Oyloz

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Oyloz, der Nachbarplanet Remions, ist der vierte von zwölf Planeten der gelben G2-Sonne Salida in der Milchstraße.

Astrophysikalische Daten: Oyloz
Sonnensystem: Salida
Galaxie: Milchstraße
Entfernung zum Solsystem: 32.000 Lichtjahre
Monde: 1
Jahreslänge: 412 Tage
Rotationsdauer: 18,65 h
Durchmesser: 9856 km
Schwerkraft: 0,85 g
Atmosphäre: mit Kohlendioxid und Kohlenmonoxid gesättigt
Mittlere Temperatur: deutlich niedriger als auf Terra
Bekannte Völker
Siccyi

Übersicht

Der Planet hat eine Achsneigung von 5,5% und beherbergt Khalumvatt-Vorkommen von eher geringer Bedeutung. Oyloz ist ein von permanentem Vulkanismus und hochaktiver Plattentektonik sowie damit verbundenen häufigen Erdbeben geprägter Planet, dessen Kontinente regelmäßig von Feuerwalzen verheert werden.

Der Himmel über Oyloz ist meist von braunschwarzen, manchmal auch weißen Wolkenmassen bedeckt. Die mit Ruß- und Ascheteilchen gesättigte Atmosphäre ist für Menschen nicht atembar: Der Kohlenmonoxidgehalt beträgt in Bodennähe 480 ppm, der Kohlendioxidanteil beläuft sich auf 5,5%.

Die drei Kontinente des Planeten sind entlang des Äquators angeordnet und durch schmale Landbrücken miteinander verbunden. Sie sind von einem flachen, stark salzhaltigen Meer namens Foynacc umgeben. Da Oyloz nur einen 19,58 km durchmessenden namenlosen Mond hat, der den Planeten in 12.221 km Entfernung umkreist, gibt es praktisch keinen Gezeitenwechsel. Die Kontinente heißen

  • Inicco
  • Parvacc - hier befindet sich das einzige nicht vulkanische Gebirge des Planeten (Name: Beppco)
  • Trellcou - in Sichtweite des Konchols-Gebirges in der Karawanserei Typellci befindet sich der einzige Raumhafen des Planeten

Überall im vorwiegend braun- oder grauschwarzen Land sind Vulkane und fließende Lavaströme zu sehen, unzählige rötlich-golden glänzende Schienenstränge überziehen alle Kontinente mit einem dichten Netz. Sie werden von den Siccyi für die Eisernen Karawanen genutzt. In Bereichen, die von den Feuerwalzen nicht erreicht werden können, gibt es Siedlungen der Siccyi, die als Karawansereien dienen.

Landschaften

Auf jedem Kontinent gibt es ein Süßwasser-Schachtmeer. Die Schachtmeere haben alle den gleichen Durchmesser und liegen im gleichen Abstand auf einer Linie – dabei handelt es sich um die Bahn des Mondes, der diese Meere auch erschaffen hat (siehe Kapitel Geschichte).

Das Konchols-Gebirge auf dem Kontinent Trellcou verläuft in west-östlicher Richtung. Seine teilweise von Schnee und Eis bedeckten Gipfel ragen bis zu einer Höhe von sechs Kilometern auf. Die Täler sind tief eingeschnitten. Im Schutz der Bergänge konnte die Vegetation sich großflächig ausbreiten. In diesem Gebirge befindet sich eine automatische Beobachtungsstation der Aras, die auch von den Hintermännern des Projekts Ara-Toxin genutzt wird. Sie ist mit Impulskanonen und Energieschutzschirmen ausgestattet.

Fauna und Flora

Die beherrschende intelligente Lebensform auf Oyloz sind die Siccyi, die von Außenweltlern Borloomer genannt werden. Es gibt keine nennenswerte Tierwelt auf den Kontinenten außer verschiedenen Insekten. Die Meere, vor allem die Süßwasser-Schachtmeere, sind jedoch von mannigfaltigen Lebewesen erfüllt.

Auf Oyloz kann nur eine rasch verholzende Kernflora überstehen. Diese wird jedoch immer wieder von den Feuerwalzen vernichtet. Eine Delikatesse für die Siccyi ist das so genannte Paupycc: Ein Gemenge verbrannter Pilze, Pflanzen und Käfer. Man genießt es am besten frisch und knusprig, wenn es gerade durch eine Feuerwalze erzeugt worden ist.

Geschichte

Zu einem unbekannten Zeitpunkt, der jedoch mindestens drei Millionen Jahre in der Vergangenheit liegen muss (auf dieses Alter können die Schachtmeere geschätzt werden) hatten die Sharifen die Midyacco auf Oyloz verbannt. Vermutlich hatte das Schienennetz, das später von den Siccyi genutzt wurde, wohl aber von den Sharifen hergestellt worden war, eine wichtige Rolle dabei gespielt. Durch den Himmelskörper, der Oyloz weiterhin umkreiste, wurden drei Schächte in die Kontinente gestanzt. Die zerstückelten Leichen der Midyacco wurden im Schachtmeer Ylucc versenkt.

Irgendwann entwickelten sich auf Oyloz die intelligenten Siccyi, die irgendwann dazu überingen, den Feuerwalzen nicht mehr standzuhalten, sondern ihnen einfach mit den Eisernen Karawanen davonzufahren. Hierfür nutzten sie die bereits vorhandenen Schienennetze, die sich selbsttätig reparierten und erweiterten. Diese quasinomadische Lebensweise trug nicht unerheblich zur technischen Entwicklung der Siccyi bei, da sie gezwungen waren, ihre Transportmittel ständig zu verbessern. Im 21. Jahrhundert hatten die Siccyi Kontakt mit den Remiona, die sich auf dem Nachbarplaneten ansiedelten und auf Oyloz einen Raumhafen einrichteten. Zu einem unbekannten Zeitpunkt erteilten die Siccyi dem arkonidischen Imperium eine Abbaulizenz für die Khalumvatt-Vorkommen, die jedoch kaum genutzt wurde.

Es ist nicht bekannt, welches technologische Niveau die Siccyi im 35. Jahrhundert erreicht hatten, denn die Schwarmkrise des Jahres 3440 betraf auch dieses Volk und führte dazu, dass viel von ihrem einstigen Wissen – auch jenem über ihre eigene Vergangenheit – verlorenging. Die Remiona leisteten während der Schwarmkrise im Rahmen ihrer eingeschränkten Möglichkeiten Hilfe.

Zu einem Unbekannten Zeitpunkt wickelten die Hintermänner des Projekts Ara-Toxin über die im Konchols-Gebirge verborgene Station umfangreiche Lieferungen von Waffen und Hyperkristallen ab. In diese Geschäfte war auch mindestens ein Springer des THAU-Konsortiums verwickelt.

Im Juli 1340 NGZ floh Trantipon von der APPEN nach Oyloz und erweckte die Midyacco zu neuem Leben. Die Midyacco richten schwere Zerstörungen auf Oyloz an und wollten den Raumhafen erreichen, um den Planeten zu verlassen. Julian Tifflor, der Trantipon verfolgte, nahm Kontakt mit den Sharifen auf, die das Schienennetz einmal mehr einsetzten, um die Midyacco erneut zu vernichten und in das Schachtmeer Ylucc zu verbannen.

Julian Tifflor und Zhanauta Filgris führten danach einen Landetrupp an, der die Station im Konchols-Gebirge eroberte. Dabei konnten Daten geborgen werden, die auf eine Verbindung mit der Trümmerbrücke hinwiesen.

Quellen

Ara-Toxin 4, Ara-Toxin 5