Boyt Margor

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Boyt Margor, Sohn des Vincraners Harzel-Kold und der Gäanerin Virna Marloy, war ein äußerst gefährlicher Mutant mit Großmachtphantasien.

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Heft: PR 883
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Er war 1,76 Meter groß. Margor war sehr schlank, fast mager und hatte einen tonnenförmigen Oberkörper, der zu kurz erschien, weil Margor sehr lange und dünne Beine hatte. Er wurde als gutaussehend bezeichnet. Er hatte die weiße, bleiche Haut eines Albinos, im Gegensatz dazu aber dunkelblaue Augen und türkisfarbenes Haar mit einem metallischen Schimmer.

Margors Amulett

Aus der Sammlung seines Vaters besaß Boyt einen Halsreif mit einem in einem metallisch türkis leuchtenden Farbton schimmernden Amulett. Es handelte sich um das Psychod der Läanderin Khara und stellt einen Läander dar. (PR 940) Erst bei längerem Betrachten schält sich die Figur des Lebewesens aus der paramental erzeugten Kontur. Man kann eine zart gewachsene, freundlich lächelnde, menschenähnliche Gestalt erkennen, die die rechte Hand zum Gruß erhoben hat. Der Halsreif bestand aus einem fünf Millimeter dicken stabilen ovalen Ring, der über den Kopf gestreift wurde. Das daran befestigte Amulett war ein Kristall mit der Größe einer Walnuss.

Paragabe

Margor war ein Motivlenker. Wenn er sich mit Psi-Energie aufgeladen hatte, konnte er Wesen, die eine psionische Affinität mit ihm besaßen, völlig unter seinen Einfluss bringen und sie zu seinen Paratendern machen, die ihm blind gehorchten. Auch konnte er seine Gegner mithilfe dieser Psi-Energie töten, indem er ihren Körpern die Flüssigkeit entzog.

Charakterisierung

Boyt Margor ging rücksichtslos vor, um seine Ziele zu erreichen. Seine Paragabe setzte er völlig skrupellos ein und schreckte auch nicht davor zurück, Personen zu ermorden, die ihm im Weg standen.

Geschichte

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Heft: PR 924
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Im Jahre 3492 wurde Boyt Margor auf dem Planeten Zwottertracht geboren und dort von den Zwottern aufgezogen. Sein Vater war der Vincraner Harzel-Kold, der völlig unter dem Einfluss der Psychode stand, seine Mutter war die Gäanerin Virna Marloy. Dem Einfluss der Psychode hatte Boyt Margor nicht nur das Entstehen seiner Psi-Fähigkeiten zu verdanken, sondern überhaupt seine ganze Existenz. Er war unter dem Einfluss von Tezohr gezeugt worden, der durch ihn die Bestimmung der Läander vollenden wollte. (PR 940)

Im Jahre 3498, im Alter von sechs Jahren, kehrte Boyt Margor nach Gäa zu seiner Mutter zurück. Er lebte mit ihr zusammen, bis sie im Jahre 3504 starb, weil er ihr langsam die Lebensenergie entzogen hatte. In diesen sechs Jahren entwickelten sich seine Psi-Fähigkeiten. Er machte bereits mehrere Menschen zu seinen Paratendern, insbesondere seinen Hauslehrer Jorge Bellon. Im Alter von vierzehn Jahren verübte er seinen ersten Mord, sein Opfer war der Lebensgefährte seiner Mutter. (PR 940)

Langsam baute er auf Gäa eine Machtposition auf, rücksichtslos und zunächst völlig unerkannt. Bis auf die drei Gäa-Mutanten Bran Howatzer, Dun Vapido und Eawy ter Gedan wusste niemand von seinen Fähigkeiten. Als im Jahre 3586 die Menschheit im Rahmen des Unternehmens Pilgervater die Provcon-Faust verließ, begab auch er sich zur Erde und scharte wiederum Paratender um sich.

Sein erster wichtiger Paratender wurde der geniale Wissenschaftler Payne Hamiller, der sich unter seinem Einfluss erfolgreich um das Amt des Terranischen Rates für Wissenschaften bewarb.

Boyt Margor erbeutete Laires Auge und setzte es zur Erschaffung von Hyperraumnischen ein. Durch den Raub des Auges war Margor mit für den Konflikt zwischen Terranern und Loowern verantwortlich. (PR 901)

Im November 3586 verlor er seinen Stützpunkt auf Athos, konnte sich jedoch einer Verhaftung entziehen. (PR 902)

Er entführte daraufhin Baya Gheröl aus der Neunturmanlage auf dem Mars und versuchte, die Verhandlungen zwischen Terranern und Loowern zu sabotieren, um wieder mehr Spielraum zu erlangen. Mit dem Versuch, Baya Gheröl zu beeinflussen, scheiterte er. (PR 902)

Er versuchte daraufhin einen weiteren Anschlag auf die Neunturmanlage zu verüben, indem er Haman Gheröl in eine lebende Bombe verwandelte, doch die Loower entdeckten ihn und hätte ihn auch fast gefangen. Sie konnten die Bombe entschärfen. Margor konnte sich gerade noch mit dem distanzlosen Schritt in Sicherheit bringen. (PR 911)

Er landete auf einem ihm unbekannten Planeten und traf auf die Tempester, die ihn aufgrund seines Amuletts verehrten. Außerdem bestand eine außergewöhnlich hohe PSI-Affinität zu ihnen. Er integrierte sie in seine Mannschaft, da sie sehr gute Kämpfer waren. (PR 911)

Kurze Zeit später gelang es ihm endlich, den Helk Nistor zu entwenden. Er wusste allerdings nicht, dass Julian Tifflor dies absichtlich zugelassen hatte, da er von Nistor keine Informationen erhalten, aber jede Menge Ärger mit ihm hatte. Wenig später drang Margor in Imperium-Alpha ein und versuchte, die Regierungsspitze zu entführen. Sein Spion Van Renekkon war allerdings enttarnt worden und so wurde Margor fast gefangen genommen. Wiederum konnte er nur durch den distanzlosen Schritt entkommen. Nach seiner Rückkehr überraschten ihn Baya Gheröl und Nistor, die sich zusammengetan hatten, raubten ihm Laires Auge und verließen mit dessen Hilfe die Hyperraumnische. Margor war über den Verlust des Auges fast untröstlich, zumal er und seine Paratender nun in den Hyperraumnischen gefangen waren. (PR 912)

Er verfiel in Depression und war tagelang nicht ansprechbar, während in der Hyperklause das Chaos anbrach. Die Tempester griffen immer wieder die Paratender an, von denen sich einige schließlich auf Deck 5 verbarrikadieren konnten. Poul Santix baute hier die Triebkammer, damit man die Tempester unter Kontrolle bekam. (PR 923)

Einige Zeit später befreite Baya Gheröl mit Hilfe von Laires Auge die Eingeschlossenen. Zufälligerweise landeten sie auf der GORSELL, dem Raumschiff von Hotrenor-Taak. Dieser wurde sofort zum Paratender von Margor. Baya Gheröl flüchtete allerdings mit dem Auge, so dass es Margor nicht mehr zur Verfügung stand. (PR 923)

Margor wandte sich nun zur Provcon-Faust. Sein erstes Ziel war Zwottertracht. Hier erfuhr er, dass die Psychode, die er glaubte vernichtet zu haben, noch existierten. Er ließ sie suchen und einsammeln. (PR 924)

...


Im April versuchte Margor, mithilfe eines Psychods die Kontrolle über Julian Tifflor zu erlangen, doch der Anschlag schlug fehl und das Psychod wurde zerstört. (PR 926)

Zur Antwort wurden Ronald Tekener und Jennifer Thyron geschickt, um Margor aufzuspüren, doch auf dem Mond Tekheter wurden sie enttarnt und flüchteten. Margor begab sich selbst mit 3000 Paratendern nach Tekheter, um sie zu fangen. Schließlich fand man zwei Leichen in der Runinenstadt Lakikrath und Margor verließ den Mond wieder. Tatsächlich war er jedoch getäuscht worden, da es sich nur um zwei Klone handelte. (PR 927)

Ab Mai 3587 wurde Margor zunehmend unberechenbarer, da ihn die Psychode mehr und mehr beeinflussten. Vor allem Hotrenor-Taak machte sich große Sorgen um ihn. (PR 939)

Auf Zwottertracht kam es zu einer letzten Konfrontation mit Ronald Tekener, Jennifer Thyron und den Gäa-Mutanten. Letztere überreichten ihm schließlich das Königspsychod. Sein Bewusstsein verband sich mit der psionischen Energie der Psychode und ging in der paraplasmatischen Sphäre der Prä-Zwotter auf, womit er endlich seine durch die Läander gesetzte Bestimmung erfüllte. Durch seine Vergeistigung entstand der Margor-Schwall. (PR 942)

Quellen