Okarz

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Patriarch Okarz, der Schreckliche war der Anführer der Weltraumpiraten der Oka-Sippe.

Erscheinungsbild

Selbst für einen Springer war sein Körperumfang sehr reichlich, was auf sein genussvolles Leben zurückzuführen war. (Traversan 7)

Charakterisierung

Okarz galt als cholerisch und benutzte, wenn er in Wut geriet, gerne seine Fäuste. (Traversan 7)

Er stellte regelmäßig Frauen nach und kannte sich aus eigener Anschauung bestens mit Drogen aus. (Traversan 7)

Er fühlte sich durch die hochnäsige Art der adligen Arkoniden gedemütigt, die auf die Springer herabsahen. Daher machte er sich einen Spaß daraus, adligen Arkoniden alles zu nehmen, was ihnen gehörte und sich an ihren Frauen zu vergehen. (Traversan 7)

Geschichte

Sein Geburtsjahr war ihm unbekannt. (Traversan 7)

Von seinem Vater Blindon, dem Blutigen erlernte er das Piratenhandwerk. Nachdem er seinen Vater mit einem Handstrahler getötet hatte, übernahm er in fünfter Generation die Piratenflotte aus vier ziemlich heruntergekommenen Walzenraumern. Okarz führte seine Sippe erfolgreich und stockte mit der Zeit die Flotte auf acht Raumschiffe auf, darunter drei große und moderne Einheiten. Die Sippe war in weiten Bereichen des Tai Ark'Tussan bekannt und gefürchtet. (Traversan 7)

Sein Hauptgewerbe waren der Überfall auf Passagierraumer, die Geiselnahme und Lösegelderpressung. Mit dem Verkauf von Arkoniden als Sklaven hatte er schlechte Erfahrungen gemacht, so dass diejenigen für die kein ausreichend hohes Lösegeld bezahlt wurde, ermordet wurden. (Traversan 7)

Im April 5772 v. Chr. (Ansoor des Jahres 12.402 da Ark) überfiel er mit seinem Flaggschiff OKA VIII in gewohnter Manier den Luxus-Passagierraumer PARINDE bei 39-Karrat. Die Flugroute hatte er von dem Hafenarbeiter Lokeag auf Couratto IV erhalten. Die PARINDE wurde geentert und die Mannschaft im Kampf getötet oder eingesperrt. Den Kommandanten erschoss Okarz nach dessen Kapitulation eigenhändig. Unterdessen wurden die Passagiere als mögliche Lösegeld-Geiseln und brauchbares Material auf die OKA VIII gebracht. Der Luxusraumer wurde von den Piraten gesprengt. Okarz' Männer bemerkten dabei nicht, dass der blinde Passagier Altao Ta-Camlo alias Atlan in einem Frachtcontainer versteckt mit überwechselte. (Traversan 7)

Der Patriarch setzte eine rauschende Party auf der OKA VIII an. Im Laderaum, in welchem die Gefangenen unter menschenunwürdigen Umständen zusammengepfercht untergebracht waren und nicht einmal genug Platz hatten, um sich setzen zu können, trat ein älterer, würdevoller Arkonide an den Patriarchen heran, um wegen der Verschleppung zu protestieren. Okarz erschoss den Mann. Dann forderte der Patriarch Ardassan da Holnor auf, vorzutreten. Für diesen jungen Mann setzte Okarz das Lösegeld auf 100.000 Chronners fest. Für da Holnor hoffte er, dass dessen Familie bereit sein würde, den Betrag zu zahlen. Nun suchte sich Okarz zwei junge und attraktive Arkonidinnen aus, die ihm zu Diensten sein sollten. (Traversan 7)

Trischan nahm an dem Fest nicht teil. Er sah durch die vielen Gefangenen, die Okarz immer wieder machte, die Sicherheit des Schiffes gefährdet. Mit seinen Getreuen plante er, während des Festes das Kommando über die OKA VIII zu übernehmen. (Traversan 7)

Patriarch Okarz vergnügte sich mit einer der beiden auserwählten Frauen. Als er ihrer überdrüssig wurde und sie wegschicken wollte, gellte der Alarm durch das Schiff. Ein 200-Meter-Kreuzer der arkonidischen Flotte nahm Funkkontakt mit dem Springerschiff auf, das sich im  Wikipedia-logo.pngOrbit um eine dunkelrote Sonne befand. Der Offizier des Kreuzers fragte nach Ziel und Ladung der OKA VIII. Okarz erklärte, zur Zeit anderweitig beschäftigt zu sein und zielte mit seinem Strahler auf die junge splitternackte Arkonidin. Dies brachte den Offizier dazu, auf eine Untersuchung der OKA zu verzichten, denn dabei wäre er gezwungen gewesen, auch die Personalien der Frau aufnehmen zu müssen. Ein Hilferuf der Arkonidin hätte einen Angriff auf die Springer nach sich gezogen, bei dem viele Tote, vor allem unter den Gefangenen, zu beklagen gewesen wären. Zudem hätte Okarz nicht gezögert, die junge Frau mit seiner Waffe zu erschießen. Aus diesen Gründen durfte die OKA VIII passieren. Als der Bildschirm dunkel wurde, erschoss der Patriarch seine Gespielin. (Traversan 7)

Okarz nahm aktiv an der großen Feier teil. Die Tische waren überladen mit den erlesenen Speisen aus den Vorräten der PARINDE. Okarz sprach den Köstlichkeiten und den Getränken in hohem Ausmaß zu. Die gefangenen Frauen wurden gezwungen, die Piraten zu bedienen, die ihnen ungeniert nachstellten. Nur Trischan beteiligte sich nicht an dem Umtrunk. Midroth warnte den Patriarchen vor seinem Neffen. (Traversan 7)

Okarz zog sich mit einer jungen Arkonidin in seine Gemächer zurück. Die Frau stand unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Der Patriarch gab vor, seinen Rausch auszuschlafen. In Wirklichkeit war er jedoch hellwach und wartete auf Trischan, den Attentäter. Dieser betrat mit zwei Gesinnungsgenossen die Kabine. Okarz schaltete das Licht ein und verblüffte die drei Männer dadurch derart, dass sie vergaßen, ihre Waffen zu benutzen. Gleichzeitig aktivierte der Patriarch einen Schutzschirm, der von einem starken Projektor im Gürtel um seinen Leib aufgebaut wurde. Die beiden Männer eröffneten das Feuer, während Trischan die Flucht ergriff. Okarz erschoss die beiden Attentäter und verfolgte seinen Neffen. Doch dieser konnte verschwinden. (Traversan 7)

Die Meuterer schalteten die Energie in der OKA VIII ab. In den Korridoren brannte nur mehr die Notbeleuchtung, die Antigravschächte funktionierten nicht mehr. Okarz und seine Anhänger hatten sich in der Zentrale verschanzt. Erst als es den Meuterern gelang, die Zentrale zu umzingeln war Okarz gezwungen, die Zentrale zu räumen. Trischan ließ die Energieversorgung wieder aktivieren. (Traversan 7)

Doch Okarz gab sich noch lange nicht geschlagen. Er zog sich mit seinen Getreuen zum Bug der OKA VIII zurück. Hier befanden sich auch die Beiboote. Okarz hoffte, dass Trischan annahm, der Patriarch würde sich absetzen. (Traversan 7)

Mit 56 entschlossen wirkenden Männern wartete Okarz in einer Maschinenhalle auf die Meuterer. Bei den heftigen Kämpfen waren 32 seiner Leute getötet worden. Unter den Rebellen waren beinahe doppelt soviele Opfer zu beklagen. Trischan näherte sich seinem Onkel mit gezogenem Thermostrahler und Desintegrator. Okarz aktivierte mit seiner Fernbedienung die geheime Schaltung, die überall im Schiff Energieschirme aufbauen ließ. Ein Apell Trischans sich zu ergeben, verhallte ohne Reaktion. Okarz forderte im Gegenzug seinen Neffen auf, sich zum Faustkampf zu stellen. (Traversan 7)

Ein heißer Kampf entbrannte. Trischan drohte zu unterliegen. Ein heftig geführter Schlag gegen den Kopf zwang ihn auf die Knie. Mit Fäusten und Füßen bearbeitete Okarz den Meuterer, bis dieser auf dem Boden lag. Mit einem erbarmungslosen Griff hielt der Patriarch den Kopf seines Widersachers fest. Verzweifelt versuchte Tristan mit einem Vibratormesser einen Treffer zu landen. Okarz konnte den Stoß abfangen und rammte das Messer tief in die Brust von Trischan. Innerhalb weniger Minuten legten Trischans Gefolgsleute ihre Waffen nieder. Okarz betätigte die Fernbedienung. Doch zu seinem Erstaunen geschah nichts. Die Schutzschirme blieben aktiviert. Über die bordinternen Lautsprecher ließ Altao von Camlo ausrichten, dass dieser das Kommando über die OKA VIII übernommen hatte. (Traversan 7)

Die ehemaligen Gefangenen trieben die Springer zusammen. Zähneknirschend musste Okarz feststellen, dass Midroth anscheinend die Seiten gewechselt hatte. Altao da Camlo wollte mit der OKA VIII nach Zalak III fliegen und dort die Piraten dem Gericht übergeben. Okarz zog das Messer aus Trischans Körper und warf sich auf Altao. Doch dieser konnte ausweichen. Es kam zum Kampf. Altao konnte Okarz überwältigen. (Traversan 7)

Auf Zalak III wurden Okarz und seine Piraten der arkonidischen Flotte übergeben. Ihnen wurde auf dem Planeten Celkar der Prozess gemacht. Die Piraten wurden hingerichtet. (Traversan 7)

Quelle

Traversan 7