Oxtorner

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Die Oxtorner sind extrem widerstandsfähige, von den Terranern abstammende umweltangepasste Bewohner des Planeten Oxtorne, des achten Planeten der 520 Lichtjahre von Sol entfernten Sonne Illema.

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Der Oxtorner Monkey
Heft: PR 2127
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Powlor Ortokur mit Okrill
Heft: PR 588 – Innenillustration 2
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild und Physiologie

Oxtorner gleichen ihren Vorfahren, den Terranern. Durchschnittlich sind sie 1,90 m groß und besitzen eine Schulterbreite von 1,20 m. Ihre hellbraune Haut wirkt seidig und ist völlig haarlos, allerdings besitzen sie noch dichte Augenbrauen.

Sie sind an die Gravitation von 4,8 Gravos von Oxtorne angepasst und kommen – im Gegensatz zu anderen Umweltangepassten – bei niedrigeren Schwerkraftverhältnissen ohne Mikrogravitator aus; ihr Körper kann sich jeder geringeren Gravitation durch einen ungeregelten organischen Vorgang anpassen. Außerdem können sie Temperaturen zwischen -100 °C und +120 °C und Stürme mit bis zu 1000 km/h aushalten. Grund- und Leistungsumsatz des Stoffwechsels und damit der Nährstoff- und Sauerstoffbedarf der Oxtorner gegenüber einem Terraner sind deutlich erhöht. Dafür benötigen sie insbesondere eine extrem große innere Oberfläche der Lunge und eine erhöhte Sauerstoffbindekapazität des Blutes.

Ihre Muskeln und Skelettknochen stehen der Stabilität von Stahlplastik in nichts nach. Die Haut widersteht selbst dem Beschuss aus einem Handthermostrahler.

Oxtorner, obwohl vom Körperbau einem athletischen Terraner ähnlich, wiegen durch ihre Kompaktkonstitution bis zu 700 kg. Trotz ihrer relativ geringen Körpergröße besitzen sie titanische Kräfte. Im Kampfsport ausgebildete Oxtorner sind die einzigen Bewohner der Milchstraße, neben anderen Halutern natürlich, die es wagen können, Haluter körperlich anzugreifen und diese Torheit zu überleben.

Zitat: »[...] Diese Umweltangepaßten mit ihrer Kompaktkonstitution, die ihnen die Kräfte eines Elefantenbullen und die Widerstandsfähigkeit eines schweren Kampfroboters verlieh, waren nicht so leicht zu erschüttern. [...]« (PR 668)

Aufgrund ihrer Konstitution sind »biologische« Ersatzteile bei Oxtornern problematisch. So erhielt Monkey nach dem Verlust seiner Augen keinen nach seinem Gen-Code gezüchteten Ersatz; stattdessen wurden ihm technische Implantate eingesetzt. Erstaunlich ist, dass es im 25. Jahrhundert noch möglich war, biologischen Ersatz zu implantieren, wie Perish Mokart zeigt. Entweder ging die Technik im Laufe der Jahrhunderte verloren oder man erkannte, dass der biologische Ersatz nicht die gleiche Belastungsfähigkeit wie das Original aufwies.

Bei der Geburt wiegen oxtornische Babys etwa 20 Kilogramm und sind durchschnittlich 65 Zentimeter lang und breit. (Polychora 2)


Bekannte Oxtorner

Geschichte

Gründungszeit

Die Oxtorner entstanden aus terranischen Kolonisten, die – nach dem Angriff eines Walzenraumers der Springer auf ihr Raumschiff ILLEMA – im Jahre 2234 auf dem achten Planeten des Sonnensystems notlanden mussten, das sie zu einem Orientierungsstopp genutzt hatten. In Erinnerung an ihr wrackgeschossenes Schiff nannten sie die Sonne Illema und den Planeten Oxtorne – zu Ehren ihres Ersten Offiziers Geoffrey Oxtorne, der im Alleingang den Walzenraumer vernichtete und dabei sein Leben opferte. (PR-TB 34)

Dank der an Bord befindlichen Gerätschaften gelang es den unfreiwilligen Kolonisten, sich im Laufe mehrerer Generationen an die neue Umwelt anzupassen. Erst nach vier Generationen war die genetische Umwandlung in richtige Oxtorner abgeschlossen und die Oxtorner ohne große Hilfsmittel in ihrer neuen Heimat lebensfähig. (PR-TB 34)

Es gelang ihnen, die auf Oxtorne als Wächter angesiedelten Okrills zu zähmen. (PR-TB 34)

Die Oxtorner galten als besonders treue Mitglieder des Solaren Imperiums. Sie stellten unter anderem die Elitesoldaten der Wachdivision »Blue Tiger«. (PR 281)

Mit den Überlebensspezialisten Powlor Ortokur und Neryman Tulocky tauchten im 35. Jahrhundert zwei Oxtorner auf, die aufgrund weiterer genetischer Modifikationen in der Lage waren, sich praktisch beliebigen Umwelten anzupassen. (PR 588)

36. Jahrhundert

3580 nahmen sie an einer Geheimkonferenz teil, die zur Bildung der GAVÖK führte, einer galaktischen Allianz gegen das Konzil der Sieben. (PR 725)

Nach der Herrschaft des Konzils der Sieben wurden die Oxtorner Mitglieder der Liga Freier Terraner. Im Jahre 3587 betrug die Bevölkerung 1,1 Milliarden Oxtorner. Die Flotte umfasste 22 Kampfschiffe. (PR 963)

Nach dem Monos-Trauma

Auf der Extremwelt Taulus gibt es eine oxtornische Kolonie. Der neunte Planet der roten Riesensonne Catherine-well wurde von oxtornischen Flüchtlingen mithilfe der Organisation der WIDDER während der Monos-Herrschaft besiedelt.

Ein Großteil der Bewohner Oxtornes wurde von Monos ausgerottet. Infolge dieses Traumas entwickelten die Oxtorner eine anarchische Gesellschaftsform und kehrten zurück zu einer Art Urzustand des Daseins, in dem es nur noch auf Körperkraft und Widerstandsfähigkeit ankam. Jegliche Logik wurde dem Gefühl untergeordnet.

Dennoch unterhielten die Oxtorner weiterhin eine kleine Raumflotte. Die Schiffe hatten keine feste Besatzung. Die Oxtorner kämpften stattdessen unter sich aus, wer als Besatzungsmitglied an Bord eines Raumschiffes gehen durfte. Auch die Verteilung der Positionen in den Schiffen wurde durch Zweikämpfe geregelt. Die oxtornische Heimatflotte wurde im April 1341 NGZ fast vollständig vernichtet, als Flotten der Loower in der Milchstraße materialisierten – unter anderem auch in der Nähe von Oxtorne – und sich gegenseitig bekämpften. (PAN-THAU-RA 1, PAN-THAU-RA 3)

Nach dem Ende der Loower-Krise fand auf Oxtorne ein Umdenken statt. Man erinnerte sich wieder an die Wurzeln der oxtornischen Tradition. Die anarchischen Zustände wurden schnell vergessen und als vorübergehende kollektive Verwirrung bezeichnet.

14. Jahrhundert NGZ

1344 NGZ nahm Dilja Mowak in ihrer Eigenschaft als Erste Oxtornerin an der Aufbaukonferenz der Völker teil. Mowak war eine der Überlebenden des Massakers durch die Mikro-Bestien der Terminalen Kolonne. (PR 2300)

Dilja Mowak nahm im Juni 1346 NGZ als Vertreterin der Oxtorner an einer Geheimkonferenz der Galaktiker in Aarus-Jima teil, in deren Verlauf das Neue Galaktikum gegründet wurde. (PR 2412)

16. Jahrhundert NGZ

Im Jahr 1551 NGZ dienten Oxtorner unter anderem als Leibwächter des LFG-Residenten Hekéner Sharoun. (PR 2923, S. 9) Der TLD hatte ebenfalls immer noch gerne Verwendung für die besonderen Fähigkeiten dieser Bürger. (PR 2908)

Quellen