Obeds

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Die Obeds sind Intelligenzwesen aus dem Marantroner-Revier der Schwarzen Galaxis.

A415 1.JPG
Atlan 415
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Sie sehen wie etwas kleiner geratene, schmächtige Humanoide mit sechs Armen mit jeweils sechs Fingern an jeder Hand und sechs Zehen an jedem Fuß.

Meist sind sie in weite Gewänder gekleidet, die ihren gesamten Körper verhüllen und dazu auch oft noch ihren Kopf. Daher sieht man üblicherweise nur die Hände und den Kopf. An den Füßen tragen sie Sandalen.

Lebensraum

Die Ursprungswelt der Obeds ist unbekannt. Im Jahre 2650 leben die letzten von ihnen auf dem Planeten Sinkle-Eehl, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht ihre Heimatwelt ist. Die Zeltstadt Ringtor ist dabei die größte ihrer Siedlungen, welche um eine hochtechnisierte Festungsanlage errichtet wurde. Hier führen sie ein Nomadendasein.

Bekannte Zweigvölker

Die Obedianer gleichen den Obeds aufs Haar, erlangen in der Ringanlage jedoch keine relative Unsterblichkeit. Außerdem sind sie geistig etwas unbedarfter als die (auch nicht gerade hellen) Obeds. Sie tragen ebenfalls den ganzen Körper einhüllende Gewänder, verdecken aber zusätzlich auch noch den gesamten Kopf, bis auf einen schmalen Sehschlitz.

Bekannte Obeds

Gesellschaft

Obwohl sie einst einen hohen technischen Standard gehabt haben müssen, leben sie im Jahre 2650 auf dem primitiven Niveau von Nomaden ohne nennenswerte technische Errungenschaften.

Sprache

Sie sprechen eine sehr alte Form des Garva-Guva.

Geschichte

Vor vielen Jahrtausenden (vielleicht sogar Jahrmillionen) waren die Obeds die herrschende Macht im Marantroner-Revier. Aus einem unbekannten Grund wurden sie damals von den Scuddamoren gewaltsam abgelöst. Vermutlich wurden dabei beinahe alle Obeds ausgerottet und die Überlebenden zogen sich in Verstecke zurück. Eines davon befand sich auf Sinkle-Eehl, wo sie eine Schaltstation in der offenen Steppe errichteten, die von einem 100 Meter hohen und 20 Meter breiten Ring umgeben war. Solange sie sich innerhalb dieses Ringes aufhielten, alterten die Obeds nicht.

Im Laufe der Jahrtausende vergaßen sie nach und nach ihr Wissen und fielen in die Primitivität zurück. Aus ihnen ging ein Zweigvolk hervor, die Obedianer, die innerhalb der Anlage nicht unsterblich waren. Sie mussten sich den Obeds unterordnen, die (vermutlich aus Langeweile) geistig immer mehr degenerierten. Schließlich waren sie nur noch daran interessiert, ihre Artgenossen zu töten, was ihnen große Freude bereitete. Da es aber nur eine bescheidene Anzahl von ihnen gab, verhinderte dieses Verhalten, dass sie eine Hochkultur gründen konnten.

Im Jahre 2650 näherte sich das Organschiff LARZIER Sinkle-Eehl und stürzte im Yöhnerladon ab. Die letzten fünf Obeds von Ringtor beratschlagten, wer sich an die Absturzstelle begeben sollte, bis ihnen die Entscheidung durch das Eintreffen von Atlan und Thalia abgenommen wurde. Denn die beiden, die sie gefangen nahmen, flüchteten sich genau in dieses Gebiet. An der Absturzstelle konnten sie die beiden Flüchtigen einholen und die verbliebene Besatzung des Raumschiffs töten. Danach allerdings explodierte es wegen der großen, während des Absturzes erlittenen Schäden und die Obeds ritten eiligst heim nach Ringtor. Kurz nach dem Eintreffen tauchte eine Suchflotte der Scuddamoren auf, die einen Notruf der LARZIER empfangen hatten. Sie nahmen Ringtor unter Beschuss, bis die geheimnisvolle Anlage zerstört wurde. Die flüchtenden Nomaden (allesamt Obedianer) ließen sie am Leben. Alle fünf noch lebenden Obedianer konnten gemeinsam mit Thalia und Atlan über eine geheimnisvolle Transmitteranlage entkommen.

Während die beiden Letztgenannten auf Garnverc materialisierten, ist der weitere Verbleib von Carnat, Drumuuhl, Kuron, Santhillia und Tehtleyn unbekannt.

Quellen

Atlan 415, Atlan 421