Oyst

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Die Oyst sind die intelligenten Bewohner des Glutauge-Systems in der Peripherie der Galaxie All-Mohandot.

Erscheinungsbild

Die Oyst sind arachnoide Lebewesen mit einer Körperhöhe von durchschnittlich 1,50 Metern. Der Hauptkörper ist ellipsoid und von einem faltigen Chitinpanzer geschützt, der von hellem Braun ist. Die von Chitin geschützten Beine sind dunkler. Der bronzefarbene Kopf ist ungefähr so groß wie der eines Menschen und ragt schräg nach oben. Er ist mit winzigen Gehöröffnungen, kräftigen Mundwerkzeugen und acht großen, honigfarbenen Facettenaugen mit Deckhäuten ausgestattet. Die Oyst haben acht mehrfach gegliederte, pelzbedeckte Beine. Sie können sich auf dem hinteren Beinpaar aufrichten. An jedem Bein befindet sich ein klauenartiges, silberfarbenes Endglied als Greiforgan, außerdem sitzt in einem Gelenk jedes Beines ein verkümmertes Auge. (Atlan 557)

Zwar schwitzen die Oyst nicht wie Menschen, bei Hitze überzieht sich der Panzer jedoch mit einer öligen Schicht, und aus den Beingelenken, insbesondere im Bereich der Beinaugen, wird eine Flüssigkeit abgesondert, die an Lymphe erinnert. Die Oyst sprechen mit für Menschen unangenehm hoher, schriller Stimme. Im Kampf benutzen sie Ganzkörperharnische mit kugeligen Verbindungsstellen an den Beingelenken. (Atlan 557)

In eigentümlich geformten Falten des Panzers oder in Taschen werden Werkzeuge oder Waffen untergebracht. (Atlan 557)

Charakterisierung

Die Oyst sind ein kriegerisches Volk, das im 38. Jahrhundert (3. Jahrhundert NGZ) die interplanetare Raumfahrt beherrscht, aber noch nicht über die Grenzen des Glutauge-Systems hinausgelangt ist. Nach Generationen des Krieges haben die Oyst ein ganzes Arsenal an Projektilkanonen, Raketenwerfern und dergleichen entwickelt. Strahlenwaffen und Energieschutzschirme sind ihnen noch unbekannt. (Atlan 557)

Die Zahl 17 ist den Oyst heilig, vermutlich ergibt sich dies aus der Anzahl der Planeten im Glutauge-System. Die männlichen Oyst dienen fast alle als Soldaten, Zerstörer genannt, während die weiblichen Oyst für die Gelege sorgen und die Wirtschaft kontrollieren. Sie leben auf den Planeten, sind weder im Weltraum noch auf den Schauplätzen der Kämpfe zu finden und leben länger als ihre männlichen Artgenossen. (Atlan 557)

Alle Oyst glauben, ihre Entwicklung sei von einem mächtigen Besucher gefördert worden, der von den Sternen gekommen sei. Dieser habe ihnen bestimmte heilige Gesetze gegeben, unter anderem eines, das sie zu den Beschützern ihres Sonnensystems mache. Dadurch wurden die Oyst in zwei Volksgruppen aufgespalten, die gegeneinander Krieg führen, weil die jeweiligen Gesetze sinngemäß identisch sind und sich somit jede Gruppe für den eigentlichen Beschützer des Systems hält. (Atlan 557)

Oyst-Mesat

Die auf Mesat heimischen Oyst halten Cirrith für ihren gesetzgebenden Urahn. Ihre Soldaten werden auch als »Zerstörer« bezeichnet. Das von Cirrith gegebene Gesetz wurde auf die Seiten eines schwebenden Würfels geschrieben. Die Oyst-Mesat bevorzugen helle Vokale. (Atlan 557)

Oyst-Vormant

Auch die Oyst-Vormant folgen einem heiligen Gesetz, ihres wurde von Dronn gegeben. Es wurde auf dem von ihnen besiedelten Planeten Vormant in eine Felswand geschrieben. Die Texte von Cirriths und Dronns Gesetz sind nicht wortwörtlich, aber in der Bedeutung identisch. Passagen lassen unterschiedliche Auslegungen zu. Es sind aber nicht zwei verschiedene »Gesetzgeber« verantwortlich, sondern nur einer. Die Oyst-Vormant bevorzugen dunkle Vokale. (Atlan 557)

Bekannte Oyst

Geschichte

Zu einem unbekannten Zeitpunkt wurde im Glutauge-System die Spiegelwelt Unheil von einer fremden Macht installiert, bei der es sich vermutlich um HIDDEN-X handelte. (Atlan 557)

Die Oyst entwickelten sich auf Oystantsat und erhielten zu einem Zeitpunkt, der viele tausend Generationen zurücklag, Besuch von einem mächtigen Wesen (möglicherweise handelte es sich auch hierbei um HIDDEN-X oder einen ihrer Handlanger). Dieses förderte die Entwicklung der Oyst, trieb sie aber auch in einen Bruderkrieg. Der Fremde agierte unter den einen als Cirrith, bei anderen gab er sich jedoch als Dronn aus. Beide Volksgruppen hielten diesen Besucher von den Sternen für den Gründer ihrer Zivilisation und befolgten die Gesetze, die er ihnen gab. Der Wortlaut beider Gesetze war gleich, so dass beide Volksgruppen glaubten, als Beschützer des Systems bestimmt zu sein. Daraufhin brach ein grausamer Krieg aus. (Atlan 557)

In diesem Krieg machten die Oyst ihre Heimatwelt zu einer lebensfeindlichen Wüste, so dass sie zu den Nachbarplaneten auswandern mussten. Dort entstanden die Volksgruppen der Oyst-Mesat und Oyst-Vormant, die weiter Krieg gegeneinander führten. Die Oyst hatten nur interplanetare Raumfahrt, sie nutzten die übrigen Planeten des Systems als Rohstoffquellen. (Atlan 557)

Die SOL musste aufgrund der Strahlung, die von Unheil ausging, Ende Mai / Anfang Juni 3792 einen Zwischenstopp im Glutauge-System einlegen. Atlan stieß in das System vor und brachte die rivalisierenden Gruppen der Oyst zusammen. Mehrere Korvetten erkundeten derweil die Planeten auf der Suche nach der Strahlungsquelle. Bei der Untersuchung Unheils wurden eine Korvette und eine unbemannte Space-Jet vernichtet. So wurde diese Kunstwelt als Quelle der Strahlung erkannt. Die SOL teilte sich in ihre Komponenten auf und vernichtete Unheil. Der Impulssender wurde geborgen, zerstörte sich aber selbst. (Atlan 557)

Viele Oyst konnten von der Sinnlosigkeit des Krieges überzeugt werden. Diese Botschaft wurde überall verbreitet. Außerdem wurde den Oyst klar, dass es im Glutauge-System einen äußeren Feind gab, der von beiden Volksgruppen gemeinsam bekämpft werden musste. So konnten bald Friedensverhandlungen eingeleitet werden. (Atlan 557)

Quelle

Atlan 557