Nocturnen

Aus Perrypedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden

Nocturnen ist die Bezeichnung für ein Volk aus der Galaxie Fornax (Laxaron).

PR1749Illu.gif
Der Weise von Fornax
im Kristallnetzwerk der Abruse

Heft: PR 1749 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Herkunft

Die Nocturnen gingen aus den Vojariden hervor.

Lebensphasen

Das Leben der Nocturnen erstreckt sich über zwei Lebensphasen.

Schwarmphase

In der ersten Lebensphase erscheinen die Nocturnen als zwei bis hundert Meter durchmessende, hauchdünne Membranen aus fünfdimensional schwingendem Quarz.

Stockphase

Sobald die Angehörigen eines Schwarms die maximale Größe von einhundert Meter erreicht haben, tritt der Schwarm in die zweite Phase über. Die einzelnen Schwarmmitglieder verbinden sich miteinander und wachsen so zu einem Stock zusammen.

Diese großen Stöcke entwickeln dadurch eine gewaltige Intelligenz. Sie können weiterhin den Weltraum durchstreifen und durch die Aufnahme junger Schwärme immer weiter wachsen. Die ältesten gehen allerdings auf Asteroiden, Monden und anderen Himmelskörpern mit geringer Schwerkraft nieder, wo sie im Lauf der Jahrtausende weitere Schwärme anlocken und zu Türmen aus dunklem Schwingquarz heranwachsen.

Bekannte Nocturnenstöcke

Geschichte

15. - 14. Jahrmillion v. Chr.

Zwischen 15 und 14 Millionen Jahre vor Christus entdeckten die Vojariden aus Laxaron (Fornax) in Ammandul (Milchstraße) die Friedenszone um das Solsystem und erhielten Kontakt zu ES. Sie waren die Geburtshelfer bei der Transformation von ES zur Superintelligenz und verwandelten sich dabei in die Nocturnen.

Als ältester Nocturnenstock gilt der Weise von Fornax. Diesen Namen erhielt er von dem ersten Beauftragten der Kosmokraten, der ihn aufsuchte.

7. Jahrmillion v. Chr.

Die zwei Nocturnenstöcke Antallin und Satrugar entschieden circa 7 Millionen v. Chr. den Kampf zwischen den Heerscharen der negativen Superintelligenz STROWWAN und den ES-treuen Schutzherren von Jamondi zugunsten der Schutzherren und ES.

Nachdem sich Ambur wieder in den Hyperraum zurückziehen konnte, machten sich die beiden Nocturnenstöcke auf nach Tan-Jamondi II und Parrakh, um die dortigen Dome zu schützen. Antallin stürzte auf Baikhal Cain ab. Aus seinem Körper bildete sich der Heilige Berg. Seine psionische Komponente wurde zum Grauen Autonom Ka Than.

Satrugar stürzte neben dem Dom von Parrakh ab und wurde wahnsinnig. Der Schutzherr Gon-Orbhon versuchte, ihn zu übernehmen, um ihm zu helfen. Dabei verschmolzen beide zu einer negativen Entität, die sich Gon-Orbhon nannte. Sie wandelte den Dom von Parrakh in die Bastion von Parrakh um, bildete das Imperium Orbhon, zapfte das Sextadim-Juwel Sol an und begann einen Krieg gegen die Schutzherren von Jamondi.

4. Jahrmillion v. Chr.

Im Zyklop-System bildete sich um 4 Mio. v. Chr. ein Nocturnenstock, der später als der Narr von Fornax bekannt wurde.

Ca. 50.000 v. Chr.

Oogh at Tarkan erfuhr bei einer Expedition nach Fornax vom Weisen von Fornax, dass die Nocturnen nach der Erhöhung der Psi-Konstante im Einflussbereich von DORIFER im Jahre 50.027 v. Chr. begonnen hatten, Paratau zu erzeugen. Der Weise von Fornax bat Oogh at Tarkan, sich um die Entsorgung des für die Nocturnen gefährlichen Stoffes zu kümmern.

Bei den Experimenten mit Paratau stellte man fest, dass manche Kartanin durch Paratau psionische Fähigkeiten erwarben. Durch die Deflagration großer Paratau-Mengen sollte sich die Barriere zwischen Meekorah und Tarkan durchbrechen lassen.

Oogh at Tarkan plante aufgrund des Strangenessschocks, die NARGA SANT mit einem Nocturnenstock als Wissensspeicher auszurüsten. Dazu lockte die NARGA SANT riesige Nocturnenschwärme an. Deren Paratauabsonderungen verursachten einen gewaltigen Psi-Sturm, durch den ein benachbarter vier Millionen Jahre alter Nocturnenstock geschädigt wurde. Er wurde zum Narren von Fornax. Auf der NARGA SANT bildete sich ein aus achtzehn Säulen bestehender Nocturnenstock.

3587

Durch die Weltraumbeben gelangte 3587 Paratau nach M 33 und materialisierte bei der Sonne N'jala. Die Kartanin, die mittlerweile wieder in den Weltraum vorgestoßen waren, entdeckten die Tränen N'jalas. Dank des Parataus gelang es den kartaninschen Espern, den zweiten Giftgasatmerkrieg gegen die Maakar zu entscheiden.

Mithilfe gewaltiger Fernraumschiffe unternahmen sie eine Expedition zum Ursprung des Parataus in die 2,5 Millionen Lichtjahre entfernte Kleingalaxie Fornax. Dort schlossen die Kartanin mit dem Weisen von Fornax einen Vertrag über die Entsorgung des Parataus.

429 NGZ

Die Kosmische Hanse legte 429 NGZ im Faalinsystem das Kontor Fornax an.

Im Kampf gegen die Anhänger des Permanenten Konflikts aus der Mächtigkeitsballung Estartu setzte die GOI (Group Organic Independence) Paratensoren ein, die mithilfe von Paratau psionische Fähigkeiten erlangten.

446 NGZ

Im Rahmen von Unternehmen Götterschrein wurden durch GOI-Agenten Tyg Ians Pläne für seine zukünftige Vorgehensweise aufgedeckt. So mochte er unter anderem die Nocturnen auslöschen. (PR 1311)

447 NGZ

Die Kartanin hatten mittlerweile regelmäßig Paratau aus der Galaxie Fornax geerntet. Im Rahmen des Projekts Lao-Sinh waren große Mengen von Paratau in die Mächtigkeitsballung von ESTARTU gebracht worden. Im Jahre 447 NGZ kam es zur Deflagration dieser Parataumengen und zum Beginn des Transfers von Hangay nach Meekorah.

In der Folge senkte sich die Psikonstante wieder, und der Paratau verlor seine Wirkung als Psichogon. Die Passagesymbole zeigten keine Wirkung mehr. Die Nocturnenschwärme griffen sowohl die Ernteschiffe der von der Entwicklung überraschten Kartanin und Galaktiker ohne Vorwarnung an. (PR 1370, S. 16)

Ab 447 NGZ war das Hansekontor Fornax durch Nocturnenschwärme von der Außenwelt isoliert. Auf Faalin-XIV bildete sich der neue Nocturnenstock VATER, der über lange Jahre hinweg von Siela Correl betreut wurde.

1197 NGZ

Im Jahre 1197 NGZ sorgte Siela Correls Tochter Sahira Saedelaere für die Entstehung eines weiteren Nocturnenstocks, den sie SCHWESTER nannte. (PR-Arkon 2)

1212 NGZ

Die instinktgeleiteten Nocturnenschwärme fingen an, aus einem unbekannten Grund Fornax zu verlassen und in Richtung Große Leere zu ziehen. Da sie die nährenden 5-D-Emissionen der Sonnen von Fornax hinter sich ließen, liefen sie Gefahr, im Leerraum zu verhungern.

1218 NGZ

Im Zuge der Arresumproblematik im Jahre 1218 NGZ wurden von den beiden ältesten Nocturnenstöcken, dem Weisen von Fornax und dem Narren von Fornax, 8423 bzw. 5130 Türme ins Arresum gebracht, dazu noch 710 weitere Quarztürme junger Nocturnen. Dort sollten sie helfen, neues Leben zu ermöglichen.

Es verblieben von den Nocturnen nur noch einige sehr junge Nocturnenstöcke in Fornax. Diese waren verstummt und wurden bis 1289 NGZ zu den Schweigenden von Fornax. (PR-Arkon 2)

1331 NGZ

Ab 1331 NGZ wurde die Verbindung Gon-Orbhon/Satrugar wieder aktiv, nachdem die Parrakhon-Wolke aus ihrem Hyperkokon gefallen war. Dies berührte aber nicht die Situation in Fornax, es geschah weitab.

1390 NGZ

Die verbliebenen jungen Nocturnenstöcke in Fornax, darunter auch SCHWESTER, die aufgrund des Fehlens junger Nocturnen nicht mehr wachsen konnten, starben langsam und schweigend immer mehr ab. (PR-Arkon 2)

Quellen