OREON-Kapsel

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Die OREON-Kapseln sind die Raumschiffe der Friedensfahrer.

Die folgende Beschreibung ist den Daten der OREON-Kapsel FORSCHER entnommen, da alle OREON-Kapseln im Wesentlichen den gleichen Aufbau haben. Nur ein Teil der OREON-Kapseln ist ständig im Einsatz. Einige Tausend stehen bei der Mondkette der Friedensfahrer auf Abruf bereit.

Aufbau

PR2333.jpg
Heft: PR 2333
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

OREON-Kapseln sind tropfenförmige Einheiten mit einem größten Durchmesser von 22 Metern und 48 Metern Länge. Die Hülle sieht aus wie hellgrün schimmerndes, von Millionen hauchfeinen Sprüngen durchzogenes Glas. Öffnungen in der Außenhülle sind erst dann erkennbar, wenn sie entstehen. Je näher man das Material betrachtet, desto mehr scheint es in immer weiter zersplitternde Mikrokosmen zu zerfallen. Die Oberfläche ist rau und scharfkantig, bei Berührung kann es leicht zu Schnittverletzungen kommen. Dieses Material hat eine von terranischen Geräten nicht mehr messbare Festigkeitsgrenze. Bei schwerer Beschädigung kann es zu einer Degeneration des Materials kommen. Es zerfällt dann zu gewöhnlichem Quarzsand.

Der innere Aufbau und die Ausstattung des Schiffes erwecken mehr den Eindruck eines Wohn- oder Hotelblocks denn eines Raumfahrzeuges. Jeder Friedensfahrer kann das Innere seiner Kapsel nach seinem eigenen Geschmack gestalten. Wichtige technische Aggregate sind in Blöcken eingegossen, deren Material der Außenhülle des Schiffes ähnelt. Sie sind der Besatzung nicht zugänglich. Dafür ist jeweils eine Servo- und Reparatureinheit an Bord, die sich um die Instandhaltung kümmert.

Die Zentrale der OREON-Kapseln ist kreisrund und befindet sich im Bugbereich. Die Steuerung des Schiffes obliegt dem Bordrechner, die Friedensfahrer können durch projizierte Konsolen oder über eine mentale Schnittstelle (ähnlich der terranischen SERT-Haube) Steuerbefehle erteilen. Dabei muss die Sprache der Enthonen verwendet werden.

Die OREON-Kapseln werden durch die Quartale Kraft angetrieben und können deshalb nur im Bereich der Universalen Schneise agieren. Eine Erforschung der Quartalen Kraft ist mit den OREON-Kapseln nicht möglich. Die Antriebe der OREON-Kapseln nutzen Bereiche des Hyperspektrums, die von der Hyperimpedanz-Erhöhung nicht betroffen sind. Die Effizienz der Schiffe wird deshalb von der erhöhten Hyperimpedanz nicht beeinträchtigt.

Technische Daten

Technische Daten: OREON-Kapsel
Größe: Länge 48 m, Breite 22 m
Unterlichtantrieb: Feldantrieb
Beschleunigung: 1000 km/s2 sowohl vor als auch nach Erhöhung der Hyperimpedanz
Überlichtantrieb: auf Basis der Quartalen Kraft
Überlichtfaktor: nach dem Hyperimpedanzanstieg max. 150 Mio., davor war der Faktor noch höher
Offensivbewaffnung: LICHT-Generator, starke Offensivgeschütze
Defensivbewaffnung: OREON-Haube, starke Defensiv-Schirme
Energieversorgung: auf Basis der Quartalen Kraft
Beiboote: 1 zweisitziger Raumgleiter
Besatzung: 1 Friedensfahrer und mehrere Passagiere, 1 Medoroboter, 1 Servo- und Reparatureinheit

OREON-Transporter

Die OREON-Transporter gleichen den OREON-Kapseln im Aufbau, sind jedoch 240 Meter lang und 110 Meter breit. Rund 1000 dieser Schiffe stehen den Friedensfahrern als Frachtschiffe zur Verfügung. Sie versorgen die Bahnhöfe mit Versorgungs- und Ausstattungsgütern. Sie werden bei Bedarf auch als Aufklärungseinheiten eingesetzt.

Wenn sie nicht benötigt werden, parken sie im Ortungsschutz der Sonnen, auf deren Planeten sich die Bahnhöfe befinden.

Schiff des Revisors

Die ASH AFAGA, das Schiff des Revisors, hat die gleichen Abmessungen wie die normalen OREON-Kapseln, ist aber dunkler gefärbt und besitzt einen Doppeldorn-Aufsatz, mit dem alle Antriebssysteme normaler OREON-Kapseln stillgelegt werden können.

Bekannte OREON-Kapseln

Risszeichnung

Geschichte

8900 OREON-Kapseln wurden den Friedensfahrern von den Enthonen zur Verfügung gestellt. Im 14. Jahrhundert NGZ gab es noch 8100 dieser Schiffe, einige waren im Verlauf der Zeit verloren gegangen. Sie konnten von den Friedensfahrern bzw. von automatischen Anlagen der Friedensfahrer-Bahnhöfe zwar gewartet, aber nicht nachgebaut werden.

2500 OREON-Kapseln bildeten im Oktober 1347 NGZ die Grüne Legion und durchquerten gemeinsam mit CHEOS-TAI die Grenzwälle der Proto-Negasphäre von Hangay. Kantiran führte die Grüne Legion in seiner Eigenschaft als neuer Patron an. 160 OREON-Kapseln gingen bei einem Angriff des Elements der Finsternis verloren. Auch deren Besatzung blieb spurlos verschwunden. (PR 2485, PR 2488)

Ab dem 7. November wechselten die zur Vibra-Staffel gehörenden Kartanin der Ultima-Flotte, die sich mit den Einheiten der Galaktiker vereinigt hatte, auf die OREON-Kapseln über. Dadurch wurde deren Manövrierfähigkeit innerhalb der Zentrumsregion Hangays wieder hergestellt, so dass sie sich am 9. November am Angriff auf GLOIN TRAITOR beteiligen konnten und zahlreiche Abschüsse gegen Traitanks erzielten. Dabei wurden aber auch 290 OREON-Kapseln vernichtet. Auch an den folgenden Angriffen der Galaktiker auf GLOIN TRAITOR beteiligten sich die verbliebenen OREON-Kapseln, wobei es zu weiteren Verlusten kam. (PR 2489, PR 2490, PR 2491, PR 2494)

Galerie

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Heft: PR 2238
Zeichner: Alfred Kelsner
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Heft: PR 2477
Zeichner: Swen Papenbrock
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Heft: PR 2388
Zeichner: Swen Papenbrock
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Heft: PR 2491
Zeichner: Swen Papenbrock
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt


Quellen

PR 2238, PR 2333, PR 2334, PR 2346, PR 2347, PR 2388, PR 2389, PR 2476, PR 2477, PR 2485, PR 2488, PR 2489, PR 2490, PR 2491, PR 2494