Mondpanzer

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Der Mondpanzer war ein Spezialfahrzeug, das in demontiertem Zustand im Magazin der STARDUST mitgeführt wurde.

PR0001.jpg
Heft: PR 1
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Aufbau

Der unbewaffnete und geländegängige Raupenpanzer war flach gebaut und verfügte über eine große Druckkabine mit Platz für vier Personen. Sie bestand aus einer dünnen Haut aus Molverdinstahl, einer extrem widerstandsfähigen und weitgehend schussfesten Legierung. Eine Kuppel aus durchsichtigem Stahlplastik bot einen freien Rundumblick. Bei Bedarf konnte sie mit faltbaren Hochglanzfolien komplett abgedeckt werden, um eine Überhitzung der Kabine zu vermeiden. Hinter der Kabine befand sich eine kleine Ladefläche, auf der bei Bedarf verschiedene Gerätschaften mitgeführt werden konnten. (PR 1)

Antrieb

Ein kleiner und stark abgeschirmter Kernreaktor versorgte zwei leistungsstarke Elektromotoren, die über einen Frontantrieb je eine der Raupenketten antrieben. (PR 1)

Ausstattung

Neben Nahrungskonzentraten, Trockenschaumlöschern und einem Infrarottaster enthielt die Kabine einen starken UKW-Sender, der bei Stillstand des Panzers über eine eigene Kabelverbindung mit der vollen Energie des Reaktors betrieben werden konnte. Dabei erreichte er eine Leistung von 12 Kilowatt, mit der über einen ausfahrbaren Parabol-Richtstrahler eine Funkverbindung zur Raumstation FREEDOM 1 aufgebaut werden konnte. (PR 1)

Geschichte

Nach der Notlandung der STARDUST am 19. Juni 1971 auf dem Mond und der Reparatur der beschädigten Landestütze wurde der Mondpanzer am 25. Juni montiert und ausgerüstet. (PR 1)

Nach der ursprünglichen Missionsplanung sollten mit dem Mondpanzer mehrere Erkundungsfahrten auf die Rückseite des Mondes unternommen werden. Dabei sollte die sich, von der Erde aus gesehen, noch vor dem Funkhorizont befindende STARDUST als Funkrelais dienen. Aufgrund der Notlandung befand sich die STARDUST allerdings selbst weit hinter dem Funkhorizont, so dass Perry Rhodan mit dem Mondpanzer nun den Funkkontakt mit Nevada Fields wiederherstellen wollte. Zusammen mit Reginald Bull und einigen Ausrüstungsgegenständen und Ersatzteilen startete er am 27. Juni um 01:00 Uhr zur Polregion. (PR 1)

Als der Funkkontakt von einem Peiler angemessen und die Funkanlage zerstört wurde, lenkte Rhodan den Mondpanzer zu dem ermittelten Standort der Quelle der Störsignale, welche die STARDUST zum Absturz gebracht hatten. Am Fuß des dortigen Ringkraters angekommen, verließen beide den Panzer und begannen mit der Besteigung des Walles. Oben angekommen, entdeckten sie die AETRON. (PR 1)

Anmerkung: Ob der Mondpanzer während der Anwesenheit der beiden Risikopiloten in der AETRON in den Kugelraumer eingeschleust wurde oder am Fuß des Ringwalls zurückblieb, ist unbekannt. Da kein Rücktransport zur Erde mit der STARDUST erfolgte, wurde der Mondpanzer vermutlich bei der Zerstörung der AETRON vernichtet.

Quelle

PR 1