Marantroner-Revier

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Das Marantroner-Revier liegt im Außenbereich der Schwarzen Galaxis und gehört zu deren strategisch unbedeutenderen Teilen. Es grenzt an das Rghul-Revier und wird den Unsicheren Revieren zugeordnet.

Übersicht

Es beinhaltet etwa 100 besiedelte Planeten, deren Zentrum Säggallo bildet, wo der Neffe Chirmor Flog seinen Sitz hatte. (Atlan 401, Seite 23)

Anmerkung 1: Diese Angabe kann nicht stimmen. In späteren Romanen ist die Rede von hunderten verschiedenen Völkern aus diesem Revier (z. B. Atlan 434, S. 28)
Anmerkung 2: Es ist unklar, ob dieses Revier Teil einer großen Galaxie ist, oder ein ihr vorgelagerter Sternhaufen. In Atlan 431, S. 23 wird es jedenfalls als »vorgelagerter Kugelhaufen« bezeichnet. Dagegen spricht, dass die Entfernung zum Rghul-Revier nur gering sein kann, da der Flug dorthin nur wenige Tage dauert, und manche Völker in beiden Revieren vorkommen.

Die Verkehrssprache ist das Garva-Guva, welches von allen Völkern verstanden bzw. gesprochen wird, sofern sie anatomisch dazu in der Lage sind.

Im Jahre 2650 waren die Machtverhältnisse streng geordnet. Der unumschränkte Herrscher war Chirmor Flog, der von Säggallo aus mit so gut wie allen bewohnten Planeten gut vernetzt war. Seine Elitetruppen waren die Scuddamoren; ein aus den verschiedensten anderen Völkern durch Mutation künstlich erzeugtes »Volk«, dessen Mitglieder unter strenger geistiger Konditionierung standen. Für Spezialaufträge wurden oft die Havaren herangezogen, da einzelne Vertreter dieses Volkes über besondere Begabungen verfügten. Die gewöhnlichen Soldaten bestanden meist aus Noots. Die anderen Völker spielten eine untergeordnete Rolle.

Handel zwischen den einzelnen Welten war möglich und gestattet, gut bewaffnete Raumschiffe konnte aber kein Volk errichten.

Es wurde Wert darauf gelegt, dass das Wort des Neffen überall Gesetz war, und jeder immer im Interesse des Neffen handelte. Zuwiderhandlung zog ernsthafte Konsequenzen nach sich, die fast immer drakonisch ausfielen. So gab es auch keinerlei Opposition oder gar ernsthafte Bedrohung dieser Machtverhältnisse, bis Atlan auf der Bildfläche erschien und den Status Quo erschütterte.

Bekannte Sonnensysteme

Bekannte Planeten und Monde

Bekannte Völker

Geschichte

Ursprünglich waren die Obeds das mächtigste Volk dieses Sternenhaufens. Vor unbekannter Zeit stieg die Bedrohung durch den Dunklen Oheim immer stärker an, und die Obeds erkannten, dass sie sich auf Dauer einer Unterwerfung nicht entziehen konnten. Daher richteten sie Rückzugswelten ein, wo sie ihre letzten Zufluchtsstätten zu finden hofften. Danach wurden sie unterworfen und vernichtet; nur wenige konnten lebend entkommen und sich erfolgreich verstecken – stets in der Furcht lebend, doch noch entdeckt zu werden. (Atlan 415)

Nach ihrem Niedergang übernahmen die Schergen des Dunklen Oheims die Macht. Es wurde ein Neffe eingesetzt, der ein stabiles Machtgefüge aufbaute.

Als Atlan im Jahre 2650 im Marantroner-Revier ankam, änderte sich einiges. Durch einen Unfall wurden die Jatten auf Nergal verseucht, und konnten ab da keine Ärgetzos mehr herstellen. Auf die aber war Chirmor Flog angewiesen, um am Leben bleiben zu können. Es verblieb nur ein Kästchen mit entarteten Ärgetzos, die das Leben drastisch verkürzten, anstatt es zu verlängern. Chirmor Flog stand also unter großem Zeitdruck, wenn er am Leben bleiben wollte.

Obwohl Atlan und seine Gefährtin Thalia mehrmals von seinen Truppen gefangen genommen wurden, konnten sie oft entkommen und dabei Schaden anrichten. Es war ihnen zuzuschreiben, dass das Mittlere Fort auf Breisterkähl-Fehr zerstört wurde und der Metamorphose-Schlag vorerst nicht abgeschlossen werden konnte. Atlan war ebenfalls maßgeblich an der Sabotage auf Ärterfahl beteiligt, durch die die Produktion von Organschiffen für längere Zeit unmöglich wurde.

(tbc)

Quellen

Atlan 401, Atlan 402, Atlan 403, Atlan 405, Atlan 406, Atlan 407, Atlan 408, Atlan 411, Atlan 412, Atlan 413, Atlan 415, Atlan 421, Atlan 422, Atlan 423, Atlan 425, Atlan 426, Atlan 427, Atlan 428, Atlan 429, Atlan 431, Atlan 432, Atlan 433, Atlan 434, Atlan 435, Atlan 465, Atlan 474