Multiduplikator

Aus Perrypedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Begriffsklärung Dieser Artikel beschreibt die Technologie der klassischen Perry Rhodan-Serie. Für die Technologie der Perry Rhodan Neo-Serie, siehe: Duplikator (PR Neo).

Ein Multiduplikator war ein Gerät, mit dem nahezu identische Kopien von Gegenständen und lebenden Personen erzeugt werden konnten (Materieduplikation). Ein vergleichbares Gerät war das Paralog-Reprotron.

Allgemeines

Materieduplikation basierte darauf, dass ein kompletter Rauminhalt zunächst gescannt und aufgezeichnet und anschließend materiell dupliziert wurde. Es konnten sowohl unbelebte Gegenstände als auch Organe und lebende Wesen dupliziert werden. Diese Vielseitigkeit und die Fähigkeit, einen aufgezeichneten Gegenstand wiederholt zu duplizieren, sind im Begriff Multiduplikator enthalten.

Multiduplikatoren existierten in verschiedenen Größen. Dies reichte von kleinen Geräten zur Duplizierung von Handgeräten (PR 291, 4. Auflage, Datenblatt ›Multiduplikator der MdI‹) bis hin zu Großgeräten, mit denen ganze Raumschiffe dupliziert werden konnten. Allein auf dem Planeten Multidon standen 500.000 Multiduplikatoren aller Größenordnungen, die im Fließbandbetrieb die gewünschten Duplikate herstellten. (PR 295)

Von besonderer Wichtigkeit waren von Multiduplikatoren duplizierte Intelligenzwesen. Diese Duplos genannten Wesen (PR-TB 288, Kap. 8) wurden mit dem Namen des Originals und einer Nummer versehen. So war Ko-Antin 201 der 201. Duplo Ko-Antins.

Multiduplikatoren, Duplikate und Duplos waren das Rückgrat der Macht der Meister der Insel in Andromeda. Deren Aufstieg begann mit der Entwicklung der ersten Multiduplikatoren. (PR-TB 288, Kap. 6) Als die Meister der Insel fielen, wurden auch fast alle Multiduplikatoren, Duplikate und Duplos in Andromeda durch einen Todes- und Vernichtungsimpuls zerstört. (PR 299) Neue Multiduplikatoren wurden danach nicht mehr gebaut, da der Planet Tamanium mit dem »Atem der Schöpfung«, dem zentralen Bestandteil aller Multiduplikatoren, vernichtet wurde. Vereinzelt wurden aber immer wieder unzerstörte alte Multiduplikatoren entdeckt. (siehe u.a. PR-TB 393)

Technologien und Funktionsprinzipien

Ein Multiduplikator musste grundsätzlich mehrere Teiltechnologien beherrschen, um von einem Original zu einer Duplikation gelangen zu können. Die Herstellung eines Duplos benötigte mehr Technologieschritte als die Duplizierung eines unbelebten Gegenstands und war zudem aufwändiger.

Strukturaufzeichner

Ausgangspunkt der Duplizierung war ein Käfig, der die Materie des zu duplizierenden Originals enthielt. Die Materie musste für die Aufzeichnung möglichst fixiert werden. Dazu dienten ein Antigravfeld und ein Fesselfeld, das vor allem für sich bewegende lebende Materie erforderlich war. Die anschließende, positronisch gesteuerte Strukturaufzeichnung war der in einem Käfigtransmitter ähnlich, konnte aber Stunden in Anspruch nehmen. Die chemisch kodierten Erinnerungen und Erfahrungen im Gehirn eines intelligenten Originals konnten ebenfalls erfasst werden. Die Dauer der Aufzeichnung eines Terraners beispielsweise betrug ca. eine Stunde.

Atomschablone

Das Strukturaufzeichnen erstellte ein subatomar genaues Bild des Rauminhaltes im Aufzeichnungskäfig auf einem Datenträger, Atomschablone genannt. Diese Atomschablone enthielt sämtliche Daten der Strukturaufzeichnung. Dazu wurde die gigantische Informationsflut in der subatomaren Struktur eines Metallbandes gespeichert, als hochauflösendes Hologramm. Die Daten dieses Hologramms konnten selbstverständlich wie bei einer Bildbearbeitung bearbeitet werden. Allerdings waren Hologramme dieser Art mit ihrer extrem hohen Informationsdichte nur sehr schwer zu manipulieren. Lediglich das komplette Austauschen oder Einfügen von Teilhologrammen in die Datenstruktur wurde als machbar angesehen, nicht jedoch das "Optimieren" von Körperfunktionen bei Duplos. (PR-TB 288, Kap. 6) Beispielsweise konnten den Atomschablonen die Daten für ein Auflösungsprogramm zur Selbstvernichtung oder einen Reizwellenempfänger zur Fernsteuerung eines Duplos hinzugefügt werden.

Masse-Energie-Pendler

Bevor mithilfe der Atomschablone mit der Duplizierung begonnen werden konnte, musste Energie für einen Masse-Energie-Pendler bereitgestellt werden. Bei kleinen Multiduplikatoren reichte dafür ein Fusionsreaktor, bei größeren Modellen wurde Sonnenzapfung eingesetzt. Der Materie-Energie-Pendler transformierte Hyperenergie in die mehrfach degenerierte Basismasse (ähnlich einem invertiert arbeitenden Mikro-Transitions-Hyperkonverter (siehe PR 2528, Datenblatt »Multiduplikator-Typ: Multika«)). Diese Basismasse war das Rohmaterial, das für die Duplizierung zur Verfügung gestellt werden konnte.

Duplizierung

Ebenso wie die Zellaktivatoren der Meister der Insel beruhte das Funktionsprinzip der eigentlichen Duplizierung auf dem auf Tamanium gefundenen Hyperkristall Altrit – dem so genannten »Atem der Schöpfung«. Im so genannten Strukturaufzeichner, einer Art technisch hochkomplizierten Scanner, wurde die Atomstruktur eines Lebewesens oder Gegenstandes analysiert und auf einer Atomschablone gespeichert. Mit dieser konnte dann nach dem Prinzip eines Energie-Materie-Pendlers aus der, mithilfe einer Positronik dosierten, Energie des Altrits quasi aus dem Nichts eine bis in die Atomstruktur identische Kopie des gescannten Objekts produziert werden.

Allerdings wirkte sich die Erschaffung eines Duplos nicht nur negativ auf die Lebensspanne der Vitalenergie des lemurischen Volkes aus – wie der Betrieb der Zellaktivatoren – sondern die Multiduplikatoren holten sich durch einen unbekannten Effekt die Vitalenergie aus dem gesamten Kosmos.

Zitat: »[...] ›Die Multiduplikatoren…‹, stieß Selaron hervor. Sie arbeiteten auf ähnlicher Basis, verbrauchten ebenfalls Energien des gestaltbildenden Feldes. Aber sie würden nicht unbedingt nur Lemurer betreffen – die Multiduplikatoren würden sich die Energien anderswo holen. Selbst Wesen, die von der Existenz des neuen Tamaniums gar nichts wußten, würden für das Millionenheer von lebenden Duplos zahlen müssen. [...]« (PR-TB 288)

Sie konnten nur in begrenzter Anzahl hergestellt werden, da die Atomschablonen vermutlich einem Abnutzungsprozess unterlagen. Wurden sie nicht ersetzt, kam es nach einer gewissen Zeit bei neu produzierten Duplos einer Person zu geistiger Labilität. Die maximale Anzahl an herstellbaren Duplos von einer Atomschablone wurde mit zwei Millionen angegeben. (PR 267)

Es war zudem im Nachhinein möglich, mittels eines Hypno-Projektors zwar nicht den Körper, aber den Geist des zu erschaffenden Duplos der kopierten Person entgegen den Aufzeichnungen auf der Atomschablone zu verändern. Diese zusätzliche Entwicklung entstammt den Anweisungen Agaia Thetins, die mehrere Wissenschaftler multiduplizieren ließ, die nicht ihren Plänen Folge leisten wollten. Auf diese Art und Weise konnte sie sich deren Wissen sichern und erhielt willfährige Gefolgsleute. (PR-TB 288)

Aufbau

Der Multiduplikator auf Alpha-Zentra bestand hauptsächlich aus einem glockenförmigen, sieben Meter durchmessenden Gitterkäfig. Dieser Käfig wurde mit einer Metallplatte, in die zahllose Kabel führten, abgedeckt. Die Personen, die multidupliziert werden sollten, wurden mithilfe eines Antigravfeldes in der Mitte des Käfigs gehalten und mit einem Fesselfeld bewegungsunfähig gemacht. Danach wurde der Gitterkäfig von einem durch die Gitterstäbe verlaufenden, schallschluckenden Energiefeld eingehüllt.

Die Aufzeichnung der Atomstruktur eines Terraners auf eine Atomschablone dauerte etwa eine Stunde.

Anmerkung: In PR 261 wird die Dauer der Herstellung eines Duplos auf dem Fabrikplaneten Multika - vom Beginn der Strukturaufzeichnung bis zur Fertigstellung - mit zwei Minuten angegeben. Erklärend wird auf die geänderte und wohl auch fortschrittlichere Technologie bei planetaren Multiduplikatoren im Vergleich zu den Modellen auf Raumschiffen hingewiesen.

Nachdem die Strukturaufzeichnung abgeschlossen wurde, war es möglich, mittels der auf der Atomschablone gespeicherten Informationen aus den erforderlichen Grundbausteinen in demselben - inzwischen geräumten - Gitterkäfig das gewünschte Objekt oder Lebewesen zu erschaffen. Vereinzelt wurde dieser Gitterkäfig auch als Duploraum bezeichnet. (PR 222, PR 226)

Besonderheiten und Grenzen des Multiduplikators

Es gab mindestens zwei funktional unterschiedliche Varianten von Multiduplikatoren. Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal zwischen beiden war das Vermögen (bzw. Unvermögen), hyperphysikalische Vorgänge wie Parafähigkeiten zu erfassen und zu kopieren, da diese Vorgänge sich außerhalb des Normalraumes abspielen. (PR 226) Hochwertige Multiduplikatoren konnten Parafähigkeiten kopieren sowie die Körper von Zellaktivatorträgern, nicht jedoch deren Zellaktivatoren. (PR 2528, Datenblatt »Multiduplikator-Typ: Multika« ) So wuren Duplos von Zellaktivatorträgern mit Parafähigkeiten, nämlich von Gucky und André Noir, erzeugt, die auch über ihre Parafähigkeiten verfügten. (PR 263) Ebenso verfügten Duplos von Comden Partan über die gleichen Parafähigkeiten, über die auch Comden Partan selbst verfügte. (Atlan 94) Comden Partans Duplos waren zudem Beispiele für einen duplizierten Zellaktivatorträger, die keine Zellaktivatoren benötigten. (Atlan 94)

Anmerkung: Es ist nicht ausgeschlossen, dass der von Atlan bekämpfte Comden Partan nur ein Duplo war, da er keinen Zellaktivator trug. Jeder Duplo von Comden Partan trug keinen Zellaktivator und hielt sich selbst für das Original.

Auch Ermigoa Merota konnte Duplos von sich selbst herstellen. (PR 683) Diese allerdings starben unmittelbar nach der Duplizierung durch explosiven Zellverfall. Dies lag an einem fehlerhaften Multiduplikator. (PR 2173 – Kommentar) Frisch vom Multiduplikator erzeugtes biologisches Gewebe sollte keine Spuren des Alters oder von Abnutzungen des Originals mehr zeigen können. (PR-TB 288, Kap. 5) Auch darum, bei funktionierenden Multiduplikatoren, konnten multiduplizierte Zellaktivatorträger längere Zeiträume (mehr als 62 Stunden) ohne Zellaktivator überleben. Diese Überlebensfähigkeit über nennenswerte Zeiträume galt neben Comden Partan auch für Gershwin, einen Duplo von Homer G. Adams. (PR 283) Sie galt auch für einen vom Talossa erzeugten Duplo des Arkoniden Atlan. (PR-TB 393)

Dann gab es noch einen nicht so hochwertigen Typ eines Multiduplikators. Damit war es grundsätzlich nicht möglich, hyperphysikalische Vorgänge in den Körpern zu erfassen und zu kopieren. So konnte beispielsweise die Zentrumspest, an der die fünf todgeweihten Agenten der Terraner im Einflussbereich der Maahks erkrankt waren, nicht kopiert werden. (PR 222) Tronar Woolver II, der Duplo des Mutanten Tronar Woolver, konnte ebenso keine Parafähigkeiten nutzen wie Duplos von Clifford Monterny und Gucky. (PR 226, Jubiläumsband 4)

Gravierende Folgen hatte der Versuch, altrithaltige Gegenstände zu duplizieren. Multiduplikatoren selbst als auch lemurische Zellaktivatoren benötigen zwingend Altrit. Dieser Hyperkristall konnte sich nicht selbst duplizieren. Versuchte man altrithaltige Geräte zu duplizieren, so wurden sowohl das Original als auch der genutzte Multiduplikator vernichtet. Es war zwar möglich, eine Atomschablone eines altrithaltigen Gerätes wie eines Zellaktivators zu erstellen. Die Katastrophe geschah dann aber beim ersten Duplizieren. Dabei wurde über eine (möglicherweise hyperphysikalische) Rückkopplung auch das dann nicht mehr im Multiduplikator befindliche Original zerstört. Auf genau diese Art zerstörte Mirona Thetin den Zellaktivator ihrer Mutter Agaia, was deren Todesurteil bedeutete. Mirona stieg dadurch zum Faktor I auf. (PR-TB 288, Kap. 9)

Anmerkung: Genauso und gezielt hätte auch der Vernichtungsimpuls generiert werden können, der fast alle der rebellierenden MdI des Rates der Sechs eliminierte. Ob dies auch wirklich geschah, ist unbekannt.

Als Konsequenz aus diesen Zusammenhängen hätte sich ein Meister der Insel, der einen lemurischen Zellaktivator trug, nur unter sehr großen Risiken duplizieren lassen können, indem er vor der Erstellung einer Atomschablone den Zellaktivator ablegte. Da die Erstellung einer Atomschablone im Multiduplikator bei Lemurerabkömmlingen aber etwa eine Stunde dauert, wäre dies mit einer großen Wahrscheinlichkeit einem Todesurteil für den Meister gleichgekommen. Meister der Insel konnten nur sehr kurze Zeit (Minuten bis maximal wenige Stunden (PR-TB 288, Kap. 9)) ohne Zellaktivator auskommen; der explosive Zellverfall, der dann zum Tode führte, setzte praktisch sofort nach dem Ablegen des Zellaktivators ein. Ermigoa Merota als Trägerin eines lemurischen Zellaktivators riskierte es dennoch, Duplos von sich selbst herzustellen. Treibende Kraft war ihre Einsamkeit. Beim Erstellen der Atomschablone ohne Zellaktivator überlebte sie gegen die Wahrscheinlichkeit. (PR 683)

Allerdings brauchte sich ein Meister der Insel diesem Risiko nicht wirklich auszusetzen. Noch bevor diese zu Meistern der Insel wurden, existierten bereits Atomschablonen von jedem einzelnen von ihnen. Die Existenz von solch »frühen« Atomschablonen aller späteren MdI sowie von Agaia Thetin, Selaron Merota und Ermigoa Merota ist gesichert, da diese bei der ersten Generation von Zellaktivatoren benötigt wurden, um diese auf den Träger zu justieren. (PR-TB 288, Kap. 6)

Zitat: »[...] Zwei Dutzend Aktivatoren werde ich wohl herstellen können«, antwortete Selaron nach kurzem Zögern. »Aber vergiss den Preis nicht, der dafür zu zahlen ist – ohne eine persönliche Atomschablone ist nichts zu machen. [...]« (PR-TB 288, Kap. 6)

Diese Schablonen gingen später in unbekanntem Ausmaß in den Besitz von Faktor I über, dazu gehörte aber auf jeden Fall die von Mirona Thetin. Von ihr jedenfalls gab es Tausende Jahre später gleich mehrere Berichte der Existenz solch aus »frühen« Atomschablonen entstandener Duplos. (u. a. PR-TB 72)

Das genannte Problem der »explosiven« Nichtduplizierbarkeit bestand allerdings nur mit altrithaltigen Zellaktivatoren lemurischer Provenienz: die von der Superintelligenz ES verliehenen Zellaktivatoren schienen den Multiduplikator nicht zur Explosion zu bringen. (PR 263)

Anmerkung: Die genauen Umstände, warum ein von der Superintelligenz ES verliehener Zellaktivator im Gegensatz zu den lemurischen kopiert werden konnte und ob das Duplikat anschließend nur eine leere funktionslose Hülle darstellte, wurden nie abschließend geklärt.

Geschichte

Frühgeschichte

Die Multiduplikatoren wurden von Selaron Merota auf dem zunächst namenlosen zweiten Planeten der Sonne Luum, der später von Agaia Thetin Tamanium getauft wurde, circa im Jahre 24.000 v. Chr. geschaffen. (PR-TB 288)

25. Jahrhundert

Ein von den Terranern bereits im April 2404 entdeckter Geheimplanet der MdI, auf dem Multiduplikatoren installiert worden waren, war Multika - bei dem dortigen Einsatz wurde Captain Ernie Logan multidupliziert. (PR 261) Zudem rüsteten die Beauftragten der MdI auch eine Flotte von circa 700 Raumschiffen mit je drei Multiduplikatoren aus. Mithilfe dieser so genannten Duplikatorschiffe konnten im Bedarfsfall direkt vor Ort Duplos hergestellt werden. So wurde die Zeitspanne des Transportes an das Zielgebiet eingespart. (PR 262)

Die Planung der MdI im Jahre 2404 sah vor, die ihnen zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannten Eindringlinge mit einem dieser Schiffe in eine Falle zu locken. Dieses sollte vom Feind geentert werden, wonach die getarnte Mannschaft die Eindringlinge überwältigen und multiduplizieren sollte, um von den erzeugten Duplos Informationen über die Besatzung des unbekannten Riesenraumschiffes zu erhalten. Eines dieser Duplikatorschiffe war die SUSAMA, die tatsächlich die CREST III anlockte. (PR 262)

Auf Multidon, einem der Zentralplaneten der Meister der Insel, wurden neben den Multiduplikatoren, die Lebewesen erzeugten, auch solche installiert, die sogar in der Lage waren, Raumschiffe zu kopieren. Erbeuteten Informationen zufolge sollten dort Hunderttausende Multiduplikatoren für alle möglichen Dinge installiert worden sein. (PR 294, PR 295)

Während ihrer Einsätze in den Jahren 2401 und 2404 wurden mehrere Personen - Ernie Logan, Tronar Woolver, André Noir, sowie Gucky und Icho Tolot - kopiert und dupliziert. Dazu gehörten auch Noirs und Guckys Paragaben. (PR 263)
Auch Tronar Woolver wurde kopiert, konnte sich aber weder an seine Parafähigkeiten noch an die Existenz seines Zwillingsbruders erinnern. (PR 226, PR 227)

Eine erfolgreiche Duplizierung Atlan da Gonozals auf Quarta im Jahre 2400 konnte verhindert werden, da der entstehende Duplo von dem USO-Agenten Melbar Kasom erschossen wurde. (PR 223) Nichtsdestotrotz gab es eine Atomschablone von ihm, die im Jahre 2445 von der CONDOS VASAC zur Herstellung einiger Atlan-Duplos benutzt wurde. (PR-TB 393)

Obwohl angenommen wurde, dass mit dem Tode Mirona Thetins durch den ausgestrahlten Todesimpuls im Jahre 2405 auch alle Multiduplikatoren vernichtet wurden, fand man in den folgenden Jahren auf Geheimplaneten noch einige funktionsfähige Geräte. (PR-TB 72, PR-TB 79, PR-TB 393, Atlan 94)

35. Jahrhundert

Während der Schwarmkrise versuchten die Wissenschaftler des Waringer-Teams, einen primitiven Multiduplikator herzustellen. Er sollte die Produktion der GrIko-Netze beschleunigen. Trotz Unterstützung des Zentralplasmas und eines Großteils der geretteten Forscher konnte dieses Ziel nicht erreicht werden. (PR 548)

15. Jahrhundert NGZ

Reginald Bull hatte den Verdacht, dass der Frequenz-Monarchie, die im Jahre 1463 NGZ zum ersten Mal auftauchte, in Andromeda das Geheimnis der Multiduplikatoren in die Hände gefallen sein könnte. (PR 2514) Diese Befürchtung erfüllte sich jedoch nur zum Teil. Während der Aufklärungsmission Atlans in Andromeda im Rahmen der Operation Hathorjan wurde deutlich, dass die Frequenz-Monarchie auf Multika Multiduplikatoren gefunden hatte - jedoch noch im Versuchsstadium - und es gelungen war, diese in Betrieb zu nehmen. Allerdings waren die verwendeten Atomschablonen aufgrund der erhöhten Hyperimpedanz fehlerhaft, wodurch alle produzierten Duplos starben. In späteren Kämpfen wurde allerdings deutlich, dass die Frequenz-Monarchie weiterhin Duplos einsetzt. Die Quelle dieser Duplos ist allerdings unbekannt. Ein weiterer Aspekt des Einsatzes dieses Geräts ist allerdings auch, dass es anscheinend auch unter den Bedingungen der erhöhten Hyperimpedanz funktioniert, obwohl ein Hauptbestandteil des Multiduplikators der Hyperkristall Altrit ist. (PR 2517)

Darstellung

»Multiduplikator Typ: Multika« (PR 2528 – Report) von Mark Fleck und Rainer Castor

Quellen