Mächtigkeitsballung

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit Mächtigkeitsballungen / Clustern. Für weitere Bedeutungen, siehe: Cluster.

Die Mächtigkeitsballung, kurz MB, beschreibt das Herrschafts- bzw. Einflussgebiet einer Superintelligenz. Der Kelosker Dobrak nannte diese Gebiete Cluster. (PR 772)

Übersicht

Eine Mächtigkeitsballung umfasst normalerweise eine bis mehrere Galaxien. (PR 1300 – Glossar)

Sie kann aber auch ganze Galaxienhaufen einschließen.

Eiris

Charakteristisch für Superintelligenzen ist ihr Wille zur Ausbildung einer Mächtigkeitsballung. Eine solche kosmische Region geht jedoch weit über einen klassischen Machtbereich hinaus. Durch Ausbringung eines Teils ihrer psychischen Masse, der so genannten Raumzeitlichen Stabilisierungsenergie, in den gewünschten oder möglichen Raumbereich findet quasi eine Prägung dieses Teilbereiches des Standarduniversums auf die nun beherrschende Entität statt. ES nannte diese spezielle Form von Energie Eiris.

Mindestens von der Mächtigkeitsballung von ES ist bekannt, dass sie ein nicht näher bezeichnetes psionisches Potential aufweist. Dieses nutzten die Kosmokraten im 5. Jahrhundert NGZ für den von ihnen verhängten Bann gegen die drei Ritter der Tiefe. (PR 1333)

Anmerkung: Es ist nicht bekannt, ob damit die Eiris gemeint ist; dieser Begriff wurde erst viel später geprägt.

Da Superintelligenzen wie alle Wesenheiten höherer Ordnung dem Transformsyndrom unterliegen, benötigen sie für die Sicherung der Grenzen ihres Machtbereiches sowie für die Umsetzung ihrer Absichten im konventionellen Raum die Unterstützung durch Hilfsvölker. Diese rekrutieren sie aus dem »biologischen Pool« ihrer Mächtigkeitsballung.

Anker

Ihr eigentlicher Lebensraum ist der Hyperraum, daher benötigen Superintelligenzen, um sich in ihrer Mächtigkeitsballung halten zu können, von ihnen selbst geschaffene Fixpunkte im Standarduniversum: Diese Anker genannten raumzeitlichen Bezugspunkte dokumentieren zusammen mit der Eiris den Besitzanspruch der Superintelligenz auf die Mächtigkeitsballung. In der Folge führen diese Umstände zu einer festen Kopplung von Superintelligenz und Mächtigkeitsballung. Außerdem bewirken sie, dass in einer Mächtigkeitsballung auch nur eine bestimmende Superintelligenz ansässig sein kann.

Es kann jedoch durchaus zu einer Verschmelzung von Mächtigkeitsballungen kommen: Dies geschieht, wenn eine Superintelligenz in der Lage ist, eine andere aus ihrer Mächtigkeitsballung zu vertreiben oder gar zu töten, um sich anschließend deren Eiris zu bemächtigen. Dies war beispielsweise einst der Plan der Superintelligenz Seth-Apophis, die mittels der positiven Eiris von ES dem Schicksal einer negativen Superintelligenz entgehen wollte.

Eiris-Vakuum

Verlässt eine Superintelligenz ihre Mächtigkeitsballung, so wird ihr Gebiet von dem so genannten Eiris-Vakuum betroffen. Das Phänomen zieht andere Entitäten an, was für die Lebewesen dieses Gebietes katastrophale Folgen haben kann. Je älter die Superintelligenz ist, die ihre Mächtigkeitsballung verlässt, desto schlimmere Folgen hat das Eiris-Vakuum. (PR 2908, S. 37)

Limbus

Hauptartikel: Limbus.

Um eine Überschneidung von Mächtigkeitsballungen zu verhindern, gibt es um sie herum einen neutralen Bereich. Diese Limbus genannte Umgrenzung dient als Pufferzone zwischen den Einflusssphären der Superintelligenzen, denn wie bereits angemerkt, stehen sich auch diese höheren Wesenheiten nicht immer friedlich gegenüber und können für durchaus unterschiedliche Zielsetzungen stehen.

Evolution

Der Besitz einer Mächtigkeitsballung ist für eine Superintelligenz eine unabdingbare Voraussetzung für ihre weitergehende Evolution zu einer Materiequelle (oder Materiesenke). Denn dies sind keine normalen Entwicklungssprünge mehr; vielmehr sind es Vorgänge von kosmischem Ausmaß. Sie betreffen nicht nur die Entität an sich, sondern sie verändern die Struktur des Universums.

Für diesen Schritt der Evolution zieht die betreffende Superintelligenz die gesamte materielle Substanz ihrer Mächtigkeitsballung mittels der ausgebrachten raumzeitlichen Stabilisierungsenergie sowie mithilfe unterstützender Messenger des Moralischen Kodes geradezu implosionsartig physikalisch derart zusammen, dass sich ein mehrfach degeneriertes Raum-Zeit-Gefüge, die so genannte Barys, bildet. Darin stellt sich die entstandene Materiequelle/-senke als gigantische, extrem komprimierte und von Bewusstsein erfüllte Materieballung dar. Die ehemalige Mächtigkeitsballung ist nun völlig frei von jeglicher Materie und somit auch ohne jeden Bezugspunkt für neues oder sich ausbreitendes Leben.

Geschichte

Die Terraner erfuhren im Jahre 3582 von dem Kelosker Dobrak die Hintergründe der kosmologischen Evolution und die Bedeutung einer Mächtigkeitsballung. (PR 772, S. 21ff)

Quellen