Metaläufer

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Die Metaläufer sind Intelligenzwesen vom Planeten Evolux, die höchstwahrscheinlich von den Erranten abstammen oder mit diesen (sowie mit den Paddlern) verwandt sind.

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Heft: PR 2451
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Die humanoiden Wesen werden circa 60 cm groß und ebenso breit. Sie ähneln ansonsten den Paddlern. Ihre Haut ist nicht so dunkel wie die der Paddler und Erranten. Wie diese tragen sie Bärte und blütenweiße Kombinationen. Sie sind kahlköpfig, die Augen liegen tief in den Höhlen. Auffallend sind die enorm umfangreichen Bäuche, die sie als Zeichen des Wohlstands mit sich herumschleppen. Die Metaläufer ritzen sich Ehrenzeichen für besonders gute Leistungen in die dünnen Unterarme. Diese Narben bezeichnen sie als Dotierungen. Es handelt sich um Symbole, die mit weiß leuchtenden Kristallsplittern in die Arme geprägt werden.

Hände und Füße sind sechsgliedrig und haben jeweils zwei Daumen. Die Metaläufer können mit den Füßen ebenso gut greifen wie mit den Händen. Anstelle eines Knochengerüsts haben die Metaläufer eine Kombination aus Knorpeln und starken Sehnenbündeln. Das Herz sitzt im Bereich des Nierenbeckens.

Metaläufer können bis zu 550 Jahre alt werden.

Charakterisierung

Die Metaläufer sind geniale Techniker, deren Fähigkeiten an Magie grenzen. Sie streben nach absoluter Perfektion und verspüren angesichts weniger perfekter Technologie geradezu einen wollüstigen Zwang, diese zu optimieren. Abweichungen im Mikrometerbereich bei Schweißnähten sind für sie zum Beispiel ein Anzeichen für unerträgliche Schlampigkeit, die für sie ein Gräuel ist. »Interessante« technische Einrichtungen üben eine unwiderstehliche Verlockung auf sie aus. Die Metaläufer glauben, dass alle technischen Entwicklungen des Universums einen gemeinsamen Ursprung auf drei oder vier Planeten haben.

Die Aufgabe der Metaläufer auf Evolux besteht darin, alle Produkte der anderen Völker Qualitätsprüfungen zu unterziehen, auszubessern, zu optimieren und ggf. zu reparieren. Wie bei allen anderen Völkern steht auch bei den Metaläufern eigentlich die Werfttreue über allen anderen Interessen. Sie legen dies aber gelegentlich weit aus, wenn es darum geht, einen besonderen technischen »Leckerbissen« zu untersuchen.

Ein bekannter Gassenhauer der Metaläufer hat den Titel: »Strontiumhypersequentielle Beißbohrmechanik bei Dreikommadreiacht My, du Glück meiner Seele«.

Paragaben

Inwieweit ihre technischen Fähigkeiten aus einer Paragabe resultieren, ist nicht bekannt. Darüber hinaus haben die Metaläufer eine Fähigkeit, die sie als Parallelen Schritt bezeichnen. Diese Gabe ermöglicht es ihnen, ein um eine Winzigkeit verschobenes Paralleluniversum zu erreichen. Auf diese Weise können sie sich jeder Wahrnehmung entziehen.

Außerdem haben die Metaläufer eine Paragabe, die mit dem Strukturlaufen der Paddler und Erranten identisch ist. Sie können Materie körperlich durchdringen und sich mit ihr verbinden. Dabei werden die Körpermoleküle zu frei schwebendem Gas aufgelöst. Sie bleiben bei Bewusstsein und sind voll handlungsfähig. Der Zusammenhalt des Gases wird durch das Apetrans-Hormon gewährleistet.

Der Parallele Schritt und das Strukturlaufen sind für die Metaläufer Selbstverständlichkeiten. Sie können dabei selbst schwerste Lasten transportieren, wenn mehrere Metaläufer sich zusammenschließen.

Sie können Carit bzw. den Ultimaten Stoff wahrnehmen. Sie empfinden dessen Ausstrahlung als faszinierend aber abstoßend.

Stammbaum

Bekannte Metaläufer

Metastädte

Es gibt mehrere Milliarden Metaläufer auf Evolux. Sie bewohnen ein ausgedehntes subplanetares Netz aus unzähligen Tunnels, Transportkanälen und Schächten sowie mehreren so genannten Metastädten. Diese »Serviceebene« beginnt in circa 150 Metern Tiefe und umfasst außerdem Fabriken, Werkstätten, Liegeplätze für Metafähren, Transmitter und Halbraumtunnel.

Eine bekannte Metastadt ist Hambra. Sie befindet sich in einer circa einen Kilometer durchmessenden zylindrischen Kaverne und besteht aus unterschiedlich konstruierten Bauwerken, die wie ein Bienenstock auf die grob bearbeiteten Naturfelswände gepfropft sind.

Technik

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Metaläufer-Technik
Heft: PR 2479 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Die von den Metaläufern gebauten Aggregate und die dazu benutzen Werkzeuge entstammen einer sehr weit fortgeschrittenen Technologiestufe und erinnern mitunter an Kosmokratentechnik.

Aggregate

Bauteile

  • Messleiter
  • Mytis-Dübelschraube
  • Soun-Halterung
  • Stant
  • Transit-Metall
  • Zwischenversorger

Werkzeuge

  • Garami - zur Bestimmung der Funktionsweise fremder Technik
  • Mikrodeformator - zum Abfräsen von Materialüberschüssen
  • Universal-Stronzer, auch Universeller Stronzer - Drehmomentschlüssel für feinst-dosierbares Anzugsmoment

Geschichte

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Heft: PR 2466
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Über die Vergangenheit der Metaläufer ist nichts bekannt. Sie kannten weder die Paddler noch die Erranten und hatten Evolux nach eigenen Angaben nie verlassen.

Im Jahre 1346 NGZ nahmen sie im Auftrag Dyrameschs einen Inventar-Scan der neu eingetroffenen JULES VERNE vor. Die in diesem Schiff verbaute Mischung aus Prä- und Post-Hyperimpedanz-Technik sowie völlig fremdartiger Ultra-High-Tech (es handelte sich vermutlich um von den Algorrian hergestellte Geräte) reizte sie enorm. Sie blieben deshalb an Bord, wobei sie sorgfältig darauf bedacht waren, unsichtbar zu bleiben. Zu diesem Zweck manipulierten sie sogar NEMO, der danach nicht mehr in der Lage war, die Metaläufer wahrzunehmen. Sie begannen sofort damit, mehrere von den Terranern (die von den Metaläufern als »Stümper« bezeichnet wurden) für unrettbar zerstört gehaltene Aggregate zu reparieren, so dass Istorico schon an seinem Verstand zu zweifeln begann.

Die Nachricht über die interessanten Fremden sprach sich bei den Metaläufern schnell herum, so dass bald circa 100 von ihnen zur JULES VERNE pilgerten und sich dort mit wahrem Feuereifer über defekte Geräte hermachten. Sie wurden immer dreister und unvorsichtiger, so dass sie beinahe von Norman entdeckt wurden, der sie selbst während des Parallelen Schritts erspüren konnte. Ekatus Atimoss entdeckte sie zufällig, während er sich hinter dem Parapol-Schleier verborgen hatte. Er informierte Mondra Diamond, die in den kleinen Wesen sofort Verwandte der Paddler erkannte. Ekatus Atimoss, Mondra Diamond und der Geologe Eziel Querada folgten den Metaläufern bis nach Hambra, wurden aber entdeckt. Infolge eines Missverständnisses kam es zu einem Schusswechsel, bei dem Querada schwer verletzt wurde. Mondra Diamond vermittelte und vermied Schlimmeres; die zerknirschten Metaläufer gaben nun bereitwillig Auskunft über sich selbst.

Aufgrund ihrer Werfttreue durften die Metaläufer sich nun eigentlich nicht mehr auf der JULES VERNE betätigen, weil Dyramesch den Neuankömmlingen jegliche Hilfe versagt hatte, und dies verkündeten sie gegenüber den Terranern auch. Nox Hauthorn ließ bei einer Versammlung in Hambra jedoch durchblicken, dass niemand daran gehindert werden sollte, der JULES VERNE zufällig einen Besuch abzustatten. Kurz danach verwandelte sich ein Einschub-Modul des Multi-Hyperzapfers in der JV-1 wie von Geisterhand in 500.000 Tonnen Ultrafeinstaub. Gleichzeitig erschienen neue Halterungen für noch unbekannte Geräte. Nach und nach entstand ein extrem leistungsfähiger Energiezapfer, der von Mondra Diamond als Objekt Hephaistos bezeichnet wurde. Die Metaläufer nahmen weitere An- und Umbauten vor. Viele davon blieben den Galaktikern zunächst verborgen. Erst als die JULES VERNE schon auf dem Rückweg zur Milchstraße war, wurden zum Beispiel die Evolux-Kugeln entdeckt.

Außerdem stellte sich heraus, dass der minderbegabte Metaläufer Pan Greystat als unfreiwilliger blinder Passagier an Bord geblieben war. Er hatte den Start der JULES VERNE verpasst und im Verborgenen an einem tentonischen Kristall-Donator gearbeitet. Da er sich aus den Lagern der JULES VERNE mit Ersatzteilen bedient hatte, wurde Istorico aufmerksam. Ekatus Atimoss wurde beauftragt, der Sache nachzugehen und entdeckte den blinden Passagier. Dieser wurde von der Besatzung der JULES VERNE freundlich aufgenommen. Insbesondere in Ekatus Atimoss fand er einen Freund. Er opferte sich während eines Einsatzes in CHEOS-TAI, um es den Galaktikern zu ermöglichen, weiter in den GESETZ-Geber einzudringen.

Erst bei der Rückkehr der JULES VERNE ins Solsystem Ende Juni 1347 NGZ zeigte sich, welchen Sinn die Um- und Anbauten der Metaläufer (von denen die Galaktiker nur einen Bruchteil fanden) wirklich hatten: Der Hantelraumer sollte in ein Schiff umgewandelt werden, dessen Leistungsparameter denen einer Lichtzelle der Ritter der Tiefe ähnelten. Perry Rhodan erfuhr dies durch ein Hologramm von Nox Hauthorns, das sich zusammen mit der Steuerung der neuen Technik automatisch aktiviert hatte. Weitere Umbauten erfolgten während des Aufenthalts der JULES VERNE im Stützpunkt Cala Impex im Sommer 1347 NGZ. Hierbei wurden mobile Aggregate der Metaläufer aktiv, außerdem aktivierte sich mindestens zweimal ein Hologramm Ilz Namibs.

Quellen

PR 2451, PR 2452, PR 2453, PR 2464, PR 2466, PR 2471, PR 2479