Nolier

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Die Nolier sind die Bewohner des Planeten Nolien in Manam-Turu.

Erscheinungsbild

Nolier sehen absolut menschenähnlich aus. Sie sind von Terranern oder Daila äußerlich nur durch ihre tiefblaue Hautfarbe zu unterscheiden. (Atlan 714)

Charakterisierung

Nolier sind sehr fremdenfeindlich. Kontaktversuche lehnen sie strikt ab. (Atlan 714)

Um zu verhindern, dass die auf ihrem Planeten notgelandeten und seit einigen Generationen im Verborgenen lebenden Daila sich unter sie mischen könnten, haben sie eigene Reinheitswächter etabliert, die das überwachen sollen.

Die Nolier behandeln Psi-Begabte aus ihrem Volk wie Helden. Eine hohe Bezahlung wartet auf diese Personen, wenn sie ihre Künste vor einem großen Publikum zeigen. Die Psi-Talente stehen unter der Obhut von Managern, die ihre Schützlinge wie Leibeigene behandeln und den größten Teil des Profits einstreichen. (Atlan 714)

Bekannte Nolier

 

Geschichte

Die Nolier haben sich vermutlich endemisch auf Nolien entwickelt. Ihre verblüffende Ähnlichkeit mit Daila sowie die Ähnlichkeit ihrer Sprachen lässt aber die Vermutung zu, dass es eine längst zurückliegende Verbindung zwischen beiden Völkern gegeben haben könnte.

Die Raumfahrt wird von den Noliern als notwendiges Übel betrachtet. Es gibt nur vereinzelte Kontakte mit fremden Völkern, um die nur unbedingt notwendigen Handelsbeziehungen zu pflegen. Ursprünglich wurden schon bald nach der Entwicklung von flüssigkeitsbetriebenen Raketen die ersten Ionenantriebe eingesetzt. Die Nolier erforschten die vier Planeten ihres Sonnensystems und errichteten dort kleine Stationen, die dem Abbau von Erzen dienten. Die Nolier hielten angesichts dieser öden Welten ihre Heimatwelt für einen einzigartigen Planeten. Es fiel ihnen nie ein, Kontakt zu anderen Intelligenzen zu suchen. Radioteleskope wurden nie errichtet. Als die Nolier auf einer Lichtjahre entfernten Welt ein pflanzliches Symbiosewesen entdeckten, das die gesamte Welt bedeckte, erlitten sie einen Schock. Die Ignoranz der Nolier führte beinahe zur vollständigen Einstellung des Raumfahrtprogrammes. (Atlan 715)

Im Jahre 3819 besaßen die Nolier nur einige wenige Raumschiffe, die fremde Sterne anfliegen konnten. Die Raumfahrer wurden als Neurotiker und Sonderlinge eingestuft. Diese Wissenschaftler und Forscher akzeptierten, dass sie von der Bevölkerung verachtet und verspottet wurden. (Atlan 715)

Irgendwann zwischen 3500 und 3600 mussten drei Raumschiffe mit verbannten Daila an Bord auf Nolien zwischenlanden, da deren Vorräte verbraucht waren. Die Nolier zerstörten diese Raumschiffe und verfolgten die Daila, gaben diese Verfolgung aber bald auf. Im Bewusstsein, dass sich auf ihrem Planeten unerwünschte Fremde aufhielten, bewachten sie ihre Städte gut. Falls sie einen Fremden identifizieren konnten, wurde er verprügelt und aus der Stadt geworfen, wenn nicht sogar gelyncht. (Atlan 714)

Den Daila gelang es aber, mit Hilfe des Blauwurzextrakts die charakteristische Hautfarbe der Nolier anzunehmen. Seither lebten stets ein paar Dutzend von ihnen in Karmenfunkel, wo sie sich als angesehene Psi-Stars in diversen Psi-Shows den Lebensunterhalt für sich und ihre Volksangehörigen – natürlich unerkannt – verdienten. (Atlan 715)

Im Mai 3819 griffen zwei Diskusschiffe der Hyptons Karmenfunkel an. Durch den Einsatz vieler Mutanten, unter denen sich besonders die Daila hervortaten, konnten die Angreifer zurückgeschlagen werden. Danach schloss der Stadtrat Kollup Frieden mit den Daila, denn er hatte erkannt, dass ihr Sieg ohne deren Hilfe nie möglich gewesen wäre. (Atlan 715)

Quellen

Atlan 714, Atlan 715