NUGAS

Aus Perrypedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translate from German to English.
Google translator: Přeložte z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertalen van Duits naar Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduire de l'allemand vers le français.
Google translator: Traduzir do alemão para o português.

NUGAS – Nukleares Gas – beschreibt den fünften  Wikipedia-logo.pngAggregatzustand der Materie, in dem sie nur noch als freie, ionisierte  Wikipedia-logo.pngNukleonen vorliegt.

Der Begriff »Gas« ist hier allerdings aufgrund der physikalischen Eigenschaften von NUGAS nicht zutreffend.

Herstellung und Nutzung

NUGAS wird in hochkomplexen Anlagen hergestellt und muss in zwölf Meter durchmessenden NUGAS-Brennstoffkugeln gelagert werden, die nach Verbrauch des NUGAS neu betankt werden können. Der Brennwert beträgt 9×1016 J/kg.

Verwendet wird NUGAS als Brennstoff in Nug-Schwarzschild-Reaktoren und in Protonenstrahltriebwerken.

Funktionsweise

Innerhalb der Tanks existiert Wasserstoff in der Form freier ionisierter Nukleonen, also im Aggregatzustand des NUGAS. Infolge der Abwesenheit der Elektronen lässt sich das Nugas praktisch bis auf jeden gewünschten Wert verdichten. Eine obere Grenze wird lediglich durch die Dichte der Atomkernmaterie selbst gesetzt. Diese beträgt nach überschlägigen Schätzungen 1017 kg/m3. Dieser theoretische Grenzwert wurde nie erreicht. Die Spitzenwerte für Brennstoffkomprimierung lagen bei etwa 3,5×107 kg/m3. Ein weiterer bekannter Wert für eine Treibstoffkugel ist die Masse von 200.000 Tonnen. (Autorenbibliothek 4)

Anmerkung: Die beschriebene Dichte entspricht etwa der Dichte von  Wikipedia-logo.pngentarteter Materie, wie sie in Weißen Zwergen vorkommt. Dabei handelt es sich um ein aus Protonen und Elektronen bestehendes neutrales Plasma, das durch die Gravitation soweit verdichtet wurde, dass durch den quantenmechanischen Entartungsdruck der Elektronen aufgrund des  Wikipedia-logo.pngPauli-Prinzips für  Wikipedia-logo.pngFermionen eine physikalische Grenze erreicht wird.

Allerdings ist zu beachten, dass eine auf engsten Raum zusammengepresste, nur aus positiv geladenen Protonen bestehende Masse ein äußerst starkes Bestreben zeigen wird, sich radial vom Schwerpunkt weg zu verflüchtigen, d. h. dass es einen ungeheuren Druck nach außen ausübt. Dieser Druck wird durch ein kugelförmiges Schwerefeld von 2,2 Metern Durchmesser, das so genannte Koma-Verdichtungsformfeld, im Innern des Tanks neutralisiert. Das Formfeld, erzeugt von einem Generator in der Wandung des NUGAS-Tanks, bewirkt damit die Stabilität des Wasserstoff-NUGAS. Zusätzlich wird die Treibstoffkugel von Antigravprojektoren in Schwebe und von Fesselfeldern an ihrer Position gehalten. Der Tank verfügt über einen autarken Speicher, der in der Lage ist, bei einem Ausfall der externen Stromzufuhr die projizierten Felder für einige Minuten aufrecht zu halten. Sollte die Energiezufuhr endgültig ausfallen, expandiert das entfesselte NUGAS und setzt seine gespeicherte Energie schlagartig frei. (PR 736, Autorenbibliothek 4)

Anmerkung: In PR 1324 – Computer heißt es dagegen, das Nugas bestünde aus Protonen und Elektronen.

Der Energieträger Nugas wird als gepulster Strahl in die Reaktionskammer geschossen und trifft in deren Zentrum auf ein extrem kleines, aber extrem starkes Schwarzschild-(Gravitations-)Feld. Die Nukleonen tauchen in den Ereignishorizont ein, dabei verwandeln sie sich zu 50 % in  Wikipedia-logo.pngGammastrahlung und zu 50 % in Antipartikel. Jetzt wird das Schwarzschildfeld geöffnet, dadurch können die freiwerdenden Partikel und Antipartikel miteinander reagieren und zerfallen wiederum zu reiner Gammastrahlung. Der ganze Vorgang dauert nur Pikosekunden, dann wird das Schwarzschildfeld bereits wieder aufgebaut und mit dem nächsten Nugas-Puls beginnt der Zyklus von vorn. (PR 1318)

Anmerkung: Die Quelle gibt nicht Aufschluss darüber, woher die »normale« Materie stammt, mit der die Antimaterie reagiert.

Am »Ausgang« des Reaktors wird die Gammastrahlung in Strom umgewandelt. (PR 1318)

Natürliches Vorkommen

Die Akkretionsscheibe des Dengejaa Uveso besteht aus Nugas. (PR 1336)

Geschichte

Bereits um das Jahr 50.000 v. Chr. verwendeten die Lemurer NUGAS. (Centauri 11)

Die erste terranische Verwendung von NUGAS scheint im Zusammenhang mit dem Projekt ANTINUG im 35. Jahrhundert erfolgt zu sein. (PR 600)

3581 geriet Julian Tifflor mit einem Konvoi, der NUGAS transportierte, in eine gefährliche Situation. Bei einem Angriff von SVE-Raumern wurde ein Behälter beschädigt und drohte zu explodieren. Mit viel Kreativität wurde der Behälter schließlich abgeworfen und in letzter Sekunde eine Katastrophe verhindert. (PR 751)

Die SOL brauchte ebenfalls für ihre Energieversorgung NUGAS. Aus diesem Grund wurde sie ursprünglich mit einer Produktionsanlage für NUGAS geplant, die jedoch infolge des Auftretens der Aphilie zunächst nicht eingebaut wurde. Erst im Jahre 3582 wurde eine NUGAS-Produktionsanlage nachgerüstet. Dadurch konnte die SOL kosmischen Wasserstoff selbst in NUGAS umwandeln. (PR 771)

Nach der Erhöhung der Hyperimpedanz 1331 NGZ werden nur noch Lagerdichten von bis zu 8,9×106 kg/m3 anstelle der früheren 3,5×107 kg/m3 erreicht.

Quellen