Nistor

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Nistor war der Helk des Quellmeisters Pankha-Skrin.

PR0964Illu 1.jpg
Der Helk Nistor
Heft: PR 964 – Innenillustration 1
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Beschreibung

Aufbau

Nistor war eine Spezialanfertigung für den Einsatz an Bord der Kairaquola. Äußerlich war Nistor ein walzenähnliches Gebilde von etwa 17 Metern Länge und circa 6,5 Metern Durchmesser. (PR 911) Nistor bestand aus neun Segmenten, die jeweils autark agieren konnten. Jedes der neun Elemente besaß einen eigenen Hyperfeldzapfer und einen Transmiterm-Rotator mit einer Transitionssprungweite von 263 Lichtjahren. (PAN-THAU-RA 1, PR 878 ff., PR 903)

Jedes seiner neun Segmente konnte selbstständig agieren. Die Zusammensetzung variierte er je nach Bedarf. So konnte Nistor auch Hohlräume bilden, um etwa Personen aufzunehmen. (PR 912)

Unterstützt wurde der Helk durch die geheimnisvollen Jewellys. (PR 914)

Programmierung

Im Gegensatz zu anderen Helks war Nistor keinem entelechischen Logik-Restriktor unterworfen, da er in erster Linie im unmittelbaren Dienst des Quellmeisters eingesetzt wurde. (PR 903) Deshalb konnte er den Logik-Restriktor zu- und abschalten, wie es die Situation am besten erforderte. (PR 912)

Nachdem er sich von Pankha-Skrin getrennt hatte, um ins Solsystem zu fliegen, folgte der Roboter einer Spezialprogrammierung: Er sollte um jeden Preis dem Türmer Hergo-Zovran die Position der Materiequelle und der Kosmischen Burgen mitteilen, jeden Außenstehenden sollte er aber über diese Mission im Unklaren lassen. Nur im äußersten Fall sollte er seiner Selbsterhaltungsschaltung folgen und kapitulieren. (PR 911) Außerdem sollte er das Auge, sollte es sich in anderen Händen als denen des Türmers befinden, unter allen Umständen an sich bringen und diesem bringen. (PR 912)

Geschichte

Als es dem loowerischen Quellmeister Pankha-Skrin im Jahre 3580 gelang, die seit Äonen von den Loowern gesuchte Materiequelle aufzuspüren, war Nistor sein persönlicher Begleiter auf der RIESTERBAAHL. Die Rolle Nistors war mehr als die eines robotischen Befehlsempfängers; durch den Verzicht auf entelechische Beschränkungen war er vielmehr Diskussionspartner und Vertrauter des Quellmeisters. (PR 903)

Im Jahre 3586 ließ sich Pankha-Skrin von den Zaphooren freiwillig zur Kosmischen Burg Murcons entführen. Zuvor beauftragte er seinen Stellvertreter Burnetto-Kup, zusammen mit Nistor zur Milchstraße aufzubrechen, wo sich Laires Auge befand, um den dortigen Loowern die Position der Materiequelle zu übermitteln. (PR 903) Als die GONDERVOLD mit Burnetto-Kup und Nistor Anfang Dezember 3586 eintraf, wurde sie von terranischen Kräften aufgebracht, da Julian Tifflor befürchtete, dass die GONDERVOLD den Loowern im Solsystem den Angriffsbefehl überbringen sollte. (PR 911)

Die Terraner versuchten, Nistor zu untersuchen, doch er täuschte ihnen eine Störung vor, trennte seine neun Segmente und ließ sie wie wild herumlaufen. Damit erreichte er vorerst sein Ziel, die Terraner von seinen wahren Absichten abzulenken. (PR 911)

Kurze Zeit später wurde Nistor von Boyt Margor mithilfe des distanzlosen Schritts in eine seiner Hyperraumnischen entführt. Diese Entführung gelang allerdings nur, weil die Terraner sie erstens absichtlich sehr leicht machten und zweitens Nistor in der Hand Margors Laires Auge entdeckte, was ihn dazu zwang, es Margor zu entwenden. Da er aber in der Hyperraumnische gefangen war, entschied er sich zunächst gegen einen sofortigen Angriff und wartete ab. Die ebenfalls entführte Baya Gheröl nahm mit ihm Kontakt auf; zusammen konnten sie dem Gäa-Mutanten Laires Auge entwenden und aus der Hyperraumnische fliehen. (PR 912)

Nistor und Baya Gheröl materialisierten in einem unbekannten Raumsektor, landeten aber nach einem Umweg über Shuma (PR 913) auf Zaltertepe, wo sie in eine Auseinandersetzung zwischen den ertrusischen Kolonisten und den zuvor unerkannt auf dem Planeten lebenden Siganesen gerieten. Es gelang dem Helk und dem terranischen Mädchen schließlich, die beiden Parteien miteinander zu versöhnen. (PR 914)

Während Baya Gheröl Zaltertepe mit Hilfe von Laires Auge verließ, flog Nistor zurück ins Solsystem, wo er die Angaben der Terraner bestätigte, dass das Auge von Boyt Margor gestohlen worden war. Hierdurch trug er maßgeblich zur Entspannung der Situation zwischen den Terranern und den Loowern bei. Kurze Zeit später materialisierte Baya Gheröl im Inneren des Helks und übergab den Loowern das Auge. (PR 922, PR 923)

Von den Loowern erhielt Nistor anschließend den Auftrag, das Auge zum Quellmeister Pankha-Skrin zu bringen. Da sich aus Nistors Sicht die Zusammenarbeit mit den Siganesen bewährt hatte, flog er zunächst zurück nach Zaltertepe, wo er für seine Mission eine sechsköpfige siganesische Besatzung rekrutierte. (PR 926)

Gemeinsam flog man dann mit der DROGERKOND in die Galaxie Erranternohre, wo die Materiequelle liegen sollte. Hier stieß man auf Spuren der BASIS, holte sie jedoch nie ein. (PR 948)

In der Nähe des Drink-Systems aktivierte sich Laires Auge und wies einen Weg durch die Raum-Zeit-Barriere. Beim Anflug auf Guckys Inn kam es zu einem kontrollierten Absturz, der glimpflich mit der Landung endete. Die gesamte Mannschaft war bewusstlos geworden und wurde kurz darauf von den Valugi entführt. Nistor und die sechs an Bord anwesenden Siganesen, die von der Betäubung nicht betroffen waren, folgten ihnen unauffällig. Dabei stießen sie auf auf die verlassene ERRANTHE, deren Besatzung jedoch verschwunden war. So verfolgten sie weiterhin die Entführer bis zum Eingang ihres unterirdischen Reiches. (PR 957) Hier kamen ihnen zwei Gruppen Valugi mit Gleitern entgegen. Kurz darauf mussten sie beobachten, wie diese sowohl die ERRANTHE als auch die DROGERKOND zerstörten. Daraufhin beschlossen sie, in die Tunnel der Valugi einzudringen. (PR 958)

Bei einem Ausweichmanöver gerieten sie in den Wohn- und Produktionsbereichs im Reich der Valugi und lösten panikartige Zustände aus. Nistor erinnerte sich an Laires Auge und befestigte es an seinem Bug. Tatsächlich hatte es geradezu eine hypnotisierende Wirkung auf die Valugi, die daraufhin friedlich wurden. Nistor konnte mit dem Auge auch die inzwischen aktivierten Kampfroboter deaktivieren. Der Herrscher der Valugi, Verthas, nahm Verhandlungen auf und ließ sowohl die gefangenen Loower als auch die Galaktiker ziehen, nachdem er die Raum-Zeit-Barriere deaktiviert hatte. So konnte die BASIS mit Beibooten alle an Bord holen und den Planeten wieder verlassen. (PR 958)

Zur Enttäuschung des Quellmeisters übergab Nistor vorher das Auge an Perry Rhodan, woran auch Burnetto-Kup den Helk nicht gehindert hatte. (PR 959)

In der Folgezeit wurden die Dienste Nistors erstmal nicht mehr benötigt, bis er Pankha-Skrin zu den Kosmokraten begleiten sollte. Dies wurde jedoch von Laire untersagt. So blieb Nistor weiterhin auf der BASIS. (PR 978)

...

Quellen