Mesoport-Netz

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Das Mesoport-Netz ist eine hyperdimensionales, transmitterartiges Transportsystem im Sternhaufen Orellana. Die verwendete Technik geht auf die Andury zurück.

Im 14. Jahrhundert NGZ wird es von den Telomon genutzt, ohne dass dieses Händlervolk genau versteht, wie es funktioniert.

Technik

Die genauen technischen Mittel, die zur Erzeugung des Mesoport-Netzes eingesetzt wurden, sind unbekannt. Das Netz ist durch eine künstliche »Verdickung« und lokale energetische Aufladung des Psionischen Netzes im Sternhaufen Orellana entstanden.

Die Telomon können das System nur in Verbindung mit ihren Kamhalox benutzen. Zudem ist es nötig, den »Schlüssel« für das Zielsystem zu kennen. Wie stabil das System ist, erkennt man daran, dass es auch nach der gestiegenen Hyperimpedanz noch funktioniert, wenn auch mit gelegentlichen Aussetzern.

Mesoport-Fähre

Mittels der sternförmigen Mesoport-Fähren werden alle benötigten Bauteile für eine Mesoport-Station zu einem neuen Planeten gebracht und dort installiert. Die Schiffe haben einen Durchmesser von 60 Metern und sind 25 Meter hoch. Die Zentrale befindet sich in einer transparenten Kuppel, die sich über einem der sechs Sternzacken erhebt.

Als Steuereinheit eines solchen Schiffes dient ein Hologramm, welches sich Steuermann nennt. Die Fähren sind überlichttauglich und besitzen ein sehr hohes technisches Niveau, das zum Beispiel dem der Lemurer deutlich überlegen ist. Mit den Fähren kann man jedes beliebige Ziel im Orellana-Sternhaufen erreichen.

Mesoport-Keime

Die Mesoport-Weichen, aus denen das Netz sich zusammensetzt, entstehen aus den so genannten Mesoport-Keimen. Hierbei handelt es sich um Energiepotenziale, aus denen sich Mesoport-Weichen entwickeln, sobald man sie aktiviert.

Mesoport-Weiche

Die Siedlungen der Telomon werden als Mesoport-Dörfer bezeichnet. Sie sind die eigentlichen Stationen des Mesoport-Netzes und werden von wallenden Nebelfeldern umgeben, bei denen es sich um die optisch wahrnehmbaren Bestandteile der Mesoport-Weichen handelt. Geschützt werden die Stationen durch ein Nullschirm-Kombo genanntes Schutzfeld.

Die Telomon können die Mesoport-Weichen nicht aus eigener Kraft nutzen. Hierzu sind nur die Kamhalox in der Lage. Die Telomon können ein Bild der Zielweiche in die Gedanken der Kamhalox projizieren. Diese reisen dann von der Weiche, bei der sie sich gerade befinden, zum vorgegebenen Ziel und nehmen ihre Besitzer dabei mit.

Den Beginn des Durchgangs durch das Netz kann ein Telomon bewusst wahrnehmen. Es wird eine Art Korridor mit grellroten Wänden erkennbar, der wegen seiner Farbe auch Magenta-Korridor genannt wird. Der Durchgang dauert jedoch nur Sekundenbruchteile.

Verbreitung

Mesoport-Stationen sind über den gesamten Bereich des Sternhaufens verstreut.

Geschichte

Das Mesoport-Netz wurde circa 105.000 v. Chr. von den Andury vor deren Abtreten von der kosmischen Bühne erschaffen. Nach der Erschaffung des Netzes, circa 75.000 v. Chr., zogen sich die Andury nach Markanu zurück und wurden zu den Halbspur-Changeuren.

Wie der Telomon Alexim Afateh herausfand, nutzte sein Volk das System nur noch passiv, um Handel mit den Völkern zu treiben, die in der Nähe der Mesoport-Dörfer lebten. Sie schickten keine Mesoport-Fähren mehr aus und hatten diese schon fast vergessen.

Nach dem Transfer Orellanas in die Nähe des Gulver-Duos begann das Netz zusammenzubrechen, weil die energetische Aufladung, die eigentlich für Jahrmillionen hätte ausreichen sollen, infolge der erhöhten Hyperimpedanz versagte. Der Händler begann, die Welt zu suchen, auf der Mesoport-Fähren gelagert waren. Dies gelang ihm und seiner Gefährtin, und so installierten sie im Jahre 1333 NGZ eine Mesoport-Station auf Neu-Lemur.

Der Aktivierungswächter Ama Zurn begann im selben Jahr auf Bitten des Zentralrechners von And'rol damit, Energie für eine neue Aufladung des Netzes zu akkumulieren. Dazu wurden die Sonnen des Gulver-Duos angezapft. Der Prozess war langwierig, denn die Energie musste mit einem Schlag in das Netz entlassen werden. Erst im Januar 1346 NGZ war genug Energie vorhanden, doch der Prozess wurde durch die Ankunft des KombiTrans-Geschwaders unterbrochen.

Ama Zurn trug Cornor Lerz seinen Plan zur Aufladung des Mesoport-Netzes vor, doch der Haluter wollte darüber zunächst nicht entscheiden, denn durch den Energieschock hätten die Zapfanlagen des Sonnentransmitters irreparabel geschädigt werden können. Atlan entschied sich zwar gegen den Plan des Aktivierungswächters, wurde dann aber durch eine Petition aller Haluter umgestimmt. Das Vorhaben gelang, das Mesoport-Netz konnte neu aufgeladen werden und war somit für die nächsten Jahrtausende stabilisiert.

Quellen

PR 2385, PR 2386, PR 2387, PR 2502