Nomo Yatuhin

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Nomo Yatuhin war Gründungsmitglied des Geheimen Mutantenkorps.

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Nomo Yatuhin springt in den Freitod
Heft: PR 56 – Innenillustration 5
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Er ist schlank und hat mittellange schwarze Haare und schwarze Augen.

Charakterisierung

Er war charakterschwach, beeinflussbar, aufrührerisch und feige. Er benötigte eine führende Hand.

Paragabe

Er war Telepath.

Geschichte

Im Jahr 1951 wurde Nomo Yatuhin in Japan geboren.

Er wurde im Jahr 1971 von Reginald Bull und Tako Kakuta gegen seinen Willen in die Wüste Gobi entführt, wo man ihm den Dienst für die Dritte Macht anbot. (PR 6) Obwohl er ein eher schlechter Telepath war, wurde er Mitglied des Mutantenkorps. Wie auch die anderen Mutanten wurde er auf der Venus ausgebildet, wurde aber wegen zu langsamer Fortschritte nicht zu Rhodans zweiter Wegaexpedition mit der STARDUST II ausgewählt. (PR 12) Er nahm aber an einigen kleineren Einsätzen des Mutantenkorps teil, beispielsweise gegen den Overhead.

Nach der Entdeckung Wanderers wurde ihm aufgrund seines labilen Charakters von Perry Rhodan die Zelldusche verweigert. Allerdings erhielt er - wie alle parapsychisch Begabten, denen die Zelldusche versagt blieb - die maximal mögliche Versorgung mit lebensverlängernden Mitteln. Er blieb somit bis ins Alter von 89 Jahren hinein durch diese biologische Lebensverlängerung relativ jung.

Aus Verbitterung darüber, dass ihm die Zelldusche verweigert wurde, wurde er, angestiftet durch den aus demselben Grund verbitterten Gregor Tropnow, zum Verräter an Perry Rhodan. Er und Tropnow desertierten im Jahre 2040. Sie entführten Thora zum Planeten Volat und planten, die Existenz und galaktische Position der als vernichtet geglaubten Erde an die Springer zu verraten, um dann nach dem Ende Rhodans selbst die Macht übernehmen zu können. Sie glaubten, so an die Unsterblichkeit zu gelangen.

Der Mutant und Ultrahorcher Ralph Sikeron wurde von Perry Rhodan zur Aufklärung des auf Volat auffällig gewordenen Treibens angesetzt. Er wurde enttarnt, konnte aber vor seinem Tod das Notsignal Dreimal Glockenschlag senden. Nach einem Einsatz Fellmer Lloyds und der Entdeckung der Verräter Tropnow und Yatuhin kam es zum Großeinsatz. In dessen Verlauf wurde Yatuhin von Gucky gestellt und bis zum Abtransport nach Terra auf der Spitze einer extrem steilen, hundert Meter hohen Felsnadel verwahrt, von wo aus er nicht entfliehen konnte.

In dem Bewusstsein, dass ihm Schande und Strafe bevorstand, besann sich Yatuhin auf die Tradition seiner Vorfahren: Diese waren Samurai. Gemäß dem Kodex, nicht in Schande zu leben, trat er an den Rand des Gipfels und stürzte sich in den Tod.

Quellen

PR 6, PR 12, PR 25, PR 55, PR 56