Morbienne III

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Morbienne III ist der dritte von 24 Planeten der blauen Sonne Morbienne.

Astrophysikalische Daten: Morbienne III
Andere Namen: Yuna
Sonnensystem: Morbienne
Galaxie: Milchstraße
Entfernung zum Solsystem: 64.048 Lichtjahre
Durchmesser: ≈ 12.200 km
Schwerkraft: 0,85 g
Atmosphäre: erdähnlich
Bekannte Völker
Kraverker
Besonderheiten
Morbienne III ist eine Verbotene Welt
PR2011Illu.gif
Im Tiefflug über Mobienne III
Heft: PR 2011 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Übersicht

Morbienne III ist ein etwa venusgroßer Dschungelplanet; Ozeane sind nicht vorhanden und somit auch keine Kontinente. Der Planet ist eine einzige Landmasse mit dichtem Pflanzenbewuchs, die von Wasser durchtränkt ist und somit unzählige Moore bildet. Aus dem Pflanzenbewuchs ragen einige großflächige Gebirge, die zum Teil keine Pflanzen wachsen lassen. (PR 2010, PR 2011)

Eine Besonderheit von Morbienne III, hervorgerufen durch die Sonne Morbienne, ist die Konzentration an paranormal oder psionisch aufgeladenen Stoffen, die die Lebewesen und auch die Pflanzen in sich angehäuft haben. Durch dieses Fluut haben fast alle Lebewesen Psi-Gaben. (PR 2010 – Glossar)

Morrwo-Morrwo-Sumpf

Der Sumpf von Morrwo-Morrwo liegt in der Reichweite der Stadt Olmo Hirkulum und dient unter anderem als Jagdgebiet des Ruy-Stammes der Kraverker. (PR 2010, PR 2011)

Zirahm-Gebirge

Das Zirahm-Gebirge, das auch die »Dämonenberge von Zirahm« genannt wird, liegt etwa zehn Tagesmärsche von der Stadt Olmo Hirkulum entfernt. In diesem Gebiet siedeln nur wenige Nomaden der Kraverker. (PR 2010 – Glossar)

Olmo Hirkulum

Die Stadt Olmo Hirkulum, die auch »die Wunderbare« genannt wird, ist die einzige befestigte und aus festen Gebäuden bestehende Ansiedlung auf dem Planeten. Hier hat sich der Stamm der Ruy einen sicheren Ort geschaffen, in dem etwa 1850 Kraverker leben. Von hier aus brechen Jagdgruppen der Kraverker in den nahen Dschungel auf, um Nahrung für ihre Kravven zu suchen. Die Stadt besteht aus primitiven zweigeschossigen und aneinandergeklebten Häusern mit schmalen Gängen dazwischen. Die Wände und die Dächer der Häuser sind mit farbenfrohen Abbildungen der Natur Yunas verziert, die von hohen künstlerischen Fähigkeiten der Kraverker zeugen. Ab und zu wird die Symmetrie der Bauten durch kleine Plätze unterbrochen. In der Mitte der Stadt befindet sich ein Haus mit einem hohen Turm, das als Versammlungsort der Ruy genutzt wird. (PR 2011, S. 11)

Umrundet wird Olmo Hirkulum von einem Stadtwall, der von einigen Wachtürmen gekrönt ist. (PR 2010, S. 55)

Ansiedlungen der Kraverker

Viele der Stämme der Kraverker leben als Nomaden außerhalb der Dschungel. Doch auch Dörfer sind zu finden, bestehend aus primitiven Hütten, von denen aus die Kraverker ihre Jagdzüge starten. (PR 2010, PR 2011)

Fauna

Ebenso wie die Flora des Planeten Morbienne III wird auch die Fauna durch die Kraft des Fluut angetrieben, sodass es zu den merkwürdigsten Mutationen kommt. (PR 2010, S. 21)

Brenner

Brenner sind wehrhafte Tiere, die ein unsichtbares Feuer aussenden, wenn ein Fressfeind in ihre Nähe gerät. Dabei wird dieser innerlich verbrannt. (PR 2010, S. 21)

Lemmus

Lemmus sind als Moorbewohner Pflanzenfresser mit flachen, plattgedrückten Körpern und Schwimmhäuten an allen vier Beinen, wobei das hintere Beinpaar verkümmert ist und eher an Schwimmflossen erinnert. Lemmus wirken an Land sehr unbeholfen, sind jedoch sehr wehrhaft, indem sie Blitzschläge austeilen können. (PR 2010, S. 24)

Parlefant

Der Parlefant ist das größte Lebewesen, das der Planet Morbienne III hervorgebracht hat, denn sein graugrüner Körper kann bis zu 20 Meter lang werden. Der auf einem relativ kurzen Hals sitzende Kopf erinnert mit seinen gedrehten Hörnern an einen Widder. Aus den Spitzen der Hörner kann der Parlefant Elektrostöße austeilen, die fast die Qualität von Lichtbögen besitzen. Parlefanten sind Allesfresser. (PR 2010 – Glossar)

Rote Kersher

Rote Kersher sind in Herden zusammenlebende etwa kravvenschwere Tiere, die sich an Land nur behäbig bewegen können, jedoch im Wasser ausgezeichnete Schwimmer sind. Gegen Fressfeinde sind sie mit einem stachelbewehrten Rückenpanzer ausgerüstet. Droht Gefahr, sind sie durch das Fluut des Planeten in der Lage, ihre Körper so leicht zu machen, dass sie durch Abstoßen vom Boden einfach davonfliegen. Ihre Reichweite ist dabei auf maximal 2000 Körperlängen begrenzt. (PR 2010, S. 5, 6)

Tiver

Tiver sind Kriechtiere mit langgestrecktem Körper. Sie lieben den feuchten und schattigen Dschungel, um aus ihren Verstecken erfolgreich jagen zu können. Dabei treten sie immer in Herden auf und können einem Opfer somit die Fluchtwege abschneiden. In Sichtweite können sie mit ihrer Paragabe ihre Opfer so beeinflussen, dass diese sich bewegen, jedoch nicht fortlaufen, denn Tiver reagieren auf Bewegung. (PR 2010, S. 6, 25)

Zither

Zither sind im Rudel jagende Raubtiere und haben das Aussehen von morschen Ästen. Bei der Jagd liegen sie ruhig auf dem Boden und greifen an, wenn sich die Beute in ihrer Mitte befindet. (PR 2010, S. 21)

Fauler Traufer

Der Faule Traufer ist ein Raubtier, das wie ein riesiges Blatt aussieht und sich zwischen den Ästen eines Baumes spannt. Befindet sich ein Opfer unter ihm, lässt er sich fallen, umhüllt und erstickt es. Dabei lässt er nicht eher von seiner Beute ab, bis er es verdaut hat. (PR 2010, S. 21)

Flora

Auf Morbienne III existieren unzählige Pflanzenarten, die sich in einem ständigen Kampf behaupten müssen. Dabei haben sich auch etliche fleischfressende Pflanzenarten herausgebildet. (PR 2010, S. 21)

Croja

Croja ist eine hängende Laternenblume, die einen Saft absondert, der dem Nährsud von Kravven sehr ähnelt. Den Kraverkern verklebt er jedoch die Innereien und die Rüssel, sodass sie elendig zugrunde gehen müssen. (PR 2010, S. 44)

Riistaude

Rii ist eine Pflanze mit riesigen Blättern, die einen üblen Geruch aussenden. Zusätzlich wird ein ebenfalls stinkender Saft freigesetzt, der bei Lebewesen einen übermäßigen schmerzhaften Juckreiz erzeugt. (PR 2010, S. 9)

Trose

Die Trose ist ein Busch, der zur Abwehr von Feinden starke suggestive Kräfte entwickelt hat. Tierarten, die der Pflanze Nutzen bringen – zum Beispiel deren Exkremente als Dünger – werden jedoch angelockt. Abhängig von der Wachstumsphase der Trose ist die Pflanze in der Lage, bestimmte Tierarten anzulocken oder abzuhalten. (PR 2010 – Glossar)

Yoll-Baum

Der Yoll-Baum ist ein fest im Boden verwurzelter Nadelbaum mit schön aussehenden und angenehm duftenden Früchten. Nähern sich Lebewesen dem Baum, reagiert er mit Aneinanderreiben seines Nadelwerks, das dadurch eindeutige Geräusche erzeugt. Reagiert der Angreifer nicht mit Flucht, wird dieser etliche Kilometer hinwegteleportiert. (PR 2010, S. 22)

Geschichte

Im Mai 1303 NGZ landete Morkhero Seelenquell mit seinem Raumschiff im Morrwo-Morrwo-Sumpf von Morbienne III, um sich Fluut für seine weitere Entwicklung zu sichern. Morkhero musste jedoch feststellen, dass sich durch seine Auftritte vor den Kraverkern und den Zwang Fluut abzugeben Widerstand regte, sodass er immer mehr Gewalt anwenden musste, um an Fluut zu kommen. Als die LEIF ERIKSSON über dem Planeten erschien, war es jedoch mit der Ernte von Fluut vorbei. Nach einem missglückten Attentat auf Perry Rhodan musste Morkhero den Planeten wieder verlassen. (PR 2010, PR 2011)

Quellen