Mekron Dermitron

Aus Perrypedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translate from German to English.
Google translator: Přeložte z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertalen van Duits naar Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduire de l'allemand vers le français.
Google translator: Traduzir do alemão para o português.

Mekron Dermitron war ein Arkonide vom Planeten Calimon und Mondträger der arkonidischen Flotte.

Erscheinungsbild

Der 42 Arkonjahre alte Mann war groß, schlank und athletisch gebaut. Im breiten Gesicht waren das kräftige Kinn und die scharfrückige Nase markant. Die rötlichen Augen standen etwas schräg. Das weiße Haar trug er halblang und pflegte es sorgsam.

Charakterisierung

Dermitron verfügte über ausgezeichnete Reaktionsschnelligkeit. Er bediente sich einer gepflegten Sprechweise. Trotz seiner ironischen Bemerkungen war er bei der Besatzung sehr beliebt. Sein Gerechtigkeitssinn verstärkte diese Beliebtheit noch mehr.

Mekron Dermitron konnte nicht gerade als Anhänger von Imperator Orbanaschol III. bezeichnet werden.

Geschichte

Karriere

Seine Karriere begann Mekron Dermitron als einfacher Kadett in der arkonidischen Flotte. Mit Fleiß und Einsatzbereitschaft startete er eine Karriere, die ihn schlussendlich zum Mondträger machte.

Er war in zahlreichen Einsätzen unterwegs, als er erfuhr, dass sein Vater unter haltlosen Vorwänden verhaftet, und auf einen Strafplaneten deportiert worden war. Dermitrons Familie, die ein Handelshaus und große Güter auf Calimon besaß, wurde enteignet. Der gesamte Besitz fiel an den gierigen Imperator. Dermitrons Bruder starb bei einem Unfall, der nie aufgeklärt wurde.

In der Zwischenzeit war Mekron Dermitron von Admiral Banicron persönlich zum Kommandanten der HADESCHA befördert worden. Als er vom Los seiner Familie erfuhr, wuchs in Dermitron Hass auf Orbanaschol heran.

Raumschlacht

Im Jahre 10.499 da Ark flog die 187. Jagdflottille Patrouille im Labadon-Sektor. Im System Glandor traf der Verband auf sieben mittelschwere Walzenschiffe der Maahks und wurde in einen Kampf verwickelt. Ein Feld von Raumminen wurde der HADESCHA zum Verhängnis. Eine Nottransition über etwa sieben Lichtjahre zum Planeten Olkeep brachte das Schiff aus der unmittelbaren Gefahrenzone. Doch die HADESCHA war nur mehr ein beinahe manövrierunfähiges Wrack. Der Großteil der Besatzung hatte den Tod gefunden.

Während des Anfluges auf Olkeep wurde Dermitron immer klarer, dass Orbanaschol ein unfähiger Imperator war. Der Mondträger erinnerte sich an die Berichte über die Raumschlacht von Marlackskor, in der der Kristallprinz Atlan und dessen Vater Gonozal VII. durch ihr Auftauchen die Schlacht für die Arkoniden entschieden hatten.

In einer Höhe von etwa zehn Kilometern über dem Raumhafen von Olkeepan wurde die HADESCHA durch plötzlich aussetzende Bremstriebwerke herumgerissen, so dass die noch immer laufenden Triebwerke jetzt das Schiff beschleunigten. Die HADESCHA raste auf den Raumhafen zu. Noch ehe Dermitron und die verbliebene Besatzung durch den entstehenden Andruck das Bewusstsein verloren, konnte der Mondträger die Konverter stilllegen. So verhinderte er eine Explosion beim Aufschlag. Die HADESCHA bohrte sich tief in den Belag des Raumhafens und brach auseinander.

Gesinnungswandel

Neben Mekron Dermitron hatten lediglich fünf Besatzungsmitglieder den Absturz überlebt. Während einer Videosendung, die von gewonnenen Raumschlachten der Arkoniden über die Maahks berichteten, erfasste die Männer Zorn auf den Imperator Orbanaschol III., der das Volk mit derartigen Propagandasendungen täuschte, obwohl die Wirklichkeit ganz anders aussah, wie die Raumfahrer aus eigener Erfahrung wussten. Mekron Dermitron und seine Männer fassten den Entschluss, zu den Rebellen von Kraumon überzulaufen.

Mit einem auf Olkeep eintreffenden Versorgungsschiff unter dem Kommando von Termagin verließen die Männer den Planeten. Während des Fluges zu einem Planeten, von dem weitere Schiffbrüchige abgeholt werden sollten, trafen sie auf den POGIM-Agenten Boraschkin. Der Agent traute den Männern um Dermitron nicht über den Weg.

Desertion

Dermitrons Männer machten eines von drei diskusförmigen Beibooten mit 30 Metern Durchmesser des Transportschiffes heimlich startklar. Während des Anflugs auf einen Planeten, auf dem ebenfalls Schiffbrüchige darauf warteten, abgeholt zu werden, glaubte Dermitron den Zeitpunkt für gekommen, von Termagins Schiff zu verschwinden. Im Hangar wartete jedoch Boraschkin auf sie und forderte Dermitron auf, sich zu ergeben. Doch der Mondträger dachte gar nicht daran. Salmoon schlich sich unbemerkt an den Agenten heran. Es kam zu einem kurzen Feuergefecht, in dem Boraschkin getötet wurde. Alarmpfeifen wurden aktiviert. Die Männer stürmten an Bord des Beibootes, öffneten die Schleuse und starteten aus dem Transportschiff. Termagin meldete sich und forderte die Deserteure auf, an Bord zurückzukehren. Er drohte auch mit dem Einsatz der Schiffsgeschütze. Doch dies alles diente nur dazu, Termagins Gesicht zu wahren. Dermato beschleunigte das Beiboot. Die Transition schleuderte das Schiff mehr als 500 Lichtjahre weit, und damit in Sicherheit.

Auf der Suche

In der nächsten Zeit durchkreuzten die Deserteure den Kugelsternhaufen M 13. Verbindung mit den Rebellen von Kraumon aufzunehmen, gelang ihnen nicht. Dafür stellten sich Versorgungsprobleme ein. Frischfleisch wurde von einem verlassen arkonidischen Kolonialplaneten besorgt, auf dem große Herden von Hubakkeln und Gurboschs grasten.

Gemüse und Obst wurden auf Rombey organisiert. Auch mit den Gütern des täglichen Gebrauchs ging es zu Ende. Auf Vronaar wurden die Bestände aufgefüllt. Es kam auf diesem Planeten zu einem Zwischenfall. Die Männer wurden von acht Angehörigen der arkonidischen Flotte, und vier Agenten der POGIM angegriffen. Dermitrons Aufmerksamkeit war es zu verdanken, dass die Angreifer mit Narkosestrahlern kampfunfähig gemacht werden konnten. Die Agenten hatten sich auf Vronaar auf die Lauer gelegt, um Deserteure aufzuspüren. Mehr als 350 Abtrünnige wurden von ihnen gestellt und einer Bestrafung zugeführt. Nach einer Paralyse der Flottenangehörigen und der POGIM-Agenten verließ das Beiboot den Planeten Vronaar.

Um ihre finanzielle Situation aufzubessern, beschäftigten sich Dermitron und seine Männer mit dem Ausschlachten zerschossener Raumschiffswracks. Dabei wurden sie von der POLVPRON entdeckt. Ein Prisenkommando unter Corpkor setzte auf das Wrack über und paralysierte die sechs Deserteure, die mit der Demontage intakt gebliebener Geräte beschäftigt waren. Die Männer wurden an Bord der POLVPRON gebracht.

Kontakt

Als Mekron Dermitron zu sich kam, glaubte er sich in der Gewalt der POGIM. Berkosch teilte ihm mit, dass es sich bei dem Mann, der sich gerade mit dem Mondträger unterhielt, um Corpkor handelte. Die verzweifelt gesuchten Rebellen von Kraumon hatten nun sie gefunden. Der Mondträger und seine Männer wurden nach Kraumon gebracht.

Zunächst wurde dem Mondträger ein Schreibtischjob zugewiesen, der ihn jedoch langweilte. Erst als der Umbau der MEDON fertiggestellt war, ernannte Morvoner Sprangk Dermitron zum Kommandanten des mit größeren Laderäumen ausgestatteten Raumschiffs. (Atlan 264)

Erster Einsatz unter neuer Flagge

Mekron Dermitrons erster Auftrag führte die MEDON zum Planeten Cherkaton. Im System dieser Welt kam es zu einem Kampf mit einem beschädigten Schweren Kreuzer der Maahks, den die MEDON siegreich beendete. Auf Cherkaton trat Dermitron als Prospektor auf, der auf der Suche nach Uran-Lagerstätten war. Gouverneur Geraban erteilte ihm die Schürfgenehmigung. Der Mondträger und Ventron landeten mit einem Beiboot in der Stadt Cherkan. Dort trafen sie einen alten Mann, der ihnen von stattfindenden Rekrutierungen für die arkonidische Flotte berichtete. Dermitron und Ventron suchten Letschyboa in dessen Haus am Stadtrand auf, um ihn zu bitten, ihnen bei der Suche nach Amarkavor Hengs Stützpunkt zu helfen. Dabei gaben sie sich als Mitglieder der Rebellen von Kraumon zu erkennen und überreichten Letschyboa eine Schachtel mit wertvollen Majalla-Kapseln. Der von den Entbehrungen schwer gezeichnete Mann, der einst unter der geistigen Kontrolle des Propheten der Unwissenheit gestanden hatte, war dazu bereit. (Atlan 265)

Der Mondträger erhielt von Letschyboa sieben Kodegeber, die dieser aus der SKORGON geborgen hatte. Die kleinen, flachen Geräte mit vier Knöpfen und winzigen Oszilloscheiben, waren mit Selbstzerstörungsanlagen versehen. Dem Kybernetiker Dromartes gelang es, bei fünf Kodegebern die Zuleitungen zu den Schmelzladungen zu unterbrechen, sodann war es ein Leichtes, die Reihenfolge in der die Knöpfe gedrückt werden mussten, herauszufinden. (Atlan 265)

Letschyboa wies den Weg zu dem Ort, an dem Hengs Stützpunkt wahrscheinlich zu finden war. Dermitron beorderte die MEDON zu dieser Stelle. Zwei Gleiter wurden ausgeschleust. In einer Felswand öffnete sich der Zugang zu einem 100 Meter langen Gang. Dermitron und Natsyboa erreichten eine hohe Halle mit kuppelförmiger Decke. An den Wänden standen inaktive fremdartige Maschinenanlagen. Ein blau schimmernder Kubus mit 20 Metern Kantenlänge fesselte die Aufmerksamkeit der beiden Männer. Während im Würfel plastische Abbilder der Gesichter Dermitrons und Natsyboas sichtbar wurden, erklang in ihrem Kopf eine telepathische Botschaft der Tyrr. (Atlan 265)

Nach dieser Episode wurde die Suche nach Amarkavor Hengs Stützpunkt wieder aufgenommen. Mit dem ersten Kodegeber wurde der Eingang geöffnet. Eine von Gras und Erde bedeckte Metallplatte schob sich auf hydraulischen Stempeln 50 Meter hoch und gab einen 100 Meter tiefen Schacht frei, der groß genug war, um dem SKORGON den Einflug zu ermöglichen. Bei einem fünf Meter breiten und zehn Meter hohen Schott aus bestem Arkonit starb Tolkrysch bei der Berührung des Öffnungskontaktes durch einen Energieschlag. Gleich danach öffnete sich das Schott. Mithilfe der Kodegeber gelangten Dermitron und seine Begleiter bis zur Zentrale des Stützpunktes. Die Stationspositronik aktivierte Kampfroboter, die gegen die Eindringlinge vorgingen. Es kam zu einem heftigen Feuergefecht mit den Maschinen, ehe Ventron die zentrale Schaltung zur Desaktivierung der Abwehreinrichtungen gefunden hatte. Nun endlich konnten sie die reich gefüllten Depots ausräumen und die Nahrungsmittel, Handwaffen, zerlegte Impulsgeschütze mit allem notwendigen Zubehör, Kampfraketen, Mikrobomben und ähnliche Waffensysteme an Bord der MEDON bringen. (Atlan 265)

Dermitron wurde in die Stadt Cherkan gerufen. Die wütende Bevölkerung stand kurz vor einem Sturm auf das Rekrutierungslager. Der Mondträger forderte den Gouverneur Geraban auf, beruhigend auf seine Landsleute einzuwirken und am nächsten Morgen eine friedliche Demonstration zum Raumhafen zu organisieren. Auch bereitete er mittels eines Armbandfunkgerätes, das ins Lager eingeschmuggelt worden war, die Rekruten auf den nächsten Tag vor. (Atlan 265)

Geraban setzte sich an die Spitze des Demonstrationszuges. Moringol forderte den Gouverneur auf, die Aktion abzublasen. Ein Kugelraumschiff landete dicht neben dem Lager. Auf der Kugelhülle prangte der Name MEDON. Die Rekruten gingen an Bord. Moringol und Larschinok schöpften zunächst keinen Verdacht. Doch dann erinnerte sich der POGIM-Agent daran, dass ein Mondträger namens Mekron Dermitron auf der Fahndungsliste stand. Dermitron erschoss Moringol. Larschinok wurde von einem weiteren Schuss an der Schulter getroffen. Als zwei Raumschiffe geortet wurden, die Cherkaton anflogen, startete die MEDON. Das Schiff versuchte mit völlig überlasteten Triebwerken den beiden Schlachtschiffen zu entkommen. Um Zeit zu gewinnen, reagierte Dermitron auf die Funkanrufe. Erstaunt musste er feststellen, dass der Bildschirm das Gesicht des Sonnenträgers Mantasch zeigte. Dermitron erzählte eine Geschichte von einem Geheimauftrag. Obwohl Mantasch ahnte, dass der Mondträger zu den Rebellen von Kraumon übergelaufen war, ließ er die Verfolgung der MEDON abbrechen. (Atlan 265)

Das Schiff kehrte nach Kraumon zurück, mit vollen Laderäumen und mehr als 400 neuen Anhängern Atlans. (Atlan 265)

Fehlschlag

Dermitron hatten die Rebellen viel zu verdanken. In tollkühnen Einsätzen mit der MEDON beschaffte er dringend benötigte Ausrüstungsgegenstände und auch Raumschiffe, wie beispielsweise die HAGAAR. (Atlan 284)

Im Jahre 10.500 da Ark flog er mit der MEDON nach Posalkehn, um aus dem angeblich dort befindlichen Flottendepot Kampfanzüge zu holen. Sein neuer Stellvertreter Carock Ekalv war ihm nicht ganz geheuer. Beim Landeanflug auf Posalkehn wurde ein Waldbrand ausgemacht, dem aber keine Bedeutung geschenkt wurde. Auch die beiden wild gestikulierenden Arkoniden Saprest und Belschara wurden übersehen. Die MEDON landete auf dem kleinen Raumhafen. Dermitron trat als »Elgar Sakkonta« auf. Ein Kommando unter Horklyn kam an Bord. Der angebliche Stützpunktkommandant nahm die Zentralebesatzung fest. Einer von Horklyns Offizieren wurde von Carock Ekalv erschossen, ehe dieser selbst von einem Strahlschuss getroffen wurde. In der Zwischenzeit war die MEDON von schweren Kampfpanzern der Maahks umstellt worden. Die durch eingeleitetes Gas ausgeschaltete Besatzung der MEDON und die Offiziere der Zentrale wurden in zwei leerstehenden Baracken des Lagers untergebracht.

Im Auftrag von Grek 1 machten die Angepassten die MEDON mit Hochdruck startbereit. Carock Ekalv sollte die MEDON-KISSON kommandieren.

Um sich einen Überblick zu verschaffen, bohrte Dermitron mit einem kleinen Vibromesser, das er in einem Geheimfach in seinem Stiefel verborgen hatte, ein kleines Loch in die Wand der Baracke. Enttäuscht musste er feststellen, dass das Lager von einem fünf Meter hohen blau leuchtenden Energiezaun umgeben war.

Mit Klopfgeräuschen im Flottencode machten Saprest und Zefalon auf sich aufmerksam. Dermitron vergrößerte die Öffnung, bis die gefangenen Arkoniden aus der Baracke kriechen konnten. Saprest führte sie zum Eingang des Höhlensystems, durch das sie die Energiebarriere überwinden konnten. Die Gruppe gelangte zum Raumhafen. Mit einem Codegeber öffnete Mekron Dermitron die untere Polschleuse. Die 38 Besatzungsmitglieder bewaffneten sich mit Kombistrahlern aus einer Waffenkammer der MEDON. Als die Männer begannen, ihr Schiff wieder zu übernehmen, wurden sie von einigen an Bord befindlichen Angepassten bemerkt, die Alarm auslösten. Die Angepassten fielen im Kampf. Auch einer der Rebellen verlor das Leben.

Beim Sturm auf die Zentrale traf der Strahlschuss eines Angepassten das Instrumentenpult des Piloten. In Windeseile führten die Techniker Reparaturen durch, um einen Notstart ausführen zu können. Ein Gewaltstart gelang. Die restlichen Besatzungsmitglieder musste Dermitron schweren Herzens im Gefangenenlager zurücklassen. Noch bevor die MEDON von vier Schlachtschiffen der Maahks abgefangen werden konnte, gelang die Transition aus dem Cylmad-System.

Zurück auf Kraumon musste man sich eingestehen, dass eine Rettung der auf Posalkehn zurückgebliebenen Gefährten nicht möglich war. Man wähnte sich durch den Tod Carock Ekalvs vor einem Angriff der Maahks in Sicherheit. Dies sollte sich bald als verhängnisvoller Irrtum herausstellen. (Atlan 284)

Schlacht um Kraumon

Der Mondträger wurde von Morvoner Sprangk mit der MEDON auf Patrouille um Kraumon geschickt, als durch Terc on Akouhls Experimente hyperphysikalische Phänomene auftraten. Nach der zweiten Transition rematerialisierte die MEDON inmitten der 274. Strategischen Einsatzflotte der Maahks. Geistesgegenwärtig aktivierte Mekron die Schutzschirme und setzte sodann einen Notruf an Sprangk ab. Dermitron erkannte die Aussichtslosigkeit der Lage und befahl die Flucht mit den Beibooten. Auf dem Weg zum Hangar prallte der Mondträger wegen des Ausfalls der künstlichen Schwerkraft gegen die Decke des Korridors und brach sich das Schlüsselbein. An Bord eines Beibootes verließen Dermitron und Ventron das Wrack.

Es gelang den Überlebenden mit dem Planeten Cherkaton Kontakt aufzunehmen. Gouverneur Geraban war sofort bereit, den Besatzungen der Beiboote Zuflucht zu gewähren. (Atlan 286)

Neue Hoffnung

Garaban überraschte den Mondträger mit einem Bericht vom Planeten Celkar, in dem Atlan und Fartuloon zu sehen waren. Der Kristallprinz und der Bauchaufschneider entkamen in einem im Gerichtssaal entstehenden Tumult. Die beiden Männer wurden von Dermitron und Salmoon auf den Videoaufzeichnungen eindeutig als Atlan und Fartuloon identifiziert. In einer ebenfalls abgefangenen Funkmeldung wurden alle Einheiten der arkonidischen Flotte angewiesen, im Zentrum des Imperiums eine intensive Fahndung nach den Flüchtigen durchzuführen. Mekron Dermitron und seine Männer waren bereit, dem Kristallprinzen mit ihren beiden kleinen Raumbooten ins Arkon-System zu folgen und unterstützend einzugreifen. Doch zunächst führten die beiden Boote einen Patrouillenflug durch. Sie kamen bald wieder mit schlechten Nachrichten nach Cherkaton zurück. So war es zu einem Sieg der Maahks im Gebiet der Ovalen Sonnen gekommen. Orbanaschols Thron wankte bereits stark. Sie hatten auch von einer geplanten Revolte von Teilen der Flotte erfahren.

Mekron Dermitron bat Geraban, ihm die SALVOOR zur Verfügung zu stellen. Kommandant Lengavor stimmte zu. Die Besatzungsstärke wurde auf mehr als die notwendige Anzahl erhöht. Dann startete das Schiff nach Arkon. Während des Fluges mied Dermitron die bekannten Transitionspunkte, die auch von zahlreichen Schiffen der Imperiumsflotte angeflogen wurden. Da die arkonidische Flotte anscheinend ihre Funkfrequenz geändert hatte, war die SALVOOR von aktuellen Nachrichten abgeschnitten. Um diesen Informationsmangel auszugleichen, ordnete Mekron Dermitron den Flug nach Aycua an.

Ein feiger Anschlag

Die SALVOOR landete auf dem Raumhafen von Tishkan. Ein Agent der POGIM stellte Funkkontakt her und verlangte die Kapitulation. Dermitron und Lengavor ließen die Besatzung das Schiff unbewaffnet verlassen. Der Mondträger und seine Rebellen bemannten die drei Beiboote, die im Alarmstart das Schiff verließen. Durch Punktbeschuss wurde der Schutzschirm eines der Bodenforts überwunden und die Stellung zerstört. Die Boote flogen über das Meer, in dem zahllose tote Wasserbewohner festgestellt wurden. Auch auf dem Festland waren die Auswirkungen des Giftes bemerkbar. Die Bäume hatten ihr Laub verloren, die Pflanzen verdorrten. Nahe einer Stadt landeten die Boote. Die Männer verließen ihre Fahrzeuge mit leichten Raumanzügen und konnten mit Krappin und Cosella Kontakt aufnehmen. Von den beiden Arkoniden erfuhren sie von der Wirkungsweise der Kampfstoffe. Die sorgfältig ausgewählte Wirkstoffkombination war für Pflanzen und Tiere absolut tödlich. Die Arkoniden von Aycua wurden jedoch nur in begrenztem Rahmen geschädigt. Dies äußerte sich unerträglicher Übelkeit, begleitet von starken lang andauernden Schmerzwellen und dem allmählichen Verlust der Sehkraft bis hin zur völligen Blindheit. Trotz des Risikos öffneten die Männer ihre Raumanzüge, um den beiden Kolonisten und ihrer kleinen Tochter besser helfen zu können.

Gegenoffensive

Eine flugfähige Robotsonde wurde ausgeschickt, um die Lage am Raumhafen zu erkunden. Dabei musste Dermitron feststellen, dass die SALVOOR nur mehr ein flugunfähiges Wrack war. Dieser Umstand erforderte eine Änderung der Pläne. Die drei Beiboote wurden in fliegende Bomben verwandelt. Während sich bei den Rebellen die Symptome der Vergiftung einstellten und starke Schmerzen und erhebliche Störungen des Sehvermögens auftraten, wurden die Boote gestartet. Die Automatik flog sie zu ihren Zielen. Dermitron und seine zwölf Kameraden bildeten eine Kette und strebten mit ihren Flugaggregaten auf das Kontrollgebäude des Raumhafens zu. Die Beiboote stürzten bei den Fernsteuerungsanlagen der Bodenforts und den mobilen Geschützen zu Boden. Die Konverter wurden gesprengt. Drei Atomexplosionen vernichteten eine große Anzahl der Geschütze sowie den Kontrollbunker.

Die Männer stürmten das Kontrollgebäude. Planc Gurtamyn und seine wenigen POGIM-Agenten wurden erschossen. Im Kellergeschoss fand der Planetenträger die gefangenen Besatzungsmitglieder der SALVOOR. Per Hyperfunk wurde ein Notruf abgesetzt, allerdings aufgrund der Energieknappheit mit nur geringer Sendeleistung. Der Spruch wurde von der in der Nähe weilenden ISCHTAR aufgefangen. Karmina Arthamin raste mit Höchstbeschleunigung nach Aycua, wo Mekron Dermitron und seine Männer an Bord genommen und sofort mit einem Gegenmittel behandelt wurden. Lengavor und die Männer von Cherkaton erklärten sich bereit, auf Aycua zurückzubleiben und die alte Ordnung wieder herzustellen. Zu ihrer Unterstützung überließ ihnen die Sonnenträgerin die Beiboote der ISCHTAR. Nachdem Lagerhallen mit Konserven gefunden wurden, war das Nahrungsmittelproblem der ISCHTAR für längere Zeit gelöst. Das Schiff konnte Kurs auf Arkon nehmen. (Atlan 296)

Quellen

Atlan 264, Atlan 265, Atlan 284, Atlan 286, Atlan 296