Obsidian-Kluft

Aus Perrypedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translate from German to English.
Google translator: Přeložte z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertalen van Duits naar Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduire de l'allemand vers le français.
Google translator: Traduzir do alemão para o português.

Die Obsidian-Kluft war Bestandteil eines Not-Backupsystems des Urschwarms Litrakduurn.

Übersicht

Die Hohlkugel wies einen Durchmesser von 20 Lichtminuten auf, was genau 363 Millionen Kilometern entspricht. Die Dunkelwolke setzte sich aus Staub und Gesteinsbrocken zusammen, deren Hauptbestandteil Siliziumoxid mit fünfdimensionalen Emissionen darstellte. Die Dunkelwolke bestand aus amorphem Obsidian. (Obsidian 1)

Geschichte

Litrakduurn war vor 546 Millionen Jahren schubweise im Bereich der Milchstraße erschienen und dort von Beauftragten der Chaotarchen angegriffen worden. Die meisten Sterne des Urschwarms gingen in der Milchstraße auf, aus einem kleineren Teil entstand der Kugelsternhaufen Omega Centauri. (Obsidian 11)

Als feststand, dass der Urschwarm dem Angriff der Chaosmächte nicht standhalten konnte, versuchte der Schwarm-Kommandant Litrak, den Kristallmond Vadolon zu aktivieren, ein Notsystem, mit dem der gesamte Schwarm neu initialisiert werden sollte. Der Kristallmond war innerhalb des Urschwarms in einer zeitlosen Stasisblase im Hyperraum eingelagert. Die Aktivierung schlug jedoch fehl.

Die Stasisblase blieb erhalten und wurde im Inneren durch eine Kugelschale aus obsidianartiger Psi-Materie verstärkt, sie wurde zur Obsidian-Kluft, in der ein stark verlangsamter Zeitablauf herrschte. Der Obsidianwall sollte quasi als Tresor für die Biophore dienen und auch Schutz gegen Übergriffe von außen bieten. (Obsidian 10)

Als der Cyno Sardaengar mit einem Doppelpyramidenschiff der Varganen in die Obsidian-Kluft versetzt wurde, gab es im Innern der Hyperblase nur den späteren Kristallmond Vadolon. Es herrschte auch ein anderer Zeitablauf als im Standarduniversum vor. In der Kluft vergingen beispielsweise wenige Jahrtausende, während außerhalb Jahrhunderttausende ihren Lauf nahmen. (Obsidian 12)

Eines Tages drangen Materie und Leben in die Abgeschiedenheit der Obsidian-Kluft ein. Die Mehrheit der Raumschiffe trieb manövrierunfähig dahin. Nur Sardaengar konnte überleben. Durch diesen ersten Einbruch von belebter und unbelebter Materie begann die Obsidian-Kluft in der Folge löchrig zu werden und verlor langsam ihre eigentliche Schutzfunktion. Die schon zu dieser Zeit vorhandene hyperphysikalische Strahlung machte jegliche Technik unbrauchbar. Im Lauf der Jahrhunderte stellte Sardaengar fest, dass der Kristallmond aus Psi-Materie bestand. Zugang zu der den Kern bildenden Hypertronik konnte er nie erlangen. (Obsidian 5) Sardaengar erkannte zu diesem Zeitpunkt, dass es sich bei dem Kristallmond um ein Backup-System handelte, die die Sonne Verdran und den Planeten Vinara erneut freisetzte, die in ihm gespeichert waren. Die gestrandeten Raumfahrer fanden nur Lebensmöglichkeiten vor. Der Mago stellte fest, dass die Psi-Materie auf ihn und die Gestrandeten reagierte und nach deren Phantasien und Träumen die erste Spiegelwelt erschuf. Später folgten die restlichen vier Welten. Ebenso entstanden die Silbersäulen, die Goldenen Technostädte und vieles mehr. (Obsidian 12)

Litrak materialisierte und wollte gemeinsam mit Sardaengar die Macht des Kristallmondes nutzen. Doch Sardaengar hatte andere Pläne. So kam es zum Kampf, bei dem Sardaengar Litrak in die Eisgruft verbannte. (Obsidian 5)

Die Hypertronik des Kristallmonds versuchte, Sardaengars Bewusstsein zu vereinnahmen, denn aus einer Kombination mit Litraks Bewusstsein würde sich eine Hochrang-Berechtigung ergeben, die es dem Backup-System ermöglichen würde, Litrakduurn neu entstehen zu lassen. Ein neu entstehender Schwarm hätte allerdings die gesamte Milchstraße vernichtet. (Obsidian 12)

Nach einer finalen Konfrontation Litraks, Sardaengars und des Arkoniden Atlan im Mai 1225 NGZ wurde die Obsidian-Kluft instabil, die Spiegelwelten lösten sich auf. Li da Zoltral brachte den Kristallmond zur Explosion, die darin eingelagerten Biophore verpufften im Hyperraum. Verdran materialisierte mit Vinara im Normalraum. Der Kristallmond war ebenso verschwunden wie die Hyperblasen, in denen die Biophore eingelagert gewesen waren. Die Rekonstruktion des Urschwarms Litrakduurn war verhindert worden. Sardaengar, nunmehr ein Imaginärer, übernahm die Kontrolle über die Silbersäulen und die Goldenen Technostädte und konnte die auf Vinara tobenden Naturgewalten bändigen und eindämmen. (Obsidian 12)

Quellen