Minos

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Der Minos war der Herrscher der Insel Keftiu. Er residierte in seinem Palast in Knossos. Der Herrschaftsbereich des Minos erstreckte sich über ganz Kreta. Allerdings nahm sein Einfluss mit wachsender Entfernung von Knossos ab.

Erscheinungsbild

Der Minos war großgewachsen, mit schulterlangem, schwarzem, lockigem Haar. Der Vollbart und die buschigen Augenbrauen waren ebenfalls tiefschwarz. Um den starken Hals trug der Minos eine goldene Kette, an der eine handtellergroße goldene Scheibe befestigt war, die ihm vor der dicht behaarten Brust baumelte. Die Scheibe kündete von der Vereinigung mit der Mondgöttin. Dadurch durfte sich der Minos als »Mondwesen« bezeichnen.

Die muskelbepackten Oberarme wurden von breiten Goldbändern geschmückt, die mit dünnen Lederstreifen festgebunden wurden. Zwei Ringe an jeder Hand dienten dem Herrscher als Siegelringe.

Charakterisierung

Der Minos, der zur Zeit Amenemhets regierte, was ein launischer und herrschsüchtiger Zeitgenosse. Es gab niemanden, der es wagte, ihm zu widersprechen.

Der Herrscher plante, bewaffnete Schiffe zu bauen, die mit Händlern und Seefahrern bemannt, das Meer beherrschen sollten. Er wollte den Göttinnen Ariadne, Kar und Asterië Opfer bringen, um ihre Gunst zu gewinnen. Der Minos verstand sich ebenso wie seine Vorgänger als Nachkomme des Zeus und der Europa.

Geschichte

Von den fremden Seefahrern, die das Delta des Lethai erreicht hatten, hoffte er, die seinen Zimmermännern fehlenden Kenntnisse zum Bau der großen seetüchtigen Schiffe zu erlangen.

Er wollte mit den Rômet Handel treiben. Für Gold und Schmuck schickte er Holz nach Tameri.

Der alljährlich stattfindende Tanz mit der Mondpriesterin fand im Sommer statt und wurde auf einem Mosaikboden, der ein verwirrendes Muster aufwies, durchgeführt. Während des Festes wurde dem Wein reichlich zugesprochen. Der letzte Tänzer, der die Nacht ohne Fehlschritte überstanden hatte und den Linien des Labyrinths folgen konnte, wurde symbolisch mit der Mondpriesterin vermählt. Früher wurde der alte König vergiftet, erdolcht oder erschlagen. Zur Zeit des Daidaloos musste der entmachtete Herrscher sein Dasein als Fischer, Hirte oder Sammler fristen.

Dreimal musste der Minos die Linie des Labyrinths fehlerlos abschreiten. Bei den Labrys sollte er verweilen und Opfergesänge anstimmen. Nach dem dritten Durchgang musste er über den Stierschädel springen, dann war er der neue, alte Minos.

Er schaffte es tatsächlich, den Tanz als Einziger fehlerfrei zu absolvieren. Damit war seine Herrschaft für ein weiteres Jahr gefestigt.

Die von Ahiram-Acran verbesserte und fertig gestellte ZORN DER GÖTTER überließ der Minos dem Handelsfürsten, der mit dem Schiff in See stach, um während eines starken Erdbebens aus dem Palast von Menschenhändlern entführte Frauen und Mädchen, unter ihnen Perseïs und Asyrta-Maraye, zu befreien. (Atlan X 2)

Der Herrscher war hocherfreut, als ihm die Quellnymphe die Nachricht überbrachte, dass die Ankunft der ZORN DER GÖTTER mit den geraubten Frauen unmittelbar bevorstand. Gerne entsprach er dem Wunsch Thot-K'aimas, die ZORN sofort neu auszurüsten und zur Reichen Insel zurückzuschicken, um Atlan und seine Getreuen nach Knossos zu holen.

Nach dem glücklichen Ende des Abenteuers trug sich der Minos mit dem Gedanken, die Idee Sobekpanefers aufzugreifen und die schönsten Frauen und Mädchen Kretas zu den Stadtfürsten und den Herren der umliegenden Inseln schicken und mit ihnen Verträge zu schließen – allerdings auf freiwilliger Basis. (Atlan X 3)

Quellen

Atlan X 2, Atlan X 3