Moralischer Kode

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Der Moralische Kode des Universums ist nach dem aktuellen Wissensstand das »allwissende Steuerprogramm«, durch das die Entwicklung des Multiversums bestimmt wird.

Die Chaotarchen bezeichnen den Moralischen Kode als Kodex der Entwicklung.

GESHOD verwendet den Begriff der Moralischen Informationsarchitektur. (PR 2997, S. 53)

In Tarkan begegnete Perry Rhodan dem Begriff Kette Shamshu. Er vermutete, dass es sich hierbei um eine andere Bezeichnung für den Moralischen Kode handle. (PR 1362, S. 19)

Übersicht

Aufbau

Der Moralische Kode zieht sich in einer Art  Wikipedia-logo.pngDoppelhelix von psionischen Feldern durch das gesamte Standarduniversum. (PR 1300)

Er besteht aus Kosmogenen, die sich entlang der gedachten Doppelhelix aufreihen; die Kosmogene wiederum sind aus einer gewissen Anzahl von Kosmonukleotiden zusammengesetzt. (PR 1300, PR 1300 – Glossar)

Schätzungen des 5. Jahrhunderts NGZ gehen davon aus, dass es im Standarduniversum bei einer angenommenen Ausdehnung von 20 Milliarden Lichtjahren mindestens ein- bis zweitausend Kosmonukleotide geben müsse – sofern die ungefähre Entfernung zwischen DORIFER und TRIICLE-9 (etwa 200 Millionen Lichtjahre) typisch wäre. (PR 1345 – Computer)

Der Moralische Kode ist in der Tiefe eingebettet.

Bedeutung für den Kosmos

Der Moralische Kode legt die im Multiversum gültigen Naturgesetze fest und trennt somit das Multiversum von der gesetzlosen Region, in der das Element der Finsternis lauert, um alles Sein wieder in den chaotischen Urzustand der Singularität zurückzuwerfen. (PR-TB 311)

Jedes Kosmonukleotid ist für eine bestimmte Region des Universums »zuständig«. Die Informationsübermittlung zwischen den Kosmonukleotiden und der betreffenden Region erfolgt durch Messenger. (PR 1300, PR 1300 – Glossar)

Die Naturgesetze bleiben nur solange stabil, wie der Informationsfluss zwischen dem Moralischen Kode und der jeweiligen Region gewährleistet ist.

Wird dieser Informationsfluss gestört oder abgeschnitten, entsteht eine Negasphäre als Ausprägung des chaotischen kosmischen Urzustandes in der Region, die von dem betroffenen Kosmonukleotid »betreut« wird.

Zu den Gegebenheiten, die der Moralische Kode festlegt, gehören beispielsweise:

(alle PR 1349)

Bedeutung für die Kosmokraten

Der Moralische Kode scheint auch für die Kosmokraten ein nicht ganz fassbares Phänomen zu sein, denn zwei der drei Ultimaten Fragen beziehen sich auf ihn; die zweite Frage sogar direkt, denn Endlose Armada ist nur eine andere Bezeichnung für ihn. Auch die dritte Frage nach dem GESETZ betrifft Aspekte des Moralischen Kodes, die aber für die Kosmokraten noch im Dunkeln liegen. Eine Antwort scheint irgendwo zu existieren, denn Perry Rhodan hätte sie am Berg der Schöpfung empfangen können.

Offensichtlich sind sie bestrebt, den Moralischen Kode zu enträtseln, um ihn leichter zu manipulieren und somit Einfluss auf die Entwicklung des Universums nehmen zu können. (PR 1345 – Computer)

Bedeutung für Superintelligenzen

Superintelligenzen stehen über die Eiris-Psiqs in einem permanenten Informationsaustausch mit Kosmonukleotiden. (PR 2997, S. 53–54)

Bedeutung für Lebewesen

Nur Lebewesen, die aus Biophore entstanden, können direkt von dem Moralischen Kode beeinflusst werden. (PR 1205)

Geschichte

Der Begriff wurde von den Kosmokraten geprägt, die Herkunft des Moralischen Kodes ist jedoch nicht bekannt. Anfangs wurde angenommen, die Kosmokraten hätten ihn erschaffen, doch diese Theorie ist überholt. Inzwischen denkt man entweder an Mächte oberhalb der Kosmokraten und Chaotarchen oder an eine natürliche Entwicklung. (PR 1300, PR 1300 – Glossar, PR 1319 – Computer)

Es ist das Ziel der Chaotarchen und der Kosmokraten, die Kontrolle über den Moralischen Kode zu erlangen. Schon 20 Mio. v. Chr. plante der Chaotarch Xrayn die Erschaffung einer Negasphäre in Tare-Scharm, um einen solchen Feldzug persönlich leiten zu können, ohne durch das Transformsyndrom eingeschränkt zu sein. Aufgrund der kosmischen Position Tare-Scharms war sein vorgesehenes Ziel dabei das Kosmogen DORIICLE.

In der zweiten Ultimaten Frage wird nach dem Beginn und dem Ende der Endlosen Armada gefragt. Die Antwort darauf lautet: »Die Endlose Armada hat weder Anfang noch Ende, sondern ist als Moralischer Kode mit ihren psionischen Feldern in die Raum-Zeit-Krümmung eingebettet.« Diese Erkenntnis erzielten die Galaktiker durch die vielen Abenteuer und Geschichten, die sie im Zusammenhang mit der Flotte Ordobans und dem Frostrubin erlebten.

Quellen