MODUL (Raumschiff)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem MODUL der Kaiserin von Therm. Für weitere Bedeutungen, siehe: Modul.
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Heft: PR 790
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Das MODUL war eine riesige, bewegliche Raumstation der Kaiserin von Therm, und in der Lage, völlig autark zu operieren.

Aufgabe

Es flog in der so genannten Großen Schleife das Grenzgebiet zwischen den Mächtigkeitsballungen der Kaiserin von Therm und BARDIOCS ab. Dabei erforschte es das Gebiet und sammelte Informationen über die Aktivitäten BARDIOCS. (PR 777)

Aufbau

Die Raumstation war eine Hälfte eines an der Äquatoriallinie halbierten, ziemlich genau 220 Kilometer durchmessenden Mondes. Die entstandene Halbkugel wurde ausgehöhlt, entsprechend verstärkt und bot Platz für riesige Lagerkomplexe. Auf der Schnittfläche befand sich eine komplette Großstadt mit circa 3000 m hohen Türmen und mit einer entsprechenden Industrie. Im Zentrum befand sich ein – relativ kleiner – Raumhafen von zehn Kilometern Durchmesser. Die künstliche, sauerstoffhaltige Atmosphäre wurde von einer Energiekuppel gehalten und durch vier Atomsonnen erwärmt, die auch für die Beleuchtung sorgen. Ein zentrales Element des MODULS war der COMP, in dem sämtliche ermittelten Forschungsergebnisse gespeichert wurden. (PR 790)

Zum Transport diente ein Magnetbahnsystem mit würfelförmigen Fahrzeugen. Die Strecken verliefen unterirdisch und man konnte damit fast jeden Punkt unter der Anlage erreichen. (PR 790)

Bewohner

Bemannt war das MODUL mit den Forschern und ihren s-Tarviors, den Bereichsleitern. Jeweils ein s-Tavior war für 70 Forscher zuständig. Fiel ein Forscher aus oder kehrte nicht von seiner Expedition zurück, war es die Aufgabe der s-Tarviors, den Grund zu ermitteln. Bei absichtlichem Fernbleiben musste ein Forscher aus Sicherheitsgründen exekutiert werden. War das MODUL dann zu weit entfernt, musste der s-Tarvior sich danach selbst töten. (PR 777)

Anmerkung: Es scheint sich bei beiden Gruppen um künstliche Lebewesen gehandelt zu haben. Der Forscher Douc Langur erkannte irgendwann, dass er künstlich geschaffen worden war. Die s-Tarviors wurden aus Zellklumpen der Forscher erschaffen, also künstlich. Im Gegensatz zu den Forschern waren sie sich aber ihrer Existenz bewusst.

Geschichte

Soweit bekannt, wurden mindestens zwei MODULE erbaut. Die Terraner kannten jedoch nur eines der beiden und von diesem auch nur einen Teil seiner Geschichte.

Perry Rhodan wurde von der Kaiserin von Therm beauftragt, das MODUL zu suchen und den COMP zu bergen. (PR 783) Dieses war im Courstebouth-System in eine Falle BARDIOCS geraten und so schwer beschädigt, dass eine Reparatur aussichtslos war. Die Forscher und ihre s-Tarviors verließen daraufhin das MODUL, doch die Materiewolke beschädigte ebenfalls ihre HÜPFER, so dass es fraglich ist, wieviele sie überhaupt verlassen konnten. Diese wenigen, die es über den Rand der Wolke hinaus schafften, wurden bald darauf von einer Flotte der Hulkoos angegriffen. (PR 788)

Die SOL konnte einige der Forscher retten und drang in die Wolke ein. Durch die Materiepartikel war eine Navigation fast unmöglich, doch mit Hilfe des Kosmospürers Bjo Breiskoll konnte die exakte Position des MODULS festgestellt werden. Die Hulkoos hatten es jedoch als erste erreicht und griffen die Terraner, die sich unter der Leitung von Perry Rhodan mit einer Space-Jet näherten, sofort an. Trotzdem konnten die Terraner landen und das MODUL erkunden. Sobald sie auf der Oberfläche waren, wagten die Hulkoos sie nicht mehr anzugreifen aus Angst, irgendetwas zu beschädigen, was wichtig sein konnte. So konnten Rhodan und seine Gefährten relativ unbedrängt Kontakt mit einem s-Tarvior aufnehmen. (PR 790)

Danach wurde der COMP an Bord der SOL gebracht, die sofort die Materiewolke wieder verließ, auch um sich den Hulkoos zu entziehen. (PR 790)

Quellen