Ostblock

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich unter anderem mit dem Obersten Rat des Ostblocks. Für weitere Bedeutungen, siehe: Oberster Rat (Begriffsklärung).

Der Ostblock war im Jahre 1971 eine sozialistisch-autoritäre Staatengruppe, bestehend aus der UdSSR und ihren Satellitenstaaten.

Er stand in Opposition zum Westblock und war mit der Asiatischen Föderation (AF) locker alliiert.

Politische Struktur

Die Regierung des Ostblocks hatte ihren Sitz in Moskau und traf sämtliche Entscheidungen. Die Regierungsspitze war der Staatspräsident - später Erster Sekretär - dem der so genannte Oberste Rat mit 415 festen und 89 beigeordneten Mitgliedern zur Seite stand. Dem Präsidenten unterstand auch der Rat der Generalstäbe. (PR 21)

Persönlichkeiten aus Politik und Militär

Bekannte militärische Verbände

Folgende Einheiten wurden Ende Juni 1971 beim Rückflug der STARDUST vom Mond durch Marschall Gregor Petronskij in Alarmbereitschaft versetzt:

Geschichte

Im Wettrennen um die Eroberung des Weltraums erwies sich der Ostblock als technologisch knapp überlegen und schaffte es, als erster Machtblock der Erde im März 1971 eine Mondrakete auf ihre Mission zu schicken. Die Landung wurde jedoch durch die Sicherheitsmaßnahmen eines abgestürzten Arkonidenraumschiffes, der AETRON, gestört und die Besatzung kam bei der folgenden Bruchlandung ums Leben. (PR 2)

Anmerkung: Über eine Bergung der Leichen der Besatzungsmitglieder wurde bislang nichts bekannt.

Bei den Auseinandersetzungen zwischen der AF und dem Westblock hielt sich der Ostblock eher im Hintergrund, auch wenn man natürlich Agenten schickte, um die Lage zu eruieren. Sie erklärte die Besatzung der STARDUST allerdings auch zu Weltfeinden. Als es zum atomaren Erstschlag der AF gegen die USA, und deren Antwort gegen die AF kam, startete Moskau die Raketen des Ostblocks gegen die STARDUST, um nach deren Vernichtung als lachender Dritter alleine über die atomar verseuchte Erde zu herrschen. Die Atomraketen wurden jedoch von Thora abgefangen und zu den Abschußbasen zurückgelenkt. Dort gingen sie zu Boden, ohne jedoch zu detonieren. (PR 2)

Geheimdienstoffiziere des Ostblocks waren bei der Grönland-Konferenz anwesend und sprachen ihre vollständige Unterstützung zur Vernichtung von Rhodan und der STARDUST aus. Sie ließen auch ein bereits gebautes Raumschiff mit einer Nutzlast von 92 Tonnen und sechs Mann Besatzung am 25. August mit zwei anderen Raketen des Westblocks und der Asiatischen Föderation starten, um die AETRON anzugreifen. (PR 3)

Außerdem unterstützten sie einen Angriff auf Rhodan mit biochemischen Kampfstoffen. (PR 3)

Nach der Abwehr der Fantan-Leute und des damit verbundenen umsichtigen Handelns von Rhodan erkannte auch der Ostblock die Dritte Macht als souveränen Staat an. (PR 6)

Während der Abwesenheit Perry Rhodans in den Jahren zwischen 1975 und 1980 kam es im Ostblock zu einem Umsturz. Die Militärs übernahmen die Macht und planten, im Rahmen einer Expedition die Venus zu besiedeln, sowie das dortige Arkon-Depot und das Positronengehirn zu übernehmen. Dazu wurde eine Flotte von 500 Raumschiffen mit Nuklearantrieb gebaut, die technisch so qualitativ gut waren, das es auf dem Weg zur Venus nicht einen Verlust gab. Perry Rhodan war von dieser Leistung sehr beeindruckt und beklagte, dass es eine Schande sei, dass so gute Leute für eine schlechte Sache benutzt wurde, denn man könne mit ihnen das Universum erobern. (PR 20)

Nach der Niederschlagung der Rebellion wurde deshalb ein Weltgerichtshof gegründet, in dem die Verbrechen der neuen Regierung des Ostblocks verurteilt wurden. Die Verantwortlichen wurden zur Venus deportiert. In der Folge kam es zur demokratischen Wahl einer neuen Regierung. (PR 21)

Im Jahre 1990 ging der Ostblock zusammen mit der Dritten Macht, der AF, dem Westblock und den restlichen Staaten im Solaren Imperium auf.

Quellen

PR 1, PR 2, PR 3, PR 4, PR 5, PR 6, PR 20, PR 21, PR 22, PR 23, PR 24, PR 27