Mahnendes Schauspiel vom See der Tränen

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Das »Mahnende Schauspiel vom See der Tränen«, kurz auch einfach Das Mahnende Schauspiel, ist ein Theaterstück, das vom Niedergang des Reichs der Harmonie erzählt, nachdem dieses sich mit den Hohen Mächten eingelassen hatte.

Aufbau und Inhalt

Das Mahnende Schauspiel ist ein Theaterstück in fünf Akten, das von TANEDRAR geschaffen wurde. (PR 2642)

Das Theaterstück spielt im Schloss Elicon, dem Sitz des Königs des Reiches der Harmonie, und seiner näheren Umgebung. Das Reich der Harmonie erlebt gerade eine Phase der Blüte und des Friedens. Es wird von einem weisen alten König regiert, dessen Tage allerdings gezählt sind und dem demnächst seine Tochter, die Prinzessin, nachfolgen soll. Um die Gunst dieser Prinzessin buhlen seit längerem der feiste Kanzler und der Hofnarr, und das obwohl beide wissen, dass die Prinzessin für sie unerreichbar bleiben wird.

Vor diesem Hintergrund wird die Ankunft eines Boten der Hohen Mächte (gemeint sind wohl die Kosmokraten) angekündigt. Dieser will mit dem Reich der Harmonie um den Beitritt zu einer Allianz mit den Hohen Mächten verhandeln. Während der Kanzler voll und ganz für eine solche Allianz ist, steht der Hofnarr ihr ablehnend gegenüber, und auch der König und die Prinzessin sind skeptisch.

Als der Bote schließlich eintrifft, offeriert er dem König nicht nur eine Allianz, sondern im Tausch gegen einen gewichtigen Anteil von Gütern, die im Reich der Harmonie gefertigt werden, auch ein Töpfchen mit einem Honig, der eine verjüngende Wirkung auf diejenigen ausübt, die ihn zu sich nehmen. Der König gerät bei dieser Offerte ins Wanken, da der Honig ihm die Möglichkeit verspricht, seine zu Ende gehende Amts- und Lebenszeit zu verlängern.

Während eines Maskenballs, der zu Ehren des Boten ausgerichtet wird, konfrontiert der Hofnarr, der eine Allianz mit den Hohen Mächten nach wie vor strikt ablehnt, den Kanzler mit Fakten aus dem weit entfernten Gebiet um TRYCLAU-3, wo eine Allianz der Völker mit den Höheren Mächten deren Gegenspieler (gemeint sind wohl die Chaotarchen) auf den Plan gerufen hatte, was zu einer völligen Vernichtung dieser Völker geführt hatte. Dem Kanzler sind diese Fakten wohl bekannt, allerdings tut er sie als unwichtige Randerscheinung ab. Als der Hofnarr allerdings damit droht, diese Fakten dem König und der Prinzessin zuzutragen, sieht der Kanzler nicht nur die Allianz in Gefahr, sondern auch seine eigene Position am Hofe und in der Gunst der Prinzessin. Er gerät in Rage und tötet den Hofnarren mit einem Messer.

An dieser Stelle endet der 3. Akt des Schauspiels. Über den genauen Inhalt des 4. und 5. Aktes ist nichts bekannt, es ist aber davon auszugehen, dass sie davon handeln, wie der König der Allianz mit den Hohen Mächten zustimmt und wie das Reich der Harmonie in der Folge in Konflikte und Kriege verwickelt wird, die schließlich zum Untergang dieses Reiches führen.

Darsteller

Geschichte

Das Mahnende Schauspiel basierte zumindest in Ansätzen auf einem realen Vorbild. Etwa um das Jahr 3500 v. Chr. ging das Reich der Harmonie ein Bündnis mit den Hohen Mächten (gemeint sind hier wohl die Kosmokraten) ein und erhielt den Auftrag, die Zeitrose, auch BOTNETZ genannt, zu bauen. Dabei wurden die Ressourcen des Reiches der Harmonie schonungslos ausgebeutet. Als die Superintelligenz TANEDRAR schließlich die Teil-Entität TAFALLA abspaltete, welche die Zeitrose an ihren Bestimmungsort, das Kosmonukleotid TRYCLAU-3, brachte, wurde TAFALLA in das Kosmonukleotid hineingezogen und mit Negapsiqs infiziert. Nach der Rückkehr TAFALLAs und der Wiedervereinigung TANEDRARs lief die Superintelligenz Gefahr, durch die Negapsiqs wahnsinnig zu werden und musste TAFALLA erneut abspalten. TANEDRAR schuf nun nahe dem Planeten Tolmar das Mahnende Schauspiel vom See der Tränen, um TAFALLA in eine Falle zu locken und anschließend zu heilen. Bei diesem Heilungsprozess wurden – unterstützt durch 20.000 paranormal Begabte – die von den Negapsiqs infizierten negativen Aspekte TAFALLAS abgespalten, anschließend konnte sich TANEDRAR gefahrlos wiedervereinigen. Die abgespaltenen negativen Aspekte TAFALLAS erlangten ein eigenes Bewusstsein und nannten sich fortan Tafalla. (PR 2642)

Die Entität Tafalla litt unter einem Trauma und machte die Hohen Mächte und deren Boten für ihren Zustand verantwortlich. Daher sorgte sie von nun an dafür, dass das Mahnende Schauspiel in regelmäßigen Abständen aufgeführt wurde, als Mahnung für alle Völker, sich nicht mit den Hohen Mächten einzulassen. Dazu erschuf Tafalla als Projektionsgestalten die fünf Schauspieler Orsen Tafalla, Gommrich Dranat, Noser Netbura, Arden Drabbuh und Renyi Hemdebb. Während die ersten Vier für die vier Teilentitäten TAFALLA, DRANAT, NETBURA und ARDEN der Superintelligenz TANEDRAR beziehungsweise für die von den Teilentitäten verwalteten Galaxien Tafalla, Dranat, Netbura und Arden standen, repräsentierte der von Tafalla erzeugte Schauspieler Renyi Hemdebb den Boten Renyi-Hemdebb der Kosmokraten.

Das Mahnende Schauspiel fand auf einer frei im Raum schwebenden Bühne in der Nähe von Tolmar statt. Unterhalb dieser Bühne befand sich ein Sontaron-Generator, der die Gefühle der Schauspieler um ein Vielfaches verstärkt auf die Zuschauer übertragen sollte. Schon bei der Generalprobe des Schauspiels, etwa 2000 bis 2500 Jahre vor dem Jahr 1463 NGZ, also etwa zwischen den Jahren 2550 und 3050 alter Zeitrechnung, wurden die Gefühle der Schauspieler dermaßen stark wiedergegeben, dass alle angereisten Zuschauer, die sich zu diesem Zeitpunkt mehrheitlich noch auf ihren Raumschiffen in einer Parkposition in der Nähe des Planeten Tolmar und somit relativ weit weg von der Bühne befanden, ums Leben kamen. (PR 2579)

Das Gebiet um Tolmar wurde daraufhin von den im Umkreis lebenden Völkern zum Sperrgebiet erklärt. Da Tafalla nun kaum noch reale Zuschauer fand, erschuf er Projektionen der Zuschauer, die bei der Generalprobe gestorben waren, analog zu den Projektionen der Schauspieler. (PR 2579)

Einige Zeit später erschien Samburi Yura als Beauftragte der Kosmokraten auf Tolmar. Sie forderte Tafalla auf, die Bühne zu vernichten, da sie eine andauernde Bedrohung für die Völker im Umkreis darstellte, und warf Tafalla vor, dass er die Aufführungen nur deshalb weiterführte, um sich im Jubel seiner projizierten Zuschauer sonnen zu können. Als Tafalla sich unter Anwendung von Gewalt weigerte, beschloss Samburi Yura zunächst, sowohl die Bühne als auch den Planeten Tolmar durch ihr Raumschiff LEUCHTKRAFT zerstören zu lassen. Als daraufhin der Kosmokratenbeauftragte und Konstrukteur Sholoubwa erschien und ihr verbot, den Planeten zu zerstören, sah sie auch von der Zerstörung der Bühne ab mit dem Verweis darauf, dass eines ihrer »Werkzeuge« diese Tat eines Tages umsetzen würde. (PR 2579)

Irgendwann zwischen den Jahren 1463 NGZ und 1469 NGZ erschien Alaska Saedelaere mit der LEUCHTKRAFT auf der Suche nach Samburi Yura auf Tolmar. Er nahm an einer Aufführung des Mahnenden Schauspiels teil und kam dabei fast ums Leben, wobei es vermutlich nur seinem Zellaktivatorchip zu verdanken war, dass er die gefühlsmäßige Tortur überstand. Nachdem er von den Ereignissen und deren Hintergründen rund um die Aufführung des Mahnenden Schauspiels erfahren hatte, ließ er die Bühne durch die LEUCHTKRAFT zerstören. Die Überreste der Bühne trudelten daraufhin in Richtung eines nahe gelegenen Schwarzen Loches. (PR 2578, PR 2579)

Obwohl es zunächst den Anschein hatte, dass auch die Entität Tafalla bei der Zerstörung der Bühne vernichtet worden wäre, war dieses nicht der Fall. Sie war lediglich in mehrere Teile zersplittert und musste sich auf einen Planeten nahe Tolmar zurückziehen, den sie Elicon nannte, um sich zu regenerieren. Nachdem Alaska Saedelaeres Suche nach Samburi Yura ihn ins Reich der Harmonie geführt hatte, erreichte Saedelaere einige Zeit später auch Elicon. Hier traf er auf Samburi Yura, und gemeinsam konnten sie Tafalla endgültig vernichten. (PR 2681)

Quellen

PR 2578, PR 2579, PR 2641, PR 2642, PR 2681