Paladin

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Roboter. Für weitere Bedeutungen, siehe: Paladin (Begriffsklärung).

Der Paladin war ursprünglich ein Spezialroboter zur Abwehr von Zweitkonditionierten im direkten Zweikampf während der Auseinandersetzungen gegen die Erste Schwingungsmacht in den Jahren 2435 bis 2437. Im Laufe der Zeit wurden sechs verschiedene, jeweils modernisierte Versionen konstruiert.

PR Lexikon1 Illu PALADIN.jpg
Paladin
Lexikon I

© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
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Planetenroman 239
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Als terranisch-siganesisch-posbische Gemeinschaftsproduktion entsprach der Paladin in der äußeren Form einem groß gewachsenen Haluter. Er war vier Meter hoch, 1,5 Meter tief und hatte eine Schulterbreite von 2,9 Metern. Um so echt wie möglich auszusehen, war er von einer tiefschwarzen Kunststoffhaut überzogen und trug einen dunkelgrünen Kampfanzug nach halutischer Bauart. Sein Gewicht betrug bei einem Gravo 3450 Kilogramm, die Schnittfläche seines Kopfes erreichte an der Basis einen Meter, die Höhe im Scheitelpunkt betrug 50 Zentimeter. Seine Beine waren 1,5 Meter lang. Die höchste Laufgeschwindigkeit betrug 162 km/h. Die Metallhülle bestand bei den ersten Modellen aus Super-Atronital-Compositum mit zehn Zentimeter dicker Panzerung der Außenhülle, geschützt wurde er ursprünglich durch einen HÜ-Schirm.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Paladin mehrfach durch aktuellere Versionen ersetzt, die über eine Ynkelonium-Panzerung verfügten und einen Paratron-Schutzschirm besaßen.

Seine komplette Innenausstattung stammte aus siganesischer Fertigung. Gesteuert wurden die ersten fünf Versionen vom siganesischen Thunderbolt-Team.

Technische Daten Paladin I

Die innere Unterteilung bestand aus sieben Decks, die ersten drei davon im Kopf:

  • Deck I: Waffenleitzentrale, Raketenwerfer (500 Megatonnen Fusionsgeschosse, chemisch angetrieben, antimagnetisch).
  • Deck II: Hauptsteuerzentrale mit SERT-Steuerung für den Kommandanten.
  • Deck III: Hauptpositronik, Standort aller Verteilungsschaltungen, Funkbude, sowie Wohn- und Aufenthaltsräume für die Crew.
  • Deck IV: Hauptenergiezentrale, Standort von drei separaten Kraftwerken, pro Einheit je fünf Reaktoren des siganesischen Typs SIGA-AT 22 mit einer Dauerleistung von je 8000 kW.
  • Deck V: Triebwerkszentrale für Atmosphären- und Raumflug, Antigrav und Andruckneutralisatoren, überschwere Impulskanone.
  • Deck VI: Versorgungsanlagen, Labors, Hangars für zehn siganesische Raumlinsen, drei weitere Beiboote und zwei Luftschleusen.
  • Deck VII: Magazine und Zusatztriebwerke.

Der gesamte Roboter war von mehreren mechanischen Aufzügen durchzogen. Das Thunderbolt-Team betrat ihn durch die Fersenschleusen bzw. durch die Nabelschleuse.

Darstellungen

Thunderbolt-Team

PR0350.jpg
Heft: PR 350
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Als Thunderbolt-Team wurde die siganesische Besatzung der Paladine I bis V bezeichnet.

Das Team bestand aus folgenden Mitgliedern:

Die Siganesen waren von 2436 bis 3587 im Einsatz und unterstanden zu Beginn dem USO-General Lemy Danger.

Über tausend Jahre hinweg wurden die Thunderbolts nicht angemessen befördert – so kam es, dass jedes der Mitglieder bis zum Jahr 3431 um nur ein bis zwei Rangstufen nach oben rückte. Aufgrund dieser empfundenen Ungerechtigkeit begannen die Thunderbolts, mit großen Plakaten – »GERECHTIGKEIT FÜR DIE THUNDERBOLTS« – zu demonstrieren, ohne damit jedoch einen Erfolg zu erzielen. (PR 463)

Geschichte

Paladin I

   ... todo: z.B. PR 350, PR 353, PR 354, PR 357, PR 358, PR 360, PR 361, PR 362, PR 363, PR 364, PR 366, PR 377, PR 381, PR 387, PR 388, PR 389, PR 390, PR 391, PR 392, PR 393, PR 395, PR 398, PR 399 ...

Paladin II

Zur Geschichte von Paladin II, siehe: PALADIN II.

Paladin III

Paladin III war während der Cappin-Krise bis zur Irrfahrt der SOL mit der ursprünglichen Besatzung unterwegs. Seine Außenhaut bestand aus einer synthoplastexotischen Ynkeloniumverbundlegierung mit partikularer Beschussverdichtung – auch bekannt als Ynkopartielles Compositum. (PR 429)

   ... todo: z.B. PR 424, PR 425, PR 426, PR 427, PR 428, PR 430, PR 431, PR 438, PR 439, PR 440, PR 441, PR 442, PR 443, PR 463, PR 464, PR 471, PR 472, PR 473, PR 474, PR 475, PR 476, PR 482, PR 491, PR 492 ...

   ... todo: z.B. PR 553 ...

Paladin IV

Im Jahre 3444 gehörte der Paladin IV zu der Gruppe, die Perry Rhodan an Bord der TIMOR nach Asporc begleitete. (PR 571)

Von 3444 bis 3458 war Paladin IV mit Perry Rhodan auf dessen Irrfahrt mit der MARCO POLO im Anti-Universum im Einsatz. Nach der Rückkehr in das Standarduniversum und dem Ausbruch der PAD-Seuche zog sich das Thunderbolt-Team nach Siga zurück.

   ... todo: z.B. PR 605 ...

Im Januar 3459 nahm das Team am Flug nach Hetossa teil, im Februar fand der Einsatz auf Hoptrec-Haich statt, während im August das Archi-Tritrans-Sonnentransmitter angeflogen wurde. Mitte Dezember folgte dann der Einsatz auf Olymp, bei dem die Zeittaucher-Gefahr für die Erde gebannt wurde.

   ... todo: z.B. PR 650 - PR 653, PR 662, PR 667, PR 671 ...

Paladin VI

Paladin VI wurde mit der Erde in den Mahlstrom versetzt und wurde mit den Immunen mit der SOL verbannt. (PR 701) Eine kurze Zeit im August 3578 befand er sich unter der Kontrolle der von den Keloskern manipulierten Hyperinpotronik SENECA und lieferte sich ein unentschiedenes Duell mit Icho Tolot. (PR 715)

Paladin V

Ab dem Jahr 3459 und dem Einfall des Konzils der Sieben in die Milchstraße arbeitete das Thunderbolt-Team an dem Paladin V. Erst im Jahre 3587 wurde dieser unter schwierigen Umständen fertiggestellt. Das Thunderbolt-Team wollte den Paladin V dem zurückgekehrten Perry Rhodan zur Verfügung stellen; es ereignete sich jedoch ein Zwischenfall im Limunsystem, bei dem Cool Aracan, Drof Retekin, Amos Rigeler und Mirus Tyn starben und der Paladin flugunfähig auf dem Planeten Limun Zwei landen musste. Die Überlebenden, Harl Dephin und Dart Hulos, entzweiten sich mit der Zeit. Dephin starb im Alter von 1430 Jahren. Hulos konstruierte ein Gerät zur Verlangsamung der Lebensabläufe und überlebte mit mehreren Tiefschlafphasen bis in das Jahr 423 NGZ. Er opferte sich und den Paladin auf Limun 2 im Jahr 423 NGZ. (PR-TB 239)

Spätere Plagiate

Während Stalkers Wirken in der Milchstraße formierte sich Widerstand gegen die Lehre vom Permanenten Konflikt und gegen die Upanishada. Die Gruppe Weißes Einhorn verfügte über einen neuartigen Paladin, DERDA, der keine organische Besatzung mehr benötigte. (PR 1291)

Im Mai des Jahres 446 NGZ trat auf dem Planeten Halut kurzzeitig ein Paladin VI in Erscheinung. In Wahrheit handelte es sich dabei um den Vomager Hygorasch, der als Haluter getarnt im Auftrag des Sothos Tyg Ian handelte. Als sein Kampfanzug und Teile der Kunststoffhaut durch einige Treffer aus Strahlwaffen beschädigt wurden, kam darunter der Metallkörper zum Vorschein. Die Haluter hielten ihn infolgedessen für einen Paladin. Hygorasch griff diese Idee auf. Bei seiner Begegnung mit Mitgliedern der GOI nannte er sich Paladin VI, was die Galaktiker ohne Nachfragen akzeptierten. (PR 1322, PR 1323)

Während der Dunklen Jahrhunderte wurde ein weiterer Paladin aktiv; diesmal handelte es sich jedoch um den Cantaro Claarence, dessen Bewusstsein erloschen war. Zwischen 902 und 1142 NGZ rüsteten die Siganesen ihn auf ihre Bedürfnisse um. Während der Gefangennahme des cantarischen Strategen Drenshoor wurde diese Version des Paladins im Jahre 1149 NGZ vernichtet.

Quellen