Pai'uhn K'asaltic

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Die Pai'uhn K'asaltic werden auch »Vielgestaltige mit den flinken Händen« genannt.

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Heft: PR 565
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Wie der Name schon sagt, können die Pai'uhn K'asaltic ihr Erscheinungsbild beliebig verändern. Hat die nachgebildete Lebensform oder das Objekt, das nachgebildet werden soll, eine wesentlich größere Masse als ein einzelner Pai'uhn K'asaltic, so können sich mehrere zusammenschließen. Bilden sie dagegen eine Lebensform mit kleinerer Masse nach, können sie auch Teile ihres Körpers abspalten und zurücklassen.

Wenn sie sich auf ihrer Heimatwelt bewegen, wählen sie bevorzugt eine humanoide Erscheinungsform. Im Ruhezustand, wenn sie sich paaren oder wenn sie sterben, nehmen sie ihre ursprüngliche Gestalt an. Dann werden sie zu circa zwei Meter hohen, sehr schlanken Kegeln aus einer weißgrauen, schleimigen Masse. Organe sind nicht zu erkennen.

Die Gedanken der Pai'uhn K'asaltic sind für Telepathen nicht ohne weiteres zu lesen.

Paragabe

Die Verdunkelung im Licht (N'adun M'clipehn) ist die Fähigkeit der Pai'uhn K'asaltic, sich optisch für andere Lebewesen unsichtbar zu machen. Allerdings werden sie nicht tatsächlich unsichtbar, sondern sie senden eine Psi-Strahlung aus, die verhindert, dass der Pai'uhn K'asaltic bewusst wahrgenommen wird, obwohl er von den Augen des betreffenden Wesens gesehen wird.

Charakterisierung

Die Pai'uhn K'asaltic sind notorische Diebe, wollen aber niemandem etwas Böses. Es liegt einfach in ihrer Natur zu stehlen. Ihre Diebstähle richten sich niemals gegen ihresgleichen. Sie kennen aber keine Skrupel, Fremde zu bestehlen. Dabei geht es ihnen nicht um die Beute an sich, sondern um den Ruhm ihrer Taten. Je wertvoller das Diebesgut, je komplizierter der Diebstahl, desto höher steigt der Meisterdieb in der Achtung seines Volkes.

Bekannte Pai'uhn K'asaltic

Bekannte Pai'uhn K'asaltic ehrenhalber oder aufgrund einer Ausbildung

Gesellschaft

Trotz der individualistischen Lebensweise der Pai'uhn K'asaltic gibt es bei ihnen eine Regierung. Eine militärische Flotte existiert nicht, die Pai'uhn K'asaltic besitzen hauptsächlich kleine Einheiten. Auch eine Raumkontrolle oder Formalitäten für landende Raumschiffe existieren nicht. Dafür jedoch ehrt die Regierung besonders geschickte Meisterdiebe mit Statuen, die an öffentlichen Plätzen aufgestellt werden.

Geschichte

Das Heimatsystem Ghoghor der Pai'uhn K'asaltic wurde in der Vergangenheit vom Schwarm aufgenommen. Ab diesem Zeitpunkt kam es zu zahlreichen Diebstählen im Schwarm. Da diese Diebstähle aber immer in unterschiedlicher Gestalt verübt wurden, konnten die Schwarmgötzen ihre Verdachtsmomente gegenüber den Pai'uhn K'asaltic nie beweisen.

Im Jahre 3443 trafen die Terraner zum ersten Mal auf die »Vielgestaltigen mit den flinken Händen«. Diese hatten das Tabora vom Planeten Tronko Y Artefo gestohlen. Deshalb flog Perry Rhodan mit der KAPELLA auf die Heimatwelt der Pai'uhn K'asaltic, nach Na'nac.

Dort wurden die Terraner zunächst hemmungslos bestohlen, doch in einer Nacht-und-Nebel-Aktion revanchierten sich Gucky und Lord Zwiebus mit dem Diebstahl von Pai'uhn K'asaltic-Schätzen. Nach einem Austausch von gestohlenen Gütern wurden die beiden Mutanten in die Gilde der »Meisterdiebe« aufgenommen.

Nachdem der Schwarm wieder den Cynos übergeben worden war, hinterließen diese als »Geschenk« das Heimatsystem der Pai'uhn K'asalic in der Milchstraße, wo sich Tatcher a Hainu dann ebenfalls von ihnen ausbilden ließ.

Ein Splittervolk der Vielgestaltigen mit den flinken Händen sind die Saltics. Die eigentliche Heimat dieses Volkes lag dem Wissensstand der Saltics nach im Schwarm. Über dieses kosmische Gebilde waren keine Einzelheiten mehr bekannt. Die Saltics wussten nur mehr, dass die Urheimat gegen den Willen des Urvolkes in den Schwarm aufgenommen worden war. (Atlan 759)

Die Saltics siedelten sich auf dem Planeten Saltic in der Galaxie Manam-Turu an. (Atlan 747)

Quellen