Nikolai Lutohin

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Der Fantasy-Künstler Nikolai Lutohin (* 1932 in  Wikipedia-logo.pngJugoslawien, † 31. August 2000 in  Wikipedia-logo.pngMünchen) war der Sohn russischer Emigranten. Schon als fünfjähriger Junge wollte er Grafiker werden und interessierte sich für  Wikipedia-logo.pngFlash Gordon-Comics und andere Science-Fiction-Helden. Erste grafische Kenntnisse erwarb er sich als Kind an einer privaten Kunstschule. Seine eigentliche Ausbildung erhielt er an der Kunsthochschule in  Wikipedia-logo.pngBudapest.

Nikolai Lutohin Foto.jpg
Nikolai Lutohin aus PR-Magazin 2/79
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

Dann lebte er zwanzig Jahre lang in  Wikipedia-logo.pngMoskau, wo er sehr viele populärwissenschaftliche Werke, aber auch Kinderbücher und Klassiker illustrierte. Bei seiner Arbeit orientierte er sich an spanischen Klassikern und französischen Impressionisten wie  Wikipedia-logo.pngEl Greco,  Wikipedia-logo.pngFrancisco de Goya und  Wikipedia-logo.pngSalvador Dalí, aber auch  Wikipedia-logo.pngHieronymus Bosch.

Nach langen Reisen und Irrfahrten ließ er sich 1975 in München nieder. Kurt Bernhardt engagierte ihn trotz mangelnder Deutschkenntnisse für den Pabel-Verlag, wo er hauptsächlich Fantasy-, Horror- und SF-Reihen illustrierte, wie »Terra Fantasy«, »Mythor«, »Dämonenkiller«, »Sun Koh«, »Utopia Classics« und andere.

Allerdings geriet er nur versehentlich in die Gilde der Titelbildzeichner für die Atlan-Heftserie: Auf Verlagsseite wurde während der Drucklegung der Mythor-Ausgabe Nr. 170 sein Titelbildmotiv mit dem Motiv von Johnny Bruck für das Atlan-Heft Nr. 702 vertauscht.

Während seiner letzten Jahre arbeitete Nikolai Lutohin für Phantastik-Reihen des Bastei-Verlages, darunter »Geisterjäger John Sinclair«, »Professor Zamorra« und »Dämonen-Land«.

Durch den Tod seiner Ehefrau schwermütig geworden, kam er Ende August 2000 bei einem wohl selbst gelegten Wohnungsbrand ums Leben.

Titelbilder

Atlan-Heftserie

PR-Magazine

Innenillustrationen

Weblinks

Quellen