin durch 20.000 Fragmentraumer der Posbis unterstützt. Diese hatten insgesamt 1.000.000 Minor-Globes der JANUS-Klasse als Beiboote.

Um 1469 NGZ

Um 1516 NGZ

  • Mobile Kampfflotten (MKF) 1 bis 5: MKF 1 besteht aus 3500 Einheiten der QUASAR-Klasse, MKF 2 bis 5 aus je 1250 Einheiten der QUASAR-Klasse.
  • Mobile Geschwader der Sonderflotte ENTDECKER (MGSE): Die MGSE bestehen weiterhin nur aus 500 Raumern der SATURN-Klasse mit zugeordneten Beibooten.

Stationierungsorte:

  • 1. MGSE: 500 Einheiten im Yogul-System mit insgesamt 30.000 Beibooten.
  • 2. MGSE: keine Angaben.
  • 3. MGSE: keine Angaben.
  • Einsatzgeschwader der Sonderflotte JUPITER: keine Angaben.
  • PRAETORIA

(PR 2745 – Glossar)

Explorerflotte der LFT

Um 1344 NGZ

Die neu definierte Explorer-Flotte (EXF) besteht aus 625 Einheiten. Davon 500 Einheiten der NEPTUN-Klasse und 125 Einheiten der PONTON-Klasse aus der MTF als mobile Stützpunkte.

Schiffsklassen

Anmerkung: Stand 1344 NGZ
Durch die Zäsur der gestiegenen Hyperimpedanz sind nur noch folgende markierte (*) Schiffsklassen im aktiven Dienst:

Omniträgerschiffe bis 3000 Meter:

Schlachtschiffe bis 800 Meter

Schlachtkreuzer bis 500 Meter:

Kreuzer bis 300 Meter

Kreuzer bis 100 Meter

Korvetten / Ultraleichtkreuzer

Flottentender

Space-Jets

Raumjäger

Sonstige Fahrzeuge

Flottenausbildung und Dienstgrade

Um 1344 NGZ

Eine Ausbildung in der Liga-Flotte dauert unter Einbeziehung von Hypno-Schulungen vier Jahre. Davon verbringt der Aspirant im Dienstgrad Praktikant die ersten zwei Jahre an einer Akademie(?). In dieser Zeit wird den angehenden Raumfahrern das benötigte Grundwissen aus den verschiedensten Wissenschafts-Fachgebieten beigebracht. Ein anschließendes ein- bis zweijähriges Praktikum an Bord von Liga-Schiffen dient dem Erwerb von Praxiserfahrung und der Spezialisierung der Ausbildung.

Nach Abschluss der Ausbildung wird das Raumfahrt-Patent 3. Klasse verliehen, und es erfolgt eine Übernahme in den Flottendienst mit Beförderung in den ersten aktiven Dienstgrad. Bei vorgezogener Übernahme kann in Sonderfällen ein Basispatent ausgestellt werden. (PR 2419)

Das Raumfahrt-Patent 1. Klasse berechtigt zum Kommandieren von Verbänden, stellt also eine Weiterqualifikation für Offiziere dar. (PR 2524)

Anmerkung: Es fehlen hier noch Angaben über ggf. abweichende Ausbildungen zu Offiziers- und Führungsposten. Ebenso fehlen Angaben über die Flottenakademie wie zum Beispiel Raumakademie Terrania.
Die Definition für ein Raumfahrt-Patent 2. Klasse fehlt ebenfalls noch...

In der Flotte findet sich ein breites Spektrum an Unteroffiziers- und Offiziersdienstgraden. Allerdings sind Angaben über Mannschaftsränge bisher selten. Eine Übersicht der verwendeten Dienstgrade findet sich hier.

Mannschaften:

Anmerkung: Welcher der beiden Dienstgradgruppen Mannschaften oder Unteroffiziere der Korporal angehört, ist nicht bekannt.

Unteroffiziere:

Offiziere:

Admirale

Sonstiges

  • Gemäß den Notfall-Regulativ der Liga-Flotte sind Sonnen vom Sol-Typ Sammelpunkte für versprengte Einheiten. (PR 2601. S. 16)
  • Das Lied der terranischen Flotte (bzw. Solaren Flotte) wurde von der Liga-Flotte übernommen und beginnt mit: Hört, wenn der Ruf zu den Sternen erklingt: Ad Astra, Terraner! Intergalaktisches Abenteuer winkt. Ad Astra, Terraner ... (PR 2601 Seite 51)
  • An Bord von LFT-Raumschiffen herrscht als Standardkonfiguration die Erdschwerkraft von 1,00 g. (PR 2616, S. 4)

Quellen