Orakel (Positronik)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit der Positronik. Für weitere Bedeutungen, siehe: Orakel.

Das Orakel war eine leistungsfähige Minipositronik.

Aussehen

Das Gerät erreichte die Größe eines Balles. (Polychora 1)

Verhalten

Das Orakel beinhaltete die Bewusstseinskopie von Calipher-SIM, die von Tipa Riordan in die kleine Positronik geladen worden war. (Polychora 1)

Die Positronik Orakel sprach gerne in Rätseln, hatte aber schon häufig außerordentlichen Weitblick gezeigt. Sie weigerte sich, einen Roboter selbst zu steuern, sondern steuerte lieber einen Trägerroboter, manchmal auch mit akustischen Befehlen. Eine Änderung der eigenwilligen Programmierung kam für Tipa Riordan nicht in Frage, da dadurch eine Verminderung der Leistungsfähigkeit zu befürchten war. (Polychora 1)

Geschichte

Seit 3113 fungierte das Orakel als Statthalter der Piraten auf Nacht. (Polychora 1)

Am 6.September 3126 war das Orakel auf dem Mond Nacht aktiv. Es gehörte einem Team von Piraten an, die den Himmelskörper untersuchten. (Polychora 1)

Als ein Erkundungsteam im Inneren des Mondes verschwand, wollte Ganus a That ein Hilfsteam aussenden. Das Orakel empfahl, dass der Marsianer selbst das Rettungsteam anführen sollte. Myriam Weyport schlug vor, die Chefin Tipa Riordan über die Lage zu informieren. Da niemand gegenteiliger Meinung war, setzte der Marsianer einen Hyperfunkspruch ab. (Polychora 1)

Die Piratenführerin begab sich in Begleitung ihres Ersten Wesirs Faun Malkovoch nach Nacht in die Kernblase und ließ sich persönlich Bericht erstatten. Ganus a That erhielt die Anweisung, ein Team zusammenzustellen, das in die Störung vordringen sollte. Der Marsianer wählte Ropander Tin, Itter Krispen, das Orakel mit seinem GLADIATOR-Roboter und ein Kontingent Roboter aus. Bald brach die Funkverbindung zwischen dem Team und der Piratenführerin sowie dem Orakel zusammen. (Polychora 1)

Ganus a That erreichte eine lichtdurchflutete Höhle. Hinter ihm war der Spalt im Eis deutlich zu sehen. Auch seine Gefährten und die Roboter waren da. Das Orakel bestätigte dem Marsianer, dass er einer Illusion aufgesessen war. Diese stellte nur einen Vorgeschmack auf die zu erwartenden Phänomene in der Störungszone dar. Nebel und andauernde Leuchterscheinungen erschwerten der Gruppe das Vordringen. Eine riesige Höhle tat sich vor den Teammitgliedern auf. In einer Nische fanden sie einen Mann, der allerdings nicht der verschollenen Expedition angehört hatte. Der Terraner wurde von einem Roboter aufgenommen. Das Orakel ordnete den Rückzug an, da sich das Eis aufzulösen begann und neue Strukturen formte. Mit stetig wachsender Furcht durchflogen die Piraten den Spalt im Eis. Unbeschadet erreichten sie die Kernblase. Der Hyperphysiker Sheyfun sah den Quantenschaum als Ursache für die Störungen. Die Hyperfunkanlage fing Datenfragmente auf, die aus einer möglichen Zukunft stammten. (Polychora 1)

Tipa Riordan ordnete den Rückzug der Wissenschaftler aus der Kernblase an. Im Gegenzug wurden Söldner der BUTTERFLY per Transmitter nach Nacht gebracht. Die Piratenlady wurde von dem Orakel über dessen Sichtung einer Enklave informiert, die aus unzähligen Welten bestand, die aus dem Nichts geschaffen wurden und wieder vergingen. Das Orakel war der Meinung, aus der strukturellen Störung in diese Enklave gelangen zu können. (Polychora 1)

Riordan und das Orakel suchten die medizinische Station auf, wo der Unbekannte aus seinem tiefen Schlaf erwacht war. Bekanntlich war der Terraner im Inneren der strukturellen Störung gefunden worden. Er berichtete davon, dass er von Lordadmiral Atlan geschickt worden war, um die Bedrohung der Milchstraße abzuwenden und den Durchgang so schnell wie möglich zu verschließen. Der Unbekannte stellte sich als Galverin Schmidt vor. (Polychora 1)

Nach der Ankunft Schmidts in der Kernblase wies das Orakel auf die große Gefahr hin, die von der Störung ausging. Die Positronik mit einer Bewusstseinskopie des lemurischen Wachroboters Calipher sah in der Zone keine Anomalie, sondern einen Bestandteil der Realität. Hinter dem Pulsieren steckte nach der Meinung des Orakels Galverin Schmidt, der mit seinen geistigen Kräften versuchte, die Zone zu manipulieren. Die stabilisierende Wirkung der Großpositronik von Ashter verhinderte allerdings einen Erfolg des Terraners. (Polychora 2)

Schmidt verließ die ihm zugeteilte Kabine und ließ sich auf seinem Weg zur Kommandozentrale der Kernblase auch von Kampfrobotern nicht aufhalten. Es kam zu einer Auseinandersetzung mit Faun Malkovoch, der von dem von Schmidt erzeugten Glitter durchdrungen wurde und zusammenbrach. Eine Wissenschaftlerin wurde von dem Nebel aufgelöst. Galverin Schmidt schien entsetzt über den Vorfall zu sein und stammelte leise eine Entschuldigung. Er nahm Tipa Riordan am Arm und wollte sie wegbringen. Der Erste Wesir sprang plötzlich brüllend auf und stürzte sich auf Schmidt. Das Orakel ließ seinen GLADIATOR-Roboter reagieren. Der Roboter bekam den Wesir an der Schulter zu fassen und wirbelte ihn herum. Erneut machte der hünenhafte Terraner Bekanntschaft mit dem Stahlplastbelag. Der glitzernde Nebel hüllte das Orakel ein. Kopf, Schulter und linker Arm des Roboters waren nicht mehr vorhanden. Auch der Rest verschwand – mitsamt dem Orakel. (Polychora 2)

Als Tipa Riordan von der Abteilung A912 aus der Gewalt Galverin Schmidt befreit werden sollte, meldete sich die Stationspositronik. Die Stimme stellte sich als Calipher-SIM vor. Riordan und Schmidt waren nicht mehr einzuholen. Schmidt würde in wenigen Sekunden durch einen Transmitter nach Ashter gehen und dabei Riordan in der Kernblase zurücklassen. Durch ein Eingreifen der USO würde die Piratin nur unnötig gefährdet werden. Außerdem würde die Zone die Kernblase in vier Tagen erreichen, was zu einer schlagartigen Ausdehnung und der Zerstörung der Station führen würde. (Polychora 2)

Nach der vollständigen Räumung der Kernblase löste sich die Störungszone auf. Dem Orakel gelang es, sich mit der Positronik in einer stählernen Kugel durch den Schacht zu katapultieren. Die Kugel wurde von der BUTTERFLY aufgenommen. Der Zusammenbruch der Zone verursachte einen Hohlraum von etwa 20 km Durchmesser. (Polychora 3)

Quellen

Polychora 1, Polychora 2, Polychora 3