Mächtigkeitsballung

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit Mächtigkeitsballungen / Clustern. Für weitere Bedeutungen, siehe: Cluster.

Die Mächtigkeitsballung, kurz MB, beschreibt das Herrschafts- bzw. Einflussgebiet einer Superintelligenz. Der Rechenmeister Dobrak nannte sie Cluster. (PR 772)

Übersicht

Eine Mächtigkeitsballung umfasst normalerweise eine bis mehrere Galaxien, kann aber auch ganze Galaxienhaufen einschließen.

Charakteristisch für Superintelligenzen ist ihr Wille zur Ausbildung einer Mächtigkeitsballung. Eine solche kosmische Region geht jedoch weit über einen klassischen Machtbereich hinaus. Durch Ausbringung eines Teils der psychischen Masse der Superintelligenz, der so genannten Raumzeitlichen Stabilisierungsenergie in den gewünschten oder möglichen Raumbereich findet quasi eine Prägung dieses Teilbereiches des Universums auf die nun beherrschende Entität statt. ES nannte diese spezielle Form von Energie Eiris.

Da Superintelligenzen im Hyperraum angesiedelt sind, benötigen sie, um sich in ihrer Mächtigkeitsballung halten zu können, von ihnen selbst geschaffene Fixpunkte im Standarduniversum: Diese Anker genannten raumzeitlichen Bezugspunkte dokumentieren zusammen mit der Eiris den Besitzanspruch der Superintelligenz auf die Mächtigkeitsballung. In der Folge führen diese Umstände zu einer festen Kopplung von Superintelligenz und Mächtigkeitsballung. Außerdem bewirken sie, dass in einer Mächtigkeitsballung auch nur eine bestimmende Superintelligenz ansässig sein kann.

Es kann jedoch durchaus zu einer Verschmelzung von Mächtigkeitsballungen kommen: Dies geschieht, wenn eine Superintelligenz in der Lage ist, eine andere aus ihrer Mächtigkeitsballung zu vertreiben oder gar zu töten, um sich anschließend deren Eiris zu bemächtigen. Dies war beispielsweise einst der Plan der Superintelligenz Seth-Apophis, die mittels der positiven Eiris von ES dem Schicksal einer negativen Superintelligenz entgehen wollte.

Um eine Überschneidung von Mächtigkeitsballungen zu verhindern, gibt es um sie herum einen neutralen Bereich. Diese Limbus genannte Umgrenzung dient als Pufferzone zwischen den Einfluss-Sphären der Superintelligenzen, denn wie bereits angemerkt, stehen sich auch diese höheren Wesenheiten nicht immer friedlich gegenüber und können für durchaus unterschiedliche Zielsetzungen stehen.

Da Superintelligenzen wie alle Wesenheiten höherer Ordnung dem Transformsyndrom unterliegen, benötigen sie für die Sicherung der Grenzen ihres Machtbereiches sowie für die Umsetzung ihrer Absichten im konventionellen Raum die Unterstützung durch Hilfsvölker. Diese rekrutieren sie aus dem »biologischen Pool« ihrer Mächtigkeitsballung.

Evolution

Der Besitz einer Mächtigkeitsballung ist für eine Superintelligenz auch eine unabdingbare Voraussetzung für ihre weitergehende Evolution zu einer Materiequelle bzw. Materiesenke. Denn dies sind keine normalen Entwicklungssprünge mehr; vielmehr sind es Vorgänge von kosmischem Ausmaß. Sie betreffen nicht nur die Wesenheit an sich, sondern sie verändern die Struktur des Universums.

Für diesen Schritt der Evolution zieht die betreffende Superintelligenz die gesamte materielle Substanz ihrer Mächtigkeitsballung mittels der ausgebrachten raumzeitlichen Stabilisierungsenergie sowie mithilfe unterstützender Messenger des Moralischen Kodes geradezu implosionsartig physikalisch derart zusammen, dass sich ein mehrfach degeneriertes Raum-Zeit-Gefüge, die so genannte Barys, bildet. Darin stellt sich die entstandene Materiequelle/-senke als gigantische, extrem komprimierte und von Bewusstsein erfüllte Materieballung dar. Die ehemalige Mächtigkeitsballung ist nun völlig frei von jeglicher Materie und somit auch ohne jeden Bezugspunkt für neues oder sich ausbreitendes Leben.

Geschichte

Die Terraner erfuhren im Jahre 3582 von dem Kelosker Dobrak die Hintergründe der kosmologischen Evolution und die Bedeutung einer Mächtigkeitsballung. (PR 772, S. 21ff)

Quellen