Gemeni

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Die Gemeni (Singular: Gemen) stammen aus der Galaxie Sashpanu‎.

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Heft: PR 2906
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild und Physiologie

Die Gemeni sind anscheinend teils pflanzlich, teils kybernetisch, mit grob humanoidem Erscheinungsbild. Ihre Haut wirkt blättrig, der starke Hals macht den Eindruck eines Baumstammes. Die Körperfarbe ist blauviolett. Der Kopf wird von einem hutartigen und pilzförmigen Aufsatz abgedeckt. Das markante Gesicht der Gemeni wird vertikal durch einen tiefen Spalt geteilt. Der obere Teil dieser Fuge dient der Atmung, der untere, die so genannte Gabel - der Nahrungsaufnahme. Die vier lidlosen, tiefblau schimmernden Augen sind paarweise übereinander angeordnet, jeweils zwei pro Gesichtshälfte. Die Arme sind knochenlos, tentakelartig biegsam, dennoch muskulös. Sie enden in dreilappigen Händen. Die Beine weisen zwei Kniegelenke auf, was den Gemeni einen wiegenden Gang verleiht. Die Stimme dieser Wesen klingt leise, dennoch deutlich und manchmal leicht knisternd. (PR 2906, PR 2907) Die hornartigen Fortsätze am Kopf der Gemeni beinhalten anscheinend Rezeptoren. (PR 2928, S. 40)

Die Gemeni sind relativ klein. Ausgewachsene Individuen erreichen in etwa die Größe eines siebenjährigen terranischen Kindes. (PR 2907, S. 20) Sie entstehen in knospenartigen Gebilden des jeweiligen Sprosses, mit dem sie während der Embryonalphase durch eine Nabelschnur verbunden sind. (PR 2908, S. 48)

Toio Zindher konnte mit ihrer Paragabe beobachten, dass sich der Vitalschatten der Gemeni oben und unten verästelt. Während der Teil, der nach unten weist, eine direkte Verbindung mit dem Boden eines Sprosses hat, verliert sich der nach oben weisender, immer dünner werdender Teil in einer höheren Dimension. (PR 2923, S. 54)

Bekannte Gemeni

Gesellschaft

Sprache

Es sind einige Worte der Gemeni-Sprache bekannt:

Technik

Viele Bereiche der gemenischen Technik beruhen auf dem Prinzip der Nutzung des Dakkarraumes (von den Gemeni auch als Shod bezeichnet). Folgende Geräte dieser Art sind bekannt:

Schutzanzüge

Charakteristisch ist auch die Nutzung von speziellen Anzügen, die das Bewusstsein des Trägers erweitern und über zahlreiche Funktionen verfügen. Die diversen »Kleider« genannten Anzüge besteht aus einem halborganischen Kunststoff mit Anteilen aus  Wikipedia-logo.pngChitin, das für die Flexibilität des Materials sorgt und dem Träger die notwendige Bewegungsfreiheit ermöglicht. Das Material ist sehr widerstandsfähig und hitzebeständig. Es mildert Schläge und Stöße und verhindert Verletzungen durch Hieb- und Stichwaffen. Als Grundlage des halborganischen Anteils des Anzugs dienen aus speziellen fadenförmigen Pilzzellen hergestellte ( Wikipedia-logo.pngHyphen). Diese wachsen auf der Innenseite des Kleides durch die Haut des Trägers bis an dessen Nervenzellen heran, um die Übertragung von Signalen zu ermöglichen. Zur Signalübermittlung dient ein dem Adrenalin ähnlicher Botenstoff mit einer sehr schwachen sechsdimensionalen Komponente. Träger und Kleid leben in einer Art symbiotischer Verbindung. (PR 2955 – Glossar)

Die Kontaktschicht eines solchen Kleides ist Sitz des Mantelbewusstsein genannten Eigenbewusstseins, das mit dem des Trägers in Kontakt tritt. Es filtert und bereitet die Informationen auf, die von den Sensoren des Anzugs empfangen werden, bevor sie an den Träger übermittelt werden. Es verfügt auch über ein Gedächtnis, in dem zum Beispiel Erinnerungen über stattgefundene Einsätze abgespeichert werden. Eine Nutzung eines Anzugs durch den Träger ist nur mit Zustimmung des Eigenbewusstseins möglich, da dieses sonst gegen den Geist seines Gegners ankämpft. (PR 2954, PR 2955)

Sollte ein Neustart eines solchen bipolaren Systems notwendig werden, sollte es an Bord eines Sprosses geschehen, da hierfür in der Regel eine direkte Verbindung des Mantelbewusstseins mit der Psi-Quelle benötigt wird. Zuerst wird dann das Mantelbewusstsein gestartet, danach folgt das interne Bewusstsein des Trägers. (PR 2955, S. 5)

Beispiele für solche Anzüge sind das Trutzkleid der Ghatus, das Kommandokleid der Bhals oder das Fernkleid der Haodhs. (PR 2954, PR 2955)

Raumschiffe

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Der Spross YETO
Heft: PR 2907
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Die Gemeni benutzen GESHOD-Sprosse als pflanzlich-organische Raumschiffe. Diese beginnen ihre Existenz anscheinend als etwa 1-2 mm große Samenkörner und wachsen dann mitsamt Besatzung zu Raumschiffen heran, indem sie ihre Größe einmal pro Terra-Tag verdoppeln. (PR 2906)

Geschichte

Bereits im Jahre 10.854 da Ark (etwa 7602 v. Chr.) waren die Gemeni in der Milchstraße aktiv. Einer ihrer Agenten wurde von Suuna an Bord des Raumers des Caluriers Lethuur gesehen. (PR 2958, S. 49)

Die Gemeni traten auf der Erde erstmals im Jahre 1854 in Erscheinung. Damals retteten sie die Passagiere des Dampfschiffes RMS CITY OF GLASGOW und brachte sie im Auftrag von ES nach Sashpanu. (PR 2951) Sie waren aber auch in Muulchond aktiv, wo sie eine Population der Gauchen auf ähnliche Art und Weise entführten. (PR 2953)

Im Jahre 1551 NGZ fand der an Intermittierender Muskulärer Atonie erkrankte 7-jährige Terraner Yeto Carell auf Terra das Samenkorn eines Sprosses, woraufhin dessen Wachstum begann. Als das Raumschiff ausgewachsen war, verkündeten die Gemeni an Bord des Sprosses, der den Namen YETO erhielt, dass die Superintelligenz GESHOD eine Schutzzone in der verwaisten Mächtigkeitsballung von ES errichten wolle. Außerdem lobten die Gemeni 1000 Zellaktivatoren aus. Yeto Carell wurde als »Obhüter« des Schiffes bezeichnet und sollte den ersten Zellaktivator erhalten. Nachdem sich etwa 200.000 Anwärter immer noch an Bord befanden und die ersten 250 Zellaktivatoren angeboten wurden, verließ der Spross Terra mit unbekanntem Ziel. (PR 2906, PR 29007, PR 2908) Er tauchte zwei Wochen später über Damona auf. (PR 2923)

Etwas später wurde auf der arkonidischen Welt Girmomar das Samenkorn der KYLLDIN gefunden. Nachdem der Spross den Angriff mit einer Vektorbombe unbeschadet überstanden hatte, verkündeten die Gemeni die Pflanzung des dritten Pacischen Rhizoms sowie dass sie einigen Arkoniden eine Verjüngung mittels Physiotron gewähren wollten. Der Khasurnbaron Yergeo da Gnotor machte davon Gebrauch und wurde verjüngt, außerdem erlangte er seinen Extrasinn zurück. Allerdings war eine weitere Behandlung nötig, da der Extrasinn nach der ersten Behandlung außer Kontrolle geraten war. Kurze Zeit später erschien der ehemalige Imperator Bostich im System. Da dieser die Gemeni für eine Bedrohung der gesamten Milchstraße hielt, plante er, den Spross zu erobern oder zu vernichten. (PR 2915, PR 2916)

Während des am 6. August entbrannten Kampfes zeigten die Gemeni der KYLLDIN große Umsicht und kümmerten sich später um die arkonidischen Opfer der rücksichtslosen Aktionen Bostichs. Die Bevölkerung Girmomars war dankbar für die schnelle und wirkungsvolle Hilfe. (PR 2926, S. 16, 36)

Etwa um dieselbe Zeit wurde das Samenkorn der SHINAE auf Krynn, einem Planeten des Neuen Tamaniums gefunden. Die Finderin war Shinae, die Tochter von Reginald Bull und Toio Zindher. Während – nachdem das Raumschiff ausgewachsen war – die Gemeni das zweite Pacische Rhizom verkündeten und die Erweckung von Paragaben in Aussicht stellten, luden sie Icho Tolot, Reginald Bull, Toio Zindher, und Shinae, die unerkannt auf dem Planeten weilten, in ihr Schiff ein. Unterdessen versuchten die Tefroder mit einer List, den Spross zu erobern. Sie konnten einen Transmitter erbeuten, sowie Bull und Zhinder gefangen nehmen. Die beiden Gefangenen konnten allerdings mit Hilfe des von den Tefrodern erbeuteten Transmitters entkommen und einen weiteren von den Tefrodern erbeuteten Transmitter mit nach Oberon nehmen. (PR 2917, PR 2918, PR 2923)

Am 11. November, bei dem zweiten Angriff auf KYLLDIN, entpuppten sich die Gemeni als geschickte Kämpfer, die es gar mit einem Haluter aufnehmen konnten. (PR 2926, S. 57)

Mit Vhor wurde am 8. Cucullar 2853 p. S. (1551 NGZ) ein Ghatu auf Cessairs Welt aktiv. Er führte dort die Suche nach Atlan durch, bei der er die Felanden einsetzte. (PR 2952) Einige Tage später lernte Atlan an Bord des Sprosses LORINA den Ghatu Ourud kennen. (PR 2955)

Quellen

PR 2906, PR 2907, PR 2908, PR 2915, PR 2916, PR 2917, PR 2918, PR 2923, PR 2926, PR 2927, PR 2951, PR 2952, PR 2953, PR 2955, PR 2958, PR 2962, PR 2963, PR 2980