Omega Centauri

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Omega Centauri ist ein Kugelsternhaufen im Halo der Milchstraße. Es handelt sich um den leicht abgeflachten Kern einer ehemaligen Kleingalaxie.

NGC5139.jpg
Astrophysikalische Daten: Omega Centauri
Katalogbezeichnung: NGC 5139 (Centauri 1)
Andere Namen: Hol Annasuntha (lem.), Braangon (arkon.), Shahannahol (Tamanium Shah'taman)
Entfernung zum Solsystem: 16.856 Lichtjahre (Centauri 1)
(16.855,6 Lichtjahre lt. Spartac 2.1)
Entfernung zum Arkon-System: 39.824,9 Lichtjahre (Spartac 2.1)
Entfernung zum Verth-System: 59.533,2 Lichtjahre (Spartac 2.1)
Entfernung zum Zentrum der Milchstraße: 23.832,2 Lichtjahre (Spartac 2.1)
Typ: Kleingalaxienkern
Masse: ≈4 Mio. Sterne (Centauri 1)
Durchmesser: 178 Lichtjahre (Centauri 1)
Radialgeschwindigkeit: 238 km/s
Bekannte Völker
Grosmaahs, Lemurer, Mograks, Tarik, Yarn
Sternenreiche
Tamanium Shah'taman, Tamanium Tarik'taman bzw. Baylamor

Allgemeines

Omega Centauri ist Teil der Lokalen Gruppe. Unter den etwa 200 großen Kugelsternhaufen, die die Galaxis umkreisen, ist er der größte und hellste; er ist etwa zehn Mal größer als ein herkömmlicher Kugelsternhaufen.

Im terranischen Sternenkatalog wird er unter der Bezeichnung NGC 5139 geführt. Bei den Arkoniden trägt er den Namen Braangon (»Entrückte Kolonie«). (Centauri 1)

Die Lemurer bezeichneten ihn als Hol Annasuntha (»Insel der Geborgenheit«). (Obsidian 2)

Die Bewohner des innerhalb Omega Centauris liegenden neulemurischen Tamaniums Shahan (Shah'taman) nennen den Kugelsternhaufen Shahannahol. (Centauri 5)

Übersicht

Der Kugelsternhaufen befindet sich 4355 Lichtjahre oberhalb der galaktischen Hauptebene. Die Entfernung zum Solsystem beträgt 16.856 Lichtjahre (Centauri 1), die Entfernung zum galaktischen Zentrum 23.832 Lichtjahre. Das Alter der Sonnen Omega Centauris wurde mit 12–16 Milliarden Jahren bestimmt.

Seltsamerweise gibt es aber auch Sterne, die deutlich jünger sind, eine ungewöhnliche Tatsache für einen Kugelsternhaufen. (Centauri 1)

Er durchmisst 178 Lichtjahre und umfasst circa vier Millionen Sterne. (Centauri 5) Zum Zentrum hin nimmt die Sternendichte zu. Im Zentrum des Kugelsternhaufens, einem Würfel von etwa 20 Lichtjahren Kantenlänge, stehen etwa 1,44 Millionen Sterne; hier beträgt die Sterndichte etwa 180 Sterne pro Kubiklichtjahr. (Centauri 1) Der mittlere Abstand zwischen zwei Sternen beträgt weniger als einen Lichtmonat.

Im exakten Zentrum, einem Würfel von etwa einem Lichtjahr Kantenlänge, befinden sich 227 Sterne. 20 davon gehören zum von den Lemurern errichteten Kharag-Sonnendodekaeder.

Anmerkung: In der Realwelt befindet sich in seinem Zentrum ein massives Schwarzes Loch von 40.000 Sonnenmassen.

Aufgrund der hohen Sterndichte und der mit ihnen verbundenen extremen Hyperstürme und den Hyperschwallfronten im Kugelsternhaufen ist Überlichtflug innerhalb von Omega Centauri nur sehr eingeschränkt möglich. Innerhalb von Omega Centauri können nur Transitionstriebwerke verwendet werden, um zwischen diversen ruhigen Enklaven, an denen die Ent- und Rematerialisierung von Raumschiffen einigermaßen ungefährlich ist, zu wechseln. (Centauri 1)

Zur Zeit der Monosdiktatur lag der Sternhaufen ab dem Jahr 495 NGZ außerhalb des von den Cantaro errichteten Schutzwalls. (Centauri 1)

Bekannte Sonnensysteme

Bekannte Planeten und Monde

Geschichte

Vor 546.000.000 Jahren

Omega Centauri ist der übriggebliebene Kern der Kleingalaxie, die den Urschwarm Litrakduurn bildete. Laut den Aufzeichnungen auf dem QUELLTRÄGER des Mächtigen Nuskoginus im Universum Eud'y-Asor-Jaroso war Litrakduurn in verschiedenen Universen aktiv. Aus welchem Universum die Sonnen und Planeten Litrakduurns ursprünglich stammen und wie lange die Himmelskörper, die jetzt Bestandteil von Omega Centauri sind, im Schwarmverbund unterwegs waren, ist unbekannt.

Litrakduurn war vor 546.000.000 Jahren in mehreren Wellen in der Nähe der Milchstraße materialisiert und dort von Streitkräften der Chaotarchen angegriffen worden. Der Urschwarm hatte sich nach der Vernichtung des Schmiegeschirms aufgelöst. Der größte Teil der Sonnen und Planeten Litrakduurns war von der Milchstraße »verschlungen« worden. Die Freisetzung eines Teils der Biophore hatte unter anderem auf der Erde zu einem Evolutionsschub des Lebens, der so genannten »Kambrische Explosion« geführt.

Der Kern des Urschwarms wurde zum Kugelsternhaufen Omega Centauri. Das in einer zeitlosen Stasisblase im Hyperraum eingelagerte Backup-System des Urschwarms war in Omega Centauri verblieben. Daraus war in der folgenden Zeit die Obsidian-Kluft entstanden.

Ca. 50.000 v.Chr.

Zur Zeit der Lemurer gehörte der Kugelsternhaufen als Hol Annasuntha (»Insel der Geborgenheit«) zum 38. Tamanium, zum Kharagtam.

Im Zentrum des Sternhaufens hatten die Lemurer den Kharag-Sonnendodekaeder, einen Sonnentransmitter aus 20 blauen Sonnen errichtet, welche in der Form eines Pentagondodekaeders angeordnet waren und von der so genannten Kharag-Stahlwelt, einem ausgehöhlten Planetoiden, aus gesteuert werden konnten.

Die Lemurer stellten fest, dass Sterne und Planeten fehlen, die eigentlich vorhanden sein müssten. Besonders Phyna Turic vermutete, dass sie in den Halbraum oder in den Hyperraum eingebettet worden waren. Der Sonnendodekaeder sollte ein Vordringen in die Hyperkokons ermöglichen. Jedoch kehrte keine der Expeditionen zurück. Im Transmitter erschienen gelegentlich Ansammlungen von hyperenergetisch aktivem Obsidian. Als 50.196 v. Chr. auch der Hohe Tamrat Sardaengar beim Vorstoß durch den Sonnentransmitter verschwand, wurden diese Experimente eingestellt. (Obsidian 2)

Zur Zeit des lemurisch-halutischen Krieges war Omega Centauri ein Rückzugsgebiet der Lemurer. Durch die künstliche Verstärkung von Hyperschwallfronten hatten die Lemurer jeglichen geregelten Überlichtflug (Linearantrieb) unmöglich gemacht. Innerhalb von Omega Centauri können deshalb nur Transitionstriebwerke verwendet werden. (Centauri 11)

Ca. 35.000 v.Chr.

Um ca. 35.000 v. Chr. versteckte sich das Integrat nach einem Hinweis der Pangalaktischen Statistiker in den Überresten des Urschwarms Litrakduurn in Omega Centauri vor den Hohen Mächten. Das Integrat nahm den Tarnnamen Konvergenter Denker an und versuchte, seine frühere Schuld durch die Rettung von Bewohnern des Kugelhaufens, die im Hyperraum in Raumnot geraten waren, zu sühnen.

Um seinen Verfolgern keine Anhaltspunkte zu geben, durften die Geretteten nicht zu ihren Völkern zurückkehren. Der Konvergente Denker holte daher einen Planeten in seine Hypersphäre, der später Anghur Al-Tare genannt wurde, um dort die Geretteten anzusiedeln. (PR 2367)

4. Jahrtausend v. Chr.

Der arkonidische Wissenschaftler Epetran da Ragnaari baute den Prototyp eines Schlachtschiffes mit 800 Metern Durchmesser, das er mit einem Triebwerk ausrüstete, das eine intermittierende Sprungtechnik verwendete, eine rasche Abfolge kurzer Transitionen pro Zeiteinheit. Seine Kenntnisse hatte er aus dem Bewusstsein Atlans, der aus dem Jahre 2106 kommend, die Gegenwart des Wissenschaftlers erreicht hatte und auch aus seinen Forschungen hinsichtlich des »Großen Alten Volkes«, der Lemurer. Der geniale Wissenschaftler hatte aus diesen Quellen auch erfahren, dass sich bereits vor Zehntausenden von Jahren Mitglieder des Großen Alten Volkes im Kugelsternhaufen Braangon angesiedelt hatten. Epetran machte sich mit dem Schlachtschiff auf den Weg zu diesem Sternhaufen. Zwar war der Funkverkehr durch die dort herrschenden Bedingungen stark eingeschränkt, doch es konnte vermutet werden, dass es in Braangon etwa 15 kleine Sternenreiche gab. Auffällig war auch die Konstellation von Leuchtfeuern im absoluten Zentrum des Kugelsternhaufens. (Centauri 1)

Die Expedition erreichte den Planeten Shamakh im Randbereich von Omega Centauri. Dort wurden ein Krish'un sowie ein Pyramidenfünfeck entdeckt. (Centauri 1)

1. Jahrtausend NGZ

Während der Herrschaft von Monos lag Omega Centauri außerhalb des Chronopuls-Walls, der die Milchstraße abschottete. (Centauri 1)

1225 NGZ

Der Kugelsternhaufen ist nie eingehend erforscht worden, weder in der Zeit des Großen Imperiums, noch des Solaren oder Vereinten Imperiums und auch nicht von der Kosmischen Hanse. (Centauri 1)

Am 17. Februar 1225 NGZ setzte die ATLANTIS Kurs auf Omega Centauri. Schon etwa 100 Lichtjahre vor dem Kugelsternhaufen arbeitete der Metagrav-Antrieb unregelmäßig. Hyperstürme machten einen Hyperfunkverkehr über größere Entfernungen unmöglich. Hyperphänomene führten zu seltsamen Erscheinungen an Bord. Ausläufer verzerrten die Wahrnehmungen der Besatzung oder riefen technischer Aussetzer hervor. Atlan ließ den Anflug daraufhin abbrechen. Der Weiterflug wurde mit der AT-TOSOMA durchgeführt. (Centauri 1)

Nach dem Ausfall des Metagravs stellte auch bald die Syntronik der AT-TOSOMA den Betrieb ein. Rintar da Ragnaari wurde dadurch gezwungen, auf die Positronik umzuschalten. Die Störung betraf auch Funk und Ortung. Es gelang Agir-Ibeth Nir-Adar-Nalo Nilmalladah III. trotzdem, Funksprüche in meist altlemurischer Sprache aufzufangen. Atlan vernahm in diesen Botschaften mehrmals das Wort »Grossarts«. Auch von Chlorgasatmern, Doppelpyramiden- oder Oktaederschiffen war die Rede. Die Ortungsanlagen bildeten im Zentrum von Omega Centauri 20 blaue Riesensonnen ab, die die Eckpunkte eines regelmäßigen Polyeders bildeten. Der Durchmesser des Polyeders lag bei etwa 42 Lichtstunden, was etwa 45 Milliarden Kilometern entspricht. (Centauri 1)

Zwei je 300 Meter lange Walzenschiffe wurden geortet. Eine Kontaktaufnahme kam nicht zustande. Die beiden Schiffe eröffneten das Feuer auf die AT-TOSOMA. (Centauri 1)

Reste der lemurischen Besiedlung hatten sich in Form von drei Tamanien – unter anderem das Tamanium Shahan (Shah'taman) – bis in die Gegenwart des Jahres 1225 NGZ erhalten. Das Tamanium Tarik (Tarik'taman) wurde von Arkoniden aus dem Khasurn der Zoltral übernommen und in Imperium Baylamor umbenannt. Insgesamt entstanden in Omega Centauri 15 kleine Sternenreiche.

Das Reich Mograk (Glurgrak Mograk) der nicht lemuriden Mograks umfasste mehrere Dutzend bewohnte Systeme am nordwestlichen Rand des Kugelsternhaufens. (PR 2366)

Atlan errang im Kampf gegen Crest-Tharo da Zoltral die Kontrolle über die Kharag-Stahlwelt. (Centauri 12)

Mit der Vergessenen Positronik drang er in die Obsidian-Kluft vor. (Obsidian 2) Durch die Vernichtung des Kristallmonds wurde die Bedrohung durch das Backup-System Litrakduurns neutralisiert. Die Sonne Verdran fiel mit ihrem einzigen Planeten Vinara aus der Obsidian-Kluft 0,27 Lichtjahre vom Sonnentransmitter entfernt in den Normalraum zurück. (Obsidian 12)

Ab 1327 NGZ

Am 17. September 1327 NGZ erreichten Atlan und Icho Tolot mit dem ENTDECKER VASCO DA GAMA in einer streng geheimen Aktion den Kharag-Sonnendodekaeder, um ihn auf die bevorstehende Erhöhung der Hyperimpedanz vorzubereiten und funktionsfähig zu halten. Vor dem Abflug 1328 NGZ suchte Atlan auf Vinara den zum Imaginären gewordenen Cyno Sardaengar auf. (PR 2368)

1343 NGZ

Im Rahmen des 1340 NGZ gestarteten Jahrtausendprojekts »Galaktisches Transmitternetz« sollten unter dem Kodenamen »KombiTrans«, dessen Bedeutung zunächst nur Perry Rhodan, Atlan, Icho Tolot und Reginald Bull bekannt war, auch lemurische und terranische Situationstransmitter sowie lemurische Sonnentransmitter eingebunden werden.

Kurzfristig sollten die lemurischen Sonnentransmitter als Abkürzung des Weges nach Hangay verwendet werden. Ausgangspunkt der Transmitterstrecke in die Nähe von Hangay sollte der Kharag-Sonnendodekaeder werden. (PR 2366 Kommentar)

Am 1. Oktober 1343 NGZ erreichten Atlan mit der VERACRUZ und Icho Tolot zusammen mit dem PONTON-Tender ZEUT und den vier Explorern EX-17 mit dem Eigennamen BRASILIA, EX-18 PARIS, EX-19 BEIJING und EX-20 KAIRO den Sonnendodekaeder, um ihn wieder in Betrieb zu nehmen. (PR 2368)

1344 NGZ

Am 19. November 1344 NGZ erreichten die von Halut geflohenen Haluter OC-1. Durch den PONTON-Tender ZEUT wurden sie mit Transitionsaggregaten (die in den lemurischen Anlagen auf Khar I, Karg II und Khar-III produziert wurden) ausgestattet, damit sie nach Omega Centauri einfliegen konnten. Sie siedelten sich auf Tharbana, dem ersten Planeten der orangeroten Sonne Gamac, an. (PR 2368)

1345 NGZ

Als Folge der Hyperimpedanz-Erhöhung tobte 1345 NGZ in einem Gebiet von etwa 250 Lichtjahren Durchmesser ein Hypersturm mit einer Stärke von 125 bis 150 Meg.

Aufgrund der Hyperschwallfronten befanden sich nach ersten Erkenntnissen der Galaktiker keine Einheiten der Terminalen Kolonne in Omega Centauri. Auf der Kharag-Stahlwelt waren jedoch Koda Ariel tätig. Im Rahmen von Unternehmen KombiTrans wurde der Kharag-Sonnendodekaeder im Dezember in Betrieb genommen.

1346 NGZ

Am 1. Januar 1346 NGZ wurde der Planet Kharmuu durch den Kharag-Sonnendodekaeder ins Nagigal-System versetzt. (PR 2371)

Den Streitkräften TRAITORS gelang es, die Transitionspunkte innerhalb von Omega Centauri zu orten und mit Reduktiv-Traitanks dorthin vorzustoßen. Zerberoff leitete am 9. März einen Angriff auf den Kharag-Sonnendodekaeder, bei dem seine Chaos-Geschwader zwar aufgerieben wurden, der aber nur der Ablenkung diente. Das eigentliche Ziel, die Errichtung eines UHF-Energiepotenzials, wurde erreicht. (PR 2396)

Perry Rhodan, Gucky und Icho Tolot entdeckten die lemurische Stoßimpuls-Generator-Plattform ZEUT-80, auf der die Halbspur-Changeure einen Transporthof errichtet hatten. Rhodan, der sich als Erbe des lemurischen Volkes legitimieren konnte, nahm ZEUT-80 für die Terraner in Besitz. Der Transporthof wurde daraufhin geräumt. (PR 2397)

Währenddessen wurde der Kharag-Sonnendodekaeder von vier Chaos-Geschwadern und dem Kolonnen-Fort TRAICOON 0399 angegriffen. Die Galaktiker mussten Omega Centauri deshalb räumen. Ihr Rückzug wurde von Perry Rhodan mit ZEUT-80 gedeckt. Omega Centauri und der Sonnendodekaeder fielen damit in die Hand TRAITORS. Allerdings wurde die Kharag-Stahlwelt von Cornor-Lerz unbrauchbar gemacht.

Weblink

Wikipedia: Omega Centauri

Quellen