Mikro-Transitions-Hyperkonverter

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Der Hyperkonverter zur Masse-Energie-Transformation auf der Basis kaskadierender Transitionsfelder, kurz Mikro-Transitions-Hyperkonverter (MTH), ist eine Neuentwicklung des terranischen Hyperphysikers Malcolm S. Daellian.

Risszeichnung

RZ MTH farbe klein.jpg
Terranischer Mikro-Transitions-Hyperkonverter
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt und Gregor Paulmann


Der dargestellte Reaktor MEC-27TW-1515 des Herstellers T´HATAIH-QUWATOSCHOW gehört zu der Klasse der Kleinreaktoren. Er hat 6,25 Meter Durchmesser auf 6,25 Meter Höhe, der Kern besitzt einen Durchmesser von 5 Metern. Seine Ausgangsleistung variiert zwischen 2,7*10^13 Watt bei einem Brennstoffverbrauch von 0,5 Gramm pro Sekunde und 5,4*10^14 Watt bei 10 Gramm pro Sekunde. Der Gesamtwirkungsgrad liegt bei 60%. Reaktoren dieser Größe werden unter anderem in Space-Jets der VENUS-Klasse, Korvetten und beim TARA-X-T eingesetzt.

Darstellung

Funktionsweise

Der MTH funktioniert mit nahezu jeder Form von Materie. Diese wird zuerst durch Desintegration zu ultrafeinem Staub zerstrahlt. Eine Abhängigkeit des Wirkungsgrades vom Brennstoff-Typ ist nicht bekannt.

Danach wird sie anhand des schon von den Arkoniden verwendeten Masse-Energie-Pendler-Prinzips durch in Reihe geschaltete Mikrotransmitter geschickt; beim Prototyp an der Waringer-Akademie waren es 10, beim Librotron-Antrieb der RAS TSCHUBAI 20. Diese Transmitterfelder sind räumlich so eng gestaffelt - lediglich wenige Mikrometer-, dass die rematerialisierende Materie schon vor der vollständigen Wiederverstofflichung von dem nächsten Feld erfasst und entmaterialisiert wird. Dadurch wird die Materie immer weiter destabilisiert, bis sie am Ende der Kaskade zur reinen Energie in Form eines Gammabursts geworden ist.

Die Transitionsfelder sind jedoch denen des Transitionstriebwerkes nur ähnlich. Im Gegensatz zur vollständigen Musterpufferung bei der Triebwerksanwendung müssen sie hier gewährleisten, dass eine stufenweise Wandlung der Materie in Strahlungsenergie ohne Ortsveränderung zustande kommt. Die materielle Stabilität des Brennstoffes wird also mit jeder passierten Stufe weiter aufgelöst und in ein energetisches Paket umgewandelt. Nach der Rematerialisation in der letzten Stufe existiert der Brennstoff nur noch als hochenergetisches Gamma-Strahlungspaket.

Ein nachgeschalteter Wandler übersetzt dann diese Gammastrahlung durch einen »Superfotoeffekt« in technisch nutzbare Strahlung (sprich Strom).

MTHs sind Selbstversorger, die allerdings zur Initialzündung den Anschluss an einen Fusionsreaktor bzw. Zyklotraf-Ringspeicher bedürfen.

Der MTH ermöglicht, wie der Nug-Schwarzschild-Reaktor, eine Umwandlung von Materie in Energie von einhundert Prozent. Wie beim Schwarzschildmeiler gilt hier die Gleichung der Äquivalenz von Energie und Masse E = mc2. Über diese Beziehung ergibt sich hier ein Brennwert der verwendeten Brennstoffe von 8,98 * 1016 Joule/Kilogramm.

In den Jahren von 1333 NGZ bis 1517 NGZ liegt der Wirkungsgrad bei etwa 60 Prozent, da 40 Prozent als Eigenenergiebedarf und Verlustleistung verloren gehen. Damit erreicht der MTH allerdings schon das Nettoleistungsniveau eines Schwarzschildreaktors nach der erhöhten Hyperimpedanz. Die Verlustleistung erzeugt soviel Wärme, die nicht alleine von Wärme-Energiewandlern umgesetzt werden kann und daher über eine hocheffiziente Luurs-Derivat-Kühlung abgeführt werden muss.

Zitat: [...] »Pro Sekunde werden fünf Gramm an Masse verbraucht. Bei einer Netto-Ausbeute von 60 Prozent beträgt die Dauerleistung dann 2,7 mal 10 hoch 14 Watt.« [...] (PR 2287 – Glossar)

Besonders interessant ist dabei, dass kein NUGAS als Brennstoff mehr zwingend benötigt wird. Dies stellt besonders nach Eintreten der Erhöhung der Hyperimpedanz einen Vorteil dar, da die Betriebssicherheit von Schwarzschildgeneratoren und Schutzbehältern des NUGAS erst wieder unter immens erhöhten technischen Vorkehrungen hergestellt werden konnte.

Im 16. Jahrhundert NGZ gibt es in Raumschiffen in der Regel bei MTH Reaktoren eine duale Brennstoffversorgung. Der Primärbrennstoff besteht aus Material, der nur für den MTH-Reaktor im Raumschiff mitgeführt wird, der Sekundärbrennstoff aus im Raumschiff erzeugten Abfällen und Nebenprodukten (z.B. Rückstände aus Fusionsprozessen, organischer Restabfall der Lebenserhaltungsanlagen etc.).

Als Basismasse dient im Allgemeinen so genanntes Wasserstoff-Komprimat – in kugelförmigen Lagertanks befinden sich die Aggregate für den eigentlichen Kraftfeldtank, dessen (gravomechanisches Hyper-) Pressfeld den Wasserstoff hyperphysikalisch auf eine Lagerdichte von 50 Tonnen pro Kubikmeter komprimiert. Bei Zusatzbedarf kann Wasserstoff mittels großer Prallfeldtrichter aus dem All oder aus den Atmosphären von Gasriesen gesaugt und eingelagert werden. Dieser Brennstoff kann auch von den Fusionsreaktoren genutzt werden.

In der zivilen Raumfahrt wird versucht, für den Primärbrennstoff eine Optimierung zwischen einer maximal mitzuführenden Brennstoffmasse bei minimalem Raumbedarf, Energieversorgungsaufwand und den daraus entstehenden Beschaffungskosten zu finden. So finden meist Brennstoffe aus Silikaten, Kohlenstoffen und Eisen Verwendung. Die Leistungsausbeute ist allerdings entsprechend reduziert. Dieser Brennstoff in fester Form wird in der Regel als 2-mm Kugel hergestellt, die ohne größere Probleme leicht gelagert und transportiert werden können.

In der militärischen Raumfahrt wird versucht, für den Primärbrennstoff eine Optimierung zwischen einer maximal mitzuführenden Brennstoffmasse bei minimalem Raumbedarf zu finden, während die Beschaffungskosten eine nachgeordnete Rolle spielen. Deshalb findet sich hier neben Wasserstoff-Komprimat immer noch NUGas, welches zwar eine schlechte relative Brennstoffmasse, bezogen auf den Gesamtvolumenbedarf von Tank und Komprimierungssystemen, aufweist, jedoch selbst im Vergleich mit Wasserstoff-Komprimat eine immer noch unschlagbare absolute Brennstoffmasse pro Kubikmeter Tank aufweist. NUGas-Reaktoren sind deshalb im militärischen Bereich ebenfalls noch in der Anwendung.

Hintergründe

Daellian legte bereits Anfang 1325 NGZ Konzepte zur Umsetzung des Prinzips in die Praxis vor. Von seinen Studenten an der Waringer-Akademie bekam das Aggregat deshalb recht schnell den Namen Daellian-Meiler.

Ein erster größerer Einsatz der MTH in Raumfahrzeugen erfolgte mit dem Forschungsschiff INTRALUX.

Der MTH in der Forschung

Der MTH hat wahrscheinlich sein gesamtes Potential noch nicht ausgeschöpft. Da in einem MTH die Umwandlung von Materie in konventionelle Energieformen über den Zwischenschritt der Nutzung von Hyperenergie stattfindet, ist der nächste logische Schritt der Weiterentwicklung, auf eine Zwischenumwandlung der Materie in normalenergetische Zustandsformen zu verzichten und einen direkten Umwandlungsprozess von Materie in nutzbare Hyperenergie zu erreichen. Dieser Prozess stand vor Erhöhung der Hyperimpedanz schon durch den Hypertrop-Zapfer zur Verfügung und kann zurzeit nur unter sehr hohem Aufwand in der Sonnenzapfung (Hypertron-Zapfer) realisiert werden.

Dieser neue Prozess würde die Quintadim-Wandlerverluste vermeiden und könnte zur direkten Versorgung von auf Hyperenergie basierenden Geräten genutzt werden.

Ein weiteres Forschungsfeld besteht bei den Primärbrennstoffen. Neben den in zivilen und militärischen Anwendungen bereits genutzten Materie-Arten wie Wasserstoff-Komprimat oder Silikat-Pellets wird intensiv nach Alternativen gesucht. Dabei werden Energiedichte, Volumen und Beschaffungskosten als Hauptkriterien berücksichtigt. Es befinden sich strukturverdichtete Materialien wie Arkon-T-Stahl und Ynkelonium-Terkonit in der Erprobung.

Weiterhin gibt es Studien, ob sich Materie von exotischen Hochschwerkraftobjekten etwa die Kernmaterie von Gas-Riesen oder sogar Quark-Sternen für eine Gewinnung als MTH-Brennstoff eignen würde.

Quelle