Pailliar

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Pailliar, der zweite von vier Planeten der gelben Sonne Zahtora, ist die Heimatwelt der insektoiden Pailliaren. Das System liegt in der ehemaligen Großen Kalmenzone von Siom Som. (PR 1301, PR 1302)

Anmerkung: In PR 1302 und PR 1318 taucht mehrmals die Schreibweise Pailliard auf.
Astrophysikalische Daten: Pailliar
Sonnensystem: Zahtora (PR 1301) / Z'ahtora
Galaxie: Siom Som (PR 1301)
Entfernung zur Milchstraße: 38,997 Mio. Lichtjahre (Spartac 2.1)
Entfernung nach Topelaz: 24 Lichtjahre (PR 1302)
Mittlere Sonnenentfernung: ≈1 AE (PR 1301)
Durchmesser: 11.700 km (PR 1301)
Bekannte Völker
Pailliaren (PR 1301)
Hauptstadt: Pailkad (PR 1301)

Übersicht

Die Oberfläche ist von verschiedenen Ozeanen und Kontinenten geprägt. Kulturelles Zentrum ist der Kontinent Starnom, der durch den Äquator in zwei ungefähr gleich große Hälften unterteilt wird. An einer Bucht der Nordküste liegt die Hauptstadt Pailkad mit dem Regierungssitz. Bucht und Stadt sind von einem weiten halbkreisförmigen Gebirgszug umgeben. (PR 1301)

Die Pailliaren decken ihren Nahrungsbedarf durch Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei. (PR 1301)

Landwirtschaftliche Erzeugnisse aus dem Umland werden mit Karawanen in die Stadt gebracht. Als Lasttiere für den Transport dient eine Art friedfertiger Riesenkrabben. Diese Tierart hat einen gut fünf Meter durchmessenden Rumpf und erreicht, auf den zwölf Beinen aufgerichtet, eine Höhe von etwa zwei Metern. Der Rücken ist gepanzert mit einer Mulde für Reiter oder Lasten. Die Reiter steuern die Tiere mittels Lenkstangen aus Stahl, deren gebogene Spitzen neben den Augen der Tiere verankert sind. (PR 1301)

Südlich der Stadt lag bis August 446 NGZ das Terraner-Tor. Dieses Heraldische Tor war ein Hauptumschlagplatz für den Handel und Passagierverkehr in der Großen Kalmenzone. An Verkehrsmitteln auf planetarer Ebene stand ein Teleport-System zu Verfügung. (PR 1301, PR 1318, PR 1332)

ESTARTU-Denkmal

Ebenfalls südlich von Pailkad beginnt ein gewundenes, sanft ansteigendes Tal, das in einem runden Talkessel mitten in den Bergen endet. In diesem Tal der ESTARTU steht auf einem weißen Sockel mit einer Kantenlänge von 20 Metern das ESTARTU-Denkmal, eine 80 Meter hohe Skulptur aus Formenergie, die grob eine Flamme nachbildet und blitzschnell wechselnd in allen denkbaren Farben aufleuchtet. (PR 1302)

Regierung

In der Zeit der Herrschaft der Ewigen Krieger waren die Pailliaren nur scheinbar ein souveränes Volk mit eigenständiger Regierung. In Wahrheit lag die Macht bei den Somern und Kodexwahrer Dokroed, der eine eigene Sicherheitstruppe unterhielt und den Staatlichen Informationsdienst beaufsichtigte. Die Vorgehensweise der Somer war von extremer Brutalität gekennzeichnet. Schon bei einfachen Befragungen setzten sie körperliche Gewalt ein. Der bloße Verdacht, gegen den Kriegerkodex oder ein anderes Gesetz verstoßen zu haben, reichte aus, um Personen ohne Prozess auf unbestimmte Zeit hinter Gitter zu bringen. (PR 1301)

Der Hyperfunk unterlag in dieser Zeit strengen Kontrollen. Öffentliche Geräte wurden überwacht, Privatbesitz war verboten. (PR 1302)

Ein besonderes Ereignis war das alljährlich stattfindende Fest der Verjüngung. (PR 1302)

In einer Pseudowirklichkeit

In der Pseudowirklichkeit einer potenziellen Zukunft, die Atlan und Eirene im März/April 446 NGZ innerhalb DORIFERS erlebten, war Pailliar sehr erdähnlich mit atembarer Atmosphäre. Es gab Bergwälder und grüne Flure, allerdings war die Vegetation aufgrund einer sehr langen Hitzeperiode im Absterben begriffen und die Flüsse führten kaum noch Wasser. Die Sonne Zahtora stand unmittelbar vor dem Kollaps, bei dem sie sich aufblähen und ihre Planeten verschlingen würde. Weitere Unterschiede gegenüber dem echten Planeten Pailliar waren, dass es kein Teleport-System gab und das Terraner-Tor geringfügig anders aussah. (PR 1318)

Geschichte

   ... todo: Landung der Vironauten, Aktivierung des Terraner-Tors PR 1286, PR 1287 ...

Im Oktober 445 NGZ erwarb der Kodexwahrer Dokroed von einem Weltraumnomaden die gefangene Netzgängerin Eirene. Während er versuchte, sie zu befragen, landete Perry Rhodan auf der Suche nach seiner Tochter mit einem Beiboot der VRIGGON unangemeldet auf Pailliar. Er entkam den somerischen Häschern und erreichte die Hauptstadt. In Pailkad kam er mit zwielichtigen Elementen in Kontakt und konnte sich mehrmals dem Zugriff der Sicherheitskräfte entziehen, ehe er zufällig gefangen genommen wurde. Er wurde als Dieb in ein Gefängnis geworfen, ohne dass man ahnte, wer er war. Gegen Ende des Monats befreiten ihn Aktivisten der Hajasi Amani, deren Anführer Gorgud ihn als Gleichgesinnten und den gesuchten Piloten aus der Ebene identifiziert hatten. (PR 1301)

Anfang November sah Dokroed die Sinnlosigkeit seiner Bemühungen ein, Eirene Informationen entlocken zu wollen. Daher beschloss er kurzerhand ihre Verlegung nach Som, damit sie von den Spezialisten des Ewigen Kriegers Ijarkor verhört werden konnte. Die Hajasi erfuhren von dem bevorstehenden Transport und richteten unweit des Terraner-Tores einen Hinterhalt ein. Unter Beteiligung von Perry Rhodan konnte die junge Netzgängerin trotz starker Bewachung befreit werden. Im Pilgerstrom anlässlich des Festes der Verjüngung entkamen Vater, Tochter und die meisten Hajasi den eintreffenden Verstärkungstruppen. (PR 1302)

Am 10. November 445 NGZ verließen Perry Rhodan und Eirene Pailliar. Die Hajasi hatten für sie eine Containerladung besorgt, in der sie sich verstecken konnten, um das Heraldische Tor nach Topelaz zu durchqueren. (PR 1302)

Im März/April 446 NGZ suchten Atlan und Eirene mit der DORIFER-Kapsel NARU das Kosmonukleotid auf. Aufgrund einer Kollision mit einem Psiq wurden die beiden in die Pseudowirklichkeit einer potenziellen Zukunft versetzt, die auf Pailliar spielte. In diesem Zeitverlauf wurden die Gänger des Netzes von den Ewigen Kriegern geschlagen. Der Preis für den Endsieg war der totale Kollaps der gesamten Mächtigkeitsballung Estartu durch Kontraktion zu einer Singularität. Im letzten Moment wurden die beiden durch ein Zwergwesen namens Tumika vor dem Weltuntergang gerettet. (PR 1318)

Anfang August des Jahres 446 NGZ verschlug es 150.000 ophalische Sänger, die bei dem Spiel des Lebens singen sollten, entgegen dem geplanten Ablauf durch das Terraner-Tor nach Pailliar. Die Somer waren überrascht und überfordert mit ihrer Unterbringung und Verpflegung, zumal das Tor blockiert war und die Ophaler daher nicht wieder abgestrahlt werden konnten. Erst als einige Zeit später Roi Danton und Salaam Siin, die mit den Vorbereitungen für das Spiel des Lebens betraut waren, bei Dokroed vorstellig wurden, gewährte der Kodexwahrer Hilfe. Er ließ Prallfelder als provisorischen Wetterschutz aufbauen und versprach, die Ophaler mit Nahrungsmitteln für die kommenden Tage zu versorgen. (PR 1331)

Inzwischen verloren die Nakken durch die Machenschaften von Aysxixa die Kontrolle über das Terraner-Tor. Ungesteuerte psionische Entladungen setzten einen großen Teil der Ophaler außer Gefecht. Das Heraldische Tor begann unter dem aufkommenden Psi-Sturm zu zerfallen. Unter Anleitung von Salaam Siin bildeten die noch handlungsfähigen Ophaler einen Chor. Tausende Ophaler gesellten sich dazu und bündelten ihren psionischen Gesang gegen die Vernichtungskräfte des Tores. Schließlich sangen etwa 100.000 Ophaler. Zusammen mit den ebenfalls fehlgeleiteten Ophalern auf Lombok dämmten sie die Gefahr ein, bis die Nakken das Terraner-Tor wieder kontrollierten. Allerdings blieb das Tor zunächst weiterhin blockiert. (PR 1331)

Die Nakken gaben die Heraldischen Tore erst wieder frei, als das Spiel des Lebens im August 446 NGZ eröffnet wurde. Der gemeinsam einsetzende Gesang der Ophaler auf Ijarkor, Pailliar und Lombok führte nun zu einer psionischen Rückkopplung. Zerstörerische Energien verbreiteten sich überlichtschnell über das gesamte Netz der Heraldischen Tore. Zuerst fiel das Königstor von Som, dann das Terraner-Tor und das Helden-Tor; schließlich erloschen alle anderen Tore. (PR 1332)

Anfang Dezember weilte Srimavo einige Zeit auf Pailliar. Sie unterstützte die Hajasi Amani gegen die Besatzer. (PR 1348)

Quellen