Operation Red Herring

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Die Operation Red Herring war eine militärische Operation der Stardust-Flotte gegen die Amöbenraumer des Generex am 18. und 19. Juni 1513 NGZ im Jar-System.

Ziele

Im Rahmen der Operation Red Herring sollten mehrere Kreuzer der Stardust-Flotte die im Jar-System befindlichen Amöbenschiffe angreifen, um diese von den Aktivitäten auf den Planeten Jaroca und Tark abzulenken. Während die Amöbenraumer abgelenkt waren, sollte Perry Rhodan mit einem Trupp Raumlandesoldaten mit Hilfe von Gleitern zunächst auf Jaroca landen und dann mit einem Käfigtransmitter, der sich dort befand, nach Tark überwechseln. Hier sollten sie Informationen sammeln, speziell über den Assimilator, der im Verdacht stand, für die Anpassungsfähigkeit des HMI-Virus an unterschiedliche Organismen verantwortlich zu sein. Außerdem sollten sie versuchen, die Rüstungsanlagen des Generex auf Tark zu zerstören. Auf die Schiffe der Stardust-Flotte zurückkehren sollten sie mit Hilfe von Kompakttransmittern. (PR-Stardust 10)

Beteiligte Kreuzer

An der Operation Red Herring waren zahlreiche Kreuzer der Stardust-Flotte beteiligt. Namentlich bekannt sind:

Geschichte

Vorgeschichte

Anfang Juni 1513 NGZ überfielen Amöbenraumer des Generex verschiedene Siedlungswelten der Stardust-Terraner. Dabei entführten sie Bewohner von den überfallenen Planeten und brachten den HMI-Virus unter dem Rest der Bevölkerung aus. Auch die Besatzungen von Raumschiffen der Stardust-Flotte, die den Planeten zur Hilfe kommen wollten, wurden infiziert. Admiralin Eritrea Kush ließ daraufhin die infizierten Schiffe im Jar-System zusammenziehen. Hier befand sich der Planet Tark, von dem bekannt war, dass er eine Depot- und Rüstungswelt des Generex war. (PR-Stardust 9, PR-Stardust 10)

Auf dem Planeten Horatio wurde Mehul Tondesi, der Dritte Pilot des Kreuzers FUNKENREGEN, von den Jaroc entführt und auf einen Amöbenraumer gebracht. Hier wurden sein Körper und sein Geist mit dem Amöbenschiff verschmolzen. Bevor aber Tondesi sein eigenständiges Denken verlor, bekam er Zugriff auf die Rechensysteme des Amöbenraumers und konnte von dort Informationen abziehen. Diese schickte er in einem Rafferfunkspruch an die FUNKENREGEN. Die Informationen waren verschlüsselt und mussten erst entschlüsselt werden. (PR-Stardust 9)

Währenddessen fand der Stardust-Ara und Mediker Varrim-Ga, der herbeigerufen worden war, um ein Gegenmittel gegen den HMI-Virus zu finden, heraus, dass ein Assimilator für die Anpassungsfähigkeit des HMI-Virus an unterschiedliche Organismen verantwortlich war. Auf Tark vermutete man Hinweise darauf, um was genau es sich bei diesem Assimilator handelte. (PR-Stardust 10)

Bevor die Operation Red Herring gestartet wurde, wurden insgesamt 22 Space-Jets mit insgesamt 347 Stardust-Terranern an Bord ausgeschleust. All diese Stardust-Terraner waren mit dem HMI-Virus infiziert und stellten sich freiwillig zur Verfügung. Da sie von unterschiedlichen Schiffen stammten, ging der Mediker Varrim-Ga davon aus, dass der Krankheitsverlauf aufgrund des Assimilators unterschiedlich verlaufen würde. Varrim-Ga hoffte, dass er neue Erkenntnisse gewinnen würde, wenn er Besatzungsmitglieder unterschiedlicher Raumschiffe, die verschiedene Ausprägungen des HMI-Virus aufwiesen, miteinander in Kontakt brachte. Da nicht auszuschließen war, dass ein solcher Kontakt fatale Folgen haben konnte, wollte man nicht einfach Besatzungsmitglieder zwischen den Raumschiffen austauschen. So fand der Kontakt an Bord von ausgeschleusten Space-Jets statt, sodass potentielle fatale Folgen auf die Space-Jets begrenzt bleiben würden. Zu den Freiwilligen an Bord der Space-Jets gehörten Assant Delgo und Erin Tomaris vom Schweren Kreuzer ZUMA. (PR-Stardust 10)

Ablauf

Am 18. Juni 1513 NGZ gab Admiralin Eritrea Kush das Kommando zum Start der Operation Red Herring. Die Kreuzer der Stardust-Flotte griffen die Amöbenraumer im Jar-System an. Dazu gehörten die ERIAN, die FUNKENREGEN, die GIPFELSTÜRMER, die HERODES, die LESTRADE, die MANTUBO IV, die PRINCE CHARMING, die PROVIDER, die RASCARI, die ROXY, die TELEMAN, die TEMOAC, die TOLAN und die ZUMA. Der Angriff sollte in Wellen erfolgen. Nachdem aber die Raumschiffe der ersten und zweiten Welle schwere Schäden genommen hatten, ohne dass ein einziger Amöbenraumer beschädigt werden konnte, wurde der Angriff abgebrochen, bevor die dritte Welle zum Einsatz kam. (PR-Stardust 10)

Während des ersten Angriffs der Kreuzer auf die Amöbenschiffe konnten dreißig Gleiter der Stardust-Flotte unter Führung von Perry Rhodan unerkannt auf der Oberfläche des Planeten Jaroca landen. Die Gleiter verzichteten dabei auf jegliche 5-D-Technik, um nicht die Aufmerksamkeit der Amöbenschiffe im System zu erregen. Ziel war ein Käfigtransmitter im obersten Heiligtum der Jaroc von Jaroca, von dem man wusste, dass er existierte, und von dem man vermutete, dass man mit ihm nach Tark, dem Nachbarplaneten von Jaroca, gelangen könnte. Diese Vermutung stellte sich als richtig heraus, und die Einsatztruppe, unter dem Kommando von Rhodan und angeführt von Oberstleutnant Mira Tebrack und den Majoren Lorne Milbrand und Zett Stugaut, gelangte so nach Tark. Dort traf man in riesigen unterirdischen Anlagen ein, in denen unter anderem Pseudo-Jaroc gezüchtet wurden. Bald schon wurde man von schwerbewaffneten Pseudo-Jaroc attackiert, und der Einsatztrupp musste sich zurückziehen, ohne wie gehofft Informationen über den sogenannten Assimilator gefunden zu haben. Der Versuch, Tark über die mitgebrachten Kompakttransmitter wieder zu verlassen, scheiterte, da die Schutzschirme, die Tark umgaben, ein Durchdringen via Transmitter unmöglich machten. (PR-Stardust 10)

Am 19. Juni 1513 NGZ griff der Schwere Kreuzer FUNKENREGEN erneut einen Amöbenraumer an. Diesmal erfolgte der Angriff nach dem Grundsatz »Hit and Run«. Die FUNKENREGEN schleuste elf Ein-Mann-Jäger aus, die sich dem Amöbenraumer ohne den Einsatz von 5-D-Technik bis auf kürzeste Distanz näherten, um dann Torpedos abzufeuern, die die Schutzschirme des Amöbenraumers zum Zusammenbrechen bringen sollten. Daraufhin feuerte die FUNKENREGEN mit all ihren Waffen auf den Amöbenraumer. Es kam zu einer gewaltigen Explosion, und man vermutete zunächst, das Amöbenschiff zerstört zu haben, musste dann aber feststellen, dass der Amöbenraumer der Explosion ohne jegliche Zerstörung entgangen war. Daraufhin ging der Amöbenraumer zum Angriff über, und die FUNKENREGEN geriet in eine brenzlige Situation und stand kurz vor ihrer Zerstörung. In dieser Situation gelang es Tippatz, dem Leiter Funk und Ortung der FUNKENREGEN, einen Funkspruch zu entschlüsseln, den Mehul Tondesi kurz vor seinem Tode von Bord eines Amöbenraumers gesendet hatte. Dieser Funkspruch enthielt eine Befehlssequenz, die Tippatz daraufhin an alle Amöbenraumer im Jar-System schickte und mit der es ihm gelang, die Amöbenraumer außer Gefecht zu setzen, sodass sie für einige Minuten antriebslos im All trieben. Daraufhin gelang der FUNKENREGEN die Flucht. (PR-Stardust 10)

Währenddessen entschieden sich die Besatzungen der ausgeschleusten Space-Jets, die mitbekommen hatten, dass das Einsatzteam um Perry Rhodan auf Tark festsaß, unter der Führung von Assant Delgo für eine Selbstmordaktion. Sie wollten alle Space-Jets gleichzeitig mit hoher Geschwindigkeit an einem Ort auf Tark einschlagen lassen, an dem man einen zentralen Rechnerknoten vermutete. So wollte man die Schutzschirme um Tark zum Erliegen bringen und Rhodan und seinem Team die Flucht ermöglichen. Der Einsatz gelang, rund um den zentralen Rechnerknoten kam es zu einer gewaltigen Explosion, die Schutzschirme brachen zusammen, und Rhodan und sein Team konnten Tark über die Kompakttransmitter verlassen. Allerdings wurden auch alle Space-Jets vernichtet und deren Besatzung getötet. (PR-Stardust 10)

Ergebnis

Die Operation Red Herring brachte unter hohen Verlusten die Erkenntnis, dass die Stardust-Flotte den Amöbenraumern mit den ihr zur Verfügung stehenden Waffensystemen nicht beikommen konnte. Darüber hinaus hatte man auf Tark nicht wie erhofft Informationen über den Assimilator finden können. Lediglich durch den Selbstmordeinsatz der Space-Jets unter Assant Delgo war ein Teilerfolg der Operation Red Herring erzielt worden: Die Zerstörungen auf Tark waren stark genug, dass die Rüstungsproduktion des Generex für einige Zeit ausfallen würde. (PR-Stardust 10)

Zerstörte Kreuzer der Stardust-Flotte:

  • GIPFELSTÜRMER
  • HERODES
  • PRINCE CHARMING
  • ROXY
  • TOLAN
  • ZUMA

Schwer beschädigte Kreuzer:

  • ERIAN
  • PROVIDER
  • TELEMAN
Anmerkung: Diese Auflistung basiert in Teilen auf den Schilderungen in PR-Stardust 10, Kapitel 7, S. 30. Gemäß einer Anmerkung in PR-Stardust 10, Kapitel 12, S. 44/45 wurden nur die GIPFELSTÜRMER, die TOLAN und die ZUMA total zerstört, wohingegen fünf weitere, namentlich nicht genannte Kreuzer schwer beschädigt waren.

Trivia

Der Begriff »Red Herring« ist im englischen Sprachgebrauch eine Redewendung für ein Ablenkungsmanöver oder eine bewusst gelegte falsche Fährte.

Siehe auch: Wikipedia: Red Herring (Redewendung).

Quelle

PR-Stardust 10